Die Katze macht mich fertig...

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Wölfin22

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Hallo!
Ich weiß echt weder ein noch aus. Ich lebe jetzt seit einem Jahr mit meinem Freund und seiner Katze zusammen. Und sie macht mir das Leben zur Hölle...

Wird ziemlich lang...

Ich muss ständig hinter ihr her sein. Mal nagt sie an einem Kabel, mal kratzt sie am Teppich oder an der Couch, dann pinkelt sie wieder dahin, wo es ziemlich unpassend ist... In der Zeit, wo sie aktiv ist, macht sie alle fünf Minuten einen anderen Mist. Seit einiger Zeit hat sie auch noch die Macke, ganz viel Wasser zu trinken, um es dann eine halbe Stunde später wieder zu erbrechen. Natürlich immer da, wo man es nicht so leicht wieder wegbekommt. Zum Tierarzt gehen kann man mit ihr überhaupt nicht, sie wehrt sich nach Leibeskräften und hätte einer Arzthelferin schon mal fast den Finger abgebissen...

Die Katze ist nicht zufrieden, ok. Sie macht das Ganze, seitdem ich hier bin. Aber mein Freund kümmert sich weiterhin um sie, an Aufmerksamkeit mangelt
es ihr bestimmt nicht. Diese ganzen Tipps in Foren, Büchern etc. haben wir schon ausprobiert. Beim Kratzen hilft weder ein NEIN, noch die Wasserpistole. Sie verzieht sich dann zwar, aber fünf Minuten später ist es wieder dasselbe.
Sie pinkelt überall hin. Sie hat genug Katzenstreu, den Standort können wir nicht verändern, sonst würden wir drüberfallen. Ich reinige das auch nicht mit scharfen Mitteln. Neulich hat sie auf den Internet-Router gepinkelt, obwohl der auf einem Schrank steht und sie da kaum Platz zum Sitzen drauf hat. Mit dem Katzenstreu habe ich auch meine lieben Probleme. Ein anderes mag sie nicht. Sie schleppt uns das Zeug aber überall in die Wohnung, das bedeutet eine unglaubliche Mehrarbeit. Denn mir tut das weh, wenn ich auf die Körner trete. Und auch ums Katzenklo rum, da liegt immer ein Haufen Katzenstreu. Solche Gitter, an denen das hängenbleiben soll, da springt sie drüber. Also muss ich, jedes Mal wenn sie am Klo war, mit Schaufel und Besen hinterher. Unglaublich nervenaufreibend.
Und sie macht mit Vorliebe Dinge kaputt. Die Schränke sind schon voll mit dem Zeug, was man vor ihr verstecken muss, kein Platz mehr. Aber sie findet immer wieder etwas, das man zerkratzen oder zerbeißen kann. Kartons essen... auch sehr beliebt.
Wenn das so weiter geht, sind wir bald pleite. Wir dürfen ständig das ersetzen, was sie kaputt macht. Die Couch ist jetzt ein Jahr alt, sieht aber aus als wäre sie zehn Jahre alt.
Vor ein paar Wochen hat sie bei meinem teuren Subwoofer einfach die Membran durchgebissen. War zu groß, als dass ich ihn hätte verstecken können. Da war ich am Ende.
Ich verstehe ja die Katze. Wie gesagt, wir haben alle Tipps schon beherzigt. Das einzige, was wir noch nicht gemacht haben, dass ich ausziehe. Das werde ich aber auch nicht.

Ich bin fertig. Dieses Tier dominiert den ganzen Tag. Entweder, weil sie grad wieder Mist macht, man ihr hinterherräumen/putzen muss oder weil sie miauend durch die Wohnung läuft und keiner weiß warum. Das Klo ist sauber (mach ich auch immer direkt danach), sie hat was zu trinken, was zu fressen... was will sie in dem Moment???

Außer dass ich hier verschwinde, können wir nichts mehr ändern. Wir haben schon Pflanzen rausgeschmissen, auf unser Verhalten geachtet, sie wegen dem Kratzen immer wieder an den Kratzbaum gesetzt und so weiter... nichts passiert von Katzenseite aus. Da arbeiten wir schon fast ein Jahr jetzt dran, aber sie macht immer noch denselben Mist, meine Nerven liegen blank.

Was soll man mit so einer Katze noch anstellen???

Sie ist auch nicht im entferntesten lieb. Total aggressiv. Nicht nur ich, mein Freund, der ja eigentlich "ihr" Mensch ist, sieht auch aus, als wäre er gesteinigt worden.

Kurz: Eine Katze, die alles kaputtmacht, einen Haufen Arbeit verursacht, aggressiv ist und ne Menge Geld kostet.

Ich hab die Kleine echt lieb, aber irgendwann ist Schluss. Ich kann schon nicht mehr ruhig schlafen...
 
16.02.2005
#1
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Aiur

Aiur

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Ist sie Freigängerin oder Wohnungskatze?

Klar, sie ist total eifersüchtig...

Ist sie vielleicht auch total unausgelastet, gelangweilt?

Wie lange spielt ihr am Tag mit ihr, beschäftigt sie?
Sollte sie eine Wohnungskatze und allein sein, müssen das schon ein paar Stunden sein, sonst ist es klar das sie auf dumme Gedanken kommt.

Vielleicht würde eine zweite Katze sie ablenken und beschäftigen, von all dem Kram den sie macht abhalten indem sie ihre Langeweile verfliegen lässt...

Die Katze bemerkt natürlich die Stimmung, die ihr entgegengebracht wird und gibt sie so auch zurück... Du bist dann wiederum wütend auf sie, wodurch sie dann wie der wütend ist...
ein ewiger Teufelskreis, den wohl nur ihr Menschen durchbrechen könnt.

Entweder mit wesentlich vermehrter Beschäftigung, oder vielleicht wirklich mit einem zweiten tier...
 
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Xayide

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Hmm, was mir da beim ersten Lesen gleich mal aufgefallen ist:
DU tust, DU machst, DU räumst hinterher.
Vielleicht sollte da mal Dein Freund dran?
Klingt jetzt völlig absurd, aber wenn er ihr Mensch ist und Du zuletzt dazugekommen bist, möchte sie vielleicht, das er sie umsorgt und nicht Du?

Ich würd auf jeden Fall auch für die zweite Katze plädieren.

Unser Tizian lief auch oft maunzend durch die Wohnung, hatte zu futtern, das Klo war sauber, mit uns spielen wollte er nicht.
Er fühlte sich einfach einsam.
Seit wir Loona dazugeholt haben, tut er das kaum mehr.
Einzige Ausnahme: er weiß nicht, wo Loona steckt.
Dann setzt er sich ins Wohnzimmer und fängt an zu maunzen, laut und immer lauter, bis Loona sich erbarmt und zu ihm läuft, dann ist sofort Schluß.

Genauso wie es Einzelgänger Katzen gibt, gibt es solche, die unbedingt Gesellschaft haben wollen und genau so eine dürftet ihr haben.
Solange Dein Freund mit ihr allein war hats wohl gepasst, jetzt verbringt er wohl auch Zeit mit Dir und jetzt past es nicht mehr, jetzt möchte sie wohl auch Gesellschaft.

So schlimm es jetzt vielleicht klingt:
Wenn ihr überhaupt nicht wollt oder es einfach nicht geht, würde ich zusehen, das ich die Katze an einen Platz vermittelt bekomme, wo sie Gesellschaft von Artgenossen hat.
Ihr habt ein Jahr lang alles probiert, da ist dsa wohl das letzte, was ihr noch versuchen könnt..
 
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Wölfin22

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Danke für deine Antwort.
Sie ist ne Wohnungskatze. Allein.
Wir hätten bei einem zweiten Tier nur Angst, dass sie es zugrunde richtet. Nachdem er sie ein paar Wochen hatte, nahm er sie mal mit zu ihrer Mama. Diese hat etliche Blessuren von diesem Treffen davongetragen, die eigene Mutter, was passiert mit einer anderen Katze??? Hatte sie ja einmal beim Tierarzt, die hat alles angeknurrt, was sich auch nur bewegt hat...

Und spielen mag sie nicht. Sie hat einen Haufen Spielzeug, das liegt nur in der Ecke. Wenn wir mal irgendwas werfen oder ne Schnur vor ihr herziehen, das interessiert sie nicht. Auch auf Katzenminze reagiert sie überhaupt nicht.

Das mit der Stimmung haben mir schon viele gesagt. Jedoch bringe ich meinen Unmut erst seit der Subwoofer-Geschichte zum Ausdruck. Davor sah ich das relativ locker und war sehr geduldig. Wie gesagt, ich hab sie echt lieb, nur so kanns nicht weitergehen. Auch meine Geduld hat Grenzen.

Hallo Xayide! Hab deinen Beitrag jetzt erst gesehen. ICH mache, weil ich momentan keinen Job habe, ich übernehme den Haushalt, Katze gehört eben dazu. Ja, das hatten wir schon versucht, dass er das Ganze wieder macht. Monatelang. Keine Veränderung. Seitdem habe ich es wieder übernommen, wenn es keinen Unterschied macht.

Ob die Vermieterin ne zweite Katze überhaupt tolerieren würde? Ich glaube nicht, wir dürften sie jetzt nicht mal haben.

Weggeben wäre natürlich scheußlich. Ich könnte mich damit abfinden, da es ja nicht direkt "meine" Katze ist. Aber ich fürchte, bei ihm bräuchte man echt gute Argumente, damit er das macht. Ich meine, er macht zwar alles, damit die Katze sich in irgendeiner Richtung "bessert", hat sich aber an den "böswilligen" Charakter gewöhnt. Da müsste ich ihm verständlich machen, dass es für mich leider nicht mehr tragbar ist. Ich bin ständig gereizt deswegen, kann wie gesagt nicht mehr schlafen...
 
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Xayide

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Nach mehreren Wochern erinnern sich Katzen nicht aneinander.
Da läuft das ERkennen über den Geruch, sie haben sich also nicht als Mutter und Tochter indentifiziert, sondern nur als fremde Katzen.

Und beim Tierarzt ist sie in einer Stresssituation, daraus würde ich nichts schließen.

Auch der Besuch bei der Mutter: Stress.
Autofahrt, fremdes Revier, fremde Katze.

Daraus würd ich auch nichts schliessen.

Hmmm...Das mit dem Nicht Dürfen ist so eine Sache.
Vor dem Gesetz sind Katzen Kleintiere, von denen man (bei uns) 4 in der Wohnung halten darf, ohne das der Verm,ieter da was zu sagen hat, es sei denn, das Katzenhaltung im Mietvertrag ausdrücklich untersagt wurde.

Du sagst grad, ihr hattet sie einmal beim Tierarzt- ist sie denn kastriert?
Vielleicht ist sie so unmöglich, weil sie Dauerrollig ist?
Möglich ist ja alles.

Wie alt war sie denn, als sie von der Mutter getrennt wurde?
Wie alt ist sie jetzt?

Wenn es geht, würde ich es da mal mit einer Pflegekatze probieren,die nur eine Zeilang bleibt, um zu sehen, wie die Katze denn auf einen Artgenossen in ihrem eigenen Revier reagiert.
Ein gleichaltriges, selbstbewusstes Tier, wäre da aber auf jeden Fall angebrachter als ein Kitten mit 12 Wochen.

Habt ihr schonmal eine Bachblüten Therapie versucht?

Weggeben ist natürlich immer die Aller-aller letzte Lösung, wenn überhaupt gar nichts geht.
 
Aiur

Aiur

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Wie Xayide schon sagt, die Katze kann nach mehreren seine Mutter nicht mehr erkannt haben, für ihn war es einfach eine fremde Katze, ihr habt ihn in das fremde Revier "Gezwungen", er sah sich genötigt auf Angriff zu gehen.
Katzen sind da nicht wie Hunde, die kann und sollte man nie zu Bekannten oder Verwandten mitnehmen, es ist für sie purer Stress.

Habt ihr schonmal einen Laserpointer ausprobiert? Ich habe auch so einen "Mir ist langweilig ich schrei jetzt rum"- Kater, und das einzige bei dem er sich wirklich in Bewegung setzt ist der rote Laserpunkt.


Nochmal zur Situation der Katze:

Ist sie kastriert? Wie alt?

-Sie ist allein
-Sie ist spielfaul, sowohl aus eigenem antrieb als auch was euch betrifft
-Ihr Dosi kümmert sich wenig um sie, stattdessen tuts der "Eindringling", auf den sie eifersüchtig ist, du, das will sie nicht
-sie ist aggressiv und zerstörerisch
-und offensichtlich ziemlich dominant

Die Kateze muss todunglücklich sein, weiss nichts mit sich anzufangen, langweilt sich in der Wohnung zu Tode und stumpft ab. dadurch kommt sie auf solche Gedanken.


Die Katze hat frappierende Ähnlichkeiten mit meinem Odin, der ist ebenfalls recht dominant, sehr fordernd, und weiss von alleine auch ÜBERHAUPT nichts mit sich anzufangen.

Odin war zu Anfang allein, hing uns die ganze Zeit am Rockzipfel, war sichtlich unausgelastet und gelangweilt...

Wir holten ihm einen Partner, Frajo. Der war damals 8 Monate alt, vom Charakter her sanft aber selbstbewusst und durchaus durchsetzungsstark.

Seit er hier ist war Odin wie verändert- die zwei spielen miteinander, raufen, jagen oder pennen nebeneinander...
Odin ist bei weitem nicht mehr so unausgeglichen und uch nicht mehr so "Menschen-klebrig".

Nachdem ich eure Geschichte nun kenne...
Ich weiss nicht wie alt die Katze ist aber sie braucht dringend einen Spielgefährten.
Kein Kitten- einen Halbwüchsigen oder jungen Erwachsenen von ähnlicher Statur mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein, aber auch gut sozialisiert, so das es mit der Zeit zu Frieden kommt und man sich vielleicht sogar anfreundet.

Klar- die ersten wochen werden vielleicht hässlich.
Das ist bei Katzenzusammenführungen aber normal, es ist einfach die neue Rangverteilung und Revierverteidigung, und die geht vorbei.

So kann das Tier nicht weiterleben, das seht ihr ja auch selbst.
Es schreit um Hilfe, sein gesamtes Tagewerk ist eine einzige Protestreaktion.

Anders könnt ihr nichts für sie tun und sein Verhalten auch nicht überwinden, es sei denn ihr würdet sie abgeben, in Freilauf, möglichst gesichert oder eine bestehende sichere und selbstbewusste Katzengruppe.

Wo eine Katze Platz hat haben auch 2 Platz, und "gesetzlich" sind 2 Katzen im Rahmen... Wenn eine erlaubt ist, kann die zweite nicht verboten werden. Ausserdem... bei Wohnungskatzen... Wer merkts denn, obs eine oder 2 sind?
Die Vermieterin sollte es freuen, weil die Wohnung dann weiger demoliert wird.

Zum Schluss noch-
Das tier ist nicht böswillig, es versucht euch nur klarzumachen, das es unglücklich ist.

LG
Sandra
 
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Wölfin22

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Ja, böswillig habe ich ja deswegen auch mit "" geschrieben, mir fiel gerade kein anderer Ausdruck ein.

@Aiur
Ist übrigens ne Sie...

Was du mit "Dosi" meinst, ist mir zwar unklar, den Ausdruck kenne ich nicht, aber du meinst bestimmt meinen Freund. Er kümmer sich ja, schmust mit ihr. Und wie gesagt habe ich schon mal monatelang alles, was Katze betrifft wieder an ihn abgegeben. Ohne Verbesserung der Lage.

Nein, einen Laserpointer haben wir nicht versucht. Das gleiche geht aber ganz gut mit CD´s die spiegeln so gut. Naja, da schaut sie zwei- dreimal hinterher und das wars.
---------------------
Ich vermute auch mal, dass sie von Anfang an schon nicht ganz glücklich war bei meinem Freund. Seine Eltern wohnen weit weg, da ist er früher alle paar Wochen hingefahren mit der Katze. Wie gesagt, Stress. Pension oder so geht nicht, sie ist nicht geimpft. Und er arbeitet auch in drei Schichten, wobei ich aber gelesen habe, dass Katzen ihre festen Zeiten für manches brauchen. Zusätzlich muss er oft Überstunden machen, dafür schicken sie ihn dann auch mal früher heim, die man weiß nie, wann er heimkommt. Bevor ich da war, gabs mal mittags was zu fressen, mal mitten in der Nacht... So was wie Schmuse- und Spielstunden können da natürlich auch nicht zur gleichen Zeit eingehalten werden. Also die eine Woche wird sie um sechs in der Früh aus dem Schlaf gerissen, dann kann sie wieder mal nur ganz spät schlafen, weil die Wohnung nachts noch so "lebendig" ist...
Und ich vermute, dass jetzt ich als Auslöser fungiere. Die Ursachen werden wohl oben genannte sein. Meiner Meinung nach hätte er sie sich gar nicht anschaffen dürfen. Erstens nicht bei diesem Lebenswandel und zweitens hat er sie nur aus Mitleid genommen, weil sie die einzige war, die aus dem Wurf überlebt hat. Normalerweise sollte man sich bei so einer Entscheidung Zeit lassen und sich ein Tier aussuchen, das zu einem passt.

Ach ja, in unserem Mietvertrag sind Tiere ausdrücklich verboten. Die Vermieterin weiß aber von ihr und mein Freund hat sie wahrscheinlich angefleht, sie behalten zu dürfen. Die Vermieterin bekommt das mit, die ist oft genug wegen der Heizung zum Beispiel in der Wohnung.

Bachblüten, Katzen-Pheromone... alles schon versucht. Wie alt sie war, als sie von der Mutter getrennt wurde, weiß ich leider nicht genau. Hab von ihm mal irgendwas mit ein paar Wochen mitbekommen, ich glaube acht Wochen waren es. Natürlich zu früh. Jetzt ist sie vier.
Nehmen wir an, es funktioniert mit einer zweiten Mieze (glaub ich zwar nicht, schon allein wegen der Vermieterin, aber mal schauen), was sollte es sein? Katze oder Kater? Die Idee hatte ich auch schon mal, ich hätte für einen Kater plädiert.
Und ja, sie ist kastriert.

Freilauf können wir ihr leider auch nicht bieten, wohnen direkt am Eck einer vielbefahrenen Kreuzung, da würde sie ganz schnell unter die Räder kommen.

Was mich noch interessieren würde... das mit dem Wasser trinken und erbrechen. Sie trinkt auf einen Satz ihr halbes Schälchen leer, das wird ihr Magen nicht verkraften. Dabei ist das Wasser aber auch nicht außergewöhnlich kalt oder warm, sondern wie immer. Sie hat auch immer was zu trinken, also es ist nicht so, dass sie, bevor sie das macht, ein paar Stunden "auf dem Trockenen" saß. Aber warum macht sie das auf einmal? Und wie könnte man es verhindern? Weil einer unserer schönen, teuren Teppiche hat schon extrem gelitten. Möchte gerne ziemlich schnell ne Maßnahme ergreifen, bevor der zweite drankommt...
 
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dina

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hallo wölfin,
das hört sich ja alles echt grausam an. für euch und für die katze.
bevor du dir weiter gedanken über eine zweitkatze oder ähnliches machst, solltet ihr das tier unbedingt zur tierarzt bringen und eingehend untersuchen lassen. dein hinweis, dass sich die katze regelmäßig übergibt, zeigt ja schon, dass etwas nicht in ordnung ist. katzen übergeben sich nämlich in der regel nicht absichtlich oder um jemanden zu ärgern!
außerdem hast du geschrieben, dass sie nicht geimpft ist. solltet ihr eine 2. katze holen, muß die andere sowieso vorher durchgeimpft und untersucht sein, sonst kann sie andere katzen ja mit sonst was anstecken.
mein rat, ab in die transportkiste und zum tierarzt, ob sie sich nun wehrt oder nicht. dafür sind tierärzte ja schließlich ausgebildet. ich hatte auch mal so einen "kampfkater", der wurde trotzdem jedes jahr geimpft und untersucht. arbeitshandschuhe leisten da gute dienste.
bevor nicht ausgeschlossen wérden kann, dass die katze krank ist, würde ich gar nicht weiter über andere maßnahmen nachdenken.
gruß
dina
 
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cikobi

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das mit dem wassertrinken KANN eine von ihr entwickelte verhaltensweise sein, um mit ihrem stress umzugehen. manche tiere reißen sich zum beispiel fell aus oder putzen sich wie verrückt, weil sie unausgelastet oder überbelastet = gestresst sind.

und wie du schon schreibst, soviel auf einmal verträgt ihr magen nicht und sie erbricht es wieder.

hast du die möglichkeit, die trinkgewohnheit zu kontrollieren? sollte es doch etwas gesundheitliches sein, ist das auch für den tierarzt wichtig, wie oft am tag und wieviel sie dann trinkt.

wenn du diese möglichkeit hast, kanst du ihr ja auch nach ein paar schlucken das wasser wegnehmen und 5 minuten später wieder hinstellen um ein bißchen ruhe hineinzubringen. das ist allerdings keine dauerlösung...
 
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Wölfin22

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Ja, ne Dauerlösung wäre das natürlich nicht. Würde für mich auch wieder neben dem ganzen anderen vermehrt Stress bedeuten.

Ich führe natürlich nicht haarklein Buch darüber, was die Katze den ganzen Tag so macht. Aber ich hab immer eineinhalb Augen auf sie :wink: Sie trinkt eigentlich normal, wie immer. Bei der Häufigkeit, sie trinkt zwischen fünf und acht Mal am Tag, das war schon immer so. Und am Tag ca. 250-350 ml Wasser. Das war bis jetzt auch normal. Nur, dass eben jetzt diese "halbes Schälchen auf Ex"-Spielchen dazu kommen. Also, hmm, wie kann man das am besten ausdrücken??? Nehmen wir an, sie trinkt fünf Mal normal. Dann wird eins von diesen fünf dadurch ersetzt. Also sie macht es nicht jedes Mal, wenn sie trinkt, sondern einmal am Tag.

Was kostet es denn, die Kleine vom Tierarzt durchchecken und impfen zu lassen? Da werde ich mich drum kümmern dürfen. Denn so was war ja nie geplant, dass die Kosten über Futter und Katzenstreu rausgehen von seiner Seite. "Ach, ist ja ne Wohnungskatze, die braucht sowas nicht" :evil:
Gäbe es sowas wie Katzensteuer, könnten wir sie uns nicht leisten.
Ich finde es einfach unverantwortlich. Nach dem Motto: Hauptsache ein Schmusetier und ich bin nicht allein, alles andere ist egal. Ich mach, was ich will, komme heim, wann ich will, gebe ihr Fressen, wann ICH will, schleppe sie überall mit, wohin ICH will... Ich versuche, seitdem ich da bin, zu retten, was zu retten ist. Jetzt kommt aber noch die Eifersucht auf mich dazu und sie dreht völlig am Rad. Wer darunter leidet, das sind wir beide, die Kleine und ich. Weil er sich dran gewöhnt hat, sieht er auch nicht die Notwendigkeit, da irgendwas zu unternehmen.

Ich verstehe ja die Kleine, nur ich glaube, keiner kann von mir erwarten, dass ich es so, wie es jetzt ist, noch das ganze Katzenleben lang aushalte.
 
C

cikobi

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das denkt die katze vermutlich auch :wink:

ich habe für die impfung meiner kater pro tier 54 eur bezahlt (impfung war gegen katzenschnupfen, katzenseuche und leukose). das durchchecken kommt drauf an, was er alles macht. ich habe meine erstuntersuchung (vorrangig tier-angucken, wiegen, überall anfassen, ob knochen und gelenke ok sind und die zähne und ohren anschauen) nichts extra bezahlt. kommt auf den tierarzt an. wenn blutuntersuchung oder röntgen dazu käme, kostet das auf jeden fall was.

sowas sollte aber drin sein, denn, wenn sie wirklich krank ist, muss das geld dafür auch da sein.

wegen dem wasser: füll ihr den napf doch nur zu einem viertel und gieße mehrmals am tag ein kleines bißchen rein, nachdem sie getrunken hat. dann musst du ihr gar nix wegnehmen. und sie kann nicht exen.

was mich noch interessiert: kommt sie von sich aus auf euch zu oder geht ihr zu ihr und holt sie zum schmusen oder sowas?
 
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Wölfin22

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Hallo cikobi!

Mit dem Schmusen ist das so eine Sache... also mit mir gar nicht. Bei ihm da kommt sie auch schon mal, aber nicht regelmäßig. Sie legt sich auf seinen Bauch und gibt Köpfchen. Allerdings darf man sie überhaupt nicht anfassen. Selbst wenn sie grad in Schmuselaune ist und ihm ihr Köpfchen hinhält. Dann attackiert sie einen nämlich. Also sie sitzt nur auf seinem Bauch und gibt Köpfchen, bis sie nach ein paar Minuten genug hat. Das wars.

Ich akzeptiere es, dass sie mit mir nicht schmusen möchte. Wird ja keiner gezwungen. Er nimmt sie allerdings schon mal und trägt sie ne Viertelstunde durch die Wohnung, bevorzugt dann, wenn sie überrascht ist, denn würde sie es richtig mitbekommen, dass er sie jetzt hochheben will, würde sich sich mit ihren Krallen wehren. Sie versucht sich dann aus seinen Armen zu winden. Er begreift schon, dass sie runter will, nur vorher wird sie nochmal richtig fest gedrückt und ihr ein riesiger, fester Schmatzer aufs Köpfchen gegeben. Wo sie nur noch mehr strampelt...

Ich kann mir gut vorstellen, dass sie das als unangenehm, ihrem Verhalten nach, empfindet. Aber er lässt es nicht, da konnte ich schon schimpfen, wie ich wollte.

Wie gesagt, Hauptsache ein Schmusetier, einen Menschenersatz (vor mir war er 3 Jahre lang ganz allein auch ohne Freunde, er hat gesagt, wenn die Katze nicht gewesen wäre, wäre er "eingegangen").
Wie es ihr dabei geht, scheint nicht so wichtig zu sein...
 
ninachen

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Boh das hört sich ja echt schlimm an. Von Katzen als auch von 2 Beiner (mänlicher) Seite. Da hast du ja nicht nur die Katze die "Terror" macht sondern auch noch deinen uneinsichtigen Freund (ne Mauer würde einen Rat eher annehmen als er, oder??).
In dem einen Jahr, seit ihr euch mit dem Problem "Katze" auseinander setzt, wer hat da die meisten Infos, Ratschläge ect. zusammen getragen. Lass mich raten du?? Ich glaube bevor du das Problem mit der Katze beseitigen kannst musst du was an dem Verhalten deines Freundes ändern. Außerdem sollte er sich mehr mit der Thematik Katze auseinander setzten, denn ich glaube das er nicht sehr viel Ahnung von den Fellnasen hat was Verhaltensweise, Bedürfnisse usw. angeht.

Vielleicht hast du bis jetzt das Problem am falschen Ende angepackt. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen das du das hinbekommst mit der Fellnase (und deinem Freund) :wink:
Nina
 
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Wölfin22

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Hallo ninachen!

Ja, du hast recht. Dennoch kommt es mir so vor, als wäre ICH das Problem. Das was er mit der Katze macht, das hat er ja schon immer gemacht, egal, wie falsch es auch sein mag. Nur irgendwie sind die beiden damit klar gekommen. Richtig brav war sie zwar noch nie, wahrscheinlich hat es ihr nicht sehr gut getan, was er zum Teil macht. Doch dass sie eben so austickt, das macht sie ja erst, seit ich da bin. Wäre ich nicht dazugekommen, dann wäre es bis ans Ende vom Katzenleben so weitergegangen und ihm hätte es nicht das geringste ausgemacht.
 
Aiur

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Hmm...

Also so wie sich das alles anhört, ist es ncht geradeideal für die Katze :/.

Wenn dein Freund nichtmal bereit ist, sie impfen und gesundheitlich durchchecken zu lassen, sie so zu "funktionieren" hat, dann lasst das mit der Zweitkatze lieber- denn der ginge es ja auch nicht anders.

Vielleicht sucht ihr ein schönes neues Zuhause für sie, mit 4 Jahren ist sie ja noch jung genug um sich rel. problemlos umzustellen.

Denn so wie es jetzt ist ist es wirklich kein Wunder das sie durchdreht...

Wenn dann auch noch die völlig unberechenbaren Arbeitszeiten deines Freundes dazukommen...
Klar, dafür kann er nichts, aber das hätte er sich vielleicht mal vorher überlegen können.

entweder ihr stellt der Katze permanent Futter zur Verfügung, also so viel sie will (wenn sie keine Fressmaschine ohne Sättigungsgefühl ist), oder ihr bringt es irgendwie auf regelmässige Fütterzeiten.

Katzen sind starke Gewohnheitstiere, für sie ist es sicher schwierig, das dein Freund mal Tags, Mal Nachts, mal morgens Zuhause ist...

Ich finde eure Situation nicht ideal, und im Sinne des Tieres, und in Gewissem Sinne ja auch in eurem...
Findet einen schönen Platz für sie, wo sie endlich zur Ruhe kommen und Katze sein kann...

Vielleicht bist du der Auslöser für diese neuerlichen Probleme, aber ich denke die Gründe liegen viel tifer verwurzelt und warst nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte...
 
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Wölfin22

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Du bringst es auf den Punkt. Genau das denke ich auch.
Nur wird es schwierig werden, ihn zu überzeugen, dass sie es woanders besser hat. Ich glaub, er könnte den Gedanken nicht ertragen und würde sie lieber einschläfern lassen.

Ich tu echt, was ich kann. Sie tut mir leid und ganz uneigennützig ist es ja auch nicht. Wenn es der Katze wieder besser gehen würde, dann würde es mir auch besser gehen. Denn dann würde sie ja keine "Hilfeschreie" in Form von etwas kaputt machen usw. mehr brauchen.

Wegen den Arbeitszeiten, eine Katzenbesitzerin sagte mir mal, dass es der Katze nichts ausmacht, denn sie ist ja dran gewöhnt, dass er mal da, mal da nach Hause kommt. Ich dachte mir nur, was für ein Schwachsinn! Klar, die Bücher irren sich alle...

Beim Futter, das ist ja kein Thema, ICH kann sie regelmäßig füttern. Doch das wird die drei Jahre, in denen Unregelmäßigkeit dahingehend herrschte, wohl nicht wettmachen.
 
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cikobi

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Doch, wenn die regelmässigkeit bestehen bleibt, ist es änderbar. es wird nie wieder so sein, wie es vielleicht "normal" wäre, aber man kann bei tieren durch konsequenz, regelmässigkeit und ruhe sehr viel wieder gut machen!

bevor er sie einschläfern läßt, bitte ich dich, den örtlichen tierschutzverein aufzusuchen. die dürfen tiere beschlagnahmen und diese situation würde es in dem fall rechtfertigen.

ich bin gerade ziemlich aufgewühlt, wenn das wirklich seine einstellung diesem LEBEWESEN gegenüber ist...

ihr tut mir langsam beide leid, du UND die katze...
 
Aiur

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Also ich frage mich doch, was er für dieses Tier empfindet???

Er lässt sie lieber einschläfern als sie wegzugeben?

Denkt er nur an sich, und nicht an das Tier?
Will kein Geld für den tierarzt ausgeben, sie umbringen lassen wenn er auch meint sie fühle sich nicht mehr wohl.

Sollte er wirklich auf den Trichter kommen- machs wie Cikobi es sagt...
Melde es dem Tierschutzverein... Oder bring sie selbst dorthin... wie auch immer.

Das hat das Tier nun wirklich nicht verdient und ich bin mir sicher, in anderen Umständen, wenn sie sich beruhigt hat kann sie eine völlig normale ausgeglichene Katze werden...
 
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Wölfin22

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Ok, sie hat regelmäßige Fütterungszeiten. Doch ich denke, das wird zur ganzen Situation nur einen ganz kleinen Teil beitragen, der nicht reicht...

Ich möchte sie zwar auch ungern weggeben und auf keinen Fall einschläfern lassen. Doch wenn ich die Gewissheit hätte, in einer anderen Gemeinschaft ginge es ihr besser, würde ich mir nicht so viele Gedanken darum machen. Schade, wenn sie nicht mehr da wäre, aber wenn es ihr doch woanders besser geht... Aber er scheint sich damit nicht abfinden zu können, dass jemand anders besser ist als er, jemand anders mit der Katze besser umgehen kann, jemand anders der Katze das geben kann, was sie wirklich braucht.
Falls es wirklich dazu kommt, ich werde mein möglichstes tun, dass sie nicht eingeschläfert wird. Aber ich finde, an diesem Aspekt haben wir es wieder: "Sie ist mein Ding, ich kann mit ihr machen, was ich will, sie sogar töten lassen" Das hat er nie gesagt und doch ist es irgendwo die Einstellung.

Er hat sie total lieb, das ist nicht die Frage. ABER:
Er ist von Haus aus der Mensch Marke "Ego". Ich komme damit klar, das ist sein Charakter, deswegen bin ich mit ihm zusammen. Doch für ein kleines Tier, dass auch nur begrenzt Möglichkeiten hat, sich zu wehren und gar keine Möglichkeit hat, diesem Charakterzug zu entfliehen (ich könnte gehen, wenns mir mal zu bunt werden würde, sie nicht), ist es nicht das richtige.

Ach ja, ich hab noch was vergessen! Mein Freund war mal übers Wochenende weg, ich daheim. Hab ihm gesagt, dass die Katze nur Stress hat, wenn sie mitfährt, also hat er sie bei mir gelassen.
Komischerweise war sie da nicht so aufgedreht, hat mehr geschlafen und sogar die beiden Nächte bei mir auf der Decke! Hab sie zwar trotzdem nicht angefasst, das Risiko wollte ich nicht eingehen. Aber da war sie viel ruhiger! Und als er heimkam, ist sie nicht mal wie sonst zur Tür gestürmt, sondern einfach im Körbchen liegen geblieben... Was meint ihr dazu?
 

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