Hallo zusammen,
ich habe bislang kein passendes Unterforum für mein Thema gefunden, daher schreibe ich mal hier rein.
Zur Vorgeschichte: wir haben vor drei Wochen zwei Geschwister-Katzen aufgenommen, beide 8 Jahre alt, Wohnungskatzen. und kennen sich von Geburt. Es sind unsere ersten Katzen, und daher sind wir recht neu in dem Thema. Die erste Woche lief ganz ruhig, da waren die beiden auch immer viel zusammen unterwegs. Uns ist klar, dass die beiden sehr viel Stress momentan haben, neue Besiter, zwei neue Wohnungen innerhalb kurzer Zeit (sie waren vorher noch zusätzlich zum Übergang untergebracht) und wir aktuell bis auf zwei Kratzbäume und einen Bücherschrank nicht wirklich viele Klettermöglichkeiten haben.
Die zweite Woche wurde dann mehr gefaucht und nach gut 14 Tagen haben die beiden sich dann gleich 3x hintereinander auf dem Boden gewälzt. Folge war eine stark blutende Pfote und ein Besuch beim Notdienst. Jetzt musste natürlich der Verband mehrfach gewechselt werden, und da Katz sich das nicht gefallen lässt, jedesmal in Narkose. Sie hat also innerhalb von 6 Tagen dreimal Vollschlaf bekommen. Und ich habe es selbst erlebt, wie sie vom Tisch gesprungen ist.
In der Summe hat uns diese "kleine" Wunde also bereits jetzt einen mittleren dreistelligen Betrag gekostet, und 1-2x muss noch gewechselt werden.
Ich hab nun die (sicherlich nachvollziehbare) Angst, dass dies nicht das letzte Mal sein wird. Sie fangen ja jetzt schon wieder mit dem Fauchen und Kratzen an, obwohl Miez noch einen dicken Verband und eine Halskrause trägt, nachdem wenigstens 6 Tage Ruhe war. Und bei aller Liebe zum Tier (sind beide sehr verschmuste Kuschelkatzen), aber die Vorstellung jetzt jeden Monat dem
Tierarzt den Gegenwert einer Woche Urlaub hinzulegen macht mir Sorge.
2x Pheromon-Zerstäuber habe ich auch schon geholt, aber so richtig glaube ich nicht daran, und im Endeffekt will ich meine Katzen ja auch nicht dauerhaft unter Drogen setzen
Ich krieg mittlerweile schon Panik, wenn ich beide zusammen im Zimmer sehe, weil ich genau weiss, was dann kommen könnte. Sind das Einstiegsschwierigkeiten, oder habe ich hier wirklich zwei Streithähne. Ist das normal, dass die sich bis zum Bluten prügeln?
Und nein, ich weiss, dass man bei Tieren nicht ans Geld denken darf und mit
Tierarzt-Kosten rechnen muss. Das haben wir auch getan (sind auch nicht unsere ersten Tiere), auch mit vielen Erfahrungen aus dem Freundeskreis. Leider hat Miez nun sämtlich Erwartungen übertroffen, und das bereits am Anfang unseres Zusammenlebens.
Mit ziemlicher Sicherheit werden wir Krankenversicherungen abschliessen. Zumindest mit der Hoffnung, dass somit wenigstens etwas Kostenkontrolle hat.