Hallo Olaf,
das ist eine schwere Entscheidung, die du letztlich treffen musst. Ich kann, wie meine Vorrednerin, nur meine eigene Erfahrung schildern. Bei mir war es ein Tumor im Maul, den ein Tierarzt für nicht operabel hielt und ich habe mich gegen die OP entschieden und für die palliative Behandlung. Ich würde eine zweite Meinung einholen, wenn du Unsicheheit der Diagnose deines Arztes gegenüber verspürst, z.B. in einer Operations erfahrenen Klinik und mich dann dem Rat des Arztes anschließen. Wenn eine OP zu große Risiken beinhaltet, würde ich die Katze nicht operieren lassen, sondern die letzten Wochen/Tage mit ihr genießen. Ich habe es Anfangs auch nicht geglaubt, als man mir sagte in meinem Fall, du wirst den Zeitpunkt des Abschieds bemerken, deine Katze wird es dir anzeigen, denn du kennst die Katze am besten. In meinem Fall sprach der Tierarzt von Wohlfühlverhalten, wenn die Katze frisst, sich putzt, sich normal verhält, geht es ihr gut, hat die Katze Schmerzen verändert sich das Verhalten in der einen oder anderen Weise, sie zieht sich zurück oder wirkt plötzlich wie aufgedreht. Die Entscheidung musst du dann im entscheidenen Moment selber treffen, das ist schwer. Es gibt möglicherweise die Möglichkeit, die Katze mit einem Schmerzmittel zu versorgen, meiner Katze hat die letzten Tage eine Behandlung mit Metacam sehr geholfen, frag deinen Tierarzt nach der Möglichkeit der Schmerzbehandlung.
Mehr kann ich nicht raten, ich wünsche dir viel Kraft.
LG
Oliver