Hallo ihr Lieben!
Wir besitzen einen 10 Jahre alten, kastrierten Wohnungskater. Er kam vor knapp 2 Jahren zu uns in eine 50qm Wohnung ohne Balkon, nachdem sein Vorbesitzer ins Altenheim gehen musste. Leider wissen wir wenig über sein vorheriges Leben, sind uns aber recht sicher, dass er alleine gehalten wurde. Er ist ein ruhiger, genügsamer Kater, der viel schläft und so gut wie gar nicht spielen mag und wenn, dann nur alleine. Auf Spielaufforderungen reagiert er meist gar nicht oder versteckt sich und beobachtet nur. Er legt sich zwar ganz gerne auf unseren Schoß um zu schlafen, möchte dabei aber nicht gerne gestreichelt werden. Er ist sehr genügsam mit sich selbst. Als wir einmal die zwei jungen Katzen von meiner Schwester zu Besuch da hatten, war er total verunsichert, hat Angst bekommen und als die Kleinen ihn anspringen wollte gefaucht und nach ihnen geschlagen.
Nun wollen Bekannte ihren 7 Jahre alten Wohnungskater abgeben und haben uns gefragt, ob wir Interesse hätten. Der Kater ist kastriert und hat vorher mit einem anderen Kater zusammengelebt, der nun eingeschläfert werden musste. Da er an Gesellschacft gewöhnt ist, die Bekannten jedoch keine neue Katze wollen, wollen sie ihn nun abgeben. Der Kater soll sehr verschmust und spielfreudig sein und ist einen dominanten Partner gewöhnt.
Nun stellen wir uns die Frage, ob das so zu unserem Kater passen würde.
Wir sind nicht sicher, ob man ihn überhaupt nach 10 Jahren noch vergesellschaften kann. Wir hätten die Möglichkeit den anderen Kater zu nehmen und wenn es gar nicht geht zurück zu geben. Aber ist das sinnvoll oder stressen wir dann beide Tiere unnötig? Kann unser Kater einen dauerhaften Knacks bekommen, wenn wir ihm zu viel zumuten?
Es wäre schön ein paar Meinungen von erfahrenen Katzenhaltern zu hören.
Danke schonmal

LG Eruda89