Fakt ist, das weiße Katzen, egal welche Augenfarbe sie haben, mehr zur Taubheit neigen, als farbige Katzen - das gilt nicht für die Foreign White, sondern für weiße Katzen, deren weißer Mantel, der quasi die eigentliche Farbe verdeckt, mit dem "Weißfärbungsgen" W - nicht dem Scheckungsgen "S" (z B. weiße Pfötchen, weißer Latz).
Diese Taubheit ist aber absolut unabhängig von der Augenfarbe. Auch ist der Erbgang der Taubheit bei weißen Katzen bislang nicht geklärt. So können 100% taube Katzen 100% hörenden Nachwuchs zeugen, 100% hörende aber auch vollständig taube Babys.
Das macht die Weißzucht so schwierig und hat auch zum Verbot der Weißzucht geführt.
Im Moment versucht man herauszufinden, ob ein Zusammenhang mit der Farbe besteht, die die Katze tatsächlich genetisch trägt, denn das Weiß ist ja nur quasi ein Tarnmantel (wie ein Auto im Winter - mache ich den Schnee weg, sehe ich die Farbe des Autos), ene weiße Katze kann genetisch eine black-tabby, rot, oder sonstwas sein. Das kann man nur über den Stammbaum und die Nachfahren erkennen.
Man vermutet z. B., dass ein erhöhtes Risiko besteht, wenn das weiße Tier genetisch ein Tier mit Verdünnung (also z. B. blau oder creme) zusätzlich mit Scheckungsfaktor ist. Aber wie gesagt, dass sind nur Vermutungen - bewiesen ist noch lange nichts.