Wut Thread

Nula

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Doch, das ist leider aktuell noch die Realität bei den meisten Urteilen zum Thema Rauchen und Nachbarschaft meines Wissens nach. Zumindest bei Zigarettenrauch. Recht und Gerechtigkeit sind halt leider 2 Paar Schuhe.

Hier steht es ein bisschen anders, allerdings auch recht
schwammig:

Der Nachbar kifft: Welche Optionen gibt es? | Mietrecht 2021

Ich werde es in diesem Ausmaß nicht hinnehmen.


Also noch ein Alter, in dem der Vater noch ein Auge drauf werfen sollte. ( finde ich jedenfalls )
Geht der Bursche denn zur Schule oder Ausbildung ? Oder hängt er nur Zuhause ab ?
Auf den Vater hoffe ich auch.
Immerhin ist dieser auch der Mieter.

Der Bengel ist Schüler.
Aktuell sind aber Ferien.
 
Rena 44

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deine Beschwerden kann ich sehr gut nachvollziehen , ich setze mich sogar in Gastgärten um wenn der Zigarettenrauch in meine Richtung zieht ..
nicht aus bosheit ..nein meine COPDläßt das einatmen von Rauch nicht zu , egal welcher Art der Rauch ist ..
Letzthin habe ich von einem Urteil gelesen ,da gings auch um Rauchen auf dem Balkon der in die Nachbarwohnung zieht ..
der Raucher darf nur noch zu bestimmten Zeiten auf dem Balkon rauchen , nachts nur bis zu einer festgelegten Zeit ..
ich wünsche dir viel Erfolg👍
 
Nula

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Danke
Mein Hauptproblem ist halt das es auch meine Kinder betrifft.
Wie geschrieben haben wir sogar schon das Zimmer getauscht.
 
J

Julia01

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Hier steht es ein bisschen anders, allerdings auch recht schwammig:
Eben, es ist schwammig. Die Rechtssprechung ist da extrem unterschiedlich. Vor allem muss der Vermieter dann auch erst mal bereit sein was zu tun. Wenn du oder der Vermieter nicht extrem risikofreudig seid euch auf einen potentiell jahrelangen und teuren Gerichtsprozess einzulassen, dessen Ausgang mehr als ungewiss ist, kann man nur auf Einsicht des Nachbarn hoffen.

Denn was kann man tun:
1) Den Vermieter benachrichtigen.
1.1) Wenn der sich dafür nicht interessiert dann kannst du ihn eventuell mit einer Mietminderung unter Druck setzen.
1.1.1) Er akzeptiert die Mietminderung, unternimmt aber nichts weiter , dann zahlst du zwar ein paar Kröten weniger, aber der Nachbar kiffen weiter.
1.1.2) Der Vermieter akzeptiert die Mietminderung nicht und verklagt dich auf Zahlung der vollen Miete oder kündigt dir, ggf. sogar fristlos, wegen Zahlungsverzug.
1.2) Der Vermieter will dir helfen und versucht den kiffenden Nachbarn das zu verbieten. Dann passiert vermutlich davon etwas:
1.2.1) Der Nachbar akzeptiert das Verbot, alle sind glücklich.
1.2.2) Der Nachbar sagt ihr könnt mich mal und raucht weiter. Dann folgt Abmahnung und Kündigung. Diese akzeptiert der Mieter und zieht aus.
1.2.3) Der Nachbar sagt ihr könnt mich mal und raucht weiter und akzeptiert eine eventuelle Kündigung nicht. Dann müsste der Vermieter ihn rausklagen und so eine Räumungsklage dauert. Wenn sie in diesem Fall überhaupt Erfolg hätte.

2) Du gehst selbst gegen den Nachbarn vor mit Polizei und Unterlassungsklage.
2.1) Der Nachbar akzeptiert das alles und hört auf mit dem Kiffen
2.2) Die Polizei verhaftet ihn wegen Besitz von Drogen, er kriegt ne Geldbuße und er kifft weiter, versteckt sein Zeug künftig nur besser
2.3) Die Polizei macht nix, du hast nichts illegales gegen ihn in der Hand und hast den kiffenden Nachbarn immer noch an eer Backe
2.4) Du verklagt ihn selber trotz des Risikos und hast Glück und gewinnst. Dann bekommt der Beklagte meist feste Zeitfenster zum Rauchen. Die müssen dann aber auch praktisch durchgesetzt werden, was dann schon wieder schwierig ist, denn wie willst du eine Einhaltung dieser Zeitfenster erzwingen oder ihm die Nicht-Einhaltung nachweisen?
2.5) Du verklagt den Nachbarn selber, verlierst und er hat am Ende sogar die richterliche Bestätigung zu Kiffen so viel er will und du musst die ganzen Gerichtskosten zahlen.

Wie es ausgeht, wenn du selbst tätig wirst oder der Vermieter, kann dir leider niemand sagen. Aber ich würde sagen, nachdem was ich in Urteilen und Co. lese, dass das Risiko, dass du hinterher die leidtragende bist, sehr viel höher ist als das du Erfolg hast.

Das heißt nicht, dass du nicht tätig werden sollst, aber ich würde mir nicht zu viel Hoffnungen machen, dass sich zeitnah was ändert. Zumindest nicht wenn der Nachbar auf stur stellt. Wenn der Nachbar auf stur stellt und du oder der Vermieter vor Gericht müsst, dann kann das Monate oder sogar Jahre dauern, selbst wenn ihr Erfolg habt.
 
Rena 44

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wenn es sich so negativ entwickeln sollte und da evtl. jahrelange Prozesse zu erwarten wären
würde ich beginnen zu überlegen selber die Konsequenz zu ziehen und nach einer anderen
Wohnung suchen ..
das könnte ja in aller Ruhe ohne Zeitdruck geschehen , denn wenn alles total gegen dich läuft sind deine Kinder erwachsen und aus dem Haus bis eine Entscheidung fällt 🤔
 
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Julia01

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wenn es sich so negativ entwickeln sollte und da evtl. jahrelange Prozesse zu erwarten wären
würde ich beginnen zu überlegen selber die Konsequenz zu ziehen und nach einer anderen
Wohnung suchen ..
das könnte ja in aller Ruhe ohne Zeitdruck geschehen , denn wenn alles total gegen dich läuft sind deine Kinder erwachsen und aus dem Haus bis eine Entscheidung fällt 🤔
jup so habe ich es bei meiner Terror-Nachbarin letztendlich auch gemacht. Mein Thema war ja aus rechtlicher Sicht ähnlich schwierig.

Mein Hauptargument ist halt: Selbst wenn man vor Gericht gewinnen würde: Wenn der Nachbar sich stur stellt und man es über den Rechtsweg machen muss, das kann sich Jahre hinziehen. Selbst wenn die Rechtslage 100%ig eindeutig wäre. Und das ist sie hier noch nicht mal. Leider.
 
Nula

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Noch hoffe ich darauf das Papi seinen Sohnemann zur Vernunft bringen wird.

Zu klagen wäre nicht mein Weg und ein Umzug schwierig, da ich kaum was vergleichbares zu diesem Preis finden würde.
 
Königscobra

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Ob der Vermieter es dem jungen Mann verbieten dürfte weiß ich nicht, wage es aber zu bezweifeln.
Er kann, wenn es zu massiven Beeinträchtigungen der anderen Mieter und Beschwerden von den betroffenen Mietern kommt.
Haben wir hier gehabt. Cannabisduft im ganzen Haus, Beschwerden über Cannabiswolken auf dem Balkon, --> nach Abmahnung Kündigung.
Es kommt immer darauf an, wie "interessiert" ein Vermieter an einem länger dauernden Mietverhältnis zu """vernünftigen, soliden""" Mietern ist.
 
Königscobra

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Der Vermieter vielleicht tatsächlich nicht, die Polizei dagegen schon.

Für mich fühlt es sich auch doof an es über den Vermieter laufen zu lassen, ich sehe aber grade keine andere Möglichkeit, denn den Geruch akzeptieren möchte ich dauerhaft auch nicht.
Es geht hier ja auch nicht um gelegentlich mal sondern wirklich jeden Tag.
Erstmal ist immer der VM Ansprechpartner. Protokoll führen mit Datum, Uhrzeiten der Belästigungen, wann du deine Fenster öffnen kannst, wann nicht etc..
Sollte ggf. noch Handel stattfinden ( er also Stoff in seiner Bude an andere verkauft ), wirds auch für die Polizei interessant.
 
Nula

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Mein Vermieter hat mich tatsächlich um ein Protokoll gebeten und scheint gewillt zu sein dagegen vorzugehen.
Auch bin ich nicht die einzige die sich an den Vermieter gewendet hat.


Sollte ggf. noch Handel stattfinden ( er also Stoff in seiner Bude an andere verkauft ), wirds auch für die Polizei interessant.
In diese Richtung gibt es tatsächlich Spokulationen, da ich das allerdings nicht genau weiß werde ich mich hüten da was azugeben.
 
Königscobra

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Mein Vermieter hat mich tatsächlich um ein Protokoll gebeten und scheint gewillt zu sein dagegen vorzugehen.
Auch bin ich nicht die einzige die sich an den Vermieter gewendet hat.
Na bitte, geht doch augen zwinker.gif.
Ich drück die Daumen daumen drücken.gif.




In diese Richtung gibt es tatsächlich Spokulationen, da ich das allerdings nicht genau weiß werde ich mich hüten da was azugeben.
Einen Verdacht äussern, bspw. bei der Polizei in Form einer Anzeige ( natürlich immer von Verdacht sprechen / schreiben, nie von "das ist so" ), kann man jederzeit.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, durch Ermittlungen, dann hat er nicht nur den VM an der Backe.
 
Nula

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Einen Verdacht äussern, bspw. bei der Polizei in Form einer Anzeige ( natürlich immer von Verdacht sprechen / schreiben, nie von "das ist so" ), kann man jederzeit.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, durch Ermittlungen, dann hat er nicht nur den VM an der Backe.
Der Verdacht ist leider wirklich begründet allerdings scheut es mich sehr da tätig zu werden.
Zum einen hab ich Angst das meine Kinder es ausbaden müssten wenn er mich mit einer Anzeige in Verbindung bringt und zum anderen hab ich selber ihm auch nix entgegenzusetzen wenn es doof kommt.
 
WinstonvonWensin

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Du kannst natürlich die Polizei rufen…wenn der Nachbar dann mehr als 10 Gramm Eigenbedarf hat, ist es strafbar. …Dealen dann natürlich auch…viele Kiffer verdienen sich damit ihren eigenen Bedarf.

lg
Verena
 
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Julia01

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Du kannst natürlich die Polizei rufen…wenn der Nachbar dann mehr als 10 Gramm Eigenbedarf hat, ist es strafbar. …Dealen dann natürlich auch…viele Kiffer verdienen sich damit ihren eigenen Bedarf.

lg
Verena
Diese 10g schwanken aber je nach Bundesland. Eigenbedarf liegt je nach Bundesland zwischen 6 und 15 gramm, in Berlin z.B. würde der Nachbar mit 10g Besitz vermutlich keine Probleme bekommen. Im Übrigen ist auch der Besitz von 10g strafbar, nur wird das Verfahren dann in der Regel eingestellt, wenn keine verschärfenden Umstände hinzukommen. Das ändert aber nichts an der Strafbarkeit.
Cannabis: Was ist erlaubt?
 
Nula

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Hier sind es 6 g.
Wie gesagt, diesen Schritt möchte ich eigentlich nicht gehen.
 
Sini

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Das kann ich nachvollziehen.
Und es würde sowieso kein Staatsanwalt einen Hausdurchsuchungbefehl erlassen wenn eine Nachbarin die Polizei ruft weil sie vermutet dass der Nachbar nicht nur Eigenbedarf hat.
 
Königscobra

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Das kann ich nachvollziehen.
Und es würde sowieso kein Staatsanwalt einen Hausdurchsuchungbefehl erlassen wenn eine Nachbarin die Polizei ruft weil sie vermutet dass der Nachbar nicht nur Eigenbedarf hat.
Wenn es zu einer normalen Anzeige ( bei der Polizei gestellte Anzeige )kommt, dass der Verdacht auf Handel mit Drogen ( meist steckt da noch mehr dahinter als "nur" Cannabis ) vorliegt, wird ersteinmal ordentlich ermittelt.
Ein Hausdruchsuchungsbeschluss ( so heisst das richtig ) ist nicht der erste Schritt den ein StA einleitet. Anders kann es ggf. liegen, wenn die Anzeige direkt bei der Staatsanwaltschaft gestellt wurde und ein Verdacht schwerweigend erscheint.
Bei Verdacht auf Handel wird in jedem Fall ermittelt.

Der Verdacht ist leider wirklich begründet allerdings scheut es mich sehr da tätig zu werden.
Zum einen hab ich Angst das meine Kinder es ausbaden müssten wenn er mich mit einer Anzeige in Verbindung bringt und zum anderen hab ich selber ihm auch nix entgegenzusetzen wenn es doof kommt.
Nachvollziehbar.

Für dich persönlich ist es ausreichend, wenn dein VM tätig wird.
 
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Nelly12

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Mein Vermieter hat mich tatsächlich um ein Protokoll gebeten und scheint gewillt zu sein dagegen vorzugehen.
Auch bin ich nicht die einzige die sich an den Vermieter gewendet hat.

In diese Richtung gibt es tatsächlich Spokulationen, da ich das allerdings nicht genau weiß werde ich mich hüten da was azugeben.
Wenn du dein Ziel über den Vermieter erreichen kannst, wäre doch alles gut. Du willst ja keinen „Drogenring ausheben“, sondern nur mal wieder die Fenster öffnen können.😉
Der Hinweis mit der Polizei war von mir nur für den Fall gedacht, wenn der Vermieter nichts unternehmen würde.
Ich wünsche dir maximalen Erfolg mit minimalem Stress. 🥰
 
Nula

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danke euch
ich hoffe wirklich das es "im kleinen" geht.

auch hoffe ich das es von papi einen verbalen a...voll gibt der was bewirkt wenn er den brief vom vermieter bekommt
 
SeiraButterfly

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Ich muss erneut Wut ablassen

heut in der Klinik wieder über Haustiere gesprochen, sagte die mit der 9 Wochen alten Katze sie hätte jetzt ne zweite und meinte gleich drauf die hat sie gerettet von einem Bekannten, weil der hat wohl so viel Kätzchen und weil er kein Bock auf so viele Katzen hat, sagte sie, "fliegen die gegen die Wand". Ich war innerlich auf 9999 und hätte am liebsten nach der Adresse gefragt, wär direkt hin marschiert und hätte diesem Unmenschen paar vorn Latz geknallt. Ich meinte dann aber nur "Hallo?? Es gibt Tierheime!!" da meinte sie so "ja aber die sind ja überfüllt".. ich denke im Notfall könnten die schon noch irgendwie die Kätzchen unterbringen, ehe sie brutal "beseitigt" werden nur weil irgendein Vollidiot (sorry not sorry) zu inkompetent ist seine Katzen kastrieren zu lassen. So teuer ist das nun wirklich nicht und wenn man partu keinen Bock hat sowas zu bezahlen holt mal eben keine Katzen. Einfach nur Ekelhaft sowas. Die armen kleinen Mäuse. Ich hoffe sie werden von irgendwem gerettet.. ich war schon drauf und dran zu sagen der soll die zu mir bringen, ich bringe die an den Mann.. aber ich könnte die leider nicht unterbringen..
Ich ärger mich nun, dass ich zu feige war nach der Adresse zu fragen, hätte das sonst ohne Gewissensbisse dem Tierschutz, Veterinäramt oder wem auch immer gemeldet..

solche Menschen, am liebsten würd ich die ebenfalls gegen die Wand klatschen, wiederholt und fragen ob sie das toll finden und ihnen sagen, dass sich die Katzen dabei genau so fühlen... abartig, einfach nur abartig 🤬
 

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