Mögen sich meine beiden Katzen nicht?

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Littlefoot

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Hallo.

Ich mache mir so langsam Sorgen. Meine beiden Katzen verstehen sich seit einiger Zeit überhaupt nicht mehr. Ich habe die Süßen von privat übernommen. Seit Ostern diesen Jahres sind sie bei mir. Sie haben sich von Anfang nicht miteinander beschäftigt. Jetzt spitzt sich die Situation jedoch zu. Minou ist ziemlich besitzergreifend und würde mich wohl am liebesten ganz für sich selbst haben. Bekommt sie ihrer Meinung nach
nicht genug Aufmerksamkeit - ist sie beleidigt, streichel ich die Amy - ist sie beleidigt. Amy ist die schüchterne von beiden. Ich freue mich daher immer, wenn sie zum kuscheln kommt und streichel sie dann auch. Oft fängt Minou dann, wenn sie in der Nähe liegt, an zu knurren. Geht Amy dann in ihre Nähe, wird gefaucht und manchmal auch gehauen ( mit Krallen). Amy will immer zu ihr hin und sucht ihre Nähe, fängt manchmal auch an sie zu putzen, aber Minou will das nicht. Während ich was zu essen mache, geht Minou oft mehrmals ohne Grund auch Amy zu und haut ihr eine (immer mit Krallen). In letzter Zeit ist es so schlimm, dass Amy nicht an Minou vorbei gehen kann, ohne das gefaucht und gehauen wird. Amy ist dann immer total verwirrt und zieht sich dann zurück. Sie tut mir total leid, denn sie ist wirklich eine ganz Liebe. Minou zickt hier immer nur rum. Das ist ehrlich kein schönes Zusammenleben. Ich mach mir natürlich auch Gedanken, was hier passiert, während ich arbeiten bin. Hat jemand von euch auch so eine Situation erlebt? Ist das noch relativ normal? Was kann ich tun, damit es vielleicht besser wird?
 
07.11.2012
#1
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Gweeny

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Hallo! Sind die beiden Geschwister? Und wie alt sind sie jetzt? Sind beide kastriert?
 
Das Tanjachen

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Ja wichtig ist es erstmal zu wissen ob sie kastriert sind und jeder auch genug Möglichkeiten hat sich auch mal zurückzuziehen....habe hier sechs Katzen und beobachte auch mal öfters das hier beim vorbeilaufen mal gefaucht wird und ab und an auch mal ein Tatzenhieb folgt aber im großen und ganzen kann sich hier jeder aus dem Weg gehen und das ist schon mal wichtig. Sind aber auch alle sehr sozial hier. Bevor mein Shadow z.b kastriert war hat er auch gemeint hier mal den Larry raushängen zu lassen aber nach der Kastration hat sich das nach einer Zeit wieder eingestellt.
 
Littlefoot

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Ob die beiden Geschwister sind, weiß ich nicht. Die Vorbesitzerin hat sie aus einem Tierheim geholt, wo man ihr wohl auch nicht genau sagen konnte, ob es Geschwister sind. Sie sind 3 Jahre und sind beide kastriert. Sie leben hier bei mir in einer 49 qm großen Wohnung und können hier auch alle Räume nutzen. Rückzugsmöglichkeiten gibt es eigentlich schon. Amy, die Schüchterne, zieht sich halt gerne mal unterm Bett zurück oder in der Diele in ihrer Kratztonne. Gerade eben gab es auch wieder Gefauche. Minou lag mit mir auf der Couch und als Amy hinzu kam, hat sie sie direkt wieder angefaucht. Amy lässt sich aber Gott sei Dank nicht immer vertreiben. Sie hat sich jetzt trotzdem einfach hierhin gelegt. Manchmal glaube ich, dass Minou so ne Art Einzelkatze ist, die am liebsten keine weitere Katze bei sich haben möchte. Ich finde das einfach nur schade, dass es mit den beiden nicht so funktioniert. Schöner wäre es doch, wenn beide miteinander kuscheln, spielen und sich gegenseitig putzen würden. Aber das machen sie überhaupt nicht. :-(
 
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ZweiZwucks

ZweiZwucks

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Hi Littlefoot,

miteinander kuscheln, spielen und sich putzen? Gibt es hier auch nicht…

Meine beiden Zwucks sind nicht auf einander, sondern (irgendwie muss ich sagen leider) stark auf mich bezogen. Lucky kann es momentan überhaupt nicht dulden, wenn ich mich mit Daisy beschäftige. Die kriegt sofort eins drauf oder wird gejagt. Der Junge verhindert es auch, dass sie ins Schlafzimmer kommen „darf“. Vermenschlicht gesprochen würde man vielleicht von Eifersucht reden. Ich glaube aber, dass Lucky mich als „sein“ Revier betrachtet, er köpfelt auch wie verrückt und markiert (mich) sozusagen dadurch (und knabbert auch an meinen Haaren).
Ich hingegen versuche ganz stoisch, meine Aufmerksamkeit gerecht zu verteilen und dabei – auch im Tonfall – Daisy nicht zu bemitleiden. In den letzten Tagen wurde es mir manchmal zu bunt, und ich habe Lucky sozusagen „stimmlich (NEIN!)“ in seine Schranken gewiesen, zumindest habe ich es versucht…

Ich frage mich mehr und mehr, ob die Berichte im Forum über schon erwachsene Katzis, die sich „lieben“, repräsentativ für die „Welt“ der Zweier-Konstellationen in Wohnungshaltung sind. Also ist das eher die Ausnahme oder die Regel in der über das Forum hinausgehenden Realität?
Noch mehr frage ich mich, ob es eigentlich für meine Katzis gut ist, dass ich alleine lebe und sie unstrittig in meinem Fokus sind. Wären da noch mehr Personen (und nicht nur ich mit meinem ständigen Hutzliputzli hier, Hutzliputzli da), würde sich die Aufmerksamkeit mehr verteilen, und die Katzis wären auch mal „ganz normal“ außen vor, wenn Mensch mit Mensch interagiert. Vielleicht wäre das entspannter (für die Katzen)?

Gut, auf beide Fragen weiß ich natürlich keine Antwort, aber gerade die letzte Frage treibt mich um. Ich bin meistens abends nach der Arbeit daheim, und dann dreht sich alles „um die Katz“. Meine Wohnung hat ca. 80 qm, aber wenige separate Räume. Wir hocken also weitgehend zusammen in dem offenen Trakt von Küche, Arbeitszimmer, Esszimmer und Wohnzimmer. Das Fehlen getrennter Rückzugsbereiche (getrennt – aber mit geöffneten Türen – sind nur Bade- und Schlafzimmer) könnte zu zusätzlichem Stress führen.

Auch trägt die dunkle Jahreszeit vielleicht zu Problemen bei. Im Sommer war die Terrassenknasttür immer auf, wenn ich zuhause war; nun wesentlich seltener (aber schon mindestens 2X pro Tag). Das schränkt natürlich das Revier ein.

Während ich gerade schreibe, ist es ganz ruhig, „man“ hat auch nebeneinander gefressen. Vielleicht sind das auch insgesamt schlicht Tagesschwankungen, deren negativer Ausschlag nicht überbewertet werden sollte?

Herzlich und nachdenklich grüßen


die zwei Zwucks und ich
 
Littlefoot

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Ja Minou köpfelt mich auch sehr stark - auch im Gesicht. Sie hat ja überhaupt keine Berührungsängste. Sie will immer im Focus stehen und will immer Aufmerksamkeit. Wenn ich sie mal ignoriere, weil ich z.B. mit Läppi im Internet surfe, dann setzt sie sich einfach dreist auf meinen Schoß. Schicke ich sie dann runter, wird gemeckert und sie ist dann zutiefst beleidigt. Auch bin ich hier nicht immer alleine. Meine Freund ist oft hier und dann gilt meine Aufmerksamkeit natürlich ihm.
Vorher war das so, dass Amy halt nicht so oft gekommen ist, da sie ja ängstlich ist. Da hat Minou natürlich mehr Aufmerksamkeit abbekommen, da Amy nicht so oft da war. Amy taut jetzt aber immer mehr auf und ist jetzt auch immer sofort da, wenn ich mich hier auf die Couch setze. Minou hat also sozusagen Konkurrenz bekommen. Da sie vorher bei der Vorbesitzerin wohl nicht so viel Aufmerksamt bekommen haben und Amy dort auch nicht oft rausgekommen ist, hatte Minou wohl immer die Vorzüge. Also war sie es eigentlich nie anders gewöhnt, als das sie automatisch mehr Aufmerksamkeit bekommen hat, da Amy sich immer zurückgezogen hat.
Jetzt ist Amy aber auch immer da und möchte auch bekuschelt werden. Was mich sehr freut, dass Amy so langsam Vertrauen zu mir fasst. Am Anfang hat es auch gut funktioniert, dass ich sie dann sogar teilweise gleichzeitig gestreichelt habe. Oder halt nacheinander. Aber jetzt geht garnichts mehr. Immer wenn Amy in Minous Nähe kommt, wird gefaucht und geknurrt und geschlagen. Vorher hat sich Amy nicht großartig davon beeindrucken lassen und hat einfach abgewartet. Aber jetzt muss ich leider schon beobachten, dass Amy sich manchmal verkrümelt, nachdem Minou sie wieder mal angefaucht hat. Amy zieht sich dann zurück. Und das finde ich ehrlich echt Besorgnis erregend. Ich mache mir Sorgen und Gedanken, dass Amy dann hier nicht glücklich ist. Und das möchte ich auf keine Fall. Minou scheint wohl eher eine Einzelkatze zu sein, die alles für sich haben will.
Es macht mich einfach traurig, dass sie sich nicht lieb haben und das Amy sich das gefallen lassen muss. Ich frage mich echt, ob diese Konstellation und zu zwei unglücklichen Katzen führt.
 

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