Besuch ist Feind

  • Autor des Themas Petey
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Petey

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Hallo allerseits,

vielleicht kann mir jemand von euch mit ein paar Tipps weiterhelfen. Ich bin inzwischen ziemlich verzweifelt.
Sorry schon mal im Voraus für den langen Text. :oops:

Folgendes Problem:
Seit über sechs Jahren habe ich zwei Kater und wir sind eine gut funktionierende „Familie“. Die zwei schmusen, spielen, fressen, mögen mich, und und und. Allerdings nur mich.
Seit längerer Zeit haben die zwei eine riesige Abneigung gegen Besuch entwickelt. Sie werden dann richtig aggressiv, haben schon mehrere Gäste gekratzt und gebissen, wenn ich nicht schnell genug dazwischen gehen konnte. Es sind alles Menschen, die sie von klein auf kennen (= meine Familie und Freunde). Mir kommt's vor, als ob sie ziemliche Stimmungsschwankungen haben. Manchmal kuscheln sie sich zu jemandem hin und fangen nach ein paar Minuten aus heiterem Himmel zum Beißen an.
Es ist wie Glücksspiel. Wenn sie einen guten Tag haben, liegen sie faul in der Ecke, egal wer und wie viele Personen zu Besuch kommen. Aber wenn sie einen
schlechten Tag haben, kann ich sie mit nichts beruhigen.

Der Hintergrund:
Die beiden sind Geschwister, waren seit ihrer Geburt immer zusammen und vertragen sich sehr gut. Zu mir sind sie gekommen als sie 13 oder 14 Wochen alt waren, also nicht zu früh von der Mutter getrennt. Ich glaube nicht, dass es ein Problem von mangelnder Sozialisierung ist. Die Familie, von der ich die zwei bekommen habe, war sehr lieb zu allen Katzen (Mutterkatze, Vaterkater und Wurf mit insgesamt fünf Kätzchen), aber leider auch ziemlich verplant und... ähm... Wie formuliere ich das vorsichtig... Die zwei hatten ein Flohproblem als ich sie bekommen hab. :???:
Beide Kater sind kastriert.
Es sind Maine Coon Mischlinge und gerade weil diese Rasse als „Sanfte Riesen“ bekannt ist, überrascht mich ihre Aggressivität ganz schön.
Ich spiele oft mit ihnen, aber vor allem der Große ist so ein Faulpelz, dass er sich am liebsten hinter seinem Spielzeug her tragen lassen würde. Außerdem lassen sie sich nicht mit Spielen ablenken, wenn sie erst aggressiv gegenüber Besuch geworden sind. Dann ist alles zu spät.
Ich habe auch nicht den Eindruck, dass sie mit meinen Gästen „spielen“ wollen. Es sieht mir eher aus als ob sie die „Eindringlinge“ rausprügeln wollen.

Ich versuche schon lange und sehr ernsthaft, die Ursachen für das Problem zu finden und zu beheben. Aber ich verstehe es nicht. Alle waren immer lieb zu ihnen, sowohl die Vorbesitzer und ich, als auch meine Gäste.
Bei der gefühlt fünfhundertsten Untersuchung beim tausendsten Tierarzt wurde vor ein paar Monaten festgestellt, dass sie eine Blasen- oder Nierenentzündung hatten. Ich hab sehr gehofft, dass die Schmerzen der Grund für die Aggressivität sind. Aber inzwischen ist die Entzündung auskuriert und nach einer kurzen Entspannungsphase ist leider alles wieder wie gehabt.
Von einem anderen Tierarzt hab ich ein Pheromon-Raumspray von Feliway zur Beruhigung bekommen. Hat nicht geholfen.
Ausprobiert hab ich auch das homöopathische Regupsychon (falls das jemandem was sagt), das sie gelassener machen sollte. Auch hier kein Erfolg.
Und auch Bachblüten haben nicht den gewünschten Effekt gehabt.

Langsam bin ich wirklich am Ende mit meinem Latein. Wenn ich die Ursache für ihre Probleme kennen würde, würde ich sofort drauf reagieren. Aber ich versteh sie einfach nicht.
Für meine Familie steht schon lange fest, das Problem ist meine zu kleine Wohnung (55 km² und Balkon) und dass ich sie wegen meiner Arbeit zu viel alleine lasse. Beides sind aber Umstände, die ich nicht ändern kann, erst recht nicht gleichzeitig. Vor Kurzem war ich echt so verzweifelt, dass ich selbst schon überzeugt war, ich müsse mich von meinen Kleinen trennen. Aber es würde mir das Herz brechen.

Hat von euch zufällig irgendjemand eine Idee, woran die Aggressivität meiner Kater liegen könnte und was ich dagegen tun kann? Ich bin für jeden Tipp dankbar.
 
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13.11.2012
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Saphiera

Saphiera

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Hallöchen!

also ich muss ehrlich sagen ich verstehe gerade nicht wieso DU dich dann von ihnen trenne musst /sollst weil sie etwas gegen besuch haben ?

1.) wäre es eine möglichkeit sie in einen anderen raum zu geben wärend des besuchs ?

2.) falls wirklich gar nichts mehr hilft gibt es "zylkene" um besser mit streß um zu gehen.gibts im inet infos dazu bzw. kann man dort auch bestellen

3.) würde mich einmal interessieren, was du denn sonst so mit ihnen machst ?? also wie lastest du sie aus ?

4.) auf den balkon können sie das ganze jahr ?

5.) du schreibst sie beissen die besucher und gehen auf sie los? wie genau sieht das aus ? wie raufen oder wirklich mit knurren und agressiv ??

6.)wann genau hat das angefangen ?

7.)wie viel platz haben die katzen um sich zurück zu ziehen! können sie in der wohnung irgendwo nach oben wenn besuch da wäre ? hohe kratzbäume etc ?

8.)und passiert es bei einem bestimmten besuch "eher" als bei einem anderen den sie noch gar nicht kennen ?

katzen reagieren oft sehr stark auf gerüche, viell. riecht ein besuch für sie einfach so fruchtbar?

also ich kann dir erst einmal sagen, lass all die tollen ratschläge deiner familie einmal bei seite, die helfen dir genau gar nichts! und solche besser wissen kenne ich auch immer wieder, die meinen die weisheit und die lösungen mit dem löffchen gegessen zu haben!

einmal tieeeeffff durch atmen, soetwas kann man mit sicherheit in den griff bekommen! :)

lg
 
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Petey

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Vielen lieben Dank für die schnelle Rückmeldung!

1. Ja, sie können sich ins Schlafzimmer zurückziehen, aber das wollen sie oft gar nicht. Sie bleiben dann demonstrativ bei uns im Wohnzimmer und gifteln weiter.

2. Von Zylkene hab ich noch nichts gehört. Aber ich werd's mal nachlesen. Danke!

3. Meine Katzen haben mehr Spielzeug als ich. Sie haben Angeln, Stöckchen, Bälle, Fellmäuse, einen Laserpointer, ihr Fummelbrett, Kratzbäume,... Das Problem ist halt, dass ich 10 Stunden täglich wegen der Arbeit weg bin. Außerdem verlieren beide schnell die Lust beim Spielen und lassen mich meistens nach paar Minuten sitzen.
Seit diesem Wochenende hab ich mich in Clicker-Training eingelesen und wir haben gestern damit angefangen. Ich hoffe, dass ihnen die Kombination aus Denksport und Action gut tut.

4. Jain. Ich kann sie das ganze Jahr rauslassen, aber nur unter Aufsicht.

5. Leider total unberechenbar. Die beiden verziehen sich nicht wie man das vielleicht erwarten würde, sondern gehen ganz offen auf Gäste zu. Sie schreien, fauchen, knurren und krallen in Beine. Manchmal legen sie sich auch erst lammfromm auf den Schoß und hauen dann urplötzlich zu. Zweimal haben sie schon Gäste ganz plötzlich gekratzt, die völlig unbeteiligt auf der Couch saßen. Es gibt keine Vorwarnung und keinen offensichtlichen Grund, sonst würde ich dazwischen gehen (zum Glück lassen sie sich von mir auch noch anfassen wenn sie ausrasten).
Das ist kein Raufen, sondern wirklich aggressiv.

6. Schon vor Jahren eigentlich, aber es ist langsam immer schlimmer geworden. Angefangen hat es damit, dass sie meinen Papa gekratzt haben und das hat sich im Lauf der Zeit immer weiter hochgeschaukelt. Alle möglichen Gegenmaßnahmen sind aber gescheitert - nicht dass das jetzt klingt als hätte ich da jahrelang tatenlos zugeschaut.
Einen Auslöser gab es nicht, da hab ich auch schon gegrübelt. Kein Umzug, keine familiäre Veränderung, die Kastration war vorher, ich benütz sogar dasselbe Shampoo,...

7. Die Wohnung ist ziemlich verwinkelt, also könnten sie sogar im Wohnzimmer ausweichen. Dann hab ich noch ein Badezimmer und ein Schlafzimmer. Sie haben einen Kratzbaum, der unter die Decke gespannt ist, und einige Schränke und Tische. Nach oben flüchten können sie auf jeden Fall.
Ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken, ein paar Wandebenen zu montieren. Dann haben sie noch mehr Platz nach oben.

8. Das dachte ich bisher, aber vor zwei Wochen sind sie sogar auf eine Freundin losgegangen, die sie immer akzeptiert haben. Es ist total willkürlich und wechselt sogar manchmal von einem Besuch zum nächsten. Nur meine Schwester und meinen Papa hassen sie immer.


Da geb ich dir grundsätzlich natürlich recht. Aber wenn man solche Vorwürfe jeden Tag hören muss und dazu noch weiß, dass es den lieben Katerchen - warum auch immer - schlecht geht, fängt man früher oder später einfach an, an sich zu zweifeln. Ich will ja, dass es ihnen gut geht und auch dass keiner mehr gekratzt oder gebissen wird.
Im Moment ist es so weit gekommen, dass fast jeder meiner Freunde schon mal mehr oder weniger mit den Kleinen zusammengerückt ist und ich deshalb nur noch selten Besuch bekomme. Für mich wird es immer schwerer zu erklären, dass sie zu mir sehr lieb sind und ich sie deshalb trotzdem behalten werde.
 
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Saphiera

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Hi

also wenn ich dich richtig verstanden habe hast du zum schlafzimmer noch eine türe zum zu machen?

also ich will jetzt zwar nicht dass du sie aus deinem leben ausschließen musst, aber was spricht denn jetzt wirklich dagegen sie wärend des besuches ins zimmer zu quartieren und die türe einfach zu zu machen ?

ich finde es eigenartig dass sie eben gerade sooo agressiv nach einer gewissen zeit reagieren, dass ich eigentlich sehr aussergewöhnlich vorallem da sie ja offenbar auch nicht aus angst her so reagieren ? korrigiere mich wenn ich nicht richtig liege ?

das mit dem ganze spielzeugt ist ja schön und gut aber wie du richtig erkannt hast musst die sie geistig fördern!

viell. hilft es ja sie positiv zu bestärken wenn besuch da ist ?
also entweder mit fummelbrettern, wo der gast ihnen leckerlies rein legen darf ?
oder allgemein dass sie etwas von einem gast bekommen wenn er bei euch ist ?

spielen deine gäste denn mit ihnen wenn sie da sind ?

und wie sieht es auch mit ignorieren ? also werden sie ignoriert oder will sie immer ah jeder streicheln?

und hast du auch schon versucht sie einfach weg zu schubsen ? also so auf die art " hör auf damit" ??

es kann ja auch sein, dass sie mittlerweile gelernt haben wenn besuch kommt werden WIR ignoriert und müssen uns aufmerksamkeit verschaffen ?

ist einer mehr agressiv als der andere ? also kannst du ausmachen dass einer anfängt und der andere mit macht oder machen es beide gleichzeitig aus lust und laune heraus ?

weil das wäre dann ja auch eher merkwürdig wenn sich beide GLEICH verhalten würden, da sie ja mit sicherheit auch vom charakter etwas unterschiedlich sein werden ?

aber ein echt interessantes thema muss ich sagen

ich krübel noch ein bisschen weiter :)

lg
 
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Petey

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Hallo,

genau, die Tür zum Schlafzimmer kann man zumachen. Ein paarmal hab ich die zwei Rabauken tatsächlich ins Schlafzimmer gesperrt, aber ich tu es echt sehr ungern. Das Schlafzimmer ist winzig und sie zerlegen mir da drin alles, was sie erwischen. :???:

Es ist wirklich eigenartig und ich kann es mir eben auch nicht erklären. Vor einiger Zeit hab ich mal gelesen, dass es bei Katzen Spiel-, Angst- und Beuteaggression gibt. Ich tippe am ehesten auf Angstaggression, da die beiden auch ziemlich schreckhaft sind. Es ergibt nur einfach überhaupt keinen Sinn, dass sie aktiv auf die Gäste zugehen.

Mit dem Spielzeug stimme ich dir zu. Sie sind beide ziemlich intelligent und ich kann mir gut vorstellen, dass die Bändchen und Bälle sie nicht genug fordern. Deshalb hab ich ihnen damals auch die Fummelbretter besorgt. Da sie vom Tierarzt aber Diät verordnet gekriegt haben, kann die die nicht sooooo oft auffüllen. Mit dem Clickern kann ich da aber hoffentlich etwas Abhilfe schaffen.

Das haben wir alles versucht, aber meine Miezen lassen sich leider nicht "bestechen". Sobald sie die Leckerbissen verschlungen haben, wird weitergegiftelt.

Das kommt drauf an. Ein paar meiner Gäste spielen mit ihnen und eine Zeit lang mögen sie das sogar ganz gern. Meine Schwester z.B. hat immer mit ihnen Verstecken und Fangen gespielt, was für den Kleinen ein Riesenspaß war. Aber nach ein paar Minuten wird's ihm zu viel und er fängt dann immer an, sie anzuschreien.
Die Freundin, die sie letzte Woche gebissen haben, kann mit Katzen nicht viel anfangen und beachtet sie deshalb nie. Bisher war das ignoriert Werden auch ganz ok für sie.
Gegen ihren Willen streichelt aber niemand die Kater... Na ja... Meine Mama schon, aber komischerweise dulden sie das von ihr (meistens jedenfalls).

Wegschubsen muss ich sie regelmäßig. Aber vielleicht bin ich nicht energisch genug, denn sie kommen nach kurzer Zeit wieder zurück.

Bei bestimmtem Besuch könnte das sein, aber nicht bei allen. Das wäre aber echt eine interessante neue Sichtweise, darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Ich werd auf jeden Fall mal drauf achten. Danke!

Es stimmt, dass sie sich gegenseitig oft noch "anfeuern". Wobei lustigerweise der Kleine letzte Woche sogar ein paarmal dazwischen gegangen ist, als der Große die Tatze erheben wollte, fast als wollte er uns beschützen. Umgekehrt verbrüdern sie sich aber auch, wenn ich einen aus dem Weg räumen will. Aber es ist nicht so, dass immer derselbe anfängt. Die Reizschwelle ist bei allen beiden ziemlich niedrig.
Vom Charakter her sind sie recht unterschiedlich, das stimmt. Das äußert sich aber eher nur darin, wie schnell sie wie fest zuhauen. Bremser spielt da leider keiner von beiden.

Vielen Dank für deine Hilfe! Du bringst noch mal ein paar ganz neue Denkansätze, das ist echt super.
 
Saphiera

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Hallo

gut das mit den schlafzimmer kann ich grundlegend verstehen,wäre mir wahrscheinlich auch unangenehm!!

hast du sie schon mal angefaucht als die das gemacht haben ?? ich weiß klingt total doof :mrgreen: und sieht wahrscheinlich auch nicht besser aus, aber nur mal so als effekt ?

und noch ein ganz anderer denk anstroß!!

was wäre wenn ihr zB ganz plötzlich aufsteht und einfach ein paar meter auf die seite geht wenn sie anfangen ??

also wirklich so als wären sie ned da ?

ich würde einer seits anfangen dieses verhalten komplett zu ignorieren!

weiters mit dem clickern weiter machen bis sie soweit konditioniert sind, dass du sie bei gästen postiv bestärken kannst ?

also wirklich angsthasen können sie ja ned sein wenn sie direk bei euch sitzen bleiben, und auch noch anfangen zu stänkern! weißt du was ich meine ?

ich kann mir nur eher vorstellen das dies ein frustiertes verhalten ist, durch aus agressiv was sie sich einfach angefangen haben einzutrainieren, warum wissen wohl nur sie selber!

aber viell frustriert sie in diesem mom etwas ?
bist du dann anders zu ihnen ??

lg
 
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Lexa

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Hallo!

Meine Arbeitskollegin hat das gleiche Problem.. Ihre Katze wartet schon knurrend vor der Tür auf den Besuch. Sie war bei einer Verhaltenstherapeutin.
Scheinbar hat ihre Katze ein gestörtes Revierverhalten, nachdem sie mal einen Nachmittag lang (weil Handwerker im Haus waren) eingesperrt war. Das hat ihr wohl große Angst gemacht (fremde Stimmen, laute Geräusche) und verstört. Seitdem ist jeder Besuch wieder ein Grund Angst zu haben.

War bei dir vllt mal etwas ähnliches?

Jetzt wird bei ihr jeder Besuch langsam beschnüffelt. Der Besuch hockt sich hin, die Tür wird langsam geöffnet. So wirkt der Mensch nicht mehr bedrohlich. Die Katze schnüffelt und verzieht sich. Der Ärger ist wohl noch da, aber Besucher werden nicht mehr angegriffen.

Vllt mal ausprobieren?
 
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Petey

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@ Saphiera:

Anfauchen und auch Anknurren hab ich probiert, davon lassen sie sich aber nicht wirklich beeindrucken. Die schauen mich eher an mit dem Ausdruck "Frauchen, jetzt spinnst du aber komplett".

Aufstehen und Weggehen funktioniert leider ganz und gar nicht. Das hat meine Schwester probiert, aber der Kater hat dann anscheinend gemeint, sie hat sich jetzt einschüchtern lassen und er hat gewonnen. Dann ist er ihr nach und hat sie trotzdem ins Bein gekrallt.
Ich kann halt meinen Gästen nicht so viele Experimente zumuten. Ich selbst bin mit Katzen groß geworden und hab keine Angst vor Kratzern, aber einige meiner Freunde leider schon.

Mit Clickern haben wir erst angefangen, aber das ist ganz klar meine Hoffnung. Sie machen auf jeden Fall erstaunlich gut mit. ^_^

Find ich auch, aber von den o.g. Alternativen ist Angst noch wahrscheinlicher als Spiel- oder Beuteaggression. Ratlos bin ich aber eh komplett. Es gab nie ein traumatisches Ereignis oder so was, das diese Macke erklären würde.
Nein, ich bin nicht anders zu ihnen als sonst, zumindest nicht bewusst. Aber ich bin natürlich angespannt, weil ich aufpassen muss dass sie meine Gäste in Ruhe lassen. :???:

@ Lexa:

Oh mein Gott! Vielen Dank, dass du dich gemeldet hast. Das klingt ja wirklich fast genauso wie bei meinen beiden.
Kannst du mir vielleicht mehr erzählen über deine Kollegin und was die Verhaltenstherapeutin gesagt hat?

Das heißt, die Gäste sollen sich erstmal klein machen und sich langsam der Katze vorstellen? Mehr nicht? Und funktioniert das?
 
Lexa

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@ Lexa:

Oh mein Gott! Vielen Dank, dass du dich gemeldet hast. Das klingt ja wirklich fast genauso wie bei meinen beiden.
Kannst du mir vielleicht mehr erzählen über deine Kollegin und was die Verhaltenstherapeutin gesagt hat?

Das heißt, die Gäste sollen sich erstmal klein machen und sich langsam der Katze vorstellen? Mehr nicht? Und funktioniert das?
Soweit ich weiß, es hat wirklich geholfen, dass die Besucher sich hingehockt haben und die Hand zum schnüffeln angeboten haben. In der Hocke wirkt der Mensch ja längst nicht so groß und so hatte sie nicht mehr so viel Angst. Sie kam dann langsam näher, hat geschnüffelt und sich verzogen weil sie wohl gemerkt hat, dass von diesem Mensch keine Gefahr ausgeht. Meine Kollegin hat dabei dann beruhigend auf die eingeredet und sich dazugehockt.

Mehr weiß ich darüber leider nicht. Aber ich frag sie gerne nochmal!

Wenn es ein "Spiel" wäre, würde sie dich ja genauso behandeln. Aber da sie dich nicht ankrallt, sondern nur die Gäste, denke ich auch dass es eher Angst ist.
 
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