Teil 2
Hilfe, Mama, nein nicht.
Der Mensch greift nach mir. Nimmt mich hoch.
"Mama hilf mir. Ich habe doch solche Angst. Nein. Bitte, bitte nicht. Mensch tu mir nichts, ich tu dir doch auch nichts. Oh Mann. Mein Herz"
Was macht denn der Mensch da? Er trägt mich in einen großen Raum und krault meinen Kopf
Er setzt mich auf etwas weiches ab. Bloß schnell weg. Da kann ich nach oben. Schnell hin und in die Ecke. Was will der Mensch denn von mir? Jetzt kommt er und greift wieder nach mir. Noch weiter kann ich nicht weg. Hinter mir ist etwas was stört damit ich weiter weg kann. Irgendwas redet er. Ist eine ganz sanfte Stimme. Trotzdem komme ich nicht.
Ohhh, was ein Glück! Er geht wieder. Ich höre ihn an irgendwas zu rumoren. Nun ist es still. Er kommt wieder zurück. Er hat was zu futtern dabei.
"Ja bitte, gib es mir ich hab doch solch einen Hunger"
"He, warum versteckst du das Futter und was ist in dem anderen Kasten?"
Er stellt mein Futter unter irgendein Teil und schiebt einen kleinen Kasten ebenfalls daneben
Hilfe, da ist ja ein Hund. Der will an mein Futter. Der Mensch schickt den Hund wieder weg.
Nun setzt er sich dahin wo er mich auch hingelegt hat. Er redet mit seinem Weibchen. Beide schauen zu mir. Jedoch macht keiner Anstalten mich zu fangen und mir weh zu tun. Ich glaube ich schau erst mal von hier oben was so alles abgeht.
Aha, da ist der Hund von vorhin und noch ein kleiner. Beide schlafen. Da ist auch noch eine Katze und da noch eine. Beide liegen bei dem Weibchen. Die ältere sagt ich kann ruhig runterkommen, die Menschen tun mir nichts. Die haben mich reingeholt weil es so kalt draußen ist. Sie sagt was von 20 Grad minus. Was immer das ist, ich weiß es nicht.
Ich bleib lieber hier oben.
Das Menschenweibchen steht auf auch die beiden Hunde stehen auf. Sie verlassen den Raum. Auch das Menschenmännchen geht raus und es wird dunkel. Auch die beiden Katzen gehen raus.
Aber schön warm ist es hier. Ich hoffe das ich bald wieder abhauen kann, wenn nun erst mal das Loch wieder aufgemacht wird.
Da, es wird wieder hell. Nein, das ist nicht in diesem Raum, das ist nebenan. Ich höre ein Geräusch und es wird wieder Dunkel.
Ob ich jetzt zu dem Futter gehen kann? Mal ganz leise und vorsichtig nachsehen.
Ich bin wieder unten. Nun ganz, ganz vorsichtig! Da steht das Futter!
Oh, ist das lecker! Mal umschauen ob jemand kommt, aber nichts zu sehen oder zu hören.
So, jetzt muss ich aber erst mal mein Geschäft machen. Hm, aber wo denn nur?
Da in dem runden Ding geht es. Boh, was für eine Erleichterung!
So jetzt geh ich erst mal schlafen! Aber sicherheitshalber wieder da oben.
Nun wird es hell. Das Weibchen macht es irgendwie hell.
Da, sie macht ein Loch auf.
Hurra, ich kann wieder raus. Das Weibchen ist weg, nun aber schnell.
Brrrrr, ist das kalt. NEE. nee, da bleib ich doch lieber im warmen. Es wird hoffentlich nicht so schlimm.
Aber erst mal wieder nach oben.
Was macht denn das Männchen? Wo soll ich denn mein Geschäft machen? Das geht doch nicht!
Er trägt alles raus.
"Dummkopf, dafür ist der Kasten da.“ Wer sagt das? War wohl die alte Katze.
Naja, ich schau mir das nachher mal an. Hoffentlich gibt es bald wieder was zu futtern.
Wo ist denn die zweite Katze? Ich sehe sie nicht. Hoffentlich geht es ihr gut.
Keiner ist im Raum außer den beiden Katzen. Dann kann ich ja mal was futtern gehen. Mal schauen ob es heute wieder was Leckeres gibt. Jau, das schmeckt gut. Herrlich, ich glaub ich bleib hier bis es wieder wärmer wird.
Boh eh, ich fühl mich richtig wohl hier. Immer was zu futtern, dann so was weißes zu Trinken.
Draußen ist es zwar nicht mehr ganz so kalt, aber ich bleib trotzdem noch hier. Kann ja wieder kalt werden.
Ich geh auch schon durch den Raum. Auch wenn die Menschen und die Hunde hier sind. Nur wenn die Menschen sich bewegen verstecke ich mich.
Was hängt da denn. Mal langsam anschleichen. Riecht nach Mensch. Ahhhh. Das bewegt sich ja. Schnell weg.
Was wirft er denn da. Das bewegt sich ja. Drauf!!! Das macht Spaß. Ohje, der Mensch. Nur nicht zu nah.
Er wirft schon wieder. Drauf!!! Herrlich! Oh, jetzt war ich aber sehr nah und der Mensch hat mich berührt. Aber nicht zu gegriffen. Spiel weiter mit mir!! Aber pass auf das du mich nicht berührst.
Was denn, draußen ist es hell und das Männchen geht und legt sich in einem anderen Raum hin. Vielleicht liegt es ja daran, das er immer im dunklen rausgeht und lange wegbleibt.
Die schwarz, weiße Katze geht mit. Mal schauen was sie macht.
Jetzt sehe ich sie nicht mehr. Sie ist unter das komische teil gegangen unter dem der Mensch liegt.
Mal drauf springen und schauen wo sie geblieben ist. Hoffentlich ist nicht passiert!!
Da ist sie ja wieder. Schaut nur mit dem Kopf heraus. Was macht die denn jetzt? Die nuckelt ja am Vorderbein des Menschen. Komisch! Igitt!!!
Da bewegt sich doch was. Drauf!! Ich kann nicht sehen was es ist, aber es macht Spaß. Draufffffff!!!!
Da, etwas streichelt meinen Rücken. Ist das schön. Das ist ja der Mensch!!
Erst mal schnell zuhauen. Siehst du, jetzt hast du rote Flecken an deiner Kralle.
Bloß schnell weg, bevor er zu greift.
Das Menschen Weibchen ruft immer Stella, kleines Mädchen.
Wer ist denn Stella?
„Das bist du, du Dummerchen“ sagt die ältere Katze. „ Ich heiße übrigens Purzel, aber das Männchen sagt immer Tiger zu mir. Die andere Katze ist Luna. Das heißt Mond. Dein Name Stella heißt Stern.“
Aha! Wieder etwas schlauer.
Die Menschen können rufen soviel sie wollen, ich komme doch nicht.
Obwohl ich schon mehrmals das Männchen gehauen habe und er rote Flecken an seinen Krallen hatte, hat er nie geschimpft oder versucht mich zu hauen. Diese Menschen scheinen ganz anders zu sein als Mama erzählt hat.
Oh, was hab ich den für ein komisches Gefühl. Gibt es hier denn keinen Kater? Einen richtigen Kerl?
Was macht denn das Männchen? Der ruft nach mir und wackelt mit seinen Klauen.
Immer wieder. „Stella, kleines Mädchen! Komm, komm.“
Ob ich es mal versuche. Denn wen ich überlege war es immer sehr schön wenn er mich berührt hat.
Dieses leichte Kraulen: Herrlich!
Egal, ich gehe mal hin, wenn er zugreift kann ich ja immer noch zuhauen.
Ooooohhhh, ist das herrlich. Das tut so gut. Mensch mach weiter. Er krault meinen Kopf, streichelt über meinen Rücken, jetzt sogar unter dem Kinn. Weitermachen!!!!!
Jetzt spring ich einfach mal auf seinen Schoß. Das haben die beiden anderen Katzen auch oft gemacht.
Ja!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Herrlich!!!!!!!!! Jetzt auch am Bauch!!!!!!!
Was habe ich da bloß verpasst. Hier bleibe ich erst mal.
Jetzt kommt auch das Weibchen. Auch sie streichelt mich. Herrlich!!!!!!! Immer weiter machen!!!!
Ah, die Hunde! Aber die schnuppern ja nur und stoßen mich mit ihren langen Nasen an. Jetzt gehen sie wieder weg. Auch die beiden anderen Katzen kommen. „Willkommen“ sagen beide dann legen sie sich wieder hin. Ich gehe jetzt nicht mehr in meine Ecke da oben, sondern bleibe hier.
Das Loch ist wieder auf. Mal schauen ob ich einen Kater finde.
„Hey, wer bist du denn?“
„Deine Menschen haben mich Alfredo genannt. Wie ist es?“
Was jetzt kommt kann ich hier nicht erzählen.
Jetzt wird es schon zum zweiten mahle Dunkel. Ob ich wohl wieder zurückdarf?
Mal leise Rufen. Miau, miau.
Da, das Loch geht auf. „Stella, kleines Mädchen! Wo bist du?“ Ich rufe nochmals leise Miau.
Ich zittere vor Angst. Ob er mich jetzt hauen wird?
„Ah, da bist du ja! Komm mein kleines Mädchen. Du hast doch mit Sicherheit großen Hunger“
Er nimmt mich auf sein Vorderbein. Und Krault mich. Er haut nicht, Er schimpft auch nicht.
Mir geht es gut. Ich darf wann immer ich will nach draußen. Wenn das Loch zu ist, rufe ich nur kurz und das Loch wird wieder aufgemacht. Da es jetzt Langsam wärmer wird, bleibt das Loch auch öfters auf und ich kann raus und rein gehen sooft ich will.
Ich glaube das ich mir jetzt ein Nest bauen muss. Mal suchen. Aha, da ist ein Loch auf, in dem Kasten. Oh Ja, hier ist es schön ruhig und schön weich. Nur die weichen Kugeln ein bisschen an die Seite rücken. So jetzt geht es. Ahhh. Da kommt schon das erste. Schön ablecken und dann kann es saufen.
Da ist schon das zweite. Aha, ein junge, ganz schwarz! Auch ablecken und dann saufen. Ja das war es.
Das Männchen ruft nach mir. Soll ich antworten? Nachher schimpft er oder haut mich. Vielleicht nimmt er mir auch die Kinder weg. Nur das nicht. Ich bleib ruhig und sag nichts
Da, das Loch geht auf. Hilfe, bitte tue meinen Kindern nichts!! Da kommt auch das Weibchen. Sie scheint sich zu freuen. Nun nimmt mich das Männchen mitsamt meinem Nest hoch und bringt mich in den großen Raum. Die ganze Zeit redet er mit mir. Ich habe trotzdem noch Angst. Da kommt die Kralle. „Nein, bitte nicht meine Kinder!“ Aber er streichelt mich ja. Er krault mich am Rücken und am Hals. Auch das Weibchen macht das. Die Hunde kommen und schnuppern, dann gehen sie wieder. Auch meine beiden Katzen Kolleginnen kommen und gratulieren mir.
„Na, glaubst du es jetzt, das dir hier keiner was antuen wird. Die Hunde jagen dich vielleicht mal, aber die wollen dann nur spielen. Und die Menschen hier sind die besten die du finden kannst. Glaub uns das. Schließlich lebe ich schon 14 Menschenjahre hier und habe es immer gut gehabt.“
Ich glaube es ihnen.
Ich bin zuHause
