Paul hat eine Freundin bekommen

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SteBe

SteBe

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Guten Morgen zusammen,

unser Kater Paul (knapp 8 Monate) hat ein Freundin bekommen. Flitzi ist Freunden vor 4 Wochen zugelaufen, sie durften die Kleine nicht behalten. Flitzi dürfte so knapp 2 Monate jünger sein. Bevor ich zu meinen Fragen komme, vielleicht mal eben eine Beschreibung der Charaktere und der Lage.


Paul: Mit knapp 8 Wochen bekommen, Hauskatze, total lieber, verschmuster und verspielter Familenkater. Hat von Anfang null Probleme gemacht. Kann auch problemlos mal alleine gelassen werden. Dem merkt man an, dass er sich richtig wohl fühlt bei uns. Der schnurrt und "frrrrt" :mrgreen: laufend. Hat manchmal Züge wie ein Hund. Kommt zur Tür, aportiert 1a weggeworfenes Spielzeug. Zu uns (Ich, Frau, Kind) richtig zutraulich, bei Fremden erstman auf Abstand, aber nicht ängstlich. Betrachtet die lieber erstmal aus der Ferne oder aus unserer Nähe. Bezugsperson bin klar ich. Bei mir hört er auf rufen, zu mir kommt er sofort angekuschelt, wenn ich irgendwo liege. Bei den anderen beiden kommt es nicht so oft vor, eher, wenn ich nicht zu Hause bin. Paul ist noch nicht kastriert, hat aber einen Termin im Dezember. Ansonsten medizinisch scheckheftgepflegt. :mrgreen:

Flitzi: Geschätzte 6 Monate, haben wir von zwei ganz lieben Leuten bekommen, die denen zugelaufen ist. Trotz Suchaktion und Nachfragen wurde kein event. Herrchen oder Frauchen gefunden. Hatte dort Charakterzüge wie Paul. Total verschmust, zutraulich und natürlich noch verspielt. War auch sofort zutraulich zu uns allen, hat auch die erste Nacht mit meiner Frau kuschelnd verbracht, dazu später aber mehr. Flitzi ist bisher nur entwurmt, daher stehen noch alle Impfungen und Kastration an.

Häusliche Situation: Beide sind, klar, Hauskatzen. Bei uns sind alle Türen geöffnet, Paul darf in jeden Raum und hat unser Vertrauen auch nie missbraucht. Er macht nix kaputt, dreckig und auch keinen Blödsinn. Wir haben ein Zwei-Familenhaus. Unten wohnt meine Mutter. Paul erkundet auch gerne mal das ganze Haus vom Keller bis zum Dachboden.
Da lassen wir ihn auch manchmal streunen, wenn er meint, mal aus der Wohnung zu wollen. Wenn wir mal ein paar Stunden länger weg waren, hat meine Mutter Paul nach unten genommen. Immer ohne Probleme. Er merkt, dass ihn alle mögen und zahlt uns allen das mit seinem Verhalten zurück. Er hat einen tollen, großen Kratzbaum und Katzenspielzeug. Mal schläft er auf dem Baum, mal auf einer Decke auf der Couch und wenn die Schlafzimmertür auf ist, kommt er auch gerne mal Nachts zu uns und kuschelt sich irgendwo dazwischen. Wir lassen ihn gewähren, weil er auch ohne Theater akzeptiert, wenn die Schlafzimmertür mal Nachts zu ist. Ab und an geht es für ihn mit der Leine auch in den Garten. Da freut er sich immer sichtbar drauf, erkundet vieles und hat sich auch mit der Nachbarkatze (Freiläuferin) problemlos angefreundet.

Die Zusammenführung und unser Verhalten:



Natürlich kennen wir all die Tipps, was so passiert, was man machen soll/kann, wenn man eine zweite Katze ins Haus bringt etc. ! Wir haben viel gelesen, es gibt dazu ja auch viele verschiedene Meinungen. Ich möchte einfach mal darstellen, was bis jetzt war, was wir gemacht haben und von euch Experten hören, ob es richtig war und vielleicht den einen oder anderen Tipp bekommen.

- Als Flitzi kam, haben die beiden sich erstmal beschnuppert (Foto). Paul war dabei "offensiver", aber nicht aggressiv. Flitzi eher zurückhaltend, aber ruhig. Wir haben die beiden absolut in Ruhe gelassen.

- Flitzi hat dann die Wohnung erkundet, sofort ihr Klo gefunden und eingeweiht :mrgreen:. Paul ist immer ganz friedlich hinterher.

- Nach einiger Zeit mochte Flitzi das aber nicht mehr und knurrte Paul immer an, wenn der näher als einen Meter kam. Körperlich gab es keine Auseinandersetzung. Flitzi war weiterhin, wenn Paul nicht in der Nähe war, für die ersten Stunden schon überraschend zutraulich zu uns.

- Als wir merkten, dass beide Katzen nicht zur Ruhe kommen, haben wir sie erst einmal räumlich getrennt. Beide schienen dankbar zu sein und schliefen sofort und aßen was in Ruhe. Flitzi hat dann von meiner Frau Aufmerksamkeit bekommen, Paul von mir...von der Tochter auch beide. Eifersucht oder Eingeschnappt waren beide nicht, vor allem Paul nicht.

- Nach einer Zeit ließen wir dann beide immer mal wieder ein paar Minuten zusammen sein. Wir ließen sie sich auch in Ruhe mal anfauchen und sich etwas "jagen", wobei dass eher nur so ein bis zwei Schritte vor und zurück waren. Als beide EINMAL etwas körperlich aneinander gerieten und es den Eindruck machte, dass es vielleicht etwas zu heftig ist, wurden sie getrennt.

- Paul als bisheriger Chef hier ist eher neugierig und nicht gegen Flitzi abgeneigt. Man merkt, dass er spielen will oder gar kuscheln. Er schnurrt, wenn er sie sieht und "frrrrt" auch. :mrgreen: Der arme Kerl sucht immer ganz erschrocken Blickkontakt, wenn er Flitzi zu nahe kommt und diese knurrt oder leicht faucht. Wie gesagt, es bleibt zu 99% bei dem "verbalen". Flitzi scheint auch eher Angst zu haben. Vor Paul. Wenn Flitzi mal etwas "fauchiger" wird, zieht Paul sich auch zurück. Wenn Paul für Flitzi außer Sichtweite ist, erkundet sie auch sofort gerne die Wohnung und sucht Kontakt zu uns. Klar, dass irgendwann mal Paul kommt. Eigentlich freudig, aber Flitzi faucht und knurrt dann sofort.

- Im Gegensatz zu Pauls erster Begegnung mit der Nachbarkatze, plustert er sich nicht auf. Auch Flitzi wird nicht "buschig". Ein gutes Zeichen? So ein kleines vorab?

- Die Nacht habe ich dann mit Paul verbracht, meine Frau mit Flitzi. Beide nahmen es dankend an. Wir wollen ja keinem das Gefühl geben, vernachlässigt zu werden. Vor allem Paul nicht als "alter" Hausherr. Flitzi soll aber auch merken, dass sie hier richtig willkommen ist. Am Morgen haben wir dann beide wieder zusammengeführt. Das Verhalten ist dann unverändert.

- Gut ist, dass wir beide momentan nicht alleine lassen müssen. So ist immer jemand da.

Natürlich wissen wir, dass es gerade für Flitzi eine Umstellung ist und verstehen ihre Angst. Ich finde es aber schon einmal toll, dass Paul hier kein Theater macht, sondern sich eher freut. Wir wissen auch, dass sowas Zeit braucht.

Meine Frage / mein Anliegen ist jetzt, vielleicht ein paar Tipps zu bekommen oder Erklärungen. Ob alles normal ist...ob wir es vom Prinzip her richtig machen....was wir vielleicht noch tun können usw. ! Wie gesagt, wir sind beruhigt, dass Paul es scheinbar gerne akzeptiert, wollen aber auch gerne Flitzi die Angst nehmen. Klar dauert es. Es ist eine Katze und kein Mensch. Aber vielleicht, wie gesagt, gibt es noch ein paar nützliche Tricks oder Tipps. Falls wer noch Fragen, trotz der Beschreibung, her damit. :mrgreen:

Ich danke Euch, dass Ihr euch die Zeit genommen habt, alles zu lesen und für eure eventuellen Hilfestellungen.
 
29.11.2012
#1
A

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
Jiji

Jiji

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Huhu!!

Wie lange ist Flitzi denn jetzt genau bei euch?
Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen. :mrgreen:

Ich finde was du da schreibst hört sich schonmal sehr gut an, immerhin zerfleischen sie sich nicht.

Wir haben vor 5 Tagen unsere Ruska zu Phoebe dazugeholt und es war ähnlich wie bei euch. Ich hatte erwartet, dass Phoebe, die schon 2 Wochen hier wohnte, die andere nicht hier haben will, aber ganz im Gegenteil. Sie war sofort aufgeschlossen und neugierig. Ruska war die, die zu fauchen und brummen angefangen hat.

Getrennt haben wir unsere nicht, ich hab nur in den ersten 2 Tagen Ruska das Futter ins Schlafzimmer gebracht und die Türe zugemacht, weil sie unter dem Bett saß und in Anwesenheit von Phoebe nichts fressen wollte.
Das hat sich inzwischen aber auch erledigt.

Ich weiß nicht wie schlimm die beiden aneinandergeraten sind, aber in der Regel ist das kein Grund zur Sorge.
Phoebe hat jetzt schon mehrmals ein paar Tatzenhiebe bekommen und steckt das recht gut weg.
Wenn sie wirklich aggressiv aufeinander losgehen und es scheint als könnten sie sich ernsthaft verletzen, dann würde ich aber auch sofort trennen.


Inzwischen futtern sie nebeneinander, liegen auch mal - noch mit etwas Sicherheitsabstand - auf Bett oder Sofa und haben sich heute das erste mal im Spiel quer durch die Wohnung gejagt. :mrgreen:


Habe zwischendurch auch immer wieder versucht die beiden "zusammenzubringen" indem ich beiden zusammen Leckerlis gegeben habe, immer abwechselnd.
So gewöhnen sie sich an die Nähe der anderen und merken, dass keiner zu kurz kommt.

Auch gemeinsames Spielen, Bällchen für beide werfen wäre vielleicht eine Idee.


Bin gespannt auf Neuigkeiten zur Entwicklung und vor allem BILDER von den zwei Süßen. :mrgreen:
 
Finny

Finny

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Hallo SteBe

[...] - Als Flitzi kam, haben die beiden sich erstmal beschnuppert (Foto). Paul war dabei "offensiver", aber nicht aggressiv. Flitzi eher zurückhaltend, aber ruhig. Wir haben die beiden absolut in Ruhe gelassen.

- Flitzi hat dann die Wohnung erkundet, sofort ihr Klo gefunden und eingeweiht :mrgreen:. Paul ist immer ganz friedlich hinterher.

- Nach einiger Zeit mochte Flitzi das aber nicht mehr und knurrte Paul immer an, wenn der näher als einen Meter kam. Körperlich gab es keine Auseinandersetzung. Flitzi war weiterhin, wenn Paul nicht in der Nähe war, für die ersten Stunden schon überraschend zutraulich zu uns.

- Als wir merkten, dass beide Katzen nicht zur Ruhe kommen, haben wir sie erst einmal räumlich getrennt. Beide schienen dankbar zu sein und schliefen sofort und aßen was in Ruhe. Flitzi hat dann von meiner Frau Aufmerksamkeit bekommen, Paul von mir...von der Tochter auch beide. Eifersucht oder Eingeschnappt waren beide nicht, vor allem Paul nicht.

- Nach einer Zeit ließen wir dann beide immer mal wieder ein paar Minuten zusammen sein. Wir ließen sie sich auch in Ruhe mal anfauchen und sich etwas "jagen", wobei dass eher nur so ein bis zwei Schritte vor und zurück waren. Als beide EINMAL etwas körperlich aneinander gerieten und es den Eindruck machte, dass es vielleicht etwas zu heftig ist, wurden sie getrennt.

- Paul als bisheriger Chef hier ist eher neugierig und nicht gegen Flitzi abgeneigt. Man merkt, dass er spielen will oder gar kuscheln. Er schnurrt, wenn er sie sieht und "frrrrt" auch. :mrgreen: Der arme Kerl sucht immer ganz erschrocken Blickkontakt, wenn er Flitzi zu nahe kommt und diese knurrt oder leicht faucht. Wie gesagt, es bleibt zu 99% bei dem "verbalen". Flitzi scheint auch eher Angst zu haben. Vor Paul. Wenn Flitzi mal etwas "fauchiger" wird, zieht Paul sich auch zurück. Wenn Paul für Flitzi außer Sichtweite ist, erkundet sie auch sofort gerne die Wohnung und sucht Kontakt zu uns. Klar, dass irgendwann mal Paul kommt. Eigentlich freudig, aber Flitzi faucht und knurrt dann sofort.

- Im Gegensatz zu Pauls erster Begegnung mit der Nachbarkatze, plustert er sich nicht auf. Auch Flitzi wird nicht "buschig". Ein gutes Zeichen? So ein kleines vorab?

- Die Nacht habe ich dann mit Paul verbracht, meine Frau mit Flitzi. Beide nahmen es dankend an. Wir wollen ja keinem das Gefühl geben, vernachlässigt zu werden. Vor allem Paul nicht als "alter" Hausherr. Flitzi soll aber auch merken, dass sie hier richtig willkommen ist. Am Morgen haben wir dann beide wieder zusammengeführt. Das Verhalten ist dann unverändert.

- Gut ist, dass wir beide momentan nicht alleine lassen müssen. So ist immer jemand da.

Natürlich wissen wir, dass es gerade für Flitzi eine Umstellung ist und verstehen ihre Angst. Ich finde es aber schon einmal toll, dass Paul hier kein Theater macht, sondern sich eher freut. Wir wissen auch, dass sowas Zeit braucht.

Meine Frage / mein Anliegen ist jetzt, vielleicht ein paar Tipps zu bekommen oder Erklärungen. Ob alles normal ist...ob wir es vom Prinzip her richtig machen....was wir vielleicht noch tun können usw. ! Wie gesagt, wir sind beruhigt, dass Paul es scheinbar gerne akzeptiert, wollen aber auch gerne Flitzi die Angst nehmen. Klar dauert es. Es ist eine Katze und kein Mensch. Aber vielleicht, wie gesagt, gibt es noch ein paar nützliche Tricks oder Tipps. Falls wer noch Fragen, trotz der Beschreibung, her damit. :mrgreen:

Ich danke Euch, dass Ihr euch die Zeit genommen habt, alles zu lesen und für eure eventuellen Hilfestellungen.
Ich finde, dass hört sich alles schon sehr gut an. Da hast du ja einen ganz tollen Kater.

Nur ist es so, dass ihr mit dieser immer wieder stattfindenden räumlichen Trennung die ganze Zusammenführung jetzt nur in die Länge zieht.
Weißt du, es ist so, dass man die Katzen erstmal trennt, wenn man Bedenken hat, dass sie sich in der Kennenlernphase so angehen, dass sie sich nachher gar nicht mehr verstehen werden. Dann lässt man sie sich so kennenlernen, dass sie erst einmal nicht aneinander kommen. Dann abe auch komplett.

Das habt ihr ja nun nicht so gemacht, und es scheint ja auch nicht nötig gewesen zu sein, denn das Verhalten, dass du beschreibst, klingt wirklich völlig normal und nicht danach, als würden sie sich demnächst zerfleischen.
(Nicht wundern, wenn sie irgendwann anfangen doch miteinander zu kämpfen. Auch diese Phase gehört dazu.)

Wenn du sie nun immer wieder trennst, dann fangen sie nach jeder Trennung wieder von vorne an, und sie gehen immer wieder einen Schritt zurück. So ziehst du diese Phase nur in die Länge.

Aber bei dir sehe ich leider noch ein ganz anderes Problem:

[...] Paul ist noch nicht kastriert, hat aber einen Termin im Dezember [...]
[...] Flitzi ist bisher nur entwurmt, daher stehen noch alle Impfungen und Kastration an [...]
Die beiden haben jetzt ein Alter in dem sie locker schon Nachwuchs zeugen können und wenn du einen potenten Kater im Haus hast, dann wird er wahrscheinlich vor euch merken, wenn die Katze rollig wird.
Das er im Dezember (ist ja jetzt wirklich nicht mehr lange) kastriert wird ist gut, aber auch nach der Kastra kann er noch einige Wochen Kinder zeugen. Das heißt, es ist jetzt ganz wichtig, dass die Katze so schnell wie möglich kastriert wird um einen Unfall in quasi letzter Minute zu verhindern.
Bis dahin würde ich die beiden vielleicht lieber getrennt halten. Du hast ja geschrieben, dass ihr in einem Zweifamilienhaus wohnt. Vielleicht kann die Katze bis nach der Kastra bei deiner Mutter unterkommen und ihr führt die Katzen dann nochmal zusammen.

LG
 
SteBe

SteBe

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Danke für Eure Antworten.

Also, Flitzi ist jetzt den dritten Tag hier. Natürlich faucht sie manchmal immer noch und ab und an jagen sie sich durch die Wohnung, ohne dann aber zu kämpfen. Ich finde Paul als alten Hausherren bewundernswert. Dem merkt man an, dass er ihr nix böses will, der will spielen und schmusen. Der guckt uns alle richtig erschrocken an, wenn sie faucht. Aber wer weiß, was sie vorher für eine Erfahrung mit anderen Katzen gemacht hat!?

Flitzi wird immer zutraulicher zu uns. Ab und an stupsen sie und Paul mittlerweile auch mal die Nasen aneinander, halten ein paar Sekunden inne, bis Sie dann merkt, dass es vielleicht doch zu freundlich war und dann faucht sie. Typisch Frau halt. :mrgreen: Sie ist schon unsere kleine Zicke. Ihr Fauchen und Knurren schwächt aber immer mehr ab.

Heute Nacht haben wir sie nicht getrennt. Beide haben sich an verschiedene Schlaforte zurückgezogen, wobei Paul natürlich zeigen musste, dass ich ihm gehöre und er hat auf mir geschlafen. Ist auch okay.

Mittlerweile kann Flitzi in Ruhe auch ab und an alles erkunden, weil Paul sich gerne mal, wie auch als er noch alleine war, mal zurückzieht und an den unmöglichsten und unsichtbarsten Orten schläft. Das macht er gerade gerne Vormittags bis Mittags. Dann toben beide mal wieder eine Stunde....und dann ist wieder Ruhe. Es läuft also recht gut....wie ich finde...wenn man hier so manchmal liest, wie es auch ablaufen kann.

Was die Kastration angeht, habe ich mit unserer Tierärztin gesprochen. Die sagt, wir sollen die Ruhe bewahren. Beide Katzen makieren noch nix. Wir würden merken, wenn die sich "heiß" machen und dann würde sie den Termin vorziehen. Beide jetzt zu trennen wäre nicht gut. Zur Not könnte man den beiden irgendwelche Tropfen verabreichen, die denen die Lust für einige Zeit nimmt!? Was ich gut fand war, als sie sagte, dass eine Katze nach einer Kastration auch ein bis zwei Tage etwas mehr Ruhe braucht. Aber die Situation wäre zu neu für beide, als dass sie diese dann schon haben würden. Also, Nerven bewahren. ;-)
 
Anni79

Anni79

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Was spricht denn dagegen die beiden jetzt zusammen kastrieren zu lassen? Dann riechen beide nach Tierazt und gut ist!
Und ihr müsst es nicht merken, dass die Beiden Geschlechtsreif werden. Katzen können still rollen und Kater müssen nicht erst anfangen zu markieren...
Wenn er erstmal geschlechtsreif ist und anfängt zu markieren, und ihr ihn dann erst kastrieren lasst, dann hört er vielleicht nicht mehr auf mit dem Markieren. Und das soll absolut unerträglich riechen....wollt ihr das sein Leben lang dann mitachen?

Ich verstehe einfach nicht wie Tierärzte so etwas raten können. Kümmern die sich dann auch um den Nachwuchs? Absolut unverantwortlich ist so ein Rat!
Selbst erfahrenen Züchtern passiert es, dass sie nicht rechtzeitig eingreifen können und schwubs ist die Katze ungewollt schwanger. Wie wollt Ihr das als Leihen beurteilen? Es gibt so viel Katzenelend, da muss doch nicht noch das Risiko einer Schwangerschaft eingegangen werden, obwohl beide absolut im richtigen Alter sind um sie katrieren zu lassen (und sogar schon weit darüber).
 
VER0

VER0

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Hallo und auch von mir noch mal herzlich Willkommen hier im Forum

Die Zusammenführung scheint ja super zu laufen, da wünsch ich Euch, dass ihr bald zwei super KumepelSchmuseKatzen habt. ;-)



Was die Kastration angeht, habe ich mit unserer Tierärztin gesprochen. Die sagt, wir sollen die Ruhe bewahren. Beide Katzen makieren noch nix. Wir würden merken, wenn die sich "heiß" machen und dann würde sie den Termin vorziehen. Beide jetzt zu trennen wäre nicht gut. Zur Not könnte man den beiden irgendwelche Tropfen verabreichen, die denen die Lust für einige Zeit nimmt!? Was ich gut fand war, als sie sagte, dass eine Katze nach einer Kastration auch ein bis zwei Tage etwas mehr Ruhe braucht. Aber die Situation wäre zu neu für beide, als dass sie diese dann schon haben würden. Also, Nerven bewahren. ;-)
ohoh - na hoffentlich macht Euch die Natur da keinen Strich durch die Rechnung
TA's wissen zwar viel, aber bei einer Katze/Kater-Konstellation würde ich mich nicht darauf verlassen, dass ihr merkt, wann es soweit ist, dass die sich paaren, vor allem kann man oft Kampfgebrüll und Paarungsgeschrei bei Katzen nicht auseinanderhalten :mrgreen:
Tropfen, die den Sexualtrieb unterdrücken kenne ich nicht (lasse mich da aber gerne aufklären. Frag doch mal bitte wie die heißen und poste es hier.)
Also ich würde das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft nie eingehen und lieber sofort beide Kastrieren lassen. Dann sind sie gesundheitlich und körperlich auf dem gleichen Stand und vlt. hilft ihnen die Genesungszeit ja noch über die Fremdheit hinweg "geteiltes Leid ist halbes Leid" und so :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Finny

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Was die Kastration angeht, habe ich mit unserer Tierärztin gesprochen. Die sagt, wir sollen die Ruhe bewahren. Beide Katzen makieren noch nix. Wir würden merken, wenn die sich "heiß" machen und dann würde sie den Termin vorziehen. Beide jetzt zu trennen wäre nicht gut. Zur Not könnte man den beiden irgendwelche Tropfen verabreichen, die denen die Lust für einige Zeit nimmt!? Was ich gut fand war, als sie sagte, dass eine Katze nach einer Kastration auch ein bis zwei Tage etwas mehr Ruhe braucht. Aber die Situation wäre zu neu für beide, als dass sie diese dann schon haben würden. Also, Nerven bewahren. ;-)
Leider hat deine TA dir da absoluten Quatsch erzählt.

Woher ich das weiß?

Weil meine (damalige) TA mir das auch erzählt hat. Leider habe auch ich ihr damals geglaubt und zu dieser Zeit war ich auch noch nicht im Forum angemeldet und hatte keinen, der mich aufgeklärt hat.

Das Ergebnis siehst du hier:

SL382061.JPG

SteBe, hier hat keiner markiert und niemand gerollt. Den Deckakt, oder das Geschrei, was es dabei geben soll hab ich auch nicht mitbekommen.
Auch ich dachte, dass meine Katze noch viiiiel zu jung ist und noch längst nicht geschlechtsreif.

Das ist alles Blödsinn!

Ich wäre froh gewesen, wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass Katzen auch still rollen können und man es nicht zwangsweise mitbekommt.

Also bitte nimm unsere Ratschläge an und lass die beiden möglichst zeitnah kastrieren. Die Katze ist jetzt im besten Alter für eine Kastra, der Kater eigentlich sowieso schon drüber. Es ist Quatsch die beiden erst potent werden zu lassen, um dann mit der Kastration die Hormone wieder runterzufahren.

Glaub mir, ich habe auch heute noch ein so schlechtes Gewissen, weil ich das meiner Katze angetan habe.

LG
 
SteBe

SteBe

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Nun gut...beide werden in Kürze kastriert. Es war ja nicht so, dass die Tierärztin nicht wollte, sondern eher der Fall, dass sie eigentlich dafür kein Termin bis Ende Dezember frei hatte. Sie ist aber wirklich toll, wir wollten zu keiner anderen. Nun haben wir gejammert und es geht in Kürze über die Bühne.

Es ist nichts gegen Euch alle, aber es ist interessant, an wie vielen Stellen man im Internet verschiedene Meinungen/Ratschläge hört und jeder meint mit Nachdruck, dass er Recht hat. :mrgreen: Aber gut so. Lieber zwei und mehr Meinungen, als eine falsche.

So...Flitzi ist jetzt 5 Tage da. Es klappt herrlich. Nur abends jagen die sich mal eine halbe Stunde durch die Wohnung, ohne sich dabei aber wirklich zu "kloppen". Paul akzeptiert die "Neue", tritt sogar mal für ein paar Stunden den Rückzug an, wenn die Kleine zu frech wird. Aber er ist nicht nachtragend dabei. Weder gegen Flitzi, noch gegen uns. Ganz im Gegenteil. Wenn er aus seinem Versteck (im Kleiderschrank zwischen der Bettwäsche) kommt, begrüßt er freudig Flitzi mit Nasenstupsern und uns auch. Mittlerweile lässt er sie auch alles machen. Es scheint so, als würde er auf sie beim Spielen aufpassen.



Manchmal machen die beiden auch Blödsinn zusammen. So kroch Paul letztens unter der Küchenschrank, um verlorenes Spielzeug zu holen, Flitzi stand Wache. Er brachte Teil für Teil unter dem Schrank hervor und legte es ihr vor die Füße. Als ich kam, ging sie, als wenn nix wäre, 3 Meter weiter und Paul kam auch so raus, als sei nix gewesen. :mrgreen:

Bereits am dritten Tag fraßen die beiden schon zusammen. Manchmal fressen die auch zusammen aus einem Napf. Erst ihren, dann seinen.



Flitzi ist (ganz im Gegensatz zu Paul) ein richtiges Fotomodel. Wenn die Kamera kommt, hält sie still. Bei Paul hätten wir hier jetzt nur noch den Schwanz im Bild. :mrgreen:



Wenn man bei Flitzi aber nicht aufpasst, hat die auch schon mal schnell den ganzen Kopf in der Chipstüte. :mrgreen: Sie hat auch einen Heidenspaß daran, zu versuchen, uns die Wurst vom Brötchen zu klauen.




Fazit nach 5 Tagen: Beide kommen toll miteinander und mit uns klar. Nachts ist jeder auf seinem Schlafplatz, ab und an kommen auch mal beide ins Bett gehüpft, wenn die Gelegenheit da ist. Von Eifersucht oder Machtkämpfen so gut wie keine Spur. Ganz stolz sind wir dabei auf Paul. Der hat sich ganz toll verhalten und das zeigen wir ihm auch. Was hat der arme Kerl am Anfang gelitten...siehe den ersten Post.
 
Finny

Finny

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Nun gut...beide werden in Kürze kastriert. Es war ja nicht so, dass die Tierärztin nicht wollte, sondern eher der Fall, dass sie eigentlich dafür kein Termin bis Ende Dezember frei hatte. Sie ist aber wirklich toll, wir wollten zu keiner anderen. Nun haben wir gejammert und es geht in Kürze über die Bühne.
Das freut mich sehr. Ist doch auch schön wenns vorbei ist, und ihr euch keinen Kopf mehr darum machen müsst, oder?

Es ist nichts gegen Euch alle, aber es ist interessant, an wie vielen Stellen man im Internet verschiedene Meinungen/Ratschläge hört und jeder meint mit Nachdruck, dass er Recht hat. :mrgreen: Aber gut so. Lieber zwei und mehr Meinungen, als eine falsche.
Nun, woher ich meine Meinung zu dieser Sache habe, dass hab ich dir ja erklärt. Meine Finny war übrigens 5,5 Monate alt, als sie aufgenommen hat.
Ich finde, wenn man sowas verhindern kann, dann sollte man das auch tun.
Mittlerweile lasse ich meine Katzen mit ca. 4 Monaten kastrieren, um auf der sicheren Seite zu sein.

Schön, dass es ansonsten gut läuft. Habe jetzt leider nicht mehr Zeit, um zu dem Rest etwas zu schreiben.

LG
 
Finny

Finny

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Nun gut...beide werden in Kürze kastriert. Es war ja nicht so, dass die Tierärztin nicht wollte, sondern eher der Fall, dass sie eigentlich dafür kein Termin bis Ende Dezember frei hatte. Sie ist aber wirklich toll, wir wollten zu keiner anderen. Nun haben wir gejammert und es geht in Kürze über die Bühne.
Das freut mich sehr. Ist doch auch schön wenns vorbei ist, und ihr euch keinen Kopf mehr darum machen müsst, oder?

Es ist nichts gegen Euch alle, aber es ist interessant, an wie vielen Stellen man im Internet verschiedene Meinungen/Ratschläge hört und jeder meint mit Nachdruck, dass er Recht hat. :mrgreen: Aber gut so. Lieber zwei und mehr Meinungen, als eine falsche.
Nun, woher ich meine Meinung zu dieser Sache habe, dass hab ich dir ja erklärt. Meine Finny war übrigens 5,5 Monate alt, als sie aufgenommen hat.
Ich finde, wenn man sowas verhindern kann, dann sollte man das auch tun.
Mittlerweile lasse ich meine Katzen mit ca. 4 Monaten kastrieren, um auf der sicheren Seite zu sein.

Schön, dass es ansonsten gut läuft. Habe jetzt leider nicht mehr Zeit, um zu dem Rest etwas zu schreiben.

LG
 
L

lavendelchen

Gast
Also Ihr könnt ja vollends zufrieden mit der Zusammenführung sein.
Das freut mich für Euch, aber ganz besonders für Deinen Paul und Deine Flitzi.

Kastration findet hoffentlich so schnell als möglich statt?! Und wenn Eure Tierärztin "keine Zeit" dafür hat, dann geht man halt zu einem anderen Tierarzt.

Flitzi hat eine wunderschöne verwaschene Tigerzeichnung! Ein kleines Wildkätzchen!:d078:
 
Finny

Finny

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Sorry für den Doppelpost. Computer hat gesponnen. Habe es gerade erst gesehe , und kann es jetzt leider nicht mehr ändern.
 

Schlagworte

kater nimmt katze alle spielsachen weg

,

katze rollig wie lange dauert die kennenlernphase?

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