• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Kater sehr müde, bewegt sich kaum und hinkt??? HILFE

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leominore

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Hallo,
unser 9-jähriger Kater ist seit einigen Wochen nicht mehr wiederzuerkennen. Er liegt nur noch aphatisch rum oder schläft. Wenn er sich dann doch mal bewegt, läuft er sehr schlecht, er hinkt am hinteren Bein und springt aufs Sofa als wäre er ein uralter Opa. Er geht kaum noch raus und er frisst auch weniger. Das kam irgendwie von
heute auf Morgen. Laut Tierarzt soll es Arthrose sein, er hat ihn schon wochenlang mit sehr vielen Spritzen vollgepumpt. Leider immer noch keine Besserung. Dann haben wir ein komisches Medikament (Kapseln) bekommen, welches angeblich eine Geelschicht um das Gelenk am hinkenden Fuß aufbaut. Daraufhin ging es ihm noch schlechter, hat gar nichts mehr gegessen und Fieber bekommen. Wir haben nun eine Naturheilkundlerin hinzugezogen, sie meinte, dass es auf keinen Fall Arthrose sein kann. Aber was es ist, hat sie uns auch noch nicht sagen können. Sie war aber erst 1x bei uns. Sie hat aber auch festgestellt, dass er Nierenprobleme hat, da er seine Zunge immer raushängen lässt. Das stimmte sogar, ohne das wir ihr vorher davon etwas gesagt haben. Hat vielleicht jemand eine Idee, was noch die Trägheit und Müdigkeit hervorrufen könnte? Eigentlich war er immer frech und sehr mobil (auch draußen). Wir stehen vor einem Rätsel. :( Könnte man vielleicht mit der Bachblütentherapie seinen Gemütszustand ändern? Was gibt es denn noch für homöopathische oder naturheilkundliche Alternativen???
Vielen DANK für Eure Antworten
LG Marion
 
06.03.2005
#1
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Naias

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also unsere vorherige katze, die wir im alter von 10 jahren bekamen hatte auch atrose. die symtpome die du beschreibst hatte sie auch, da die bewegung eben eingeschränkt wird. weiterhin hat sie später epilepsie dazu bekommen. den ersten anfall haben wir nicht mitbekommen. sie war nach einem anfall auch immer sehr schlapp und müde durch die körperliche anstrengung während des anfalls. nachdem die tabletten aber vernünftig dosiert waren, war sie wieder fit und hatte keine anfälle mehr.
 
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Lilly50

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Hi,

unser 11jähriger Kater hat vermutlich auch Arthrose. Er bekam Rimadyl in Tablettenform und als er die partou nicht mehr nehmen wollte nun Macadam als Tropfen, die nimmt er problemlos mit dem Futter auf. Spritze hat er nur einmal bekommen. Ich hab es auch homöopatisch mit Kügelchen und Gelantine versucht, das brachte aber nix. Die anderen Medikamente heilen zwar nicht, bekämpfen aber wenigstens die Symptome, sprich Schmerzen. Er hat wieder mehr Lebensfreude, ist munter und frisst wieder gut. Seit er die Tropfen nimmt hinkt er wesentlich weniger, nur noch die Treppe aufwärts. Sonst läuft er ganz normal und gerade. Das tat er bei den Pillen auch schon, aber nun scheint er auch noch fröhlicher zu sein.

Frag doch mal deinen TA danach. Außerdem braucht er es warm und trocken. Mein Alter hat nachts Ausgangsperre, bis das Wetter wieder freundlicher wird. Es dauerte etwas, aber er hat es wohl eingesehen und bleibt freiwillig nachts im Haus auf der Kuscheldecke.

Lilly
 
Trollhexe

Trollhexe

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Hallo,

wurde der Kater geröngt? Konnten andere Krankheiten ausgeschlossen werden?
Ansonsten würde ich halt nochmal zu nem anderen TA gehen - und dann halt das volle Programm. Röntgen, ggf. Blutbild usw.

Gute Besserung für den Kleinen.
 
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Lilly50

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die tropfen heißen metacam suspension. hab ich oben falsch geschrieben.

wir haben auch bei der 2. untersuchung nicht röntgen lassen, wegen der narkose. das fände ich nur im absluten notfall angebracht und unserem kater geht es jetzt ganz gut. der TA hat uns gründlich nach Joschis Verhalten befragt und ist sich ziehmlich sicher, dass es arthrose ist. warum noch die prozedur?

Lilly
 
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leominore

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wir waren in der Tierklinik

Gestern Abend, hat unser Kater 5x hintereinander gekotzt und sich vor Schmerzen gekrümmt. Wir sind heut morgen in eine große Tierklinik gefahren, da wir wie gesagt unserem TA nicht mehr vertrauten. Dort wurde er zum 1. Mal geröngt und Blut wurde ihm auch abgenommen. Laut Rötgenbild hat man nichts schlimmes erkennen können, nur eine ältere Verletzung. Aber daher rührt nicht das Hinken. Es wurde festgestellt, dass unser Kater herzkrank ist, deshab haben wir ihn einen Tag zur Beobachtung dort gelassen. Auch vom Herz können Bewegungsschwierigkeiten (hinkendes Bein), Müdigkeit und auch das Erbrechen kommen, hat die Tierärztin uns dort erklärt. Ich hoffe, dass die Herzkrankheit nicht im ganz so fortgeschrittenem Stadium ist, weil es angeblich wenig Möglichkeiten gäbe, eine Katze am kranken Herzen zu behandeln. Bei Hunden würde das besser funktionieren. Hoffentlich geht es ihm dort gut und er hat nicht zu doll heimweh. Immerhin hatte er bis jetzt auch immer Freigang nach draußen und dort liegt er über 24h in einer Box *jammer*
Abwarten und Tee trinken, bin nur froh, wenn endlich Morgen ist.
Ciao
 
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Lilly50

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och... so eine sch... aber auch. das tut mir echt leid! für euch und die miez. immer in so einer box eingesperrt zu sein ist wohl nicht toll, aber das es ihr so dreckig geht erst recht nicht.

ich hoffe sehr, es geht zum guten!

Lilly
 
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leominore

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kein Herzfehler, sondern Magenentzündung

Es hat sich nach einem Kliniktagaufenthalt herausgestellt, dass er eine Magenentzündung hat. Wir müssen jetzt 3x tägl. 3 unterschiedliche Medikamente geben. Leider konnte die Klinik nicht die Ursache des Hinkens feststellen. Beim Röntgen wäre nichts zu sehen, obwohl unser TA beim Röntgen eine Splitterung sehen konnte. Vielleicht haben die einfach das falsche Bein geröngt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so schnell verheilt sein soll, denn er hinkt ja immer noch zwischendurch. Das ist schon komisch, manchmal läuft er normal und dann hinkt er wieder und läuft wie ein uralter Opa die Treppen hoch. Mir ist auch aufgefallen, dass er meistens nur hinkt, wenn er vorher faul rumlag, dann fällt ihm das Aufstehen etwas schwerer. Also bei 259EUR Klinikkosten hätte ich gern eine bessere Diagnose gehabt. Dummerweise war er in der Klinik so lieb und verschmusst, hat nicht gebrochen, nicht gehinkt. Manchmal denk ich, er kann simulieren :lol:
Vielleicht dauert es erst noch ein Weilchen, eh die Medikamente anschlagen, denn müde ist er immer noch bzw. frisst weniger also sonst. In der Klinik war ich auch beim Wiegen dabei. Ich war schon erstaunt, dass er nur noch 5,5kg wiegt, dann muss er mind. 1,5kg abgenommen haben. Man sieht es ihm aber weniger an. Die schlankere Linie steht ihm auch gut. Hauptsache er nimmt nicht noch mehr ab, denn dann scheint es sicher was ernsteres zu sein.
Ciao Marion
 
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Lilly50

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Hi,

was du über das hinken schreibst klingt für mich nach arthrose, aber das hatte ich schonmal gesagt, oder?

die symptome, die du beschreibst passen haargenau auf meinen alten kater. er braucht nach ruhepausen immer eine zeit um sich "warm" zu laufen und hinkt immer nur die treppe rauf, nie runter. und das auch nicht immer, je nachdem wie gut er seine medizin genommen hat. wichtig ist wärme. kälte und feuchtigkeit sind gift.

Lilly
 
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leominore

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Hallo
Die Sachlage hat sich mittlerweile geändert, unser Kater hat nun nach langem Herumdoktern Leukose. Wir haben ihn bei unserem TA testen lassen. Wir waren auch beim Test dabei. Ich bräuchte Tipps, ob es homöopathische Mittel zur Imunstärkung gibt , um ihm das Leben noch ein wenig erträglicher zu gestalten? Ich habe nämlich schon im Forum irgendwo gelesen, dass bei einem dreijährigem Kater Leukose festgestellt wurde und dieser noch 15Jahre alt wurde. Scheint aber eher eine Ausnahme zu sein. Nach jedem TA-Besuch (also 3 Spritzen) geht es unserem Kater wieder bestens. Er ist fit, rennt rum und hinkt nicht mehr. Mit dem Fressen klappt es zwar noch nicht so, er ißt zwar, aber sehr wenig. Wir können ihn ja auch nicht jede Woche Spritzen lassen, erstens geht es unheimlich ins Geld und zweitens, ist das doch kein Leben. Muss man eine leukose-erkrankte Katze einschläfern, weil sie vielleicht weniger Schmerzen hat? Ich bin eigentlich dagagen, da ich nach jedem TA-Besuch wie gesagt eine Verbesserung sehe, aber wie lange? Unser TA möchte, dass unser Freigänger-Kater zum Hauskater wird. Ich schaff das einfach nicht, weil es mir so leid tut, wenn er wie gewöhnlich an der Terrassentür kratzt, wenn er raus will und ich kann bzw. soll ihm nicht öffnen. Ich bekomm das einfach nicht hin. Er ist es seit 10J. gewöhnt, raus zu dürfen.
Könnt ihr mir vielleicht ein Leukose-Forum verraten?
Vielen DANK
Marion
 
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sylvie

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eröffne mal einen neuen Thread, dann lesen es mehrere und du weißt jetzt ja, was er hat. Leukose ist ansteckend, du gefährdest also andere Katzen, wenn er weiter draussen läuft...sicher drinnen ist für ihn kein leben, aber gibt es vielleicht die möglichkeit gesicherten freigangs???

wie alt ist er jetzt...darf er seit geburt raus, also 10?

ob es ein Forum gibt, weiß ich leider nicht, bestimmt findest du ganz viel im netz...ich drücke euch die daumen, dass er noch lange leben darf!!!
 
Trollhexe

Trollhexe

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Hallo,

wenn du deinen Leukose-Kater weiter rausläßt dann läßt du es quasi zu, dass er andere Katze auch mit der Krankheit ansteckt ... auch nicht wirklich gut, oder?

Wenn ihr doch eine Terrasse habt - vielleicht die Möglichkeit ihm begrenzt Auslauf zu geben. Sprich Katzensicher machen und abzäunen :wink:
 

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