Ich bin kurz vorm Aufgeben...

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Vulpecula

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Hallo liebe Forumsmitglieder,


ich habe mich hier angemeldet, weil ich so am Ende bin, dass ich aufgeben möchte.

Ich habe meinen Kater von der Katzenhilfe, er war 4 Jahre alt, als er bei uns einzog. Er wurde uns als Wohnungskatze vermittelt und fühlt sich hier glaube ich sehr wohl in unserer 4-Zimmer Wohnung mit vernetztem großen Balkon.
Pepino, so heißt er, wurde uns als äußerst verschmuster Kater vermittelt und dass ist er auch! Uns war überhaupt nicht klar, wie man so einen Goldschatz weggeben kann. Er ist sehr anhänglich und sucht immer die menschliche Nähe. Ich weiß nichts von seiner Vorgeschichte außer, dass er 4 Jahre lang bei einer Frau lebte, die ihn weggab, als sie ein Kind erwartete. Mittlerweile weiß ich auch warum.

Es dauerte keine drei Wochen, da passierte es das erste Mal. Pepino springt einen aus dem nichts an. Das hat leider auch überhaupt nichts mit
Spiel zutun, er hat mich teilweise so heftig gebissen, dass ich ins KH musste. Er stößt dann ganz kehliges Miauen aus, legt die Ohren leicht seitlich (nicht zurück) und schleicht, wie wenn er ein Vögelchen zu fangen versucht.
Diese "Anfälle" passierten so zirka ein Mal im Monat. Im ersten Jahr dachte ich, dass er eventuell nicht genug ausgelastet ist und versuchte ihn, möglichst viel zu beschäftigen. Aber das Kerlchen ist faul, Flummis, Fummelbretter und Katzenminze interessieren ihn nicht. Der Laserpointer brachte etwas Erfolg, allerdings auch immer nur für 5 Minuten, dann legte er sich wieder hin.
Die Anfälle wurden dadurch leider nicht besser. Da die Abstände aber so unregelmäßig waren, dachte ich, er ist vielleicht in diesen Momenten einfach nur schlecht gelaunt. Vor 2 Jahren fingen die Abstände dann an, kleiner zu werden. Wir brachten ihn dann also zum Tierarzt, schilderten das Problem und ließen ihn durchchecken. Es kam nichts dabei raus und so probierten wir auf Rat der Tierärztin Feliway. Auch dadurch kam keine Besserung.
Die weitere Option, die sie uns vorschlug, war die Anschaffung einer Zweitkatze, da Pepino eventuell ja doch keine Einzelkatze wäre und Gesellschaft vermisse.
Baby zog dieses Jahr bei uns ein. Die zwei verstehen sich prächtig, putzen sich, spielen miteinander und kommen gut miteinander klar. Die Anfälle wurden dadurch nicht besser.

Letzte Woche stand mein Freund im Gang und telefonierte, Pepino kam um die Ecke, und sprang ihm aus dem Stand (!) ins Gesicht. 1 Minute davor lag er noch seelenruhig auf dem Sofa. Heute Nacht lagen wir im Bett und ich las und mein Freund versuchte zu schlafen, Pepino kommt ins Zimmer und springt aufs Bett und uns an.

Ich liebe diesen Kater über alles. Heute morgen beim Kaffeetrinken kam er auf meinen Schoß und ist dort eingeschlafen, er ist so ein Lieber und Treuer und ich möchte ihn nicht missen. Aber gerade hat er mich, während ich am Computer saß und Emails checkte, angesprungen und der Kratzer im Gesicht ist nur 0,5 cm von meinem Auge entfernt...

Ich liebe ihn aber ich habe Angst vor ihm. Und ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Wir möchten auch Kinder, aber mit so einer unkontrollierbaren Katze ist das nicht möglich. Ich will ihn aber nicht hergeben, nur weil er schwierig ist, er wird doch sonst nie wieder vermittelt und er ist doch hier zuhause!!!


Aber ich kann einfach nicht mehr :c020:
Kennt ihr irgendwelche Möglichkeiten, wie ich das irgendwie in den Griff bekommen könnte?

Er ist kastriert und geimpft, am Tag wenn es hoch kommt höchstens 3 Stunden alleine und dann ja auch mit Baby zusammen. Wir sind völlig ratlos, was wir falsch machen!


Danke im Voraus,

eure Vulpecula
 
03.12.2012
#1
A

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
VER0

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Hallo,

wow, das ist ja Hammer ...
die Lebensumstände scheinen zu passen, viel Platz, Balkon und Kumpeline zum Spielen, alles vorhanden ... gesundheitlich ist auch alles gecheckt? Ist es ausgeschlossen, dass er irgendwelche Schmerzen hat? Da er auch auf Euch beide losgeht, kann man auch ausschließen, dass er sich mal sehr vor einem von Euch erschreckt hat und sich "abreagiert".

Ich würde in diesem Fall, wo es keine deutlichen Anzeichen für das Verhalten gibt, einen Tierheilpraktiker ins Haus kommen lassen, der sich alles genau ansieht und den Kater beobachtet. Aus der Ferne ist das echt nicht einschätzbar.

Ich wünsche Euch, dass ihr herausfindet was die Ursache ist und es in den Griff bekommt.

LG
 
V

Vulpecula

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Das war auch unser Gedanke. MRT, Blutuntersuchung etc. ist alles gemacht worden. Wir hatten es auch mit Bachblüten speziell gegen Aggression probiert, half leider auch nichts.

Im Prinzip wäre jetzt der Therapeut der nächste Schritt, da haben wir uns auch schon erkundigt. Aber das ist so teuer, dazu fehlt uns momentan das Geld.

Ich habe auch nicht den Eindruck, dass er unglücklich ist, im Gegenteil, er ist ein sehr munterer Kater. Aber wenn wir ihm finanziell zu einem Therapeuten nicht verhelfen können, dann muss das vielleicht einfach jemand anderes, der ihm auch ein schönes Heim bietet. Ich mag da gar nicht dran denken, wie es ist, ohne ihn. Aber wir haben allein im letzten Jahr fast 2000 Euro in Untersuchungen gebuttert, die einfach nichts herausgebracht haben. Mehr geht momentan nicht.
 
lorel

lorel

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Wie verhaltet ihr Euch nach diesen Anfällen? Mein Kater aus schlechter Haltung hatte dass auch. Und zwar so lange bis wie ich mich nach dem Angriff falsch verhalten habe. Erst ist man geschockt und macht nichts, dass ist Falsch. Sofort ausschimpfen mit einem lauten starken Nein, und die Katze aus dem Zimmer sperren. Auf keinen fall wieder rein holen weil der arme Kater vor der Zimmertüre allein ist. Er muss merken dass sein Verhalten falsch ist. So haben wir es geschafft. Ihr musst ihm knall hart Grenzen setzen, dann wirds wieder. Wenn alles nichts hilft solltet ihr über Freigang nachdenken. Im Augenblick hat der Kater die Macht über Euch und scheint auch sehr dominant zu sein, macht ihm klar wer die Chefs im Hause sind. dass werdet ihr doch bestimmt hinbekommen, ihr müsst nur sofort nach dem Geschehen handeln.
 
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Vulpecula

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Sofort ausschimpfen mit einem lauten starken Nein, und die Katze aus dem Zimmer sperren.


Genau das mache ich. Manchmal fauche ich ihn auch an, haha. Aber er wird dann nicht ängstlich, sondern aggressiver. Ich muss dann mit einem Küchentuch oder Kissen in seine Richtung schwenken (natürlich ihn nicht treffen oder schlagen), damit er aus dem Zimmer geht und ich ihn aussperren kann. Nach 10 Minuten ist er dann meist wieder friedlich.
Leider ist bis jetzt noch kein Lerneffekt eingetreten, aber ich habe ihn für dieses Verhalten noch nie belohnt, sondern immer so reagiert. Es wäre auch zu gefährlich gewesen, ihn nicht aus dem Zimmer zu sperren.
 
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_June_

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Hallo Vulpecula. Das klingt wirklich hart. Es erscheint mir sehr komisch, dass er das ein Jahr lang überhaupt nicht gemacht hat. Ist er Freigänger bzw. war er es einmal? Ist er auch Baby gegenüber aggressiv oder nur bei Menschen? Kannst du noch mal ein bißchen beschreiben wie ihr auf dieses Verhalten reagiert bzw. was ihr bereits versucht habt? Was macht ihr unmittelbar nach so einem Angriff? Wie verhält er sich unmittelbar nach dem Angriff? Ich musste bei deinen Beschreibungen an Epilepsie denken. Die klassischen Symptome starker Anfälle (rhythmische Krämpfe, Ruderbewegungen, Schaum vor dem Maul) sind bei eurem Kater zwar nicht erkennbar, aber ich habe mal gelesen, dass es auch sogenannte "partielle" Anfälle gibt. Da treten ganz ungewöhnliche, schwer deutbare Symptome wie Aggression oder Angstzustände auf. Die Anfälle kommen sehr plötzlich & dauern teilweise nur 1-2 Minuten. Manchmal kann man beobachten, dass die Katzen danach benommen wirken, leichte Gleichgewichtsstörungen haben & sehr viel fressen, um die verlorene Energie zu ersetzen. Habt ihr sowas mal gesehen?
 
ToxicAngel

ToxicAngel

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Von solch einem heftigen Fall habe ich wirklich noch nie gehört.
Erst mal großen Respekt dass du den Kater nicht sofort wieder abgegeben hast. Ich denke nicht jeder hätte ihn so lange behalten.

Bist du sicher das bei ihm gesundheitlich alles in Ordnung ist???
Da im Vorfeld ja nichts ist und er von einer auf die andere Sekunde angreift kann es ja keine Handlung aus Angst sein, weil er vll mal etwas schlimmes erlebt hat oder ähnliches.

Ich habe mal eine ähnliche Reaktion bei einem Pferd gesehen. Das wurde auch vom einen auf den anderen Moment aggressiv obwohl nichts war. Da stellte sich dann hinterher heraus dass es einen Tumor im Kopf hatte.

Ansonsten fällt mir im Moment echt nichts ein was man da machen könnte.
Ich kann mir irgendwie nur nicht so recht vorstellen dass das reines Dominanzverhalten ist.

Hallo Vulpecula. Das klingt wirklich hart. Es erscheint mir sehr komisch, dass er das ein Jahr lang überhaupt nicht gemacht hat. Ist er Freigänger bzw. war er es einmal? Ist er auch Baby gegenüber aggressiv oder nur bei Menschen? Kannst du noch mal ein bißchen beschreiben wie ihr auf dieses Verhalten reagiert bzw. was ihr bereits versucht habt? Was macht ihr unmittelbar nach so einem Angriff? Wie verhält er sich unmittelbar nach dem Angriff? Ich musste bei deinen Beschreibungen an Epilepsie denken. Die klassischen Symptome starker Anfälle (rhythmische Krämpfe, Ruderbewegungen, Schaum vor dem Maul) sind bei eurem Kater zwar nicht erkennbar, aber ich habe mal gelesen, dass es auch sogenannte "partielle" Anfälle gibt. Da treten ganz ungewöhnliche, schwer deutbare Symptome wie Aggression oder Angstzustände auf. Die Anfälle kommen sehr plötzlich & dauern teilweise nur 1-2 Minuten. Manchmal kann man beobachten, dass die Katzen danach benommen wirken, leichte Gleichgewichtsstörungen haben & sehr viel fressen, um die verlorene Energie zu ersetzen. Habt ihr sowas mal gesehen?
Jetzt wo ich deinen Post lese, fällt mir dazu doch grad nochmal etwas ein.
Mein Nachtbar hat mir davon erzählt dass er auch mal eine Katze mit Epilepsie hatte.
Sie hat zwar Medikamente bekommen, jedoch wurde ihr Verhalten immer schlimmer.
Die ist die Wände bis hoch an die Decke gesprungen wenn sie einen Anfall hatte.
Das muss wirklich ganz schlimm gewesen sein.

Irgendwann hat sie dann auch noch angefangen richtig anzugreifen.
So wie dein Kater das macht.
Einfach aus dem Nichts raus ist sie einem direkt ins Gesicht gesprungen oder hat gebissen.
Nach dem Anfall war wieder alles normal.

Da die Anfälle aber immer öfter kamen und mein Nachtbar auch Kinder hat, hat er sich am Ende dazu entschieden die Katze einschläfern zu lassen.
Es war für die Kinder einfach viel zu gefährlich und abgeben wäre auch nicht möglich gewesen, da niemand so ein Tier haben möchte.
 
VER0

VER0

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*gelöscht* - falscher Thread, sorry
 
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V

Vulpecula

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Hallo ihr Lieben!

Vielen Dank für eure Antworten!

Mittlerweile weiß ich, wenn der Kater reagiert, daher kann ich ihn schon im Voraus aussperren.

Ich versuche jetzt mal eine typische Situation zu beschreiben:

Ich sitze beispielsweise am Computer und arbeite, der Kater kommt ins Zimmer, setzt sich aufs Sofa und beobachtet mich. Manchmal kommt der Angriff aus dem Nichts, manchmal streicht er mir davor um die Beine. Allgemein ist er aber in so einer Situation sehr unruhig. Dann fängt er an zu "schleichen", also so wie man das von Katzen kennt, die angerreifen. Er geht dann stockend und sehr langsam und lässt einen nicht aus den Augen. Ich habe den Eindruck, er macht das gezielt. Er wirkt, als wäre er wütend auf mich und müsste jetzt mit mir ums Revier kämpfen, obwohl ich nur dasitze und meist auf etwas völlig anderes konzentriert bin. Dann nimmt er Anlauf und springt einen an, krallt und beißt sich fest. Wenn man ihn dann abschüttelt muss man schnell sein, denn er versucht schnell wieder anzugreifen.

Ich schreie dann meistens entweder nein oder vor Schmerz, greife mir etwas, was in meiner nähe ist und tue so, als würde ich es nach ihm werfen, damit er von mir ablässt und das Zimmer verlässt. Dann sage ich nochmals laut nein oder fauche und verschließe dann die Tür. Manchmal geht er, manchmal sitzt er aber auch vor der Tür und jammert. Nach 10 Minuten kann ich dann problemlos die Tür öffnen und er ist wieder normal.


Es erscheint mir sehr komisch, dass er das ein Jahr lang überhaupt nicht gemacht hat.
Es war durchgängig, mal mehr, mal weniger. Mal war 2 Monate lang Ruhe, aber das war auch die längste Zeit.

Die Anfälle kommen sehr plötzlich & dauern teilweise nur 1-2 Minuten. Manchmal kann man beobachten, dass die Katzen danach benommen wirken, leichte Gleichgewichtsstörungen haben & sehr viel fressen, um die verlorene Energie zu ersetzen.
Nicht direkt. Jetzt kommt aber das große ABER. Der Kater ist ebenfalls von der Tierärztin durchgecheckt worden, weil er Schwierigkeiten hat, Essen bei sich zu behalten. Es gibt nur eine Sorte von Futter (wir mussten ewig ausprobieren....), die er fast immer bei sich behält. Dann gibt es wieder Tage, da kommt alles raus, sogar selbst gekochtes Hühnchen. Aber bis jetzt konnte ich keinen Zusammenhang zur Aggression feststellen, bis auf ein einziges Mal. Da war er einfach wütend, weil er so Hunger hatte, wir ihm aber nichts mehr geben konnten, weil schon 4 Mal zuvor alles wieder raus kam.
Die Tierärztin hat daher Ultraschall und großes Blutbild gemacht, es kam aber nichts raus. Sie sagte, dass er wahrscheinlich nur eine Lebensmittelunverträglichkeit hat und wir haben das auch gut im Griff, mit dieser einen Sorte Futter. Aber es gibt wie gesagt so Tage (alle 3 Monate 1 Mal), das klappt es leider nicht.
Aber Gleichgewichtsstörungen o.Ä. hab ich noch nicht beobachten können.

Gegenüber der anderen Katze ist er eigentlich normal. Klar, manchmal raufen die sich, aber nie so, dass jemand verletzt wird, während meine Arme und Beine total vernarbt sind und ich neulich sogar gefragt wurde, seit wann ich mich denn ritzen würde :stock:. Ich habe aber den Eindruck, dass es ein ganz klein wenig besser geworden ist, seit sie da ist.

Wie gesagt weiß ich wenig von seinem früheren Zuhause. Er ist wohl in einer 1-Zimmer-Wohnung aufgewachsen und wurde abgegeben, nachdem sein Frauchen ein Baby erwartete. Das konnte man auch durchaus merken, weil er mit unseren 120 qm anfangs total überfordert war. Er hatte nie Freigang und hat bei uns nie nach draußen gedrängt. Selbst wenn die Wohnungstür offen ist zeigt er keinerlei Interesse und liegt lieber auf dem Balkon in der Sonne oder sitzt jetzt im Winter auf seinem Kratzbaum am Fenster und schaut nach draußen.


Danke für eure Antworten, da fühl ich mich nicht so alleine mit diesem Problem! Irgendwie muss ich das hinbekommen, ich will ihn nicht hergeben, das würde mir das Herz brechen. Gerade hat er sich auf meinem Schoß zusammengerollt und schnurrt mir was vor <3
 
WeirdStray

WeirdStray

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Das klingt aber echt unschön bei euch... eigentlich wurde schon alles gesagt, zum Thema Bachblüten, Tierpsychologe und Epilepsie... habt ihr schonmal Zylkene versucht? Das soll ja angeblich Wunder wirken bei unruhigen und aggressiven Katzen.
Ich wünsch euch viel Glück, dass ihr das in den Griff bekommt!
 
S

Sid2012

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Hallo,

ich kann dich sehr gut verstehen. Also ich meinen Murphy aus dem Heim holte war er ca. 2 Jahre alt. Der Vorbesitzer war ein Drogensüchtiger Kiffer der ihn aus dem Fenster geschmissen hatte. Die ersten 3 Wochen war er total lieb. (Ok, nein, 1.5 Wochen davon hat er nur Miaut, Tag ein Tag aus. Ich war am Ende. Ich schob es auf die Kastra die erst 1 Tag nachdem er bei mir war erfolgte.)
Nach 3-4 Wochen fing er an meine Hand anzufallen während ich am PC saß. Das steigerte sich, dass er mich am Bein anfiel, wenn ich an ihm vorbei ging, Nachts sprang er mir ins GEsicht oder wenn ich Abends auf der Couch saß. Es machte sich auch immer bemerktbar durch komische Laute die er von sich gab. Ich hatte teilweise richtig Angst vor ihm und sperrte ihn auch aus. Irgendwann kam mir in den Sinn er könnte einsam sein und er bekam Gesellschaft. Von dem Tag lies er mich in Ruhe und raufte nur noch mit seinem Baby. Mein Problem ist bis heut gelöst. Er kommt nur noch für seine Streicheleinheiten, für Bauchmassagen oder um für Fressen zu betteln.
Aber bei dir scheint die GEsellschaft nicht geholfen zu haben. Das tut mir leid.
Ich würde es auch mal mit einem Tierkommunikator versuchen. Vielleicth könnt ihr gemeinsam eine Lösung finden damit ihr keine Angst mehr vor dem "Monster" haben müsst.
 
J

_June_

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Genau dieses Anschleichverhalten könnte bereits der Beginn eines Anfalls sein. Es ganz typisch bei Epilepsie, dass die Katze unmittelbar vor einem Anfall unruhig wird oder sich irgendwie merkwürdig verhält. Auch, dass euer Kater sich durch nichts von seinem Verhalten abbringen lässt, erscheint mir unnatürlich. Als könnte er es gar nicht kontrollieren.
Ich würde den Kater mal extremst gründlich durchchecken lassen. Zum einen auf Epilepsie, zum anderen auf Stoffwechselerkrankungen. Epileptische Anfälle können nämlich auch ein Symptom bestimmter Stoffwechselerkrankungen sein (weil du meintest er hat Probleme mit der Nahrungsaufnahme). Ich glaube, Epilepsie ist nicht so einfach zu diagnostizieren, da braucht man am besten einen TA, der Erfahrung auf dem Gebiet hat. Vielleicht werdet ihr in einer Tierklinik fündig.
 
llsandyll

llsandyll

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Epilepsie kann man nicht erkennen durch Untersuchungen, also nicht 100tig... Als ich das gelesen hatte, war auch mein erster Gedanke Epilepsie!!! Mein hund hat das auch... Und es macht sich auch bemerkbar durch Unruhe und Angst, dann sucht er Schutz bei den Menschen... Vielleicht isses bei deinem Kater genauso, er merkt es stimmt was nicht und versucht zu euch zu kommen um Schutz zu suchen... Hmm Wünsche euch viel Glück das in den Griff zubekommen!!!!!
 
Nanilein

Nanilein

2.811
4
Hallo,
schön das du kämpfst!
Hast du es mal mit clickern versucht? Bei Vox war auch mal eine Frau, dessen Kater sie aus dem Nichts angefallen hat. Sie hat allerdings von anfangan den Fehler gemacht und mit den Händen gespielt. Aber man will ja nichts unversucht lassen.
Grade weil du sagtest, dass er eher ein fauler Spieler ist - vielleicht will er geistig gefordert werden!
 
mariha

mariha

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Auf der website von vox kannst du auch die kompleten folgen anschauen ;)
 
S

Steffif

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Ich kenne das Problem auch von einer Bekannten, die von der Schmusekatze angefallen wurde. Heftigst. Auch ich habe die absolute Schmusekatze giftend und schlagend erlebt. Dass Du schon herausgefunden hast, wann so ein "Anfall" sich abzeichnet, ist schon einmal ein großer Fortschritt. Da hilft es erst einmal die Flucht ergreifen oder aussperren. Ich glaube nicht, dass es etwas mit falscher Behandlung zu tun hat, von wg. Katze verwöhnt pp. Stoffwechselgeschehen oder sogar Epilepsie könnte wirklich ein Grund sein. Auch der Blutzuckerspiegel könnte dafür verantwortlich sein. Vielleicht hilft es, ganz genau auf das Futter zu achten, also Zuckerfrei.
 
lorel

lorel

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Also auch ich habe noch mal nachgedacht, es könnte wirklich eine Form der Epi sein, ich bin ja Krankenschwester und habe lange Jahre in dem Bereich für Menschen gearbeitet. Diese Form der Anfälle sind nicht selten beim Menschen. Ich selbst kenne aber beim Tier nur so eine Form von Anfall bei einem Hund aber natürlich wird es diese auch bei Katzen geben. Auch diese Magengeschichte würde passen. Warum gehst Du nicht noch mal zum Doc und versuchst es mal mit Antiepileptika. So kann es ja nun nicht weiter gehen. Auch für dass Tier ist es in diesem Fall quälend. Es wird Dir sicherlich auch nichts nützen wenn es eine Epi ist, zu wissen am Verhalten wann der Anfall kommt, du solltest in diesem Fall wirklich eine Medikamentöse Therapie mit deinem Doc besprechen, es gibt sehr gute Medikamente auch für Tiere und ein Versuch würde ich unter diesen Umständen wohl anstreben. Diese Form der Epi ist auch beim Menschen schwierig zu diagnostizieren, und beim Tier ich weiß nicht ob man da ein EEG schreiben kann, dann müsste es auch innnerhalb von 6 Stunden nach dem Anfall erfolgen, aber ich denke , es ist bei Tieren bei solchen Fällen auch ohne EEG ein Medikametöser Versuch indiziert, übrigens gibt es auch eine Form von Magen -Darm Epi. Die oft im Kombi auftritt. Allerdings schlagen diese Medikamente auf Dauer auf den Magen , der muss mit abgedeckt werden und Hb und Vitamin B-Gruppe sollten dann und wann kontrolliert werden. Bitte fühle Dich von meinem vorigem Eintrag nicht angegriffen. Übrigens der Hund meiner Bekannten wurde erfolgreich mit Antiepileptika behandelt. Und zeigte genau die gleichen Verhaltensweisen wie Deine Katze.
 
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Steffif

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schau mal unter "epilepsie bei Katzen" im Internet. Du wirst Deine Mieze wiederfinden, vor allem das Hochklettern mit den Krallen - können im Krampf nicht mehr eingezogen werden. Anscheinend auch bei Tierärzten nicht so bekannt....
 
llsandyll

llsandyll

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Also auch ich habe noch mal nachgedacht, es könnte wirklich eine Form der Epi sein, ich bin ja Krankenschwester und habe lange Jahre in dem Bereich für Menschen gearbeitet. Diese Form der Anfälle sind nicht selten beim Menschen. Ich selbst kenne aber beim Tier nur so eine Form von Anfall bei einem Hund aber natürlich wird es diese auch bei Katzen geben. Auch diese Magengeschichte würde passen. Warum gehst Du nicht noch mal zum Doc und versuchst es mal mit Antiepileptika. So kann es ja nun nicht weiter gehen. Auch für dass Tier ist es in diesem Fall quälend. Es wird Dir sicherlich auch nichts nützen wenn es eine Epi ist, zu wissen am Verhalten wann der Anfall kommt, du solltest in diesem Fall wirklich eine Medikamentöse Therapie mit deinem Doc besprechen, es gibt sehr gute Medikamente auch für Tiere und ein Versuch würde ich unter diesen Umständen wohl anstreben. Diese Form der Epi ist auch beim Menschen schwierig zu diagnostizieren, und beim Tier ich weiß nicht ob man da ein EEG schreiben kann, dann müsste es auch innnerhalb von 6 Stunden nach dem Anfall erfolgen, aber ich denke , es ist bei Tieren bei solchen Fällen auch ohne EEG ein Medikametöser Versuch indiziert, übrigens gibt es auch eine Form von Magen -Darm Epi. Die oft im Kombi auftritt. Allerdings schlagen diese Medikamente auf Dauer auf den Magen , der muss mit abgedeckt werden und Hb und Vitamin B-Gruppe sollten dann und wann kontrolliert werden. Bitte fühle Dich von meinem vorigem Eintrag nicht angegriffen. Übrigens der Hund meiner Bekannten wurde erfolgreich mit Antiepileptika behandelt. Und zeigte genau die gleichen Verhaltensweisen wie Deine Katze.
Es wird aber nicht versuchsweise antiepileptika eingesetzt :-o durch so solch Medikamente kann sich das Tier auch verändern und nicht nur zum positiven...
 
J

_June_

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Ja, es gibt leider keinen standardisierten Epilepsietest für Katzen. Die Diagnose erfolgt über das Ausschluss-Prinzip. Es gibt allerdings diverse mögliche Ursachen für Epilepsie u.a. eben auch Stoffwechselerkrankungen (z.B. Schilddrüse, Leber, Niere können involviert sein). Ich kann dir nur zu einer extrem gründlichen Untersuchung raten... Es ist möglich, dass die Futtermittelallergie doch damit im Zusammenhang steht.
Schau mal hier (ich weiß, ist bzgl. Hunde, aber trotzdem: http://www.mein-guter-tierarzt.de/futterallergien-hunde-180189.html
Epileptische Anfälle können ein sehr seltenes Symptom bei Futtermittelallergie sein. Hatte er die Allergie denn schon immer oder hat sich parallel zu den Anfällen entwickelt?
 

Schlagworte

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