Können Katzen depressiv werden ?

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animaS

animaS

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Hallo liebe Katzenfreunde,
unsere Katze - ca. 3 jahre alt - ist eigentlich ein Freigänger und bis jetzt wollte sie auch regelmäßig nachts und einige male am Tage raus.

Seit dem bei uns der Winter eingekehrt ist, es meist so um die -6 Grad °C draußen sind und viel Schnee liegt, sitzt sie nur noch am Fenster, schaut nach draussen um sich dann mehrmals am Tag wieder in ihr Körbchen, oder auf den
Küchenstuhl oder auf den Wäschekorb im Bad zum Schlafen zu legen. Auch das Spielen mit den verschiedensten - sonst immer spannenden - Sachen hat sie eingestellt, auch Aufforderungen dazu nimmt sie gelangweilt entgegen.

Sie frißt seit 2 Tagen kaum noch etwas, und wenn, dann nur ganz wenig. In den Zeiten, in denen sie nicht schläft ist sie sehr anhänglich und möchte am liebsten nur gestreichelt werden.

Was meint ihr, ihr seid sicherlich erfahrener als ich, denn bei mir lebt die Katze erst seit letzen Winter: hat sie vielleicht Zahn- oder Schluckprobleme (kein übelriechender Atem bemerkbar aber das Fressen fällt immer mal wieder aus dem Mund) die Nase ist normal feucht oder ist sie depressiv weil sie bei dem Wetter nicht wirklich draußen rumstreifen und Mäuse fangen kann ? Gibt es sowas bei Katzen ? Habe eure Freigänger schon ähnliche Verhaltensweisen gezeigt ?

Viele Grüße
anima

Sie zum Tierarzt zu bekommen, gestaltet sich relativ schwierig, weil sie sich zwar streicheln, aber nie hochnehmen lässt, ebenso geht sie nie in die schon seit einiger Zeit - für alle Eventualitäten - aufgestellte Transportbox, selbst wenn ich Leckerlies reinlege. Ich weiß nicht, was sie vor der Zeit bei uns alles erlebt hat, denn sie ist uns zugelaufen. Habt ihr da vielleicht auch einen alternativen Trick zu Leckerlies reinlegen auf Lager ?
 
12.12.2012
#1
A

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
Sommersprosse

Sommersprosse

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Hallo,

Ich könnte mir gut vorstellen, dass deiner Miez doch etwas langweilig ist, jetzt wo sie nicht raus kann. Sie scheint eine Einzelkatze zu sein, oder? Solange sie viel Freigang hat, mag das in Ordnung sein, sie kann ja draussen ihr Katzenfreunde treffen. Das ist aber grad nicht mehr möglich und sie fühlt sich einsam.
Trotzdem kann es natürlich auch andere (Zahntechnische) Gründe haben, warum sie auch nicht so gern fressen mag. Hast du ihr denn mal etwas richtig leckeres angeboten, wo sie sich sonst drauf stürzt?
Sonst müsste sie doch mal zum TA. Denn im Allgemeinen sollte die Schwierigkeit, sie in die Box zu bekommen, kein Hindernis sein. Meine Eltern haben auch so ein "Problemfall", wenn die Katze zum TA muss, zieht mein Papa Arbeitshandschuhe an und die Katze wird in die Box "gestopft". Das mag sich schlimm anhören aber was sein muss, muss nunmal leider sein und der Katze tuts ja nicht weh. Gesundheit geht aber vor.
 
Tinaho

Tinaho

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Huhu,

ich möchte mich Sommersprosse anschließen. Wenn Deine Katze nur wenig frisst würde ich mit ihr zum TA gehen, um medizinische Probleme auszuschließen.

Unser Kater ist das genaue Gegenteil. Seitdem es kalt draußen ist und er nicht mehr in den Garten kann (Der Herr geht allerdings nur in Begleitung) haut er sich drinnen die Wampe voll. Er arbeitet zur Zeit sehr an seinem Winterspeck und wenn wir nicht aufpassen wird er bald zur Kugel. Er schläft zwar im Moment auch häufiger als sonst, spielt allerdings auch ausgiebig (wenn er mal wach ist).

Hör Dich doch mal um, vielleicht gibt es einen TA in der Nähe, der auch Hausbesuche macht.

LG
 
animaS

animaS

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Hallo ihr Lieben,

danke für Eure Tipps. Seit gestern Abend scheint es ihr wohl ein bißchen besser zu gehen, bzw. die Depressionen, wenn es denn welche waren, sind vorrüber ... keine Ahnung. Gestern Abend war sie das erste mal nach langem wieder für ca. 30 min. draußen, hat sich aber vorher genauestens davon überzeugt, dass es nicht schneit, ist aber komischerweise ihm hohen Schnee rumgehüpft, hmm, verstehe einer die kleinen Fellnasen.

Die mitgebrachten Kaustangen frißt sie jetzt wenigstens, aber um das Nass- und Trockenfutter macht sie nach wie vor einen großen Bogen. Ich hab jetzt 4 verschiedene Sorten Futter ausprobiert, aber bei allem Nassfutter-Sorten scharrt sie um den Napf drumherum, genau so wie sie es macht, wenn sie ihre Hinterlassenschaften zuscharrt ... scheinbar stinkt das Zeug für sie, ich versteh es noch nicht wirklich. Zumal es verschiedene Hersteller und verschiedenen Sorten sind. Das selbst gekochte (Hühnchenfleisch mit Brokkoli und Lachsöl) hat sie gar nicht angerührt.

Heute früh war sie auch nochmal draußen im Schnee, also körperlich scheint sie keine Probleme zu haben ... nur das Verweigern des Futters macht mir noch Sorge, wenn sie Zahnprobleme hätte, könnte sie doch auch diese Kaustangen nicht knabbern ... hmm ... ich schau mal wie es ihr heute Nachmittag geht wenn ich von der Arbeit wieder heimkomme, vielleicht hat dann der Hunger ja doch über die Abneigung zum Futter gesiegt, ich kann sie ja nun nicht wirklich nur mit Kaustangen ernähren :-?
 
M

more

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Also ich habe unsere Katzen im Winter, wenn sie so dröge waren und sich gelangweilt haben, manchmal - wenn das Wetter sonnig war - einfach kurzerhand ein oder zwei Stunden vor die Türe gesetzt. Ein bisschen durchlüften tut gut und Sonne hebt die Stimmung. Kinder schickt man ja auch nach draußen, wenn sie bloß in der Bude rumhängen.
Ich glaube nicht, dass deine Katze depressiv war. Vermutlich ist ihr langweilig und draußen ist es kalt und bäh.
Dass Katzen im Winter mehr drinnen sind und mehr schlafen ist eigentlich normal.

Nur, dass sie Futter verweigert finde ich merkwürdig, meiner Erfahrung nach fressen Katzen im Winter deutlich mehr als im Sommer.

Zum Thema Einzelkatze: Ich bin kein Freund davon. Ich finde Katzen sollten generell einen Partner haben - und genau solche Sachen wie Langeweile zu vermeiden. Und an der enormen Anhänglichkeit sieht ja, dass sie Kontakt suchen. Überleg es dir, ob du dir vielleicht noch ne zweite Katze dazu holen kannst - es macht nicht mehr Arbeit und deiner Katze tut es bestimmt gut, sobald sie sich aneinander gewöhnt haben.
 

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