Was kann ich noch tun?

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Lady of Camster

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Pinki (13 Jahre alt, kastriert, ein Traumkater) ist vor einer Woche eingezogen.
Bonny (ca 11 Jahre alt) kommt mit der Situation nicht so ganz klar.

Beide Miezen sind absolut sozial und es gab zu Anfang auch einen super Start mit der Zusammenführung.

Nun
aber faucht Bonny ständig und hat totale Angst vor dem harmlosen Pinki.

Ich spiele und kuschel den halben Tag mit ihnen.

Nun zu meinen Fragen:

1.) Soll ich beide getrennt füttern?
Zusammen fressen klappt solange, bis eine satt ist. Dann fängt der Streß wieder an.

2.) Soll ich erst Pinki auspowern beim spielen, oder Bonny (die Erstkatze)?
Oder soll ich weiterhin mit beiden gleichzeitig spielen, wodurch sie aber nicht ausgepowert werden?
Pinki bleibt mitunter einfach nur liegen und wartet bis sie an der Reihe ist mit spielen.
Mit beiden spielen klappt zwar auch (eine lange Schnur), ist aber wahnsinnig anstrengend, da ich ja nur auf einer Stelle zwei Schnurenden bewegen kann.
Mehr Arme habe ich leider nicht :lol:

3.) Wie kann ich Bonny dazu bringen, endlich keine Angst mehr vor Pinki zu haben?
 
29.12.2012
#1
A

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maunZ

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Gemeinsames Fressen und spielen bindet ja auch irgendwie. Solange in der Zeit Frieden herrscht würd ich die beiden nicht trennen dabei.

Hast du schon mal Feliway versucht?
 
Lady of Camster

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Feliway bringt bei meinen gar nix.
Vielleicht müsste ich da mehrere Teile in der Wohnung platzieren, da meine Bude recht groß ist und der Duft sich wohl verflüchtigt.

Bachblüten bekommen beide.

Vielleicht mache ich mir aber auch zuviele Gedanken und Sorgen. Denn im Großen und Ganzen klappt es ja eigentlich ganz gut.

Habe halt nur panische Angst, dass der Neuzugang wieder ausziehen muss, nur weil meine Bonny rumzickt.
 
dat.tinschen

dat.tinschen

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Ich würde die beiden auch nicht trennen wenn es Situationen sind wo beide friedlich sind. Ich power bei uns immer zuerst Filou aus weil er sehr rabiat spielt und die anderen sich sowieso nicht dazwischen trauen. Ab und zu mal abwechseln damit die anderen das Interesse nicht verlieren und wenn Filou keine Lust mehr hat sind alle anderen dran (da nur 3 von 5 auf Spielangeln stehen ist das ok, Lilli bekomment Papierkügelchen geworfen und Chewie spielt ausschliesslich und NUR mit Wattestäbchen und mit den Fummelbrettern).

Was bei uns sehr viel gebracht hat:

Selbst die Ruhe in Person zu sein und sich von Stresssituationen zwischen den Katzentieren nicht beeindrucken oder verunsichern zu lassen oder gar in Angst verfallen (ich hab richtig Panik geschoben dass wir zwei unserer Flusen wieder hergeben müssen weil bei uns auch Stress in der Bude war).

Wenn beide friedlich nebeneinander sitzen oder aneinander vorbeilaufen ohne Fauchen oder so sofort irgendwie belohnen und loben.

Feliwaystecker 1x im Erdgeschoss und 1x in der oberen Etage

Wenn wir vorher merken dass es wieder mit bösem Gekloppe losgeht (wenn ein Krawallmacher das "Opfer" anstarrt und sich auf die Lauer legt) gehen wir "unbemerkt" dazwischen, z. B. einfach aufstehen und zwischen den beiden Katzen durchlaufen und in die Küche gehen oder "versehentlich" mit irgendwas ein etwas lauteres Geräusch (z. B. wenn man Fliesen hat einfach einen Stuhl an die Seite schieben) machen oder einfach ein Spielzeug in die Runde schmeissen - irgendwas "unabsichtlich" machen um die beiden aus der Situation herauszureissen.

Ansonsten würde ich mir erstmal nicht soviele Sorgen machen solange es "nur" fauchen ist. Die beiden müssen sich noch kennenlernen und wenn Bonny sich nicht den ganzen Tag vor Angst verkriecht ist doch erstmal ok. Beim Füttern kannst du ja vielleicht noch ein bisschen nachlegen wenn einer der beiden eher fertig ist, dann sind beide gleichzeit fertig mit futtern und dann gibt es vielleicht keinen Stress mehr in der Situation.
 
walks-with-cats

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Hallo,

was bei mir etwas brachte: Mensch hat zwei Katzen. Mensch hat zwei Hände. Daraus folgt: Mensch benutzt zwei Spielzeuge "stereo". Anfangs ließ meine 3-Kilo-Kätzin dem 6-Kilo-Kater keine Chance ein Spielzeug zu erreichen. Sie machte ihn einfach platt und er zog sich resigniert zurück. Ergo: zwei Hände = zwei Spielangeln / zwei Mäuse (in unterschiedliche Richtungen geworfen), zwei Wasauchimmer = zwei zufriedene Katzen. Gemeinsames Spielen, auch in zwei Richtungen, bindet. Wer länger durchhielt, wurde mehr bespielt. Schon bald schlief man nebeneinander.

Futter: immer wieder "nachlegen". Ich liefere immer ca. mausgroße Portionen, wann immer ich am Napf vorbeikomme. (Hängt derzeit auch damit zusammen, dass Kater einen Phosphatbinder braucht.)

Übrigens: Feliway? Bachblüten? Kenne ich erst aus den Katzenforen. Zwei Jahre nach der Vergesellschaftung meiner beiden.

Ich glaube an: Ruhe und Gelassenheit verströmen. Überzeugt sein vom Erfolg der Vergesellschaftung. Dann klappt das auch.
 
J

Julchen4486

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Pinki (13 Jahre alt, kastriert, ein Traumkater) ist vor einer Woche eingezogen.
Bonny (ca 11 Jahre alt) kommt mit der Situation nicht so ganz klar.

Beide Miezen sind absolut sozial und es gab zu Anfang auch einen super Start mit der Zusammenführung.

Nun aber faucht Bonny ständig und hat totale Angst vor dem harmlosen Pinki.

Ich spiele und kuschel den halben Tag mit ihnen.

Nun zu meinen Fragen:

1.) Soll ich beide getrennt füttern?
Zusammen fressen klappt solange, bis eine satt ist. Dann fängt der Streß wieder an.

2.) Soll ich erst Pinki auspowern beim spielen, oder Bonny (die Erstkatze)?
Oder soll ich weiterhin mit beiden gleichzeitig spielen, wodurch sie aber nicht ausgepowert werden?
Pinki bleibt mitunter einfach nur liegen und wartet bis sie an der Reihe ist mit spielen.
Mit beiden spielen klappt zwar auch (eine lange Schnur), ist aber wahnsinnig anstrengend, da ich ja nur auf einer Stelle zwei Schnurenden bewegen kann.
Mehr Arme habe ich leider nicht :lol:

3.) Wie kann ich Bonny dazu bringen, endlich keine Angst mehr vor Pinki zu haben?
Ach was kommt mir das bekannt vor. :) Meine beiden Mädels haben ja auch Angst vor Balu und fauchen einfach so rum.

zu 1: Fressen ist daher hier auch echt ne Sache für sich. Wenn Balu beim Fressen gestört wird, egal von wem, wird er aggro. Also zusammen fressen geht hier noch garnicht. Also lasst euch da auch einfach noch Zeit. :)

zu 2: Beim Spielen würde ich es einfach nach Gefühl halten. Wer muss gerade mehr ausgepowert werden? Wer brauch gerade mehr Aufmerksamkeit? Wer brauch einfach dich gerade mehr.

zu 3: Ich glaube dazu kannst du sie nicht bringen. Das muss sich entwickeln. Das klappt hier echt mal mehr mal weniger. Habe aber auch noch nicht rausgefunden woher es kommt. Mal können sie nebeneinander ( ca. 1meter Abstand ) liegen und es ist Ruhe und mal betritt der Opi nur den Raum und das Chaos folgt. Ich glaube das wird von Zeit zu Zeit besser. Aber ich glaube das brauch wirklich Zeit. Balu ist nun fast 3 Wochen hier und wir haben endlich auch mal Tage ohne Zank und das ist doch schon ein Fortschritt. Also geb den beiden auch erstmal noch Zeit! :)

Und jetzt schick ich dir eicnfach mal ganz liebe Grüße mit, weil mir danach ist. :)
 
Lady of Camster

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Soviele Infos. Vor allem schön, dass ihr von eigenen Erfahrungen erzählt.
Werde mal alles in Ruhe auf mich einwirken lassen und dann in Ruhe auf eure lieben Rückmeldungen antworten.

@Julchen
Danke für die lieben Grüße :a066:
 
Lady of Camster

Lady of Camster

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Futter: immer wieder "nachlegen". Ich liefere immer ca. mausgroße Portionen, wann immer ich am Napf vorbeikomme.
Der Tipp war gut, und hat einigen Erfolg beim, inzwischen, problemlosen nebeneinander Fressen gebracht.

zu 2: Beim Spielen würde ich es einfach nach Gefühl halten. Wer muss gerade mehr ausgepowert werden? Wer brauch gerade mehr Aufmerksamkeit? Wer brauch einfach dich gerade mehr.
Bonny als Erstkatze ist verunsichert wenn ich sie nun plötzlich "vernachlässige", also statt mit ihr zu kuscheln, mit dem Kater spiele. Sie spielt zwar auch gerne, aber halt nicht lange.
Und Pinki kann man fast nicht auspowern. Der hat ne Ausdauer die selbst mich an meine Grenzen bringt mitunter.

Aber die Lage hat sich, seit ich nun wieder arbeiten gehen muss, weiter entspannt.

Danke euch allen für die Zeit, die ihr investiert habt hier zu antworten.
Ich lerne hier immer wieder vieles dazu.