Katzenbesuch einer Freigängerin - Bitte um Rat

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LittleDi

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Hallo zusammen,

nachdem uns im Sommer der kleine Tyson über den Balkon in die 1. Etage geklettert ist und sich bei uns breit machte, brachten wir ihn zum Tierarzt und dann anschließend nach hause. Tyson war gechipt und über Tasso wurde er auch schon gesucht! 6 Wochen war er von zuhause weg!
Wenn Tyson kein zuhause gehabt hätte, hätte er bei uns bleiben können. Ich habe schon lebenslänglich Katzen (31 Jahre) und durch eine Trennung lebt mein Kater jedoch bei meinem damaligen Partner. Er hatte die besseren Bedingungen mit Garten und Co.


Seit dem Herbst spaziert nun ein getigertes Katzenmädchen durch die Gärten hier. Sie lief zuerst nur im großen Bogen um alle Menschen herum und machte nicht den Anschein, als würde sie Kontakt suchen, war recht scheu. Durch die Erfahrung mit Tyson behielten wir sie erstmal im Auge. Wir wohnen in einem 2 Familienhaus und Mietzi (so nennen wir sie) hat sich dann immer mehr unten reingewagt. Die Nachbarn begannen ihr hin und wieder was Futter zu geben. Mietzi kam dann immer häufiger und vor ca 3 Wochen stand sie dann nicht mehr hinter dem Haus im Garten sondern vorne vor der Haustür. Rein ins Haus kam sie eigentlich nie. Sie beobachtete nur. Vor 2, 5 Wochen lief sie in unsere Wohnung als wir gerade Müll raus brachten. Sie schaute sich um und ging dann wieder. Das machte sie dann immer häufiger. Da sie hier nun schon eine ganze Weile rumlief, dachte ich mir, dass sie jemanden gehört und fütterte erstmal nicht! Allerdings stand Mietze nun mehrfach sowas von nass und zitternd vor der Tür, dass ich sie rein holte und trocken machte. Sie lies sich da alles einfach gefallen. Mir kam das echt komisch vor, denn eigentlich kannte
ich bisher keine Katzen, die im Regen solange draußen bleiben, bis sie durchgenässt sind. Ich habe mir überlegt, ob sie wirklich ein zuhause hat. Da wäre sie doch hingegangen. Zum Aufwärmen durfte sie dann erstmal bleiben. Ich nahm mir dann vor, mit Mietzi zum Tierarzt zu fahren, um zu schauen, ob sie hier nen Halter hat oder wo sie herkommt, gechipt ist. Das klappte beruflich nicht sofort, da Mietzi nicht dann da war, wenn ich hätte fahren können. Morgens um 5 Uhr hatte der Tierarzt ja noch nicht auf und nachmittags, wenn ich heim kam, war sie nicht da.

Mein Freund und ich sind dann in der letzten Woche in der Nachbarschaft rumgelaufen und haben die Häuser abgeklappert und gefragt, ob jemand die Katze kennt und weiß, wem sie gehört. Richtung Garten hinten kannte man sie nicht, bemerkte aber, dass sie erst neu hier rum lief. Also breiteten wir die Suche auf die anderen Straßen aus, die nicht direkt von unserem Haus begehbar waren, deren Hauser den Garten aber zu uns hin hatten. Da kam Mietzi auch öfter her. Nach eingen Klingelaktionen ohne Erfolg, konnte uns dann eine Dame weiterhelfen:

Mietzi gehört "offiziell" einem Mann, wenige Häuser weiter. Sie ist dort mit ihrer Schwester geboren. Der Halter hat sich vor einem Jahr 2 große Hunde angeschafft und seitdem gehen die beiden Katzegeschwister dort nicht mehr hin. Er füttert sie auch nicht mehr. Im letzten Jahr hatte Mietzi eine schlimmer Brochitis. Und die Frau, die uns helfen konnte, sagte uns, dass sie den Halter mehrfach angesprochen hat, dass die Katze dringend zum Arzt muss. 2 Wochen später ging er dann entlich mal. Heute atmet Mietzi ganz komisch, aber es interessiert den Halter nicht. In diesem Sommer hat Mietzi der Dame wohl 3 Katzenbabies ins Haus gelegt. Die Dame hat sich in der Zeit um Mietzi gekümmert und 2 der Kitten vermittelt. Das letzte hat sie behalten. Seitdem besucht Mietzi ihr Töchterchen immer mal wieder, aber bleibt dort nicht. Sie lauft nur durchs Haus und geht dann wieder.
Die Dame hat den Halter gebeten, Mietzi kastrieren/sterilisieren zu lassen, damit das nicht wieder geschieht. Er hat das abgelehnt! Seitdem gibt die Dame ihr einmal in der Woche die Pille? (gibt es das für Katzen?), damit das nicht wieder geschieht.

Letztlich sagte uns die Dame, dass sie das Rennen nun schon seit einem Jahr mit macht. Sie würde gerne helfen, aber Mietzi bleibt ja nicht bei bei ihr und kommt nur zu Besuch.

Bei den Nachbarn unten war sie zu Beginn öfter. Mittlerweile bleibt sie hier bei uns oben auch über Nacht (Katzenklo vorhanden). Heute war sie 21 Stunden am Stück drin.

Wir wollten uns eigentlich mit dem Halter auseinandersetzen, aber die Dame sagte, dass er uneinsichtig ist und von seinen 2 Katzen nichts mehr wissen will. Den Namen gab sie uns nicht! Gechipt ist Mietzi auch nicht. Das hat die Dame schon überprüfen lassen.

Nun haben wir hier ein wirklich liebes Mäuschen, dass mittlerweile die Scheu uns gegenüber abgelegt hat und hier bei uns bleibt, was sie sonst nirgens macht. Ungechipt und unversorgt vom eigentlich Herrchen.

Eigentlich bin ich jemand, der Nägel mit Köpfen macht und am liebsten würde ich zum Halter hin und ihn fragen, ob er sich bitte mal um sein Tier kümmern kann. Die atmet immer noch schlecht und schläft immens viel. Sie spielt kaum und letzte Woche hatte sie mehrfach breiigen Stuhl. Einmal sogar Durchfall. Seitdem hat sie ihr Geschäft immer draußen erledigt, sodass wir das nicht weiter beobachten konnten.
Wenn das mein Tier wäre und ich auch nur nen Funken Interesse daran hätte, dann würde ich mich doch wundern, wo das Tier ist. Und die Dame hat sich unseren Namen und die Straße/Nummer geholt, damit sie die Infos weitergeben kann. Aber es passiert nichts!

Mir tut das der Seele weh, was Menschen mit ihren Tieren machen!
Wir wollen für Mietzi jetzt nur das Beste! Als wir jetzt 3 Tage weg waren, hat sie tagsüber unten geschlafen. Über Nacht blieb sie da aber nicht.

Sie kennt kein Sofa, kein Bett, bleibt nur im WZ auf einer Decke, die wir ihr hingelegt haben! Selbst das Katzeklo mussten wir ihr zeigen.

Im Moment können wir ihr so helfen und sie kann in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Die Tage werden irgendwann wieder länger und wärmer und vielleicht kommt sie dann auch nicht mehr wieder. Aber ich würde ihr trotzdem gerne helfen.

Was meint ihr, ist nun das Richtige? Sie kann hier schlafen und auch kommen, wenn wir tagsüber da sind. Sonst geht sie auch unten rein.

Die Dame fragte uns, ob wir sie nicht ganz behalten möchten. Sie würde sich so sehr ein gutes Zuhause füe sie wünschen. Vom Halter wäre da eh nichts mehr zu erwarten.

Wie sieht das denn rechtlich aus? Bekommen wir Probleme, wenn wir uns dem Tier jetzt annehmen? Wir würden sie gerne zu einem Tierarzt bringen und sie versorgen lassen, wenn Bedarf ist. Dürfen wir das?

Ich habe wirklich große Sorge, dass uns der Halter das einfach verbietet und wir das Tier dann einfach vor der Türe stehen lassen müssen. Sie ist mit 3,5 kg für eine mittelgroße Katze auch nicht wirklich dick oder gut in Futter (habe sie gewogen).

Ich würde mich sehr über eure Ratschläge freuen!

Viele Grüße
 
30.12.2012
#1
A

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Gast

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F

fuzzy

Gast
Hallo,

ich würde mit ihr zum Ta gehen.

Lass sie untersuchen und kastrieren.

Sie ist Freigängerin, vielleicht bleibt sie bei euch, vielleicht auch nicht.

Auf jeden Fall geht es ihr kastriert besser, vor allem da sie wohl gesundheitlich nicht fit ist.
 
Ceilyn

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Hallo,

ich glaube, du muss sie dann ueberall als "gefunden" melden. Fundbuero, Tasso, Polizei... und sollte sich nach einem halben Jahr keiner melden kannst du sie auch "offiziell" behalten.
Das wuerde ich auf jeden fall machen..
In Kombination mit dem was du selbst gesagt hast.. das der mann kein interesse mehr an seine Katze hat und auch das was fuzzy geschrieben hat.
 
walks-with-cats

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Hallo,

Plan B, da der Besitzer bekannt ist: Könntest du deine hilfreiche Nachbarin überzeugen, dir den Namen des Besitzers zu nennen? Begründung: du möchtest das Tier übernehmen. Dann mit dem derzeitigen uninteressierten Halter verhandeln und das Tier an dich übergeben lassen (auf jeden Fall mit Übergabevertrag, ggf. Zahlung einer Schutzgebühr, liegt bei Tierheimen bei ca. 100 Euro und dann sind die Tiere geimpft, entwurmt, gechipt = bei dem Herrn entsprechend weniger).
Dann hättest du "Nägel mit Köpfen" und eine legal erworbene Katze, könntest sie kastrieren lassen und verwöhnen.

Plan C: siehe Ceilin und fuzzy, aber unter Einbeziehung des Tierschutzes. Die sammeln Katze ein, lassen kastrieren und du übernimmst. Vorher mit denen verhandeln. Der Katzenschutz hier in meiner Gegend macht so etwas.

(Ich habe immer das Problem, dass man sich bei Kastrationen ggf. der Sachbeschädigung schuldig macht oder, wenn man das Tier behält der Unterschlagung und somit die A*schkarte gezogen hat. Je nachdem, wie der Halter gerade drauf ist.)
 
Elsa

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Ich freue mich sehr, daß Ihr Euch der armen Katze angenommen habt.
Auch wenn alle Menschen auf Eurer Seite stehen bleibt doch dieser unverantwortliche Mann Besitzer der Katze. Ihr könnt sie so wie beschrieben als vermisst melden und nach einer gewissen Zeit gehört sie Euch. Der andere Weg wäre natürlich der, ihr überredet den Mann und macht den Übergabevertrag. Ist der aber so doof und läßt nicht mit sich reden, was dann ?? Ich würde sie behalten, egal wie. Es kann doch nicht sein, daß es Leute gibt die einer armen Katze ein schönes Zuhause geben und sie auf der anderen Seite nicht nehmen dürfen.
 
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Gast18078

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Ich würde versuchen mit ihm zu reden. So wie sich das anhört, ist das Wort "Schutzgebühr" hier das Zauberwort, haben will er sie ohnehin jicht wie es scheint.
Außerdem weißt du ja nicht, ob die Katze nicht auch bei ihm rumstreunt. Dann würde er sie ja nicht vermissen, sie wäre ja noch da, und selbstverständlich nicht bei Tasso oder im Tierheim nachfragen. Wie es dann rechtlich ist, wenn die Katze garnicht vermisst wird, und du sie nach einem halben Jahr behältst weiß ich nicht.
 
Larso

Larso

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Guten Morgen !

Mit Erlaubnis der TE, wie ich hoffe, klinke ich mich hier mal ein.
Bei uns ist es genauso, Katze kam immer öfter, nu bleibt sie schon
seit geraumer Zeit.
Halter/Besitzer ist weggezogen und wollte sie nicht mehr.
Allerdings alles nur Aussagen der Nachbarn.
Sie ist Freigänger zu den unmöglichsten Zeiten und wie andere Nachbarn
berichteten ist sie auch mal hier und da, frisst dort und da, deshalb
habe ich den Barf-Gedanken auch schnell wieder verworfen.
In unmittelbarer Nachbarschaft heisst es allerdings schon, "Eure Katze".
Das könnte ich ja noch entkräftigen da sie eh überall rumhu*** :-D
Vom ehemaligen Halter haben wir wohl nichts zu befürchten ( aber wer weiss
sowas schon genau ) allerdings machen mir andere Dinge Gedanken.
Jetzt rennt das Biest vor ein Auto, Auto bremst, Auto dahinter fährt auf,
und dann hat das wer gesehen und sagt -> jo, die wohnt da bei denen.
Da hab ich etwas Schiss vor.
Ich hab schon soviel hier im Forum gestöbert aber nicht
wirklich was gefunden.
Ab wann gehört ein Streuner jemandem ?
Die geht hier ein und aus wie es ihr passt, wahrscheinlich woanders auch.
Ist es wirklich sinnvoll das Tier im Fundamt/Polizei etc. zu melden ?
Seit Mai ist das gefühlt unsere Katze, pennt auch seit Wochen jede Nacht hier aber dennoch
habe ich erhebliche Sorgen mir mit der Knuddelmaus irgendwann mal so richtig Ärger
einzuheimsen.

Und sorry an LittleDi, aber die Problematik ist ja sehr ähnlich und deshalb bin ich mal
hier mit aufgesprungen, man muss ja auch nicht für alles nen neuen Thread starten.
Ich hoffe das geht in Ordnung .

Gruß Lars
 
G

Gast18078

Gast
Ein Streuner gehört erst dann offiziell dir, wenn du ihn als Fundkatze gemeldet hast (Polizei und evtl. Tierheim)ud dann nach 6 Monaten keiner die Katze als seine gemeldet hat.
Wenn jemand jemandem auffährt, weil der erste aufgrund einer Gefahr bremst, ist der Hintermann schuld. Schließlich hat der dann nicht genug Abstand gehalten, und der Vordermann hat ja nicht aus Jux gebremst.
Sollte die Katze jemandem gehören, und der erfährt, dass du sie aufgenommen hat, kann das im schlimmsten Fall als Diebstahl gelten, weswegen ich die Katze sicherheitshalber melden würde.
 
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LittleDi

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So, nachdem ich nun mein Geräte heute austauschen lassen musste, bin ich wieder online!

Den Namen des Halters haben wir jetzt. Allerdings wurden wir schon gewarnt, dass er die Türe zumacht, sobald wir versuchen das Thema "Katze" anzusprechen. Es wird wahrscheinlich wirklich so sein, dass das Zauberwort "Schutzgebühr" heißen wird. Man kann es ihm ja vorschlagen. Ich habe allerdings wirklich immense Angst, dass er ablehnt und wir Mietzi dann echt die Tür zumachen müssen.

Nachdem wir dann gestern wussten wir er heißt, sind wir erst mal dort vorbei gefahren und haben geschaut, wo er wohnt. 6 Familienhaus, kleine WG, 1. OG., direkte Straße. Undenkbar, dass da noch Hunde in der Wohnung leben. Ich kann mir vorstellen, dass die beiden Katzen das nicht schön fanden. Und da er keinen Garten hat bzw. die Katzen keinen Zugang zur Wohnung haben, war ihm das wohl auch recht lästig, immer runter zu laufen und zu schauen, ob die Katzen schon da sind. Warum man die Tiere dann zur Freigängerinnen macht, ist noch mal ne andere Frage. All diese Gedanken werden mich natürlich nicht weiterbringen, denn ich werde es nur wissen, wenn wir mit ihm reden. Das wollen wir in dieser Woche noch tun. Zuerst nochmal mit der Nachbarin und dann mit ihm.

Da mein Vater selber Polizist war (im Ruhestand) werde ich mich bei ihm auch nochmal informieren. Er hat selber so ein Exemplar, dass er seit 3 Jahren versorgt.

Kann man denn ein Tier als Fundtier melden, wenn es eigentlich gar nicht vermisst wird? Er sucht ja nicht danach! Aber rechtlich wird man sich da sicher auch absichern müssen, denn man weiß ja nie, wie er tickt. Fakt ist, dass Mietzi seit über einem Jahr schon zu der Dame geht, was ihn reichlich wenig interessiert hat! Nicht mal an den Kitten hatte er Interesse.

Man ist das alles unangenehm!

Da sie eben auch woanders ist, würden wir sie jetzt nicht als unsere Katze bezeichnen. Sie kann kommen, aber sie darf genauso wieder gehen. Heute wollen wir sie jedoch wegen Sylvester lieber drin lassen. Ob sie da so mitmacht, weiß ich jedoch nicht! Sie kann auch zu den Nachbarn unter uns in die Wohnung. Aber raus? Sie hat schon Angst, wenn sie die Böller hier hört!

Meint ihr, man könnte hier auch mal einen Rechtsanwalt fragen? Ich arbeite in ner Grundschule und in meiner Klasse sind einige Eltern, die Rechtsanwälte sind. Vielleicht haben sie da noch Infos.

Ich möchte euch auf jedenfall schon mal ganz lieb Danke für eure bisherigen Beiträge sagen und wenn ihr möchtet, halte ich auch weiter auf dem Laufenden. Und es macht mir natürlich nichts aus, wenn sich hier jemand thematisch einklinkt. Ganz im Gegenteil. Man kann sich da ja vielleicht gegenseitig helfen!

Viele Grüße
 
Elsa

Elsa

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Klar könnt Ihr Rechtsanwälte fragen. Ich denke aber, die Katzenprofis hier kennen sich aus.
Ich würde Euch raten die Zeitfür Euch arbeiten zu lassen. Welchen Beweggrund sollte diese Katze haben noch ihr Ursprungszuhause aufzusuchen ??? Keinen.
Normalerweise halte ich nicht viel davon anderen Besitzern ihre Tiere so wegzunehmen. In so einem Fall denke ich aber man sollte man an das Wohl der Katze denken.
 
lorel

lorel

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Ganz erhlich in diesem Fall würde ich dass Tier als Fundtier melden, mit der Absicht nach einem haben Jahr zur Übernahme, wenn der Besitzer sein Tier vermisst meldet , hast Du Pech, aber glaub mir der ist froh dass sie weg ist. Dann chippen kastrieren, aber ärztlich versogen kannst du sie jetzt schon. ZB Wurmkur und die Lunge anschauen. Wenn dir dass zu heikel ist, schalte den Tierschutz ein. Oder hole Dir die Genehmigung der Gemeinde dass Du sie auf eigene Kosten kastrieren darfst. Die haben da nichts gegen. Die versuchen sowieso alle Kosten auf die Finder ab zu treten. Ich würde nichts von bekannten Besitzer erzählen, dann ist es kein Fundtier mehr. Im übrigen wer eine freilaufende Katze regelmäßig füttert ist auch der Besitzer nach dem neuen Kastrationsgesetzt. Schau mal ob es schon in Eurer Gemeinde beschlossen wurde. In diesem Fall zum Wohle des Tieres.
 
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LittleDi

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Hallo,

ich werde mich diese Woche noch schlau machen!

Wir sind leider nicht die einzigen, die ihm Zugang gewähren. Unter uns die Nachbarn haben ja den Garten und wenn er davor steht, lassen sie ihn rein und füttern auch. Sie haben ja damals mit der Fütterung begonnen. Das wäre jetzt auch noch nicht das mega Problem, aber diese Nachbarn haben herausgefunden, dass Freude von denen, mit der Familie des offiziellen Halters befreundet sind. Sie hat denen natürlich alles erzählt und somit wissen diese Freunde, dass die Katze bei uns ein und ausgeht. Als Fundtier melden wird daher jetzt schwer!

Das die nicht erstmal abwarten konnten. Wir sagten denen schon, dass wir uns mit dem Halter noch besprechen wollen und wir wären das Thema bei ihm sehr sensible angegangen. Nun prescht sie vor und wenn er weiß, dass wir uns kümmern, macht er die Türe nicht auf. Das hat er mit der Dame ja auch gemacht!

Nun kommt noch eine weotere Baustelle hinzu. Die unter uns haben die Katze ja nun auch jeden Tag drin. Sie schläft zwar bei uns, aber tagsüber geht sie auch runter. Die füttern ja auch. Was mache ich, wenn wir Mietzi behalten? 2 Dosis? Das ist doch für das Tier auch nicht wirklich transparent, zumal ich möchte, dass sie dann auch nachts weiter drin bleibt. Sie sucht das ja anscheinend auch. Ich glaube, das wird noch ein Disskussionspunkt mit unten, die ganz klar sagen, dass sie sie nicht nehmen können und sie auch nachts nicht da bleiben darf. Sie können aich keine Kosten tragen und haben sich auch bisher nicht informiert. Das Futter haben sie von uns. Die Katze darf keine Kosten verursachen! :sad ABER: Sie haben sie ins Herz geschlossen!

Ich möchte doch nur das Beste für die Katze! Warum muss das so kompliziert sein!?

Wenigstens hat mein Freund diese Woche noch spontan Urlaub und wir können uns um Mietzies Zukunft kümmern. Das beschleunigt das Ganze etwas.

Ich wünsche euch ein frohes, neues Jahr und sage nochmal Danke!!!

Viele Grüße
 
L

LittleDi

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So, derr Besuch bei der Dame war leider nicht so erfolgreich. Sie ist arbeiten. Wir bleiben dran. Der Halter hat nach dem Klingeln am Fenster geschaut, hat aber die Tür nicht geöffnet. Da da die ganze Familie wohnt, versuchen wir es jetzt noch mal woanders. Was für ein Armutszeugnis, wenn man sich nicht mal mhr traut die Tür zu öffnen!

Grrrrr!wütendbin
 
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LittleDi

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Guten Morgen zusammen,

ich wollte euch mal über den Stand der Dinge informieren!

Nachdem wir es jetzt nun mehrfach mit dem Kontakt zu den Haltern versucht haben, geben wir es jetzt auf! Man ist anscheinend nicht bereit!

Ich habe gestern 4 Stunden mit der Damen gesprochen, bei denen Mietzi ihre Kitten groß gezogen hat. Sie kümmern sich jetzt schon seit über einem Jahr um das Tier, haben aber ein Baby von ihr behalten und seitdem möchte Mietzi da nicht mehr gänzlich bleiben. Es gab wohl Rangeleien mit der KLeinen. Wenn sie diese auch weiter besucht, aber eben nun auch respektiert, dass das Baby da bleiben kann. So kam sie dann wohl zu uns.

Die Dame sagte mir, dass da wohl noch 4 Katzen im Spiel sind. Werden unmöglich draußen gehalten, wahrscheinlich auch nicht versorgt. Alle nicht kastriert, geschweigendenn geimpft. Innerhalb der Familie ist man sich wohl nicht mal sicher, wem Mietzi überhaupt gehört. Da findet sich kein eindeutiger Halter.

Nun hat Mietzi wohl schon mind. 2 Mal Nachwuchs in ihren 2 Lebensjahren bekommen. Der erste Wurf bei der komischen Familie, wo sich keiner Halter nennen kann. Die Kitten sind aber alle tot. Was mit ihnen passiert ist, wurde offiziell nicht geäußert. Dann der 2. Wurf im April. Im November 2011 die Bronchitis.

Gestern rannte ihr ein unkastrierter Kater hinterher. Ich hab sie dann mal schnell reingeholt. Sie bekommt von der Frau zwar die Pille, jedoch kam sie wohl auch während unserer Abwesenheit nicht dorthin und somit hat sie die Pille jetzt 6 Tage später bekommen. Die Pille habe ich jetzt erstmal hier. Gestern gegeben, aber sie wollte bisher auch noch nicht raus.

Ich bin recht verwirrt, denn ich dachte immer, wenn man füttert, ist man auch für das Tier verantwortlich. Den Halter hat es ja anscheinend nicht interessiert, dass die Katze schon über ein Jahr bei einer anderen Familie fressen geht und da ihre Babys groß zieht. Auch, dass sie seit 2 Wochen nicht mehr in die Gegend gekommen ist, interessiert ihn nicht. Ist er rechtlich denn dann noch der Halter? Oder ist es dann die Dame, die das Tier seit über einem Jahr füttert, versorgt, ihr Unterschlupf mit den Kitten gegeben hat?

Die Dame wäre jedenfalls sehr froh und auch einverstanden, wenn wir uns dem Tier annehmen. Sehr nette Leute, die auch mit uns zusammen arbeiten würden. Mietzi wird ihr Töchterchen ja bestimmt auch weiterhin besuchen gehen und darf das auch immer gerne!

Wir gehen am Dienstag mit Mietzi zum TA. Ordentlich durchchecken, chippen und wenn fit, dann auch impfen und Wurmkur. Dann werde ich die Kastration mal ansprechen und fragen, ob ihr Zustand eine OP zulässt. Bis dahin gebe ich ihr zwangsläufig die Pille, wenn ich davon auch kein Fan bin und mir eine sofortige Kastration lieber wäre!!!

Rechtlich finde ich das immer noch alles schwer, weil ich einfach nicht weiß, wenn ich nun Halter nennen soll, wenn es denn der eigentliche selber nicht mal zuordnen können. Es gibt keinen Nachweise, wem das Tier gehört!

Es geht jedenfalls voran und ich bin froh, wenn ich am Dienstag beim Arzt war.

Es geht ihr derzeit soweit ganz gut. Sie wird fitter und ist sehr zutraulich und verschmust!
Ein wirlich sehr angenehmes Tier!


LIebe Grüße
 

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was macht man gegen Katzenbesuch

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Durchfall nach Katzenbesuch

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