Kontrapunkt, es mag richtig sein, dass du eher hättest handeln können. Bedenke aber bitte auch, dass er womöglich schon so krank war, dass du sein Leben vielleicht nur um einige Wochen, vielleicht wenige Monate, hättest verlängern können. Und das immer unter Gesichtspunkt, dass er die ganze Zeit Schmerzen gehabt hätte in dieser restlichen Zeit.
Als ich damals von einem Tierarzt zum andren gerannt bin mit meiner Sonic, und mir irgendwann gesagt wurde, dass eine weitere OP nur soviel bringt, dass sie in Kürze wieder leidet, habe ich mich trotzdem nochmals für eine OP entschieden.
Sie wurde aus dieser letzten OP nicht mehr aus der Narkose zurückgeholt, weil der Tierarzt gesehen hat, dass es für die Katze nur noch eine Qual wäre danach.
Ich mache mir Vorwürfe, dass ich ihr versprochen habe sie Abends wieder abzuholen, dass ich nicht bei ihr war um den letzten Weg zu gehen.
Man lernt aus solchen Sachen einiges dazu.
Bitte quäle dich also nicht mit Vorwürfen, sondern denke daran, dass dein Liebling nun keine Schmerzen mehr hat.
Dein Tierarzt hat recht, dass du seiner Schwester nun erst mal ein wenig Zeit geben solltest.
Es kann gut sein, dass sich ihr Verhalten in den nächsten Wochen ändert.
Beobachte ihr Verhalten und schau dich dann nach einer passenden Gefährtin für sie um.
Du schreibst was von "Gastkatzen" :roll:
Was meinst du genau damit? Kommen Freunde mit ihren Katzen zu dir? Oder wie muss ich mir das vorstellen?