Wie mit unterschiedlichem Aufeinthaltsort einer Katze umgehen!?

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LittleDi

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Hallo zusammen,
nachdem wir Mietze also nun behalten werden, kommen nun noch einige Fragen auf uns zu, die ich gerne geklärt wissen möchte.

Mietze wurde ja über ein Jahr von Menschen versorgt, wo sie auch ihre Babys bekommen hat. Da wohnt noch ein Katzentöchterchen von ihr, dass sie auch noch besuchen geht. Der Besuch nimmt allerdings gerade ab, was sich wahrscheinlich nicht vermeiden lässt, weil sie ihr Zuhause gerade hier einrichtet und auch viel Zeit hier verbringt. Sie geht dort auch nicht ins Haus. Die Leute ziehen da ganz klar eine Grenze. Wenn nur durchlaufen, aber mehr auch nicht.

Nun wohnen wir in einem 2 Familienhaus und Mietze ist anfangs auch nur unten reingegangen, bevor sie sich entschieden hat, dass sie hier bei uns wohnen und schlafen möchte. Nachts bleibt sie
bei niemand anderem als bei uns. Von sich aus. Für die Nachbarn hat sich dadurch natürlich eine recht angenehme Situation entwickelt. Katze kommt zum Schmusen und geht irgendwann wieder. In der Zeit wird sie unten verhätschelt. Keine Kosten, kein Dreck, keine Verantwortung.
Nun ist der Eingang unten im Garten zur unteren Wohnung und zu uns kommt sie über die Haustür hoch. Da soll jetzt noch ne Katzenklingel dran.

Jetzt frage ich mich, ob das jetzt, wo wir uns entschieden haben, dass wir die Verantwortung für dieses Tier übernehmen, dieser Aufenthalt in 2 Wohnungen für die Katze und für ihre Orientierung so richtig ist oder ob es nicht besser wäre, wenn sie weiß, dass sie hier oben wohnt!

Ich hatte das Gefühl, dass sie vor einigen Tagen, wo sie sowohl oben als auch unten war, total verwirrt und unruhig war. Nachdem sie dann hier viel Zeit verbrachte, war sie sehr entspannt und wollte gar nicht mehr raus.

Die Wohnung unten ist ja jetzt irgendwie auch ihr Revier und ich verstehe auch, dass sie da mal vorbeischaut, aber sie verweilt dann auch stundenlang da und da weiß ich einfach nicht, ob das für Mietze so gut ist. Unten wohnt ein junges Mädchen, die selber keine Haustiere halten darf. Sie fragt schon, ob wir Mietze nicht mal runterschicken können, wenn sie den Tag hier oben verbringt. Kuscheln und Freundinnen zeigen. Ich halte aber nichts davon, dass ich das Tier hier hin und her tausche. Wenn sie nicht freiwillig runter möchte, braucht sie das auch meiner Meinung nach nicht!

Wie seht ihr das? Ein Zuhause mit Futterstelle und Schlafplatz und allem, was dazu gehört? Oder auch die Möglichkeit, sich unten aufzuhalten, allerdings ohne Fütterung?

Wenn der Frühling oder der Sommer kommt, wird sie dann nachher gar nicht mehr zu uns kommen, wenn die Familie unten auf der Terasse sitzt. Dann ist unsere Katze weg! Wie kann ich das vermeiden?

Vorher haben die auch gefüttert, als noch nicht klar war, wem das Tier gehört. Das habe ich jetzt eingestellt, weil wir auf hochwertige Futtersorgen umstellen und evtl. auch auf 20 % Rohfleisch. Da brauche ich keine andere Futterstelle, die dann wieder sonst was füttert.

Bei Abwesenheit (wir sind berufstätig) kann es ja auch sinnig sein, wenn Mietze unten eine Anlaufstelle hat, aber wird sie dann je verstehen, wer ihre Dosis sind?

Ich freue mich auf eure Meinung!

Liebe Grüße
 
06.01.2013
#1
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Smee74

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Huhu,
Ich kann leider wenig Erfahrung beisteuern, da ich ja Neu-Dosi bin, und meine beiden wohnungskatzen sind und bleiben.

Aber hier in der Nachbarschaft ist Paul unterwegs, und den kennt hier jeder...
Der ist neugierig, geht zu jedem und durch jede offene Tür, ich weiß von vier Stellen, wo er auch mal futtert und sogar übernachtet, bei uns im Erdgeschoss schläft er im Sommer oft auf den Terassenstühlen, aber der weiß trotzdem ganz genau, wo er hingehört, hat mir seine Dosi erklärt.
Wenn er z.B. Was hat, kommt er nach Hause, damit ihm geholfen wird...

Allerdings muss sie sich halt damit abfinden, dass sie nie die Kontrolle haben wird, was und wieviel er frisst, und dass er halt auch nicht jede Nacht Zuhause ist, wenn er irgendwo nen bequemeren Schlafplatz findet.

LG
Smee
 
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LittleDi

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Hallo Smee,

vielen Dank für deine Antwort! So eine Sorte Katze habe ich auch schon, bevor ich umgezogen bin, kennengelernt. Er hieß Gerd und ging überall rein. Fuhr sogar mit Auto.

Ich glaube, Mietze ist das anders. Sie hatte noch nie ein richtiges Zuhause, musste in einem Gewächshaus schlafen, Kitten bekommen, mit ner Brochitis draußen rumlaufen.

Es ist jetzt das erste Mal, dass sie wirklich bleiben darf! Und das genießt sie endlos bei uns hier oben. Sie verhält sich hier auch ganz anders als unten.
Bevor wir wussten, dass wir sie nehmen, waren wir 4 Tage weg. Sie ist in der Zeit nicht zu der Dame, welche ihr mit den Kitten geholfen hat und sie päppelte, zurück gegangen. Nur unter uns zu den Leuten, aber auch nicht lange. Als wir wieder da waren, kam sie direkt wieder zu uns rein und wollte nicht mehr aus der Wohnung!

Bei uns bleibt sie auch 2 Tage am Stück drin, ohne dass sie raus möchte. Und wenn da unten einfach die Tür zubliebe, dann würde sie ausschließlich zu uns kommen. Da bin ich mir sicher.

Sie bleibt unten auch nicht über Nacht, hat da auch kein Katzenklo....!

Wir hätten schon gerne die Kontrolle über das Tier, weil sie eben auch gesundheitlich angeschlagen is, weswegen wir am Dienstag zur TA gehen. Atmet schwer und hat nen ziemlich rausstehenden Bauchnabel. Muss auch noch kastriert werden, geimpft und gechipt.

Da hätten wir schon gerne ein Auge drauf, auch später.

Bei ner topfitten Katze, die einfach von natur aus gerne ungebunden ist, würde ich das auch locker sehen. Aber wir päppeln sie jetzt, kümmern und um sie und unten ist man zu all dem nicht bereit und sieht auch nicht ein, nur einen Cent für das Tier auszugeben!

Wenn man das gemeinschaftlich macht, wäre das ja was anderes.

Es sind hier Mietwohnungen! Es kann also auch sein, dass unter uns die mal ausziehen! Und dann kann Mietze da vielleicht nicht mehr rein! Was dann? Oder wir ziehen mal weg und sie kann da nicht bleiben, weil sie nicht bereit sind, dafür zu zahlen oder Verantwortung zu übernehmen! Das haben sie ja ganz deutlich abgelehnt!

Mal davon abgesehen, dass sie noch nie Tiere gehalten haben!

Ich stelle mir das auch für Mietze schwer vor! Sie hatte noch nie Struktur und einen Nachtschlafplatz. Jetzt kommt das und sie genießt das! Da ist diese Pendelei irgendwie kontrakproduktiv, oder?

Vor allem braucht sie ja auch ihr Futter und dazu muss sie kommen. Wenn man sie dann unten nicht raus lässt, kommt sie auch nicht zum Fressen!
 
S

Smee74

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Unter den Umständen würde ich ggf. Mit den Leuten "unten" reden.
Vielleicht lässt sich ja eine Einigung dahingehend finden, dass Mietze halt ein festes Zuhause braucht und bei Euch auch bekommen soll, und deshalb zwar geschmust werden darf, wenn sie kommt, aber sie eben nicht mit rein soll, und ggf. euch gebracht wird, wenn sie da "aufschlägt".
Wenn das Nachbarmädel ab und zu zum Kuscheln, und vielleicht versorgen helfen (denkt an Urlaubsvertretung ;-)) vorbeikommen darf, sollte sich das doch lösen lassen ?!?

Man kann ja auch erklären, dass sie nicht ganz gesund ist, und das daher für sie wichtig ist, das sollte dann schon verstanden werden...

LG
Smee
 
L

LittleDi

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Ich versuche schon seit zwei Tagen mit ihnen zu reden!

Wir haben noch keine Katzenklingel und laufen daher mehrfach am Tag zur Haustier und schauen, ob die Mietze da ist. Wenn die dann natürlich bei denen schläft und können wir lange suchen. Wir sind praktisch in unserer Planung auch abhängig von den Nachbarn. Denn wenn die Katze Hunger hat, kann sie nicht kommen. Und wenn wir dann mal weg müssen uns Mietze geht dann irgendwann raus, kann sie nicht hoch zum fressen. Ich möchte nicht ständig andere fragen, ob die Katze bei denen ist.

Trotz Abmachung, dass unten nicht gefüttert wird, bekam Mietze heute unten ein Stängchen.

Ich hab wirklich nichts gegen kuscheln und die Nachbarstocher darf sich auch gerne um das Tier kümmern, wenn wir abwesend sind, aber ich habe echt das Gefühl, Mietze macht das kirre.

Sie kam vorhin zu uns hoch und war total überdreht und unruhig. Das hat sie nicht, wenn sie ausschließlich hier ist und Freigang hat und dann wieder zu uns kommt! Das muss ja eien Grund haben. Welchen auch immer. Ich bin keine Katzenpsychologin. Leider!
 

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