Hund und Katze

  • Autor des Themas Barney91
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Barney91

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Hallo,
es ist mein erstes Thema und war mir nicht sicher ob dies die richtige Rubrik ist...falls nicht bitte ich dies einmal zu entschuldigen. Auch weiß ich, dass dieses Thema bereits besteht jedoch denke ich, dass es situationsabhängig ist.

So nun zu meiner Situation:-?

Ich habe mich vor ca. einer Woche mit meiner Freundin dazu entschlossen ein Katzenbaby zu holen. 10 Wochen alt, eine EKH. Jedoch haben wir auch ab und zu besuchsweise den Hund meiner Eltern hier. Ein 3 Jähriger Beagle. Er ist ca. 1Woche / Monat hier. Somit entschlossen wir uns ihn,nachdem sich die Katze ein wenig eingewöhnt hat,
einmal zu holen und einen Kontakt zwischen den beiden aufleben zu lassen.
Es lief so ab: Als ich mit dem angeleinten Hund die Wohnung betrat nahm uns meine Freundin mit der Katze auf dem Arm in empfang! Diese fauchte den Hund gleich an und fuhr die Krallen aus. Ging vom Arm und versteckte sich. Der Hund wollte natürlich gleich hinterher.
An dieser Stelle muss ich gleich einfügen, dass die Katze immer sehr neugierig ist( naütlich auch altersbedingt ) und ich mir den ersten Blickkontakt etwas anders vorstellte.
Naja ich bin dann erstmal in den Hinterhof gegangen mit dem Hund und die Anspannung beider Tiere legte sich.
Als ich mit dem Hund wieder in die Wohnung kam, setzten wird die Katze in ihre Transportbox. Ich führte den Hund eine Meter entfernt ins Sitz. Katze saß fauchenderweise in der Box. Ich dachte, dass die Tiere ihr gegenüber erstmal aus sicherer Entfernung begutachten können.
Als wir denn die Transportbox aufmachten flüchtete die Katze. Sie zeigte auch den ganzen Abend lang kein gesteigertes Interesse an dem Hund :cry:.
Der Hund hingegen hat ein starkes Interesse, als wir die kleine Katze nochmal auf dem Arm hatten, hat der Hund auch ganz interessiert an ihr geschnuppert....sie fauchte.
Problematisch ist, dass wenn die Katze die Flucht ergreift, wird der Hund sehr nervös und beginnt zu bellen. Dies verschreckt die Katze auch noch mehr.
Also ging der Hund erstmal zurück zu meinen Eltern. Und ich mache mir nun über die nächste Zusammenführung gedanken.

Erstmal entschuldige ich mich für den ausführlichen Text:smile: Jedoch ist der schon so knapp es geht.

Ich hatte mich ja auch bereits vorher im Internet erkundigt...es gibt jedoch viele verschiedene Meinungen und Tipps, da natürlich jedes Tier anders ist/reagiert.

Nun meine Frage....hat jemand hier ein ähnliches Problem gehabt oder hat jemand auf diese Situation abgestimmt einen Tipp.

Vielen Dank im voraus.
 
11.01.2013
#1
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Josie

Josie

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Bitte die Katze auf keinen Fall auf den Arm nehmen oder in die Box sperren, wenn der Hund da ist! Eine Katze muss die Möglichkeit haben zu flüchten und sich einen sicheren Ortzu suchen. Je mehr sie eingeengt und eingesperrt ist, desto ängstlicher und aggressiver wird sie werden.
In der ersten Zeit muss der Hund an der Leine bleiben wenn er so nervös reagiert und anfängt zu bellen. Laßt alle Türen für die Katze offen und mindestens einen Raum (am besten den mit ihrem Lieblingsversteck) so offen, das sie rein und raus kann, der Hund diesen Raum aber nciht betreten kann! IHR Reich.
Dann finde ich, das die Kleine viel zu kurz bei euch ist, um jetzt schon mit einem und konfrontiert zu werden. Laßt sie doch erstmal ankommen und sich einleben. AUßerdem würde ich ihr dringend eine Katzenkumpeline dazu holen, denn ein Hund ersetzt genauso wenig eine zweite Katze wie ihr Menschen. Sie braucht Artgenossen! Zum spielen, raufen, kuscheln usw. Das würde ich als erstes in Angriff nehmen und solang muss der Hund zurückstecken. Gibt es eine andere Möglichkeit, ihn in der einen Woche unterzubringen? Der Hund wird immer Gast bei euch sein, während es das Zhause der Katze ist, ihr Revier und in dem soll sie sich wohl und sicher fühlen. Das wird nciht funktionieren, wenn sie von Anfang an so verschreckt wird.
 
yodetta

yodetta

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hallo barney,
herzlich willkommen hier im forum!:)

ohwei, da habt ihr aber ein viel zu junges kitten zu euch geholt.
eigentlich bleiben kitten mindestens bis zur 12. woche bei der mutter und den geschwistern.
woher hast du denn das kätzchen?

was die zusammenführung mit dem hund betrifft, kann ich dir nicht allzuviel raten. ich habe da keine erfahrung.
jedoch, solltest du dein kätzchen nicht zwingen, mit dem hund kontakt aufzunehmen.
sie wird wahrscheinlich richtig panik gehabt haben, als sie in der transportbox gesessen hat...:sad:

was aber jetzt das wichtigste ist,
die kleine sollte nicht alleine bleiben.:smile:
kitten brauchen artgenossen, mit denen sie toben, sich gegenseitig putzen, ankuscheln und vieles mehr können.
ich würde dir also dringend zu einem zweiten kitten (gut sozialisiert) raten.:smile:
du als mensch, aber auch der hund, kann keinen katzenkumpel ersetzen.;-)

liebe grüsse
melanie
 
B

Barney91

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Hi,
vielen Dank für die schnellen Antworten.
Das Kitten kommt von einer Frau, die eine Katze hat, die beim Freilauf gedeckt wurden ist.
Also keine professionelle Züchterin.
Ja war mir auch nicht sicher mit der Transportbox und der Sache...jedoch war ich in der Situation relativ ratlos:-(
Ich hatte im vorwege so viele unterschiedlichen Sachen gelesen, dass ich nicht von guten und schlechten Ratschlägen unterscheiden konnte. Bin jedoch ein stückweit darauf angewiesen da ich weder Erfahrungen mit solch einer Situation habe, noch großartig mit Katzen generell.
 
Josie

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Ganz ruhig. Ihr macht das schon:-9
Das wichtigste sollte nur jetzt erst einmal sein, das es der Katze gut geht, sie sich einleben kann und einen Kumpel bekommt. Dann könnt ihr mit Ruhe und EInfühlungsvermögen an die Hund/Katze Sache rangehen.
Wichtig dafür:
-die Katze bestimmt wann und wo der Kontakt stattfindet. SIe muss Rückzugsmöglichkeiten haben, die der Hund in keinem Fall erreicht
- nicht festhalten oder einsperren!
- immer daran denken, das Katze und Hund unterschiedliche Sprachen sprechen! Wenn der Hund vor der Katze steht und mit dem Schwanz wedelt, ist das für die Katze alles andere als freundlich und sie wird sich bedroht fühlen. Katzen drücken mit Schwanzwedeln Aggression aus!
- dem Hund muss klar gemacht werden, das die Katze unantastbar ist. Durch eindeutige verbale Kommandos, Leine, trennen und positive Bestärkung wenn die Katze ihn nicht interessiert. Dafür würde ich versuchen, ihm Alternativen anzubieten. Durch clickern zB. Wenn er sich auf euch konzentriert und nciht auf die Katze, dann wird belohnt. Die Katze muss ihm egal sein, anfreunden können sie sich immer noch, wenn das für beide Seiten in Ordnung ist.
- eine in die Ecke gedrängte Katze ist sehr gefährlich! Das kann schnell ins Hundeauge gehen.
- trotzdem müßt ihr versuchen Ruhe zu bewahren. Je aufgeregter und nervöser ihr seid, desto aufgeregter werden die Tiere

Wir haben das anfangs, als mein Mann mit seinem Hund zu mir und meinem beiden Katern kam, immer so gemacht, das der Hund ständig bei uns im WoZi war zB. Die Tür zum Flur und dem Rest der Wohnung war einen Spalt auf, aber so fixiert, das die Kater rein und raus konnten, der Hund aber nicht. Somit hatten die Kater ihr Revier weitestgehend für sich und konnten bestimmen, wann und wie Kontakt stattfinden sollte. Die erstem Male war der Hund an der Leine. Viele Hunde finden Katzen erst dann richtig interessant, wenn sie weglaufen. Für manche ist es Spiel, manche Hunde werden dann aber auch aggressiv und die Katze ist schlicht in einer Enge, wo sie mit den Krallen und Zähnen auch durchaus einem großen Hund sehr gefährlich werden kann. Er darf also nicht hinter der Katze herwollen oder sie ständig anbellen. Dafür müßt ihr sorgen. Sie muss uninteressant sein für den Hund.
 
Lony

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Bitte,bitte niemals nicht die Katze in eine Box sperren wenn der HUnd da ist !!!!!
Die Faustregel bei der Zusammenführung zwischen HUnd und Katze ist: Niemals den HUnd zur Katze lassen sondern die Katze muss zum HUnd :mrgreen: freiwillig kommen.

Könnt Ihr im Wohnzimmer eine Ecke abteilen (für den Hund)? Am besten mit so einem Gitter drumherum wo beide sich sehen können.Da Katzen sehr neugierig sind macht man sich diese Eigenschaft zu nutzen :).
Idealerweise sollte im selbigen Raum wo sich die abgetrennte Ecke vom Hund befindet ein hoher Schrank,Kratzbaum ect befinden damit die Mieze den HUnd von oben herab beobachten kann.Sie muss lernen das von Ihm keine Gefahr ausgeht.
Ganz wichtig ist auch das Verhalten des Hundes ! Kennt Er denn den Umgang mit Katzen überhaupt?
ES ist nicht ideal wenn der Hund jedesmal Zirkus macht wenn Er die Katze auch nur sieht.Ein jagen ,bellen sofort unterbinden ,dass verschreckt die Katze nur.
Grösstenteils liegt es meist am Hund ob eine ZUsammenführung klappt oder nicht.

Noch ne FRage hinterher ,lach. Wie verhaltet Ihr Euch wenn der HUnd Theater macht wenn Er die Miez sieht? Redet Ihr auf Ihn ein?
 
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Barney91

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Danke für die weiteren Antworten.
ok, das mit der Box wird nicht wieder vorkommen.
Abtrennung des Raumes ist schwer, aber ich werde mir Gedanken machen.
Der Hund hatte nie richtigen Kontakt mit Katzen....er hat sie immer nur gejagt.
Ich glaube auch nicht, dass er iwi Wut oder so auf sie hat...er will sie sich halt nur mal in Ruhe betrachten, und da dies nicht so leicht eintritt, jagt er sie und bellt...:sad:
 
Lony

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Naja ,der Beagle ist doch für Jagd gezüchtet wurden,oder? Es ist das ganz normale Verhalten des Hundes.
 
Hermin8or

Hermin8or

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Hi,
ja, das Problem mit Hund und Katzen kenn ich auch. Hatte gerade eine Zusammenführung mit meinem Mops und einer 12 Wochen alten Katze, die vorher noch keine Hunde kannte. Der Mops wollte den Kleinen immerzu beschnüffeln, der machte Theater mit Fauchen und Zischen. Er flüchtete auf den zimmerhohen Kratzbaum und kam nur gelegentlich herunter. Wir haben ihm sogar sein Fressnapf nach oben gestellt, damit er ungestört futtern kann. Aber mein Mops ist sehr verfressen und wird richtig akrobatisch für Futter. Die Mopsine kletterte tatsächlich auch auf den Kratzbaum....
Mittlerweile akzeptieren sich die beiden, nur muss ich aufpassen, denn wenn der Hund auf den Kater direkt zukommt, krallt der nach ihren Augen. (Und ich hatte mit der Mopsine schon zwei Augen-OPs).
Wir haben es so gemacht, dass der Hund entweder mit bei uns auf der Couch sitzt, wo wir ihn gleich greifen können, wenn er losrennen will, oder anbinden am Schrankbein, damit der Zwerg vorbeikommt, ohne Berührung zu haben. Natürlich wird gelobt, wenn der Hund den Kleinen in Ruhe lässt und streng geschimpft, wenn er hinrennt und dem Kater am Po schnuppern will. Nur Füttern geht keinesfalls zusammen (der Mops ist extrem futterneidisch) und nachts sperren wir die Katzen und den Hund auseinander, denn mittlerweile ist noch ein weiterer Winz-Kater bei uns eingezogen, der allerdings schon Hunde kannte und auch erst 7 Wochen alt war, als er kam (bevor ein Aufschrei der Entrüstung losbricht - die Alternative wäre ein toter Babykater gewesen...). Mit dem klappt es schon jetzt besser. Aber mein Hund kennt auch das Zusammenleben mit erwachsenen Katzen schon.
Ich drück Euch die Daumen, dass es klappt und Hund und Katze lernen, einander zu respektieren.
 
yodetta

yodetta

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Hi,
vielen Dank für die schnellen Antworten.
Das Kitten kommt von einer Frau, die eine Katze hat, die beim Freilauf gedeckt wurden ist.
Also keine professionelle Züchterin.
Ja war mir auch nicht sicher mit der Transportbox und der Sache...jedoch war ich in der Situation relativ ratlos:-(
Ich hatte im vorwege so viele unterschiedlichen Sachen gelesen, dass ich nicht von guten und schlechten Ratschlägen unterscheiden konnte. Bin jedoch ein stückweit darauf angewiesen da ich weder Erfahrungen mit solch einer Situation habe, noch großartig mit Katzen generell.

hast du noch kontakt zu dieser frau?

wenn ja, dann könntest du sie bitten, ihre katze kastrieren zu lassen!
ich werde nie verstehen warum man sein unkastriertes tier in den freigang läßt.:sad:

zu der vergesellschaftung mit dem hund, hast du ja nun einige tipps bekommen.

ich persönlich hätte aber wirklich angst um die katze.
mein papa hat auch einen beagle. also der würde meine kater "auffressen"!:-?

aber was sagst du denn jetzt zu einem zweiten kitten?

wenn du magst, lies dir das mal hier noch durch:

http://www.katzen-fieber.de/einzelhaltung-katzen.php

das sie eine kumpeline bekommt ist wirklich sehr wichtig. am besten so schnell wie möglich.

liebe grüsse
melanie
 

Schlagworte

hund zu interessiert an katze

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Katzen und hund auseinander sperren

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