Pflegis by Taskali

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Taskali

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Sie hat da noch viel altes Fell mit drin. Sie wurde von mir bisher noch nicht umfassend ausgekämmt, wir hatten nur die Knoten rausgeschnitten. Ich hatte
das auskämmen für nach dem Tierarzttermin angedacht gehabt und es dann jetzt bewußt vertagt, da ich sie aufgrund der Trächtigkeit nicht stressen möchte. Langhaarkatzen müßen halt regelmäßig gekämmt werden und sie war lange ohne menschliche Betreuung - dafür finde ich ihr Fell erstaunlich gut gepflegt. Nur an den Stellen, wo sie selbst schwer bis gar nicht rankommt war sie verfilzt, ansonsten ist zwar noch viel alte Wolle da, dadurch sieht es so fluffig aus, aber es ist nicht verfilzt
 
Sancojalou

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dafür finde ich ihr Fell erstaunlich gut gepflegt. Nur an den Stellen, wo sie selbst schwer bis gar nicht rankommt war sie verfilzt, ansonsten ist zwar noch viel alte Wolle da, dadurch sieht es so fluffig aus, aber es ist nicht verfilzt
Danke, ich kenne mich mit Langhaarkatzen nicht aus. Wenn es nicht verfilzt ist, bedeutet es ja im Umkehrschluss, sie kommt damit noch relativ gut klar. (Was ich bei der Menge nicht erwartet hätte.)
 
mennemaus

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Kiran hat es ja übel erwischt, gut, dass er jetzt bei dir gelandet ist und tierärztlich versorgt und kastriert wird.

Avelina hat tolles Fell, vermutlich steckt darunter ein kleine (und wenn sie nicht gerade trächtig wäre) zierliche Katze. Hoffentlich läuft alles ohne Probleme ab, wenn der Nachwuchs geboren wird.
 
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Taskali

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Tolkin hat seine Impfung erstaunlich gut verkraftet. Ich hatte befürchtet, dass der Schnupfen wieder hochkocht, aber alles gut











Silka ist meine positive Überraschung für diese Woche: ich darf sie jetzt mit der Hand streicheln und sie schnurrt dabei! Ein bißchen Sicherheit muß da noch rein, dann kann sie in die Vermittlung











Haly will zwar nach wie vor nicht angefasst werden, reagiert aber immer relaxter auf das Vorhandensein von Menschen. Ich denke ich werde sie demnächst ebenfalls inserieren.











Von daher muss ich mir so langsam Gedanken machen, ob ich die beiden nun als Pärchen oder getrennt inserieren will. Das ist echt schwierig, da sie einander wirklich sehr lieben, aber ansonsten sehr unterschiedliche Kriterien für das neue Zuhause brauchen. Da das perfekte für beide zusammen zu finden dürfte fast unmöglich sein… Trotzdem täte es mir leid das doppelte Lottchen zu trennen.








Tiela ist jetzt Im Katzenraum und ist noch auf Tauchstation





Enna ist jetzt im Gäste-WC. Anfangs war sie sehr bedröppelt, da ihr der Balkon sichtlich fehlt, hat sich aber nun gefügt und zeigt – wie erhofft – jetzt Interesse an dem, was hinter der Gittertür ist – und auch an mir. Sie ist super sozial und geht auf meine Katzen hinterm Gitter sofort zu und gibt ihnen Nasenküßchen.














Bei Avelina nix Neues. Allerdings probiert sie jetzt alle Bettchen mal aus – auch das große Hundebett, welches ich extra für die Kittenaufzucht reingelegt habe. Es steht unter dem Tisch, der mit einer Decke seitlich abgehangen ist, so dass eine große Höhle entstanden ist. Wäre toll, wenn sie es tatsächlich auch entsprechend annimmt. Ich rechne jetzt jeden Tag damit, dass es soweit ist.











Der arme Kiran hat seine Kastra trotz allem gut überstanden und ist – immerhin – Fiv/Felv negativ getestet. Ansonsten hat er aber echt bei so ziemlich allem Pech „hier“ geschrien. Er hat neben den bekannten Baustellen (Schnupfen, Bißwunden) tatsächlich wie von mir befürchtet beidseitig Rolllider und seine Zähne waren in superschlechtem Zustand: nach Entfernung der Zähne quoll der Tierärztin der Eiter nur so entgegen… Ihm geht es entsprechend derzeit auch nicht gut, aber wenn die ganzen Wunden verheilt sind, hat er vielleicht endlich eine Chance den Schnupfen auszukurieren und kann dann die Augenlider operiert kriegen. Was der arme Kerl an Schmerzen aushalten musste draußen…

Aber trotz allem will er leben – er frißt gut, hat selbst direkt nach der OP das Futter inhaliert – Output ist auch top – das braucht alles Zeit, aber das wird noch ein toller Kater, wenn alle Baustellen beseitigt sind.


 
Kirchenmaus

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Kiran ist wirklich ein Bild des Elends. Das tut einem im Herzen weh, aber ich glaube auch, wenn er sich so nach und nach erholt hat, wird es ihm viel, viel besser gehen.
Für die angehende Mama drücke ich alle Daumen.
 
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Taskali

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Was für ein Abend und was für eine Nacht…

Ein Hoch auf meine Intuition…

Seit Sonntag hatte ich das Gefühl, dass es bei Avelina nun soweit ist. Sie fraß zwar immer noch, aber wurde merklich unruhiger, probierte alle Bettchen aus. Doch der Sonntag verging und nichts passierte…. Ich ging Nachts sogar einmal kurz nach ihr gucken, aber nichts, auch Montag früh nichts.
Ab Montag Mittag bewegte sie sich nur noch zwischen dem großen Bettchen unterm Tisch und dem Kaklo hin und her, sprang nicht mehr aufs Fensterbrett. Sie fraß immer noch, aber merklich weniger und mauzte jetzt plötzlich mit mir. Ich war mir sicher: spätestens in der Nacht würde es soweit sein. Ich ging alle 2,3 Stunden nach ihr gucken – aber auch der Montag verging und die Nacht zu Dienstag und nichts passierte. Weder sah ich irgendwo Blutflecken, noch Ausfluß, noch schien sie Wehen zu haben. Ab Montag Abend fing es jedoch an, dass sie mich zwar jedesmal begrüßte wenn ich reinkam, dann aber in das große unter Tisch Bettchen ging, dort schnurrte und tretelte und mich dann anmauzte und auf eine ganz komische Art fragend ansah. Sie schien zu fragen, ob ich ihr helfen kann. Ich antwortete dann immer: das kann ich nicht für dich tun, das mußt du schon allein machen.
Da mir der Gedanke kam, dass sie vielleicht möchte, dass ich dabei bin und sie so lang versucht zu warten, setzte ich mich Dienstag früh für ne halbe Stunde zu ihr. Aber sie wurde nur unruhiger durch meine Anwesenheit, fing an mich anzuknurren wenn ich mich zuviel bewegte und zu beißen, wenn ich es mit Streicheln versuchte. Also ging ich wieder, sah aber regelmäßig nach ihr. Sie ging ständig auf Klo, war sichtlich unruhig, aber nach wie vor keine Anzeichen von Wehen…
Das gefiel mir nicht. Also rief ich meine Tierarztpraxis an und wir vereinbarten, dass ich abends vorbeikommen würde, wenn bis dahin noch nichts passiert sei. Spät Nachmittags dachte ich dann es geht los, da mir ein bißchen Ausfluß auffiel, den sie sofort wegputzte. Aber danach wieder Stillstand, keine Anzeichen von Wehen.
In der Praxis dann Ultraschall und Röntgen: wirklich nur ein (!) Baby und wie befürchtet sehr groß – zu groß für die kleine Katze zum selbst gebären. Auch war kaum noch Fruchtwasser vorhanden. Aber das Baby lebte, guter Herzschlag, es bewegte sich. Somit die Entscheidung zum Not-Kaiserschnitt.
Und das war die einzig richtige Sache, denn als die Tierärztin die Maus aufschnitt quoll ihr der Eiter entgegen – das Baby schwebte in seiner Fruchtblase bereits in einem Eitersee, das hätten beide nicht länger überlebt… Und der Grund für die nicht vorhandene Wehentätigkeit war dann später auch gefunden: der eine Eierstock hatte eine große Zyste, die geben oft Hormone ab – Hormone die eben die Wehentätigkeit negativ beeinflussen. Das wäre somit schon bei einem normal großen Baby schwierig geworden, bei der zu großen hatte die kleine Maus keine Chance es selbst zu schaffen.

Ihr mich anschauen war tatsächlich die Bitte um Hilfe gewesen…

Beide haben das Drama fürs erste gut überstanden. Das Baby ist ein kleines Katerchen mit dem stolzen Geburtsgewicht von 114 Gramm. Der kleine ist munter und fit und bereits unglaublich agil und willensstark.
Avelina selbst tut sich noch schwer. Sie ist durch die Erfahrung wieder in ihr Trauma gerutscht, hat sich die Nacht über komplett willenlos und passiv verhalten. Durch den Kaierschnitt fehlt zusätzlich der Milcheinschuß, so dass ich den Kleinen heute Nacht mit der Flasche ernährt habe. (Zum Glück hatte ich wohl weislich vorgesorgt und mir ein Starter-Paket mit Fläschchen und Aufzuchtsmilch vorher besorgt gehabt).
Geschlafen habe ich im grunde nicht. Ich habe mit Flaschenaufzucht null Erfahrung bisher, hab zwar viel gehört und gelesen, weiß also im grunde worauf es ankommt und wie es geht, aber Theorie und Praxis sind dann doch zwei Paar Schuhe. Aber der Kleine ist wie gesagt ein willensstarker Kämpfer und so haben wir uns heute Nacht zusammengerauft und es hingekriegt. Zwischendurch hatte ich immer mal wieder versucht den Kleinen zu ihr zu legen. Sie hat es geduldet, auch wenn er an ihr rumgekrabbelt ist, aber ansonsten null Reaktion gezeigt. In den Morgenstunden hatte sie sich dann in ihr Anfangsversteck unter der kleinen Vitrine verzogen – ich habe sie da gelassen.
Jetzt scheint sie langsam aus ihrer Starre zu kommen. Sie ist wieder unterm Schrank vorgekommen und hat sich wieder ins großen Bettchen gelegt, reagiert jetzt auf sein fiepen – wenn auch noch etwas Verhalten und mit ganz kurzem Drüberlecken (aber noch kein richtiges Putzen). Milch hat sie noch immer keine, aber sie reagiert jetzt mit Schnurren auf seine Versucht die Zitzen zu finden. Ich hab ich jetzt mit etwas Milch über die Zitzen kleckern dazu gebracht zumindest Saugversuche zu machen, damit die Produktion vielleicht noch in Gang kommt. Aktuell habe ich die beiden jetzt bewußt allein gelassen um das zu Fördern, dass sie zusammenfinden. Bitte drückt die Daumen, dass sie noch Milch kriegt, denn ich werde es nicht schaffen können ihn komplett mit der Flasche groß zu ziehen – entsprechend müßte ich ihn dann an eine versierte Person abgeben….
Da ist der kleine Zwerg:



 
Erlkönigin

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Hier wird alles gehalten, was zur Verfügung steht 🍀❤🍀❤
 
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Kirchenmaus

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Welch eine Dramatik, danke für dein gutes Gespür für die arme Avelina. Das muss für diese sensible Katze so ein Trauma jetzt sein. Ich hoffe auch sehr, dass sie den Kleinen säugen kann, für einen braucht es ja nicht so viel.
 
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Taskali

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Es sieht gut aus - aktuell liegt er bei Avelina und nuckelt. Ob (genug?) Milch kommt weiß ich nicht, das muß ich jetzt engmaschig kontrollieren, aber sie scheint ihn jetzt anzunehmen und er nuckelt - das sind die besten Voraussetzungen dafür, dass die Milch noch kommt
 
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Ach, das wäre ja schön und wenn du zufüttern müsstest, das wäre vielleicht schon zu bewältigen.
 
Tinaho

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Ein Hoch auf deine Intuition.
Das hast du - mal wieder - toll gemacht.

Ich drücke ganz doll die Daumen dass die Zwei zueinander finden und die Milch noch einschießt.
 
Andrea64

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Ich drücke ganz doll die Daumen mit!
 
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Taskali

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Ich hab den Kleinen jetzt Bjarne getauft.
Aktueller Status: er nuckelt fast durchgehend bei ihr, aber das Gewicht ging im lauf des Tages Stück für Stück nach unten. Also das, was da wohl kommt reicht vorne und hinten nicht. Entsprechend hab ich ab Nachmittags wieder auf Vollfütterung umgestellt und werde die Nacht das wohl auch alle 2 Stunden durchziehen. Zumindest aber ist er durch das nuckeln bei ihr jetzt zufrieden und nicht mehr so unruhig, auch wenn es ihn nicht ernährt.
Da kann man aber wieder sehen, wie wichtig im Zweifel das regelmäßige Wiegen ist. So rein vom Verhalten her hätte ich jetzt gesagt, jetzt ist alles gut, er nuckelt, ist zufrieden, sie kümmert sich, alles gut - aber denkste. Und bis man dann merkt, das das Kleine zwar nuckelt, aber nicht richtig ernährt wird, hat das Winzlig schon so weit abgebaut, dass eine Rettung schwierig wird. Jetzt war es kein Problem, ich habs fix wieder auffangen können. Aber ohne Kontrolle wär mir das nicht aufgefallen. Meine Tierärztin meint, es kann bis zu drei Tage dauern, bis genug kommt - ich hoffe also auf morgen...
 
Andrea64

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Au weh, das werden anstrengende Tage/Nächte. Ich hoffe, dass du dir die Arbeit mit dem Lütten vielleicht mit jemandem etwas teilen kannst.
 
mennemaus

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nur ein (!) Baby und wie befürchtet sehr groß – zu groß für die kleine Katze zum selbst gebären. Auch war kaum noch Fruchtwasser vorhanden. Aber das Baby lebte, guter Herzschlag, es bewegte sich. Somit die Entscheidung zum Not-Kaiserschnitt.
Und das war die einzig richtige Sache, denn als die Tierärztin die Maus aufschnitt quoll ihr der Eiter entgegen – das Baby schwebte in seiner Fruchtblase bereits in einem Eitersee, das hätten beide nicht länger überlebt… Und der Grund für die nicht vorhandene Wehentätigkeit war dann später auch gefunden: der eine Eierstock hatte eine große Zyste, die geben oft Hormone ab – Hormone die eben die Wehentätigkeit negativ beeinflussen. Das wäre somit schon bei einem normal großen Baby schwierig geworden, bei der zu großen hatte die kleine Maus keine Chance es selbst zu schaffen.
Dass ein einzelnes Kitten teilweise zu groß ist für eine normale Geburt, hatte ich schon häufiger gehört. Das hätte schon schlimm ausgehen können. Aber dann noch eine Zyste und Eiter, das wäre sicherlich nicht gut ausgegangen. Gut, das du die richtige Intuition hattest.
Da kann man aber wieder sehen, wie wichtig im Zweifel das regelmäßige Wiegen ist. So rein vom Verhalten her hätte ich jetzt gesagt, jetzt ist alles gut, er nuckelt, ist zufrieden, sie kümmert sich, alles gut - aber denkste. Und bis man dann merkt, das das Kleine zwar nuckelt, aber nicht richtig ernährt wird, hat das Winzlig schon so weit abgebaut, dass eine Rettung schwierig wird. Jetzt war es kein Problem, ich habs fix wieder auffangen können. Aber ohne Kontrolle wär mir das nicht aufgefallen. Meine Tierärztin meint, es kann bis zu drei Tage dauern, bis genug kommt - ich hoffe also auf morgen...
Auch hier hätte jemand mit wenig Erfahrung vielleicht den Kampf um das Kitten verloren. Wie gut, dass du das Wiegen ernst nimmst. Da hast du dem süßen Kitten erneut das Leben gerettet.

Alles Gute für die beiden und gute Nerven für dich. 🍀
 
Miss_Katie

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Kann es sein, dass die Hormonproduktion der Zyste sich zusätzlich negativ auf die Milchproduktion auswirkt? Zusätzlich zu dem Stress der Sectio?

Hast du jemanden, der dir als Mentor zue Seite stehen könnte? Evtl eine der (ehemaligen) Züchterinnen hier? Du hattest mehr Katzenerfahrung als die meisten hier, aber das ist eine ungewöhnliche Situation.

Ich fände es schön, wenn das Katermännlein bei seiner Mama bleiben könnte.

Meine Kätzin hatte übrigens bei der Vorbesitzerin einen Kaiserschnitt, die Kleinen mussten anfangs gefüttert werden, die Milchproduktion kam dann aber doch in Gang.

Gut, dass du so aufmerksam warst und ihr Verhalten richtig einschätzen konntest…
 
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Taskali

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Ich hab ja zum Glück ein gutes Netzwerk und hab da auch eine Flaschenkitten-Expertin mit bei. Mit der hatte ich mich regelmäßig ausgetauscht.
Aktuell siehts gut aus - die 9 Uhr und die 11 Uhr Fütterrunde hab ich ausfallen lassen, da er ohne mein Zutun zunimmt. Da scheint jetzt langsam genug Milch zu kommen. Ich werds weiter engmaschig kontrollieren
 

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