Tests auf Krankheiten

Diskutiere Tests auf Krankheiten im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, damit ich bei meiner nächsten Kittenanfrage nicht mit halbwertigem Wissen daherkomme und man ja überall im Internet 1000...
  • Tests auf Krankheiten Beitrag #1
B

blackykitty

Beiträge
15
Reaktionspunkte
1
Hallo zusammen,

damit ich bei meiner nächsten Kittenanfrage nicht mit halbwertigem Wissen daherkomme und man ja überall im Internet 1000 verschiedene/gegensätzliche Meinungen und Informationen findet, würde ich hier gerne Thema erstellen bezüglich der Tests die man bei Kätzchen direkt nach der Übernahme machen sollte oder bzw. die der Züchter gemacht haben muss.

1. Stimmt es eigentlich dass Mischlingskatzen/Hauskatzen weniger Anfällig auf Genetische Krankheiten sind (wegen ihrem breiten Spektrum eines Genpools) als bei Rassekatzen?

2. Gibt es generelle Blutgruppen Unverträglichkeiten die die Katzeneltern nicht haben sollten?

3. Ab wann macht es Sinn auf HCM, PKD, Leukose, FIV und FeLV zu testen? Wie alt sollte das Kätzchen/Eltern mindestens sein um diese Tests gemacht zu haben und sie sinnvoll wären.
 
  • Tests auf Krankheiten Beitrag #2
1. Stimmt es eigentlich dass Mischlingskatzen/Hauskatzen weniger Anfällig auf Genetische Krankheiten sind (wegen ihrem breiten Spektrum eines Genpools) als bei Rassekatzen?

Mischlingskatzen erben von ihren Rassekatzeneltern doch die Gene der beteiligten Rasse. Meist sind die Eltern auf nichts untersucht. Warum sollten Erbkrankheiten dort seltener vorkommen?

Wenn Du Hauskatzen meinst, dann ist dort manchmal die genetische Vielfalt höher, aber nicht immer (z.B. Bauernhofkätzchen sind oft extrem ingezüchtet). Manche Erbkrankheit sind dort sogar häufiger, bei HCM liegt die Rate der daran erkrankten sogar bei 15 %. Das ist bei keiner Rasse so.

2. Gibt es generelle Blutgruppen Unverträglichkeiten die die Katzeneltern nicht haben sollten?

Bei der Blutgruppenunverträglichkeit geht es darum, dass eine Katzenmutter mit Blutgruppe B keine Kitten mit Blutgruppe A bekommen darf, weil die dann sterben können. Man muss also den Deckkater nich der Blutgruppe der Mutter auswählen und dann ist alles in Ordnung. Bei Norwegern ist Blutgruppe B selten, trotzdem sollte der Züchterwissen, ob es sein kann, dass die Mutter Blutgruppe B ist. Wenn keine der Großeltern des Wurfes Träger von Blutgruppe B ist, dann muss die Katze nicht getestet werden.

3. Ab wann macht es Sinn auf HCM, PKD, Leukose, FIV und FeLV zu testen? Wie alt sollte das Kätzchen/Eltern mindestens sein um diese Tests gemacht zu haben und sie sinnvoll wären.


PKD ab 10 Monate
FIV/FeLV kann bei Katzen ab 1/2 Jahr sicher getestet werden
 
Thema:

Tests auf Krankheiten

Tests auf Krankheiten - Ähnliche Themen

Zuchtfragen (Blutgruppen HCM PKD): Hallo, ich weiß es sind hier nicht sehr viel Züchter unterwegs. Aber mein google ist im Moment wieder ziemlich Lahm. Ich hätte gerne gewusst...
Biete Sammelthread Notfellchen Tierheim Heilbronn (PLZ 74): Die Katzen des Tierheims Heilbronn werden unter folgenden Voraussetzungen und zu folgenden Konditionen vermittelt: - Schutzgebühr 80,- Euro -...
Erbkrankheiten und Nachweisbarkeit: Hallo, ich muß schon wieder nerven ;-) Bei Katzen treten ja auch gewissermaßen Erbkrankheiten und andere Erkrankungen auf. Bei Züchtern steht...
FIP - die am meisten fehldiagnostizierte Krankheit: Aus gegebenem Anlass möchte ich an dieser Stelle gern einen Info-Beitrag rund um FIP (feline infektiöse Peritonitis = infektiöse...
Oben Unten