Und wie krieg ich ihn wieder ins haus?

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Entchen

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hallo!
also ich bin gerade dabei meinem kater (7 Monate) an freigang zu gewöhnen. Er ist natürlich geimpft, kastriert und gechipt, und ein richtiger Draufgänger: die ersten male war ich etwa 1 1/2 Stunden mit ihm draußen, und er ist einfach nicht wieder rein zu
kriegen. beim erstem Mal wollte ich ihn ganz normal auf dem Arm nehmen und reingehen, aber dann ist er total ausgeflippt und hat mich angefaucht und ist ins nächste gebüsch verschwunden. jetzt kann ich ihn draußen nicht mehr anfassen und muss ihn mit Futter reinlocken. das soll natürlich kein dauerzustand sein. Was soll ich also machen: ihn einfach raus lassen und warten, bis er zurückkommt oder weiter mitgehen und ihn rein-erpressen? ich habe glaube ich nicht die zeit, noch länger mit ihm nach draußen zu gehen, aber ich hab total Angst,dass er nicht mehr zurückfindet oder gar nicht mehr rein will, weil ich ihn dann wieder einsperre. Er reagiert auch gar nicht auf rufen oder so, ich musste mich in die Tür stellen und eine Dose NAFU aufmachen, damit er reinkam...
 
03.02.2013
#1
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Marie Curie

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Hallo Entchen,

wie lange ist denn dein Kater schon bei dir? Er sollte 6 Wochen da sein, bevor er raus darf, damit er sich an dich und die Wohnung gewöhnt und weiß, wohin er gehört.

Ich habe meinen Romeo nach fast 7 Wochen zum ersten Mal rausgelassen. Er ist erst mal für ca. 30 Stunden verschwunden und ich war völlig panisch. Beim zweiten Mal waren es sogar fast 36 Stunden. Ich hatte mich fast damit abgefunden, dass das so bleiben wird. Aber er kommt nun immer nach spätestens ein paar Stunden wieder. Er weiß, wo er sein Fressen und seine Schmuseeinheiten bekommt. :mrgreen:

Vielleicht muss sich dein Kleiner auch erst mal austoben und seine Freiheit genießen. Es gibt da doch so viel zu entdecken. Bleibt er immer in deiner Nähe oder geht er auch ein Stück ohne dich?

Hast du ihn denn bei Tasso oder dem Dt. Haustierregister gemeldet? Ich finde, das sollte man bei einem Freigänger auf jeden Fall machen!

LG
Marie
 
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Paule

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ich denke je öfter du ihn zwingst umso weniger willer wieder rein. mit futter locken oder mit seinen lieblingsleckerlies ist gut, so das er das reinkommen mit etwas positivem verbindet. ich würde dann auch nicht die tür sofort wieder zu machen so das er sieht, er kann wieder raus und es ist toll zwischendurch mal ne stippvisite bei mama zu machen;-)
 
sunburst

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Das war bei Filou anfangs auch so, genau wie du beschreibst allerdings mit Futter locken hatte ich da nicht probiert, hätte ich aber in meiner Panik sicher getan wenn ich drauf gekommen wäre:mrgreen:

Filou war für meinen Geschmack an seinem ersten Freigängertag sehr lange weg und obwohl ich Ursprünglich auch geplant hatte mit draußen zu bleiben war ihm das völlig egal und er war ab durch die Hecke. Nichtmehr wieder zu finden:sad:

Ich habe damals hier im Forum so ziemlich alles zusammengeheult was ging und sicher den ein oder anderen User hier damit genervt:oops:
Nach ein paar Stunden kam er dann wieder aber wollte so wie du von deinem schreibst eben einfach nicht rein, stelte auf durchzug und knurte wenn ich in seinen Nähe kam.
Am Abend dann kam er ganz von allein rein und es wurde von Tag zu Tag besser. Er wusste nach einiger Zeit, hier bin ich Zuhause und fühle mich Wohl und nach draußen kann ich jederzeit;-)

Ich wurde damals übrings mit dem Satz beruhigt "Da draußen ist die große weite Welt und so viel Aufregendes gibt es zu sehen, das muss erstmal alles erforscht werden, könnte ja sein das er nie wieder raus kommt" ;-)
 
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lorel

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Ich darf dann wohl nicht erzählen, dass es bei uns schief lief, mein kleiner roter Pumuckel wurde 4 Wochen später überfahren, und dass auf dem Lande, die nächste Straße war wirklich weit weg. Ich habe so geheult, und mich so geärgert, er wollte garnicht so gern raus. Ich glaube heute hätte ich es anders gemacht. Er war so lieb, und klebte mir wie eine Zecke an den Beinen.
 
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Frigida

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Ach lorel, da muss ich weinen. Das ist so traurig.

Ich war echt geschockt, als ich gelesen habe, dass die durchschnittliche Lebenserwartung bei Katzen mit ungesichertem Freigang bei 1,5 - 3 Jahren liegt, die von Wohnungskatzen dagegen bei 15 Jahren.
 
Gleo

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genau ausser deiner Sorge was spricht dagegen das er so lang draußen bleibt
wie er will?. Denke auch das regelt sich alles mit der Zeit. Essen würde ich dann
wirklich auch immer in Wohnung geben. Den Freigänger meiner Mutter haben
wir auch als Neuankömmling nach 4 Wochen das erste mal raus gelassen. Der
ist unterschiedlich lang weg. Je nach Wetter. Wichtig ist aber das Sie ihn auch
immer raus lässt wenn er will, ansonsten könnte er sich eingesperrt fühlen und
dann nicht mehr so gern rein kommen.
Viel Glück


ooh @lorel.. das mit deinem missglücktem Freigang von Pumuckel tut mir aber leid :(
 
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lorel

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ja, da muss man sich entscheiden, aber ich hatte ihn von Nachbarn, und er war Freigänger, bloß bei uns wollte er nicht gern raus. Jetzt habe ich ein Wohnungstieger der mir auch mit Freigang vermittelt wurde, aber der geht defenitiv nicht raus, der hat Angst und ich bin froh darüber. Eine Sorge weniger. Aber ich hatte auch gedacht für eine Katze ist dass Schönste die Freiheit. Irgendwas mache ich wohl verkehrt dass die bei mir nicht raus möchten.
 
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sunburst

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Lorel das ist wirklich sehr traurig und in diesem Fall kam Pumuckel nie wieder zurück, heul:cry:

Die Statistik ist auch sehr niederschmeddert. Mir sage mal jemand "Besser ein kurzes schönes Leben als ein langes Langweiliges" Auch wenn das kein wirklicher Trost für die Besitzer ist im Grunde stimmt die Aussage :-?

Bei Filou war es nicht anders Möglich, er braucht seinen Freigang und die anderen lasse ich jetzt schweren Herzens auch ziehen. Jeden Tag lebe ich in Angst aber meine Katzen sind jeden Tag Glücklich, so Glücklich wie sie nie in der Wohnung hätten werden können.

Nach dem Filou immer mit mir Spazieren geht hatte ich das auch gemacht als er nicht alleine raus sollte. Nach ein paar Tagen wollte er nach so einem Spaziergang nichtmehr rein. Ich wollte ihn auch nicht dazu zwingen und es ging ihm schon viel besser. Tja das ende von Lied war das er angefahren wurde, zwar hatte er noch großes glück und er vertrauchte sich nur sein Bein aber das war schrecklich genugt.

Nun ich finde es ist wichtig seiner Katze die Freiheit zu lassen, wenn er nicht mit rein Möchte braucht er das auch nicht, sonst kommt er vieleicht bald nurnoch ungern mit rein weil er Angst hat nicht wieder nach draußen zu dürfen und eine Katze die ungern nach hause kommt...nein, das wäre noch schlimmer:sad:

Hier Filous Fred, vieleicht für den ein oder anderen interessant, es stehen eine Menge witziger Freigänger geschichten drin ;-)
https://www.katzen-forum.de/verhalten-erziehung/56436-ungesicherter-freigang.html
Ab Seite 3 fängt es erst richtig an:lol:

ja, da muss man sich entscheiden, aber ich hatte ihn von Nachbarn, und er war Freigänger, bloß bei uns wollte er nicht gern raus. Jetzt habe ich ein Wohnungstieger der mir auch mit Freigang vermittelt wurde, aber der geht defenitiv nicht raus, der hat Angst und ich bin froh darüber. Eine Sorge weniger. Aber ich hatte auch gedacht für eine Katze ist dass Schönste die Freiheit. Irgendwas mache ich wohl verkehrt dass die bei mir nicht raus möchten.
Denke ich nicht, jede Katze ist unterschiedlich und verählt sich auch anders je nach dem wo sie ist. Deine scheinen sich einfach bei dir am Wohlsten zu Fühlen;-)

Ronja geht auch nur raus wenn ich mit draußen bin und 3 Meter vom Hauseingang weg ist das höchste der Gefühle:cool:
Garfield bleibt (zumindest bis jetzt) auch immer in Rufnähe, Filou geht dafür Kilometerweit:sad:
 
Paule

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Ich darf dann wohl nicht erzählen, dass es bei uns schief lief, mein kleiner roter Pumuckel wurde 4 Wochen später überfahren, und dass auf dem Lande, die nächste Straße war wirklich weit weg. Ich habe so geheult, und mich so geärgert, er wollte garnicht so gern raus. Ich glaube heute hätte ich es anders gemacht. Er war so lieb, und klebte mir wie eine Zecke an den Beinen.
mal abgesehen das das am thema vorbei ist, denn der kater will nicht wieder rein und deiner wollte nicht wirklich raus, muß man sich bei freigängern leider immer darüber im klaren sein das das risiko eines kürzeren lebens durchaus gegeben ist.
 
Schischa

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in´s und aus dem haus geht katze selbstständig, also katzenklappe.
da freut sich miez, weil sie immer machen kann was sie will.

die 1,5 bis 3,0 jahre lebenserwartung, stimmen laut statistik, meines wissens nach für freigänger in der stadt.
 
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Entchen

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danke für eure vielen Antworten!
ich denke je öfter du ihn zwingst umso weniger willer wieder rein. mit futter locken oder mit seinen lieblingsleckerlies ist gut, so das er das reinkommen mit etwas positivem verbindet. ich würde dann auch nicht die tür sofort wieder zu machen so das er sieht, er kann wieder raus und es ist toll zwischendurch mal ne stippvisite bei mama zu machen;-)
Ok, das versuch ich mal, auch wenn er dann vermutlich gleich wieder weg ist.

Filou war für meinen Geschmack an seinem ersten Freigängertag sehr lange weg und obwohl ich Ursprünglich auch geplant hatte mit draußen zu bleiben war ihm das völlig egal und er war ab durch die Hecke. Nichtmehr wieder zu finden:sad:
Ich war echt geschockt, als ich gelesen habe, dass die durchschnittliche Lebenserwartung bei Katzen mit ungesichertem Freigang bei 1,5 - 3 Jahren liegt, die von Wohnungskatzen dagegen bei 15 Jahren.
Das ist schrecklich, aber ich glaube, dass der kleine den Freilauf wirklich liebt, und wenn ich die Wahl hätte zwischen einem sicheren leben in der Wohnung und den Abenteuern da draußen, wäre ich genauso wie er.

genau ausser deiner Sorge was spricht dagegen das er so lang draußen bleibt
wie er will?. Denke auch das regelt sich alles mit der Zeit. Essen würde ich dann
wirklich auch immer in Wohnung geben. Den Freigänger meiner Mutter haben
wir auch als Neuankömmling nach 4 Wochen das erste mal raus gelassen. Der
ist unterschiedlich lang weg. Je nach Wetter. Wichtig ist aber das Sie ihn auch
immer raus lässt wenn er will, ansonsten könnte er sich eingesperrt fühlen und
dann nicht mehr so gern rein kommen.
Viel Glück
(
Meinst du also, ich soll einfach die Tür aufmachen und ihn gehen lassen? Ich wollte das eigentlich eher allmählich machen, also erstmal ein bisschen mit ihm raus und dann immer länger, ich hab hier im Forum gelesen, dass viele das so machen. ich habs auch mit Katzengeschirr versucht, aber das geht GAR NICHT.

in´s und aus dem haus geht katze selbstständig, also katzenklappe.
da freut sich miez, weil sie immer machen kann was sie will.
Im Moment haben wir leider nicht die Möglichkeit, eine katzenklappe anzubringen, deswegen hab ich ja so Angst, in rauszulassen. Wenn er dann erst wiederkommt, wenn ich vllt nicht da bin ist er einfach ausgesperrt.

also insgesamt hört sich das so an, als wenn ich ihn einfach alleine rauslassen soll, solange er will? ich weiß nicht ob ich mich dazu durchringen kann, immerhin ist er erst drei mal im leben draußen gewesen. Er zeigt auch immer ganz deutlich, dass er sich unbehaglich fühlt, er macht einen Buckel, sein Schwanz ist ganz buschig und er schleicht immer so, wenn ich ihn so sehe kann ich ihn einfach nicht allein lassen. Er sucht draußen aber überhaupt keinen Kontakt zu mir, er ist sehr selbstständig. Heute ist er durch den zaun in den Nachbarsgarten und von da aus auf die Straße, und ich bin um den halben Block gerannt um ihn da abzufangen. Ich krieg richtig Panik wenn ich das sehe!

LG, Alicia

Ach mist, ich komm mit der Zitierfunktion einfach nicht zurecht.
 
Schischa

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laß das, mit dem um den block rennen.
was du machen kannst, ist dich mit den nachbarn, wegen des freilaufendes tieres, kürzer zu schließen.
katze geht sehr vorsichtig raus, und ist draußen voll konzentriert. soweit nabeln die sich schon von mamadosi ab.:mrgreen: oder, manche auch nicht.:razz:
 
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Oh ich kann deine Angst, bedenken und Reagtionen nur zu gut nachempfinden. Hab das alles selbst erst vor ein paar Wochen durchgestanden. Teils haben mich hier einige beruhigen können und mir wertvolle Tipps gegeben. Aber das meiste musste ich einfach selbst erleben und ausprobieren.
Habe mich ja nach Filou entschieden auch die anderen 2 raus zu lassen, nun jede Katze hat völlig anders Reagiert und mit jeder muss anders umgegangen werden. Da gibt es keine allgemeingültigen Tipps und muss selbst rausfinden wie es für die Katze besser ist.

Filou nahm anfangs garn keine Notiz von mir und mein hinterhergespringe war völlig umsonst und hat mich nur noch mehr in Sorge gebracht. Dafür folgt er mir mitlerweile wie ein Hund und ich gehe Täglich mit ihm Gasie weil er es einvordert und liebt.
Ich kann ihn auch raus lassen hinter mir die Türe schließen und nach einiger Zeit ab und an mal gucken und nach ihm rufen. Manchmal kommt er und möchte rein, manchmal wartet er schon sehnsüchtig in der Hütte die ich zum Schutz davor gestellt habe sehnsüchtig das die Tür aufgeht und machmal will er noch draußen bleiben.

Garfield hatte Anfangs große Angst hat aber eher die offene Tür als Schutz gesehen als mich. Mitlwerweile weis ich wenn ich denke es ist Zeit das er wieder rein sollte gehe ich vor die Tür und rufe, fast immer kommt er sofort angesprungen und geht mit rein. Er fordert den Freigang bis jetzt auch nicht, wenn er darf geht er raus und wenn er rein soll geht er rein. Wenn er mal ein paar Tage z.B. zwegs Erkältung drin bleiben musst war das für ihn auch kein Thema.

Ronja geht nur raus wenn die Tür aufsteht und/oder mit ihr draußen bin. Sie bleibt aber auch immer im Hof und traut sich nur Stück für Stück immer weiter Weg. Jedesmal mich im Blick. Freigang vordert sie auch keinen aber dafür den Balkon. Sie ist bis jetzt viel lieber auf dem sicheren Balkon und das fordert sie auch mehrmals Täglich.

Puschelige Schwänze machen sie draußen übrigens alle 3 ;-)
 
Gleo

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dazu> Meinst du also, ich soll einfach die Tür aufmachen und ihn gehen lassen? Ich wollte das eigentlich eher allmählich machen, also erstmal ein bisschen mit ihm raus und dann immer länger, ich hab hier im Forum gelesen, dass viele das so machen. ich habs auch mit Katzengeschirr versucht, aber das geht GAR NICHT.<<


Ja genau so wild auf "draußen" sind die Katzen ja nur wenn man den Freigang einschränkt. Ist doch klar das die dann nicht mehr rein wollen, wenn Sie nicht raus drüfen wenn Sie wollen.
Kann auch nur aus von dem Erfahrungen spechen die meine Mutter mit Ihrem Burzel gemacht hat.
 

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als er zurück ins haus des

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draufgänger katze das erste mal rauslassen

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