Zusammenführung - ein paar Tipps!

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Hallo zusammen,

es gibt ja hier schon zu vielen Themen zusammengetragene Tipps. Leider habe ich noch nichts zu dem Thema Zusammenführung gefunden.
(Sollte ich da was übersehen haben, dann tut es mir sehr leid :oops:).

Deshalb dachte ich, starte ich mal einen Thread, in dem ich erst einmal meine Gedanken zum Thema Zusammenführung niederschreibe.

Jeder der Ergängungen hat oder andere Vorgehensweisen kennt ist natürlich gerne eingeladen diese hier ebenfalls beizutragen.


Also:

Es gibt zwei verschiedene Arten Katzen zusammenzuführen:

1. die langsame Zusammenführung

2. die Hauruck-Methode


Die langsame Zusammenführung:

Wie der Name schon sagt, gehe ich hier die ganze Sache langsam an. Das heißt, ich bringe nicht eine neue Katze mit ins Haus und lasse sie gleich mit meiner "Altkatze" zusammen, sondern ich separiere die Katzen erst einmal.

Warum eigentlich langsame Zusammenführung?:
Die langsame Zusammenführung ist dazu gedacht schwierige Fälle nicht gleich aufeinander loszulassen. Nicht alle Katzen jubeln am Anfang, wenn man ihnen einen neuen Mitbewohner vor die Nase setzt und einige können doch wirklich sehr giftig werden, wenn sie einfach mit einer anderen Katze ohne Vorbereitung konfrontiert werden.

Um nun eine wilde Prügelei gleich zu Beginn des Kennenlernens zu vermeiden, die das Verhältnis der beiden Katzen sehr nachhaltig beeinflussen könnte, trenne ich die Tiere erst einmal voneinander, um sie dann langsam aneinander zu gewöhnen.

Welche Katzen sollte ich langsam zusammenführen?:
Also, ich würde all die Konstellationen, die problembehaftet sind, langsam angehen.

Beipiele:
- meine Katze ist schon älter und hat bisher als Einzelkatze gelebt (ich kann die Katze in Bezug auf andere Katzen nicht einschätzen)
- die neue Katze ist schon älter und hat bisher als Einzelkatze gelebt
- ich weiß, dass meine Katze /die neue Katze schon einmal schlechte Erfahrungen mit einer anderen Katze gemacht hat
- meine Katze hatte einen langjährigen Partner, der jetzt verstorben ist und ich weiß nicht, wie die Katze auf einen Neuzugang reagieren wird
usw.

Vor dem Einzug der neuen Katze:
Generell sollte ich mir vor dem Einzug meines Neuzugangs Gedanken machen, wie ich die Zusammenführung gestalten will.

Habe ich mich für eine langsame Zusammenführung entschieden, dann ist es wichtig schon einmal ein Zimmer für den Neuzugang herzurichten. Fange ich damit erst an, wenn die Katze schon da ist, dann ist die schöne ruhige Ankunft schon im Eimer und der Einzug beginnt gleich mit Stress - für Mensch und Tier(e).

Das sollte der ausgesuchte Raum mindestens beinhalten:
- Katzenklo
- Futter- und Wassernapf (Das der Futternapf nicht direkt neben dem Katzenklo stehen sollte ist denke ich klar, aber auch der Wassernapf sollte eine möglichst große Entfernung sowohlzum Klo als auch zum Futter haben)
- einen gemütlichen Schlafplatz
- Versteckmöglichkeiten

Hat man die Möglichkeit, dann wäre es auch sehr schön, wenn vielleicht ein kleiner Kratzbaum mit Platz in dem "Eingewöhnungszimmer" finden würde.
Spielsachen, Leckerlie usw. würde ich ebenfalls schon einmal dort deponieren, auch wenn man die neue Katze sicher nicht gleich mit Spielaufforderungen überfallen sollte.

So, hat man den Raum nun eingerichtet, dann kann die Neue ja kommen.

Die "Neue" kommt ins Haus:
Wenn man die Katze ins Haus bringt, dann sollten "Altkatze" und Neuzugang sich am besten gar nicht erst über den Weg laufen. Das heißt: Die neue ohne Umwege ins vorbereitete Zimmer und die Altkatze wenn möglich von dem Zugangsweg aussperren.

So, ist die Katze nun sicher im neuen Zimmer angekommen und der Korb offen, dann würde ich sie erst einmal in Ruhe ankommen lassen. Sicher kann man mal fünf Minuten dabei bleiben, um überhaupt einmal zu schauen wie sie denn auf ihr neues Zuhause reagiert, aber dann würde ich den Raum erst einmal verlassen und Neumiez die Gelegenheit geben diesen in Ruhe zu erkunden.
Ich finde es auch ganz wichtig, dass ich, nachdem ich den Neuzugang untergebracht habe, mich erst einmal um meine andere(n) Katze(n) kümmere. Die Neue würde sonst direkt einen schlechten Eindruck hinterlassen ;-).

Habe ich mich nun um meine anderen Katzen gekümmert, ihnen vielleicht etwas zu essen gegeben, sie ausführlich begrüßt, eine Runde mit ihnen gespielt, was auch immer
so die normalen Heimkommrituale sind, dann kann der (neue) Alltag losgehen.

Die ersten Tage:
Die Türe sollte nun für einige Tage geschlossen bleiben (ich möchte hier keine genaue Tageszahl angeben, da ích denke, dass das von den einzelnen beteiligten Tieren abhängig ist und man hier nicht pauschalisieren kann, aber doch mindestens zwei Tage).
Natürlich nur für die Katzen. Man selbst kann und sollte selbstverständlich auch einen gewissen Teil seines Tages mit der neuen Katze verbringen, mit ihr spielen und schmusen und was ihr sonst noch gefallen könnte. So kann sie ihren neuen Menschen schon einmal kennenlernen.

Diese Phase dient nun dazu, dass die Neue den Geruch der Umgebung etwas annimmt und auch sie kann sich schon einmal an den Geruch der anderen Katzen gewöhnen ohne dass die Tiere wirklich miteinander konfrontiert werden.

In dieser Phase der Zusammenführung kann man noch etwas nachhelfen, indem man z.B.
- seine "Altkatze" mit einem Handtuch abreibt, dann zur "Neukatze" geht und diese ebenfalls damit abreibt usw.
- die Kothaufen austauscht (nicht lecker, aber es erfüllt seinen Zweck ;-))
- die Katzen mit eigenen getragenen Sachen abreibt

kurz: man vermischt die Gerüche, so dass sie sich zu einem neuen Gruppengeruch vermischen können.

Ist nun vor und hinter der Tür alles friedlich und man hat das Gefühl, dass die Katzen sich mit der vorhandenen Situation arrangiert haben, dann kann man zum nächsten Schritt übergehen:

Erste Begegnungen:
Nun ist die Zeit gekommen, dass die Katzen sich das erste Mal wirklich begegnen können.
Diese ersten Begegnungen kann ich nun auf zwei Arten gestalten:
- entweder ich baue eine Gittertür zwischen die verschiedenen Bereiche, oder wenn mir das nicht möglich ist, dann
- öffne ich die Tür immer nur einen Spalt, so dass die Katzen sich zwar sehen können, aber nicht zueinander können.

(Ich persönlich habe mit der Gittertür keine Erfahrungen, aber ich halte dies eigentlich für die bessere Methode.)

Dieser Zustand bleibt so lange bestehen, bis die Katzen sich friedlich begegnen. Erst wenn es kein Gefauche oder Geknurre an der Tür mehr gibt, ist es Zeit die Katzen (endlich ;-)) zueinander zu lassen.

Nun kann das Zusammenleben beginnen:
Habe ich nun all das geschafft und die Stubentiger schaffen es sich manierlich zu benehmen, wenn sie sich begegnen, dann ist die Zeit gekommen die Türe zu öffnen und die Katzen aufeinander loszulassen.

Wie stelle ich das nun am besten an?

Na, ich öffne die Tür ;-).

Genau dies würde ich tun, und zwar genauso simpel wie es sich anhört.
Ich fange danach weder an die Sachen in dem Raum umzuräumen, noch renne ich jetzt den Katzen hinterher und schaue was sie machen oder sonst was.
Ich öffne die Tür und folge ansonsten meinem Tagesplan weiter wie bisher.

Ab jetzt ist mein Part beendet und den Rest überlasse ich den Katzen.´

Hat man sich dazu entschieden die Katzen zusammenzulassen, dann aber auch mit aller Konsequenz. Das heißt: die Katzen werden auch Nachts nicht mehr getrennt und auch nicht, wenn man aus dem Haus geht.

(Den "Ankunftsraum" würde ich noch eine Weile so belassen, wie er ist, um dem Neuzugang einen Bereich zu bieten in den er sich zurückziehen kann, wenn es ihm ein bisschen viel wird. In diesem Raum, den er schon kennt wird er sich sicherer fühlen als in dem Rest der Wohnung.)


Ich sollte mir aber bewusst sein, dass auch eine langsame Zusammenführung nicht mit dem öffnen der Türe beendet ist. Auch wenn die Katzen mehr Gelegenheit hatten sich langsam aneinander zu gewöhnen, so müssen die Regeln des Zusammenlebens nun trotzdem aufgestellt werden. Das heißt, die Katzen werden trotzdem raufen, sich mal anfauchen, durch die Wohnung jagen, Nackenbisse verteilen usw..
Das ist nichts schlimmes und man sollte hier nicht mehr ständig eingreifen. Die Tiere müssen die Gelegenheit bekommen sich "zusammenzuraufen".



Die Hauruck-Methode:

Bei dieser Art der Zusammenführung verzichte ich darauf die Tiere erst über Tage zu separieren, sondern lasse sie gleich am ersten Tag zusammen.

Warum Hauruck-Methode?:
Ich persönlich finde, dass es Konstellationen gibt, bei denen man sich eine langsame Zusammenführung einfach sparen kann. Die Zeit der Separation ist für die Tiere ebenfalls mit Stress verbunden und wenn man Tiere zueinanderführt, die höchstwahrscheinlich die Fähigkeit besitzen sich schnell zusammenzuraufen, dann kann man den Tieren den Stress der langsamen Zusammenführung ersparen.

Welche Katzen kann ich auf diese Art zusammenführen?:
- Kitten sind bei Zusammenführungen meistens relativ unproblematisch. Sind die Kitten noch unter sechs Monate, dann würde ich definitiv auf eine langsame Zusammenführung verzichten. Sind die Kitten älter, dann würde ich nur trennen, wenn ich weiß, dass sich eines der Kitten schwer mit anderen Katzen tut, oder aber z.B. bei einem Flaschenkind, dass nie andere Katzen kennengelernt hat.
- habe ich bereits eine gut sozialisierte Katzengruppe Zuhause, die vielleicht sogar schon einige Zusammenführungen hinter sich hat und kommt eine gut sozialisierte Katze oder ein Kitten dazu, dann würde ich ebenfalls die Hauruck-Methode verwenden.

Kurz: wenn ich meine Katzen so gut einschätzen kann, dass ich davon ausgehen kann, dass es keine wilden Prügeleien bei der Zusammenführung geben wird.

Vor dem Einzug der neuen Katze:
Genau wie bei der langsamen Zusammenführung sollte ich bevor die Katze ins Haus kommt schon einmal alles für sie vorbereiten. Das heißt, ich erhöhe die Anzahl der Katzenklos (ich persönlich würde zu Beginn immer mindestens eines mehr als vorhandene Katzen da sind aufstellen und erst später gegebenenfalls reduzieren. Man sollte doch mit dem Optimum starten und nicht erst dann reagieren, wenn Probleme auftreten), habe Futternäpfe und was ich sonst noch so an Zusatzausstattung benötige, welche ich nicht schon durch die Erstkatze habe, besorgt und ich habe einen abschließbaren Raum mit einem Katzenklo vorbereiten, in dem ich die Katze ankommen lassen kann.

Ja, richtig gelesen: Auch bei der Hauruck-Methode würde ich die Katzen niemals einfach so im Wohnzimmer aufeinander loslassen. JEDE Katze hat eine ruhige Ankunft verdient.

Habe ich ein Katzeklo z.B. im Bad stehen, dann kann ich dieses auch gleich für die Ankunft nutzen.

Die Katze zieht ein:
Hier starte ich genauso, wie ich es auch bei der langsamen Zusammenführung tun würde. ich bringe die Katze in den vorbereiteten Raum und schließe die Tür. Nun öffne ich den Korb und lasse die Katze ihre Umgebung erkunden.
Ab jetzt hängt es von der Katze ab, wie lange sie in dem Raum bleibt. Ist eine Katze sehr selbstbewusst, dann wird sie den Raum schnell abgeschritten haben und will raus. Erst recht, wenn da draussen schon andere stehen, die wissen wollen, was da drinne denn vor sich geht.

Signalisiert die Katze, dass sie raus möchte, dann sehe ich hier keinen Grund die Katze nicht aus dem Zimmer zu lassen (nochmal: wenn ich so reagiere, dann habe ich mir schon vorher vorgenommen, dass ich keine langsame Zusammenführung mache!).

Erkundet sie erst einmal das Zimmer, dann sollte man sie dies auch machen lassen.

Ist sie unsicher und versteckt sich, dann sollte man erst einmal den Raum verlassen und der Katze etwas Zeit geben anzukommen.

Die Katzen kommen zusammen:
Ist nun der Zeitpunkt gekommen, dass ich die Katzen zusammengelassen habe, dann geh ich in die Küche und mach mir erst einmal einen Tee ;-).
Nein, im Ernst: Ich sollte jetzt den Tieren nicht auf Schritt und Tritt folgen, sondern ich sollte ihnen den Raum geben sich kennenzulernen.

Katzen sind nicht aus Zucker, und sie haben, wenn sie gut sozialisiert sind durchaus die Fähigkeit sich alleine zusammenzuraufen. Greife ich hier als Mensch ständig ein, dann bringe ich die Tiere nur durcheinander.

Deshalb: behaltet euren Alltag bei und ändert nicht euren kompletten Tagesrhythmus weil eine neue Katze eingezogen ist. Damit vermittelt ihr eurer Katze Sicherheit und das Gefühl, dass gar nichts besonderes passiert ist.

Generell gilt: Wenn ich die Katzen einmal zusammengelassen habe, dann trenne ich auch Nachts, oder wenn ich ausser Haus gehe nicht mehr.

Das mit dem Trennen ist für mich eine absolute Hopp oder Top Geschichte: Entweder ganz oder gar nicht. Damit bringe ich die Tiere nur Durcheinander und ziehe die Zusammenführung in die Länge.

Wann sollte ich doch eingreifen?:
Habe ich mich in meiner Einschätzung der Tiere vertan und es kommt doch zu wilden Schlägereien, dann ist es Zeit die Tiere zu trennen.

Man sagt, solange kein Blut fließt und keiner unter sich macht ist alles in Ordnung.
Das sehe ich ähnlich, allerdings würde ich doch auch das Gesamtbild betrachten und wenn eine der Katzen absolut eingeschüchtert und verstört ist und sich dies auch nach Tagen nicht legt, dann würde ich schon darüber nachdenken, diese Art der Zusammenführung abzubrechen und es noch einmal mit der langsamen Zusammenführung zu versuchen.

Was ist denn normal?:
Eine ganze Menge!
- Gefauche
- Geknurre
- Nackenbisse
- Bisse in die Kehle
- Nachjagen
- Pföteln
- raufen
- kämpfen
- anknurren
usw.

Wie gesagt, solange oben (unter "wann sollte ich eingreifen") angesprochenenes nicht zum tragen kommt, sollte der Mensch sich in die Zusammenführung nicht einmischen.

Die Katzen wissen schon, was sie tun!

Wie kann ich mich denn beteiligen?:
- ich kann als Mensch zum Beispiel ein gemeinsames Spiel anbieten. Hier eigenen sich z.B. zwei Angeln ganz gut, weil ich so mit beiden Katzen spielen kann, ohne dass sie sich all zu nahe kommen müssen.
- ansonsten noch das gemeinsame Leckerlie geben

Mehr fällt mir jetzt ehrlich geasgt gar nicht ein, denn wie gesagt denke ich, dass es am besten ist, wenn man sich gar nicht groß einmischt.


Noch ein paar allgemeine Tipps:
- die Katzenklos habe ich ja schon angesprochen. Ausser der Anzahl würde ich auch darauf achten, dass ich eines mit dem gewohnten Streu der neuen Katze befülle.

- ich sollte entweder das gewohnte Futter der neuen Katze mitbekommen, oder aber mich im Vorfeld informieren, welches Futter sie bisher bekommen hat und mir dieses dann besorgen. Möchte ich in Zukunft etwas anderes füttern, dann sollte ich langsam umstellen.

- die Näpfe der "Altkatze" und des Neuzugangs sollten gerade am Anfang nicht zu dicht zusammenstehen. Die Katzen sollten die Möglichkeit haben in Ruhe fressen zu können, auch wenn sie sich noch nicht ganz grün sind. Diesen Abstand kann man dann nach und nach verringern.

- oft hört man, man solle die erste Katze nun ganz besonders mit Aufmerksamkeit überhäufen, damit sie nicht eifersüchtig wird. Das würde ich so nicht machen. Sicher ist es nicht verkehrt z.B. bei der Begrüßung die "Altkatze" zuerst zu begrüßen, aber ansonsten sollte man einfach bei den auch vorher gewohnten Ritualen bleiben.
Verhält man sich auf einmal komplett anders seiner Katze gegenüber, dann denkt Katze: irgendwas stimmt hier nicht und geht in "Habt-acht-Stellung". Also Normalität und nicht Überfürsorge.

- generell können unsere Stubentiger unsere Nervosität sehr gut spüren und sie überträgt sich auch. Also: Bleibt selbst ganz relaxt und habt ein bisschen Vertrauen in eure Katzen, dann klappt es auch besser mit der Zusammenführung.



So, mehr fällt mir jetzt wirklich nicht ein.

Ich hoffe, ich konnte hier dem ein oder anderen vielleicht ein bisschen helfen und ich möchte noch einmal betonen, dass ich hier nur meine eigene Meinung und Erfahrung wiedergebe und ich keinen Anspruch darauf erhebe bei allem hundertprozentig richtig zu liegen!

Ansonsten freue ich schon auf eure Kommentare und natürlich auch noch auf ein paar weitere Anregungen und Tipps und Ergänzungen von euch. Bestimmt hab ich einiges vergessen.

Lieben Gruß

Mara


Noch ein Nachtrag:

- Sollte nicht sicher sein, dass die Katze gesund ist, dann ist es immer besser die neue erst einmal einige Tage zu separieren. Auch wenn die Katze in ihrem bisherigen Zuhause keine Symptome zeigte kann eine bisher unentdeckte, oder beginnende Erkrankung, die unter normalen Umständen gar nicht ausgebrochen wäre, durch den Stress des Umzugs ausbrechen.
So schützt man die schon vorhandenen Katzen und muss im Fall des Falles nur ein Tier behandeln.

- eine Zusammenführung kann unter Umständen Wochen oder Monate in ANspruch nehmen. Man sollte, wenn man isich erst einmal dazu entschieden hat zwei oder mehrere Katzen zusammenzuführen nicht zu schnell aufgeben, wenn es am Anfang nicht so funktioniert, wie man sich das vorgestellt hat.

- es passiert auch öfter mal, dass die "Altkatzen" sich ihren Menschen gegenüber distanzierter verhalten, sie sogar manchmal anfauchen oder knurren. Das ist kein Grund zur Sorge. Die Katzen sind einfach nur am Anfang sehr verunsichert und alles muss sich wieder neu ordnen. Das regelt sich aber meistens wieder nach einiger Zeit ein. Kommt aber schonmal vor, dass die Katzen sich schon lange verstehen, bevor sie mit ihren Dosis wieder ganz normal umgehen ;-).
 
Zuletzt bearbeitet:
07.02.2013
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Kimbaschlotti

Kimbaschlotti

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Huhu, tolle Zusammenfassung erst mal.

Ich kann von 3 Erlebnissen berichten, wir haben 3 mal die Langsame *Zusammenführung probiert, haben den Neuzugang 2 Tage separiert, sie konnten sich dennoch Tür an Tür beschnuppern.Natürlich hatte der Neuzugang alles was er brauchte, Klo, Schlafplatz, Näpfe und Spielzeug. 1x von 3 hat es nicht geklappt. Vielleicht lag es am Alter? Oder vielleicht haben wir auch etwas falsch gemacht?

Die erste positive Zusammenführung war mit Linus und Feivel, sie waren ja beide noch Babys 7 + 12 Wochen, die 2 ältesten 11 Jahre. Nach 2 Tagen hab ich dann oben die Tür einfach mal aufgemacht, um zu schauen was passiert. Opi Gizzmo beäugelte die 2 neuen erst mal, Feivel hätte sich am liebsten in Luft aufgelöst ( er ist immer noch ängstlich) woher das auch immer kommen mag. Linus mein Draufgänger sogar er hatte Respekt vor meinem Großen. Ich hab es dann erst mal mit Spiel versucht, ja meine alten spielen auch noch manchmal. Irgendwann lies auch das Gebrumme von Opi nach, nachdem die 2 kleinen begriffen haben vorallem Linus Opi hat mit Dauerspielen und dollen 5 Minuten nix mehr am Hut, sodass Feivel ausreichen musste. Opi haut die kleinen nicht sondern es ertönt ein *komisches Mauauauau* und das wegdrücken mit der Pfote wenn eins der kleinen Opi zu nahe auf die Pelle rücken ;) Linus versucht es zwischen durch immer wieder, naja manchmal ganz selten lässt es sich Gizzmo Opi auch mal gefallen.

Bei der 2ten Zusammenführung das war mit meinem jetzigen Pflegi in ähnlicher Weise. 2 Tage separiert er hatte auch eine lange Fahrt hinter sich.. ich war oft oben bei ihm, hab ihn auf den Arm genommen mit ihm gespielt usw. Er musste ja auch erst mal zu mir vertrauen fassen was doch recht schnell ging. Ein totaler Schmusebär, der nach 5 Minuten schon um meine Beine schlich obwohl er mich nicht kannte. Nach 2 Tagen hatte er oben alleine keine Lust mehr, ich hab meine eigenen Katzen immer wieder seinen Geruch schnuppern lassen an den Klamotten... Ich nahm den kleinen dann einfach mit nach unten, setze mich auf die Couch.. alle kamen neugierig an und schauten wer da neues ist* Oh je mein Pflegi hätte sich am liebsten vor Angst in die *Hose* gemacht, wenn er eine gehabt hätte. Das ganze dauerte dann ganze 10 Minuten bis er sich traute alleine mal zu gucken. Gizzmo beäugelte ihn genau.. in den ersten Tagen war er in recht geduckter Haltung mit angelegten Ohren, ich hab ihn dann immer Richtung Pflegi abgelenkt und das war ok für ihn. Linus der dominantere Part von den 2 kleinen, war recht brummig dem neuen gegenüber. Feivel mein ängstlicher war irgendwie sehr neugierig auf den neuen, suchte immer wieder seine Nähe und traute sich aber nicht so richtig. Nachts wenn ich nicht dabei war, habe ich sie in den ersten 1,5 Wochen getrennt, da ich nicht genau wußte wie sich das ganze entwickelt, meine 4 schlafen eh unten und Pflegi ging wieder nach oben. Aber ich merkte von Zeit zu Zeit es klappte immer besser, sodass ich Pflegi dann unten gelassen habe nachts wie die anderen.

Mittlerweile ist es so nach ca. 3 Wochen, das Linus nicht mehr brummt, mit dem Neuen sogar fangen spielt, Feivel mag den neuen auch sehr, und der Neue kuschelt sich heimlich an meinen Opi der sich das auch gefallen lässt. Soviel dazu beigetragen habe ich selber gar nicht, die Kater untereinander auch wenn sie alle unterschiedliche Charaktere haben und auch Altersunterschiede von 10 Jahren zu Opi haben, es klappt 1A.

Wir haben uns aus verschiedenen Gründen für die *langsame Zusammenführung entschieden* Es hing hauptsächlich von meinen Opi Kater ab. Denn ohne ihn funktioniert es hier nicht. Das war beim Einzug von Feivel und Linus auch meine größte Sorge, was ist wenn es nicht klappt....Da Spike damals schon ausgewachsen war 6 Jahre alt, und es höllisch in die Hose ging, habe ich bewusst damals 2 Kitten genommen, und es hat funktioniert. Unser Pflegi ist ebenfalls im Alter von meinen 2 jüngsten, und auch das klappt mit Opi Gizzmo wunderbar. Wir hatten schon beiderlei Erfahrung, und ich meine jeder muss seinen eigenen Weg finden. Ich wußte auch zb. vorher nicht welche Charaktereigenschaften Linus und Feivel haben, gesehen, verliebt und mitgenommen. Die 2 rot weißen waren immer ein Traum von mir, schon bevor Gizzmo und Kimba einzogen.
Bei meinem Pflegi wusste ich nur sozial, sehr menschenbezogen, Hundeverträglich ( das war ein Muss, da wir ja ne Flummihund haben). Die Kater harmonieren auch mit dem Pflegi ganz toll zusammen. Sie passen zusammen wie A... auf Eimer :) Mit sowas hätte ich niemals gerechnet, und ich freue mich jeden Tag aufs neue das sie so toll miteinander auskommen.
 
Finny

Finny

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Hallo Kimbaschlotti,

erstmal danke für deine Erfahrungsberichte :-D. Auch das hilft vielleicht einigen weiter, die noch nicht so recht wissen, wie sie die Zusammenführung angehen sollen.

Das hier soll ja auch alles nur eine Hilfestellung sein, um sich entscheiden zu können, wie man vorgehen möchte. Was ich geschrieben habe spiegelt nur meine persönliche Erfahrung wieder und wie ich eine Zusammenführung angehen würde.

Es ist schön zu hören, wie andere es gemacht haben, oder was funktioniert hat und was nicht.

Übrigens habe ich die Frage: Wer passt zu wem absichtlich aus meinem Post rausgelassen. Mir ging es bei diesem Posting wirklich nur um die Zusammenführung an sich und nicht um die Frage welche Katzen passt zu welcher ;-).
Das ist ein so umfangreiches Thema mit so vielen verschiedenen Ansichten, dass ich denke die eigentliche Zusammenführung würde darüber untergehen.

Gruß
Mara
 
Kimbaschlotti

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Wenn ich etwas falsch interpretiert habe, tut mir das natürlich leid, wollte selbstverständlich nicht dass, das eigentliche untergeht. :)
 
Finny

Finny

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Ach, das war eigentlich gar nicht speziell an dich gerichtet :).

Mir ist nur bei deinem letzten Absatz (in dem du ja berichtest, warum die dir gerade diese Katzen ausgesucht hast) aufgefallen, dass ich das oben nicht dazu geschrieben habe, was ich eigentlich tun wollte. Deshalb habe ich das dann nachgeholt ;-).

Wie ich schon sagte, fand ich es sehr spannend deine Erfahrungen zu lesen, dafür war der Thread ja gedacht. So kann sich vielleicht jemand, der sich gerade die Frage stellt: "wie mache ich es denn jetzt? ", die verschiedenen Ratschläge, Erfahrungen usw. durchlesen und findet so vielleicht zu einer Entscheidung.

LG
 
MyCats-MyLove

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Hallo alle zusammen!

Dann hau ich mal meine Geschichte auch hier rein :)

Ich habe 2 Katzen, Mona und Sammy :) Mona hab ich vor gut 1 Jahr zu mir geholt mit argem Schnupfen und der TA hat gemeint sie war grade mal gute 6-7 Wochen alt. Obwohl mir gesagt wurde dass sie schon ca. 8-9 Wochen sei. Nunja alles ging gut und nach ca. 5 Monaten musste ein Spielgefährte her. Ein roter Maine Coon Kater, war immer schon mein Traum.

Als ich Sammy damals geholt habe war er gerade 4 Monate alt und schon ein richtiger Brocken, also vom Baby sein hat man bei ihm nicht wirklich viel gemerkt. Er war auch total eingeschüchtert und zurückhaltend. Im gegensatz zu meiner Mona die ein richtiger Wildfang ist und eig. sehr "klein und schmächtig" gebaut ist.

Wir haben eine "Hauruck-Zusammenführung" gemacht. Und das verlief so:

Ich kam bei der Tür rein, Katzenklos waren schon aufgestellt genauso wie Futternäpfe. Bin mit Sammy ins Wohnzimmer gegangen und hab ihn dort erstmal rausgenommen. Er war echt ein Schisser, der hatte solche Angst, hat gezittert wenn ich ihn hochgenommen habe und ihm ganz leise gut zugeredet habe. Mona war sehr neugierig und hat gleich mal zu Beginn mit einem Nasenstups begonnen der in einem Wilden gefauche ihrerseits geendet hat. Sammy gab keinen Laut von sich sondern verkroch sich unter unserer Wohnzimmerbank. Kam auch erst nach 2 Tagen raus. Hat seehr wenig gefressen und war nur kurz einmal am Klo. Mona hat ihm immer aufgelauert aber nur neugierigerweise und hat als er dann rausgekommen ist immer so gurrende Geräusche von sich gegeben. So auf die Art "Hey komm her ich will an dir schnuppern und dich kennen lernen" Aber sobald das Nasenküsschen da war wurde gepfaucht und auch ein paar hiebe wurden ausgeteilt.

Am 4. Tag konnten die beiden schon auf der Wohnzimmerbank liegen mit ca. 1 Meter abstand dazwischen :cool:
Mona und Sammy haben sich dann so ziemlich nach gut 1 Woche so gut verstanden dass sie sich schon gegenseitig gewaschen haben und richtig miteinander gekuschelt haben!
Vor mir und meinem Freund war er noch etwas zurückhaltend überhaupt bei meinem Freund weil der immer so laut und schnell um die Ecke kam dass er immer weggelaufen ist und sich versteckt hat. Also an Sammy vorbeigehen war nicht, er ging immer in Deckung, Hochnehmen war auch nicht, sofort zitteranfälle und Angst.

Mittlerweile, Sammy ist jetzt schon seit ca 6 Monaten bei uns, hat sich das gelegt, man kann an ihm vorbei gehen ohne probleme, er lässt sich auch schon hochnehmen und er hat sogar begonnen richtig zu spielen, das hat er sich alles vorher nicht getraut. Ich habe echt keine Ahnung was der arme Kerl bevor er zu mir gekommen ist durchgemacht hat :sad: Man brauchte Geduld die hatte ich und ich war von anfang an positiver Dinge, dass er sich mit der Zeit richtig fallen lässt und sich wohlfühlt, das haben wir geschafft und mit jedem Tag mehr den er bei uns ist wird er noch schmusiger und vor allem frecher :roll:

Ich bin froh dass er bei uns ist, dass sich unsere beiden so gut miteinander verstehen und der Größenunterschied macht überhaupt keinen Unterschied aus :) Es ist jetzt sogar die Rede von einer 3. Katze, wieder ein Kater und ich bin schon sehr gespannt auf diese Zusammenführung. Ich denke diese mache ich auch wieder auf die "Hauruck-Partie" :D

Na servus, das ist ja vllt ein Roman haha :) Viel Spaß und hoffentlich kann er jemanden weiterhelfen!
 
Finny

Finny

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@ MyCats-MyLove

Vielen Dank für deine Geschichte :-D, ich hoffe auch, dass das anderen helfen kann.

Liebe Grüße
 
C

Callistocat

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Super beschreiben! Ich finde das gehört angepinnt :cool:!
 
M

murakami

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Wir hatten seit Juli 2010 insgesamt 5 Zusammenführungen udn haben es immer nach der "Hauruck-Methode" gemacht.
Unsere ersten beiden Kater kamen aus einer Gruppe und wir haben immer Tiere hinzugesetzt, die andere Katzen kannten.
Vor dem Einzug des jeweiligen Neuzuganges haben wir meist ein zusätzliches Klo aufgestellt und das neue Tier davor aus der Box gelassen.
Dann haben wir es halt einfach laufen lassen. Manchmal denken wir, wir hatten einfach Glück, denn es gab nie große Probleme - es gibt immer mal wieder Tiere, die sich besser mit einem verstehen als mit den anderen, aber die Allianzen wechseln und bei jedem Neuzugang hat sich die Struktur der Gruppe noch mal verändert.
Wir haben uns bei - relativ seltenen- Auseinandersetzunge bisher immer rausgehalten und sind damit super gefahren.
Allerdings hatten wir gerade beim letzten Neuzugang im Januar auch den Eindruck, dass unsere vorhandenen Katzen eine gewisse Routine entwickelt haben - die einzige, die etwas erschüttert über den Neuen war, war unsere Prinzessin, die selbst die bis dahin letzte Zugezogene war....
 
L

LissySmilla

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Wir haben beiden Katzen etwas Bodylotion auf dem Rücken verteilt-da roch die neue gleich heimelig:-D
 
L

LissySmilla

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ja, die, die ich immer nehme. Die erste Katze mag die sehr.
 
L

LissySmilla

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Die Katze wird auch nicht getränkt. Wenn man sich beispielsweise die Hände eingeschmiert hat, hat man ja auch was auf den Händen-, so in der Art. So eine fast homöpathische Menge, sollte nicht schaden dürfen. Zumal man es ja nicht täglich macht und im Nacken kommen die auch gar nicht dran.
Es geht darum, den Geruch der Creme leicht abzugeben für eine recht kurze Zeit. Bei unseren beiden hat es jedenfalls wunderbar geklappt. Eine langjährige Katzenhalterin und Züchterin, hat es bei Neuzugang immer so gemacht und ist damit auch gut gefahren.
 
N

nea

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Ich bin erstaunt was für'n Schwachsinn hier verbreitet wird...

Bisschen Parfüm noch obendrauf?!

Sorry, absolut daneben!
 
MyCats-MyLove

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Also ich verstehe ja wenn man ein getragenes Kleidungsstück erst der einen Katze gibt und dann der anderen oder die Kothäufchen in den Klos vertauscht aber Lotion und Parfüm? :shock:

Da gibts definitiv bessere Methoden^^
 
K

Kira Filou

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Ich bin erstaunt was für'n Schwachsinn hier verbreitet wird...

Bisschen Parfüm noch obendrauf?!

Sorry, absolut daneben!
Sehr treffend "Schwachsinn"!!! Bei Facebook wurde jemanden geraten seine Katzen mit Vanllepuddingpulver einzupudern...Der hats natürlich auch gemacht und stolz ein Foto gepostet,die arme schwarze Katze war komplett weiß,dass das von der Katze eingeatmet oder abgeleckt wird auf diese Idee kommt natürlich keiner...Der nächste Tipp war dann noch man sollte bei Katzen mit Thunfischöl einreiben,da ist mir dann der Kragen geplatzt...
Nun zum eigentlichen Thema:

Ich besitze 5 Katzen und habe immer die Hauruck-Methode angewendet,meine letzte Zusammenführung ist gerade mal 2 Monate her und hat keine 2 Tage gedauert,da wurde schon am 2ten Tag aus einem Napf gefressen... Am ersten Abend und in der ersten Nacht war das gefauche schon groß,klar bei 5 Katzen...Das war ein richtiges Konzert... Ich habe mir dann Köpfhörer aufgesetzt und Musik gehört und meine Katzen machen lassen...Ab und zu mal nach ihnen geguckt und am nächsten morgen wurde sich zwar noch aus dem Weg gegangen aber es wurde schon nicht mehr gefaucht oder geknurrt... Ab den 3ten Tag wurde dann auch schon zaghaft und vorsichtig zusammen getobt...Nach einer Woche dachte man schon: " die 5 kennen sich schon ewig "... Vor 3 Jahren kam Luna und vor 2 Jahren kam Luca,da war es genauso Problemlos wie jetzt bei Luis...


LG Melli
 
M

murakami

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Bei uns steht am WE ja eine Zusammenführung ins Haus...
Nach dem Tod unseres kleinen Bulgaren, haben wir uns entschlossen, wieder ein Näschen aus dem TS aufzunehmen. Da wir die letzen beide Male gute Erfahrungen gemacht haben, werden wir auch diesmal wieder unsere Box mit wirklich vollgehaarten Decken auslegen und die Neue dort hinein setzen - das hat den Vorteil, dass sie den Geruch unserer Chaoten schon mal kennenlernt und ihn auch annimmt.

Die letzten beiden Neuzugänge sind damit super gefahren -es gab kaum Theater.

Mit irgendetwas "artfremden" würde ich die Tiere niemals einreiben...Das stresst alle Beteiligten zu sehr - die betroffenen Katze muss das ja alles wieder aus dem Fell putzen...
 
MyCats-MyLove

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Hallo, ich habe schon von meiner ersten Zusammenführung hier geschrieben... mittlerweile bin ich bei der 4ten.. diese läuft nicht so ganz Problemlos wie ich es gern hätte, sie dauert auch schon seit gut 1 Monat...

Sammy (kennt ihr noch aus der ersten Zusammenführungsgeschichte), Mia und Lexi.

Mia kam zu uns nachdem meine kleine Mona verstorben ist und Lexi ist von einer Bekannten, welche diese als Einzelkatze hielt für ca. ein 3/4 Jahr und auch zuhause recht viel alleine war. Lexi ist 1 Jahr alt und kastriert. Mia ist 6 Monate alt und noch nicht kastriert (aber bald) Sammy mittlerweile gute 1,5 Jahre auch kastriert.

Zusammenführung mit Sammy und Mia war nach dem 3ten Tag abgeschlossen. Die beiden mögen sich und gehen herzig miteinander um.

Jetzt kommt der Knochen. Lexi... Mia und Lexi haben sich soweit schon ganz gut miteinander zusammengerauft ABER Sammy und Lexi ist irgendwie mittlerweile eine Katastrophe...

Sammy stalkt sie am KaKlo, lauert hinter den Ecken auf sie und wenn er kann schlägt er mit voller Kraft nach ihr. Lexi hat einfach nur angst und wenn sie nur sieht wie er schon in Startposi ist fängt sie wirklich laut an zu schreien und rennt wie eine verrückte unters Sofa.
Sie ist einmal vom Kratzbaum gefallen weil sie sich vor ihm fürchtet und hat sich dabei die Pfote verstaucht, (ist mittlerweile wieder heil) des weiteren gabs auch schon mal Kratzer auf Nase und Kopf....

Ich musste auch schon dazwischen gehen weil er sie öfter mal in die Ecke gedrängt hat aber ehrlichgesagt bin ich mit meinem Latein am Ende und weiß nicht was ich weiter tun soll... habt ihr evtl. Ratschläge?

Oder meint ihr es wäre besser für alle Beteiligten wenn Lexi wieder auf einen Einzelplatz kommt aber halt mit mehr Menschenzuwendung? (Ich persönlich halte trotzdem nix von Einzelhaltung aber bevor sie die ganze Zeit unruhig ist und sich nie richtig entspannen kann...) :-(
 
L

Loulou22

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Hallo Finny,

Deine Ausführung ist super. Ich bin hier neu. Wäre ganz lieb wenn Du Dir mal meinen Fall durchlesen würdest, hab ihn gestern reingestellt, gegen Mitternacht, die mit dem selbstbewussten Kater und den Problemen.
Für alle anderen gilt das natürlich auch. Ich würde mich über Antworten wirklich freuen.:cry::oops:

Danke
Sabine
 

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