Verzweifelt! Kater miaut ständig & kratzt an Wänden

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basia90

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Hallo,

ich weiß wirklich nicht mehr weiter.

Mein Kater "Puma" ist 8 Monate alt, seit circa 2 Wochen kastriert und ein Britisch Kurzhaar. Er lebt seit November bei uns - sprich er war 5 Monate alt, als er zu uns kam. Vorher lebte er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern, die aber relativ schnell zu neuen Besitzern kamen. Er war der Einzige, der bei der Mutter (glaube es waren zum Schluss 2 Monate) blieb. Die Mutter hatte "die Schnauze voll" von ihm und fauchte ihn nur noch an - sie wollte nur noch ihre Ruhe haben. So lebte er alleine vor sich dahin.

So viel zu Puma's Vorgeschichte.

Nun meine Probleme: seit
ca. 2 Monaten kratzt er an den Wänden. Ich vermute, er macht es, um zu provozieren, denn vorher miaut er ständig, bis wir ihm eben Aufmerksamkeit schenken. Machen wir es nicht - kratzt er an den Wänden! Ich habe alles Mögliche schon probiert: die verhaßte Wasserpistole, Zitrone an die Wand, Pfeffer, laut "nein" sagen, meckern, ignorieren, Pheromonspray - aber nichts hilft!!! Vielleicht hat er auch Langeweile - aber ich kann mich nicht ständig um ihn kümmern - irgendwann brauch ich auch mal meine Ruhe/Pause.
Zum Thema Miauen ist zu sagen, dass er das von Anfang an gemacht hat - also seitdem wir ihn haben. Die ersten Tage war er noch ängstlich, aber dann fing das Miauen nach und nach an. Es wurde so schlimm, dass er uns nicht schlafen ließ (unter anderem weckte er uns nachts zum Spielen oder er randalierte einfach nur rum, z.B. kratzte er am Teppich). Tür wurde über Nacht geschlossen und innerhalb von einigen Wochen hörte das Miauen nachts auf. Aber wehe der Wecker klingelte - dann geht das Miauen sofort los (bis heute)! Tagsüber ist es fast noch unerträglicher! Er läuft durch die Wohnung und miaut. Hole ich ihn zu mir, bleibt er nur kurz, steht gleich daraufhin wieder auf und geht woanders hin und miaut wieder, was das Zeug hält. Und wenn wir das dann ignorieren, weil es einfach nichts bringt, in dem Moment auf ihn einzureden - im Gegenteil; er weint dann förmlich - kratzt er an den Wänden! Ein Teufelskreis!

Was soll ich bloß tun? Ich lieb meinen kleinen Puma, aber so langsam fehlt mir echt die Kraft! Und wenn ich noch daran denke, dass wir bald umziehen und wir unser Schlafzimmer in einer offenen Galerie haben werden - OHNE Tür - dann krauseln sich schon meine Haare!

Ich will ihn wirklich nicht weggeben, er ist, abgesehen von den oben genannten Problemen, ein wirklich lustiger, gar FAULER Kater, der uns stets ein Lächeln ins Gesicht zaubert! Kann mir denn keiner helfen???

Lieben Gruß aus Berlin!
Basia90
 
12.02.2013
#1
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Wenn ich das richtig lese lebt er alleine in Wohnungshaltung?
 
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basia90

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Ja, das ist richtig. Und Puma hat keinen Freigang. Er hat auch damals bei der Züchterin in einer Wohnung gelebt.

An eine Zweitkatze habe ich auch schon gedacht - allerdings habe ich vor einigen Jahren schlechte Erfahrungen damit gemacht. Des Weiteren ist auch mein Mann dagegen. Ich denke, wir beide würden mit zwei Katzen überfordert sein, wenn das dann mit beiden nicht ganz so klappt, wie man es sich wünscht.

Wir arbeiten beide viel, deswegen haben wir uns für diese Rasse entschieden (BKH). Und soweit meine Tierkenntnis reicht, denke ich nicht, dass es Puma schadet. Er ist von Hause aus ein seeehr träger und fauler Kater, der nicht wirklich spielen will und lieber nur rumliegt, miaut oder an den Wänden kratzt. Man kann ihn auch sehr schwer zum Spielen motivieren.
 
Tragetasche

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Doch leider schadet es ihm. Keine Katze ist geborener Einzelhändler. Er benimmt sich einfach aus Langeweile so und braucht, gerade in dem Alter, dringend einen etwa gleichaltrigen Kumpel.
 
B

basia90

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Ich habe aber wirklich Angst, dass ich damit überfordert sein werde. Und was ist, wenn der neue Kater sich mit Puma nicht versteht? Ich kann den ja nicht einfach wieder weggeben. Da hängt viel Verantwortung mit dran.
 
Tragetasche

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In dem jungen Alter ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie sich nicht mögen.
Ich kann dir sagen, außer mehr Futter und evtl. Ta Kosten fällt es kaum auf. Schließlich haben die Tiere ja dann sich
 
Finny

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Hallo Basia ,

Tragetasche hat schon recht, es ist nicht gut für deinen kleinen Kater so alleine. Ich habe auch direkt daran gedacht, als ich deinen Bericht gelesen habe.

Fakt ist, er will euch nicht provozieren, sondern er macht darauf aufmerksam, dass etwas nicht ok ist.
Was, müsst ihr nun rausfinden.
Mein Tipp wäre ebenfalls, dass ihm arg langweilig ist und er nicht ausgelastet ist.
So manch einer hat schon festgestellt, dass der faule Kater gar nicht soooo faul ist, wenn er denn erstmal jemanden zum raufen hat.

Schau mal hier wie schön das sein kann:

https://www.katzen-forum.de/foto-st...einzelhaltung-katzen-ueberzeugende-fotos.html

Und hier zur Info:

https://www.katzen-forum.de/katzen/53253-falschen-mythos-katzen-seien-einzelgaenger.html

Du solltest halt nicht unvorbereitet an die Sache rangehen.
Sucht euch einen Kater, der gut zu deinem passt und informier dich, wie eine Zusammenführung abläuft, damit du nicht ganz unvorbereitet bist. Dann wird das auch klappen und deinem Kater wird es dann besser gehen.

LG
 
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Patentante

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Ich gehöre grunsätzlich eher zu den Einzelkatzenvertretern. Bei Freigängern oder in Einzelfällen sogar in der Wohnung.
Aber Du hast einen Kater, der bereits Verhaltensstörungen aufweist die voraussichtlich noch weit schlimmer werden.
Selbst wenn Du ihn drei Stunden am Tag (Minimum) durch die Wohnung "jagen" würdest wäre das noch zu wenig. Denn Du kannst nicht so mit ihm raufen, wie es ein anderer Kater kann. Selbst meine längst ausgewachsenen Katzen, die sich nicht gut miteinander verstehen haben heute schon mehrfach wilde Hetzjagd durch die Wohnung gespielt. Das könnte ich ihnen nicht annähernd so bieten.

Du hast vollkommen Recht: zwei Katzen MACHEN mehr Arbeit als eine (meine persönliche Empfindung). Und eine Vergesellschaftung kann gänzlich schief gehen. Aber zwei glückliche, zufriedene Katzen sind mit nichts aufzuwiegen.

Mach Dir bitte bewußt, dass Du gerade einen Pubertierenden hast, der nicht raus darf und auch sonst keinerlei adäquate Beschäftigung hat (nicht falsch verstehen: egal wieviel Spielzeug und sonstiges ihr ihm hinstellt. Es wird nicht reichen). Was soll er anderes tun als verzweifelt seinem Unmut Luft zu machen?
 
Krabbentier

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Hallo erst einmal und herzlich Willkommen im Forum!
Schade, dass Ihr die Zeit nicht ungetrübt mit Eurem Tierchen verbringen könnt!
Ich habe gelesen, dass Ihr sehr viel arbeitet. Sicherlich müsst Ihr auch noch Einkäufe tätigen, trefft Euch auch mal mit Freunden und schlafen müsst Ihr auch noch. Ich meine gelesen zu haben, dass Ihr das Schlafzimmer nachts geschlossen habt.
Jetzt zaehle doch bitte mal die Stunden zusammen, die Euer Kater Eure Gesellschaft hat. Kannst Du Dir da nicht vorstellen, dass er auf sich aufmerksam machen möchte? Er ist einsam!! Er möchte Gesellschaft haben und da ist für Euch ein Katzenkumpel stressfreier als die jetzige Situation. Ihr braucht dann auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er allein ist und er, was für Euch doch bestimmt auch wichtig ist, wird sich viel viel wohler fühlen! Niemand ist gerne alleine, auch keine BKH!
 
B

basia90

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Danke für die vielen Antworten!!

Zunächst zu Tragetasche: Über die Kosten mache ich mir keine Sorgen. Mein Mann und ich gehen arbeiten, daher dürfte der Faktor "Kosten" kein Problem darstellen.

Finny: Danke für die hilfreichen Links. Jetzt habe ich mich mit meinem Mann unterhalten und so wie es aussieht werden wir diese Woche noch zum Tierheim gehen und einen Kater "auf Probe" mitnehmen und sehen, ob es klappen wird.

Patentante: Ja, mir ist auch schon aufgefallen, dass viel Spielzeug auch nichts bringt, zumal Puma mit 80% der Spielzeuge nichts anfangen kann. Ihn interessiert noch nicht einmal ein Snackball, obwohl er immer verfressen ist, hehe.

Krabbentier: Wohl wahr, wohl wahr! Er ist einsam... aber warum hat es zum Beispiel bei meiner Mutter geklappt? Sie hat eine mittlerweile 14 Jahre alte Katze, die meiner Meinung nach ein erfülltes Leben alleine führt? Ich habe wirklich Angst, dass es nicht funktioniert (mit 2 Katzen).. und die mich total in den Wahnsinn treiben, weil wir halt nicht oft zu Hause sind :(
 
Finny

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Finny: Danke für die hilfreichen Links. Jetzt habe ich mich mit meinem Mann unterhalten und so wie es aussieht werden wir diese Woche noch zum Tierheim gehen und einen Kater "auf Probe" mitnehmen und sehen, ob es klappen wird.
Das finde ich toll von euch.

Dann hab ich hier noch einen Link für dich, damit du vielleicht mal eine Idee bekommst, wie du es angehen kannst:

https://www.katzen-forum.de/neuankoemmlinge/57774-zusammfuehrung-paar-tipps.html

Ich kann verstehen, dass du dir Gedanken machst und keiner wird dir eine Garantie geben können , dass es gut geht. Die Chancen stehen aber gut. Dein Kater ist noch so jung.

Du musst dich eben nur darauf gefasst machen, dass es ein paar Wochen Geknurre und Gefauche gibt, aber wenn die beiden sich aneinander gewöhnt haben, dann gibt es nichts schöneres als zwei Katzen beim Spielen und Kuscheln und Raufen zuzusehen und man kann ihnen auch ansehen, dass es ihnen dann gut geht.

Ich wünsche euch viel Glück beim schauen...
 
Saphiera

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Hallo

also zur zweitkatze wurde ja eh schon alles gesagt...

weiters wäre es viell auch eine möglichkeit, wenn er wirklich so verfressen ist, eine wühlkiste zu basteln, wo er leckerlies suchen kann, oder gar mit dem clickern an zu fangen um ihn geistig aus zu lasten ?

leider ist es wirklich so, dass er gerade mitten in der pupertät ist und diese meist mit 2-3 jahren endet...
somit wird noch viel wasser die donau runter fließen bis er etwas ruhiger wird.

weiters kommt dazu dass er erst seit 2 wochen kastriert ist. die hormonumstellung dauert aber meist so 4 monate...
ich weiß auch ehrlich gesagt nicht ob es jetzt auch schon so förderlich ist gleich eine weitere katze dazu zu setzen, solange diese umstellung nicht passiert ist.
müsst ihr aber für euch entscheiden....

wie siehts denn mit laserpointer aus ? würde er diesem hinter her jagen ?

auch könnt ihr viell einen feliwaystecker (apo) vom fressnapf (nachbau) besorgen, der pheromone verteilt die nur das tier riecht und ihn viell auch etwas "beruhigen"?

wäre auf jedenfall auch einen versuch wert und vorallem bei der zusammenführung hilfreich ;-)

viel glück euch 3

lg
 
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Hannah44

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Hallo,

ich denke auch, dass Puma einfach einsam ist. Ein Kitten darf nicht alleine sein. Was dann am Ende der Kittenzeit passiert, wenn sie erwachsen sind, das kann keiner wissen. Ich habe erlebt, dass ich meine beiden Kleinen schweren Herzens trennen musste, weil die eine von ihrer Schwester unterdrückt wurde und blutig geschlagen wurde, selbst wenn die eine, die sich niemals gewehrt hat, die Untergebenheitsgeste gemacht hat ging es noch weiter. Das war dann überhaupt kein Zustand mehr. :roll: Aber bis zum Alter von einem Jahr waren sie ein Herz und eine Seele, das muss ich auch sagen. Wir haben ja alles versucht, die beiden zusammen zu lassen, aber selbst der Tierschutz hat damals gesagt, ich solle mir doch überlegen, dass das keine Kitten mehr sind.
Andererseits habe ich ganz interessanterweise ein Bild auf dem Desktop als Hintergrund mit zwei Katzen. Der eine ist ein BKH oder Karthäuser, ich weiss das nicht so genau. Der sollte eigentlich ursprünglich als Einzelkater vermittelt werden, weil der keine andere Katze aktzeptiert hat, der hat sie alle windelweich gekloppt. Also war wohl der Schluß: Einzelkater, mit anderen nicht verträglich. Dann kam ne Nacktkatze, und alle waren so schockiert von deren Aussehen, dass sie diesen Kater "Ausserirdischer" genannt haben. Jedenfalls haben sich die beiden gesehen, und es war Liebe auf den ersten Blick. Der wunderschöne Kater will gar nicht mehr ohne den "Ausserirdischen", und auf dem Bild halten sie die Köpfchen aneinander. Ein Bild zum Knutschen. :-D Wo die Liebe hinfällt. Du weißt niemals, was passieren wird, so ist das eben. Aber jetzt denke ich, dass Puma einen Spielgefährten braucht, weil er einfach auf Katzenart spielen will. Für Puma würde ich also sagen: Du musst es riskieren. Ich jedenfalls würde es.
Und auch wenn seine Mutter ihn gar nicht mehr in ihrer Nähe wollte, sie war ja doch irgendwie eine Katze, nicht wahr? Für Babys und Kinder ist genau das wichtig. Für ein Kitten ist eine andere Katze was ganz Besonderes, am besten eine, mit der man toben kann.
 
Krabbentier

Krabbentier

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Erst einmal "herzlichen Glückwunsch" zu dem Entschluss, es mit einer zweiten Katze zu versuchen. Aber bitte nicht sofort beim ersten Knurren/Fauchen den Mut verlieren! :razz:
Dass es mit der Katze Deiner Mutter geklappt hat..... Es gibt überzeugte Singles unter Menschen, warum nicht auch Katzen? Da können viele Faktoren eine Rolle spielen. Ich weiss zu wenig über die Katze Deiner Mutter, um da Prognosen aufstellen zu können. Euer Tier ist auf jeden Fall eins, der NICHT alleine sein möchte. Vllt hat Deine Mutter mehr Zeit gehabt, durfte er auch im Schlaf bei ihr sein, hat schlechte Erfahrungen in Bezug auf andere Katzen gemacht, war weniger anspruchsvoll usw. usw.usw.
Ich wünsche Euch ganz ganz viel Glück dabei, ihn zu vergesellschaften.
Du spricht immer wieder an, dass Du Angst hast überfordert zu sein. Warum?? Es ist nicht viel mehr Arbeit, die finanzielle Seite hast Du selbst ausgeschlossen, und er wird Euch bestimmt nicht mehr nerven als jetzt, im Gegenteil! ;-):p
 
Inconnue

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Unsere Katzen haben auch beide an den Wänden gekratzt. Mein Freund, eher der Hundetyp, hats beiden mehr oder minder aberzogen, indem er immer, wenn sies getan haben, geschnippst hat. Normalerweise schauen Katzen ja dann was los ist, wenn sie dannach weitergekratzt haben, hat er nochmal geschnippst und sie auf ihren Kratzbaum transportiert. Mittlerweile kratzen sie wirklich nurnoch wenn sie spielen wollen, aber nach einmal schnippsen ist dann Schluss.

Er hat übrigens, auch wenn er mit Katzen nicht soo viel anfangen kann, sich gleich für zwei Mietzen entschieden, weil ihm alles andere garnicht in die Tüte gekommen wäre, egal wie sehr ich Katzen liebe.

Weiteres Pro-Zwei-Katzen Argument:


Gleich zwei süße Kätzchen beim schlafen beobachten ;)
 
B

basia90

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Sooo.. jetzt haben wir vor 2 Tagen eine Zweitkatze gekauft. Zunächst hat sich Malina (Zweitkatze) überhaupt nicht anfassen lassen. Dann ist das nächste Problem: sie frisst kaum. Und das allerschlimmste ist, dass sie uns und Puma anfaucht.

Heute Nacht hat es sich angehört, als ob die beiden einen schweren Katzenkampf hatten. Die ganze Nacht habe ich Gemiaue, Gefauche und gaaanz schlimmes Geknurre gehört. Zum Teil fand der Kampf (wenn es denn einer war) unter unserem Bett statt. Ich hatte das Gefühl, dass mir jemand permanent ins Kreuz tritt... Keine Ahnung, was die da angestellt haben..

Jetzt habe ich gerade beobachtet, wie die beiden "spielen". Mit Knurren und Fauchen inklusive (beiderseits). Ich kann im Moment nicht einschätzen, ob es spielen oder kämpfen ist. Vielleicht wollen die beiden testen, wer hier Herr über das Revier ist.

Muss ich mir Sorgen machen???

Ich möchte unbedingt die nächsten Tage mit Malina zum Tierarzt, da sie noch nicht geimpft ist (achso, sie ist 4 Monate alt). Aber wie soll ich das anstellen, wenn ich sie noch nicht einmal richtig anfassen darf???
 
M

Minalita

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Wie waren denn die ersten 2 Tage? Hast du sie von Anfang an zusammengesetzt oder hast du ihr erst mal in einem seperaten Raum die Möglichkeit gegeben anzukommen und sich an dich zu gewöhnen? Und nach welchen Kriterien hast du die Katze ausgewählt? Wie hat sie sich in ihrem vorherigen Zuhause verhalten? I.d.R ist Fauchen und Knurren am Anfang ganz normal und kann auch mehrere Wochen andauern. Wenn sie sich richtig prügeln, solltest du natürlich schon dazwischen gehen.
 
B

basia90

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Ich habe leider (!) den Fehler gemacht und die beiden direkt zusammengeführt, ohne ihr die Möglichkeit zu geben, die neue Gegend zu erkundigen. Wobei ich sagen muss, dass die Zusammenführung eigentlich unspektakulär war, bis auf das bissl fauchen.

Kriterien hatte ich nur folgende:
- keine Hauskatze, da mein Mann und ich Rassekatzen mögen
- mindestens 4 Monate und max. 1,5 Jahre
- nicht ängstlich, eher verspielt, damit sie Puma bissl durch die Gegend scheuchen kann
- ein Mädchen, da sich ggf. Kerle irgendwann zu sehr in die Wolle bekommen
- Kinder gewöhnt

Im alten Zuhause hatte die Mieze mit 3 Kiddies im Alter von 9 Monaten bis 7 Jahren zu tun und war quicklebendig und hat mich auch allerliebst begrüßt und ist gleich neugierig in meine Tasche geschlüpft. Also ich denke, sie hat sich dort wohl gefühlt, aber das jüngste Kind hatte eine Katzenallergie, deswegen musste sie weg.

Sie ist eine heilige Birma, vom Charakter müsste sie gut zu meinem faulen Britisch Kurzhaar passen..denke ich :)
 
H

Hannah44

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Ich persönlich würde mit nem Tierarzt-Besuch warten bis sie sich anfassen lässt, bzw. bis sie sich ein bisschen eingelebt hat und Vertrauen gefasst hat.
Mit Puma und ihr würde ich mal gucken. Das spielt sich vielleicht ein und die beiden verstehen sich am Ende großartig. Jetzt werden sie erst mal ihre Grenzen abstecken wollen und gucken wer der Stärkere ist und wer was zu sagen hat, die Rangordnung wird wohl erst mal festgelegt.
Sind sie denn im Charakter recht ähnlich? Also ähnlich munter und so. Kitten entwickeln sich erst noch, da kann noch viel passieren. Ich würde nur bei Melina warten bis sie von allein kommt, nicht packen, in den Korb rein und ab zum TA. Das kann dann ganz böse in die Hose gehen, am Ende hast Du Probleme mit ihr, weil sie Dir das auf keinen Fall vergessen wird. Dann kann das sein, dass sie nie Vertrauen bekommt.
Zumindest die Grundimpfung sollte sie doch aber haben, oder? Die allererste meine ich jetzt, oder die zwei ersten. Meine zwei Kleinen hab ich damals mit 8 Wochen oder so geholt, zum TA und dann impfen lassen. Kann auch mit 10 Wochen gewesen sein, weil danach hab ich sie dann wieder zum Vater gesetzt, der sich um die Kitten gekümmert hat nachdem die Mutter gestorben ist.
 
M

Minalita

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Von dem was du geschrieben hast klang das auch eher nach einer apprupten Zusammenführung. Aber gut, wenn die beiden sich am ersten Tag nicht sofort zerfleischt haben, wie gesagt knurren und fauchen kann Wochen dauern, dann klingt das doch alles ganz normal. Das sie nicht so gut frisst, musst du beobachten. Biete ihr immer mal verschiedene Futtersorten an und frag nochmal bei der Züchterin nach, was sie gefüttert hat.
Hast du den die Möglichkeit die Wohnräume etwas abzutrennen. Dann könntest du dich mal alleine versuchen mit ihr etwas zu beschäftigen, während dein Mann bei eurem Kater bleibt. Setz dich einfach mal für eine Weile mit ihr in einen Raum, lies ein Buch oder beschäftige dich anderweitig leise und warte ab, bis sie zu dir kommt. Vielleicht ist sie einfach mit der neuen Situation (2 neue Menschen, 1 Kater) überfordert. Lass ihr etwas Zeit, das wird schon:lol: Solange kein Blut fließt zwischen ihr und dem Kater, musst du nicht dazwischen gehen.
 

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