BILD klärt auf-Die Zweite

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Kalintje

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Ich muss mich in letzter Zeit über die BILD-Zeitung wundern und zwar im postiven Sinne.

Neben dem
Artikel zum Thema Trockenfutter hat man sich jetzt der Vermehrermafia von Hunden angenommen. Ich denke unter den Lesern der BILD sind jede Menge potentieller Käufer insofern verspreche ich mir einen positven Effekt. Schön wäre es wenn man auch mal die Katzenvermehrer unter die Lupe nehmen würde:


http://www.bild.de/news/inland/orga...das-leid-der-billig-welpen-28461270.bild.html
 
13.02.2013
#1
A

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Kalintje

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Ich hoffe sehr, dass diese verstärkte Berichterstattung die Menschen zum Nachdenken anregen wird. Persönlich werde ich ja nie verstehen, dass man ein Tier aus dem Kofferaum kauft. Hoffentlich wachen mehr und mehr Leute auf. Die Polizie kann ja nur einen kleinen Teil schnappen, die meisten machen ja einfach so weiter. Nur wenn keiner mehr bei solchen Leuten Tiere kauft wird sich was ändern.
 
Finny

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Ich hoffe auch, dass mehr Menschen irgendwann den Hintergrund verstehen, wenn man sagt: Kauft nicht bei Menschen, die ihre Tiere augenscheinlich schlecht halten.

Problem ist doch, dass hier immer wieder mit dem Mitleid der Menschen gespielt wird.
Ginge es um ein Autoradio, dann würde keiner das total zerkratzte Teil hinten aus dem Kofferraum nehmen. Aber wenn man dann erstmal vor so einem armen tier steht (wobei ich ehrlich gesagt auch einfach nicht begreife, wie man sich überhaupt auf sowas einlassen kann), dann fällt es den meisten schwer zu sagen: nee, den nehme ich nicht mit.

Auch hier lese ich immer wieder: "Ich konnte doch das arme Tier nicht unter diesen Umständen dort lassen."

Aber man muss eben begreifen, dass man nur dann wirklich etwas ändern kann, wenn es keine Nachfrage mehr gibt und da ist dann jeder einzelne gefragt und das fängt eben schon da an, dass man begreift, dass es nicht gut gehen kann, wenn man versucht ein Tier zum Schnäppchenpreis zu erstehen. Denn all die Leute, die überhaupt auf soche Anzeigen anspringen haben durch ihr "Sparbedürfnis" einen großen Anteil daran , dass so ein Handel überhaupt möglich wird.

Aber ich finde es auch gut, dass die Bildzeitung solche Themen aufgreift. Ich habe auch schon einen Bericht im Fernsehen gesehen, in dem in dem Bildzeitungsartikel erwähnter Anwalt Posch bei seinen Fällen begleitet wurde. Auf diese Weise sehen und lesen viele Menschen was hinter so einem Welpenhandel wirklich steckt und vielleicht bringt es ja wirklich etwas...
 
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Kalintje

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Man sollte sich gar nicht erst in die Situation begeben, dass man auf einem zugigen Parkplatz dann aus lauter Mitleid so einen arme Wurm kauft. Zwar rettet man einen, aber macht einfach nur Platz fÑur 100 neue und wer rettet diese?

Schuld sind alle, die sich VORHER keine Gedanken macht. Wenn man da etwas recherchiert- und das Internet macht es möglich- dann lernt man schnell, dass man einen Grossteil der unseriösen Züchter/VERmehrer schon am Telefon erkennen kann, so dass man erst gar nicht da hinfährt.
 
Finny

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Man sollte sich gar nicht erst in die Situation begeben, dass man auf einem zugigen Parkplatz dann aus lauter Mitleid so einen arme Wurm kauft. Zwar rettet man einen, aber macht einfach nur Platz fÑur 100 neue und wer rettet diese?

Schuld sind alle, die sich VORHER keine Gedanken macht. Wenn man da etwas recherchiert- und das Internet macht es möglich- dann lernt man schnell, dass man einen Grossteil der unseriösen Züchter/VERmehrer schon am Telefon erkennen kann, so dass man erst gar nicht da hinfährt.
Sehe ich ganz genauso!

Aber wenn es ans eigene Geld geht, dann scheinen die Menschen an Naivität kaum noch zu überbieten sein. "Aber da stand doch, die werden liebevoll in der Familie aufgezogen" oder "naja, ich fand es nett, dass der Herr uns einen Teil der Strecke abnehmen wollte". Anders kann ich es mir nicht erklären, denn wenn man auch nur eine Minute nachdenkt, dann müsste man sofort misstrauisch werden.
 
Lady of Camster

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Man sollte sich gar nicht erst in die Situation begeben, dass man auf einem zugigen Parkplatz dann aus lauter Mitleid so einen arme Wurm kauft. Zwar rettet man einen, aber macht einfach nur Platz fÑur 100 neue und wer rettet diese?

Schuld sind alle, die sich VORHER keine Gedanken macht. Wenn man da etwas recherchiert- und das Internet macht es möglich- dann lernt man schnell, dass man einen Grossteil der unseriösen Züchter/VERmehrer schon am Telefon erkennen kann, so dass man erst gar nicht da hinfährt.
Nein, Schuld sind nicht all jene die sich vorher keine Gedanken machen.
Es gibt Menschen die sind sensibilisiert darauf einem armen kleinen hilflosen Würmchen zu helfen. Die machen sich da keine Gedanken darüber.
Schau nur, wieviele Menschen ihren Kindern unterm Weihnachtsbaum ein süßes Tierchen hinlegen, und im Sommerurlaub das Tier irgendwo aussetzen. Den Kindern wird vorgelebt wie man mit Tieren umgeht und dass man es ersetzen kann.
Beobachte, wieviele Berichte schnell wieder untergehen, wenn man sie nicht tag täglich wieder in den Medien ins Gespräch bringt.

Das ganze ist nix andres wie der sogenante "Enkeltrick" wo Renter immer wieder drauf reinfallen, oder wie die neueste Masche vom "verunglückten Angehörigen wo man schnell Geld brauch um zu helfen".
Und? Wie oft wird da ständig drüber berichtet und trotzdem fallen die Leute immer wieder drauf rein.

Die Menschen lernen vielleicht nur dann dazu, wenn solche Themen wirklich JEDEN Tag in allen Nachrichtensendungen (wo es um Politik und Krieg geht) immer und immer wieder ausgestrahlt werden.
Regelrecht den Leuten also ins Hirn eingebrannt wird.

Ein Ansatz wäre z.B. noch, wenn eine Strafe darauf ausgesetzt wird, wenn jemand Tiere auf einem Parkplatz von so einem Händler kauft.
 
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Finny

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Nein, Schuld sind nicht all jene die sich vorher keine Gedanken machen.
Es gibt Menschen die sind sensibilisiert darauf einem armen kleinen hilflosen Würmchen zu helfen. Die machen sich da keine Gedanken darüber.
Schau nur, wieviele Menschen ihren Kindern unterm Weihnachtsbaum ein süßes Tierchen hinlegen, und im Sommerurlaub das Tier irgendwo aussetzen. Den Kindern wird vorgelebt wie man mit Tieren umgeht und dass man es ersetzen kann.
Beobachte, wieviele Berichte schnell wieder untergehen, wenn man sie nicht tag täglich wieder in den Medien ins Gespräch bringt.

Das ganze ist nix andres wie der sogenante "Enkeltrick" wo Renter immer wieder drauf reinfallen, oder wie die neueste Masche vom "verunglückten Angehörigen wo man schnell Geld brauch um zu helfen".
Und? Wie oft wird da ständig drüber berichtet und trotzdem fallen die Leute immer wieder drauf rein.

Die Menschen lernen vielleicht nur dann dazu, wenn solche Themen wirklich JEDEN Tag in allen Nachrichtensendungen (wo es um Politik und Krieg geht) immer und immer wieder ausgestrahlt werden.
Regelrecht den Leuten also ins Hirn eingebrannt wird.

Ein Ansatz wäre z.B. noch, wenn eine Strafe darauf ausgesetzt wird, wenn jemand Tiere auf einem Parkplatz von so einem Händler kauft.
Naja, würde man die Sache nur ab dem Zeitpunkt betrachten, ab dem der Käufer nun auf dem Parkplatz steht, und dann vor lauter Mitleid nicht mehr nein sagen kann, dann würde ich dir recht geben. Und das habe ich ja oben auch schon geschrieben, dass ab diesem Zeitpunkt mit dem Mitleid gespielt wird. Denn wie dem Artikel zu entnehmen war, kann man den Tieren ansehen, dass sie nicht gesund sind.

ABER: In diesem Fall hier reden wir ja von Menschen, die irgendwann mal auf die Idee gekommen sind sich ein Rassetier anzuschaffen. Sie haben dann im Internet gestöbert und sind auf diese Anzeigen gestossen. Und hier gibt sehr wohl das Argument, dass man nur auf soetwas reinfallen kann, wenn man sich vorher nicht informiert. Normalerweise müsste ich mir schon Gedanken machen, wieso diese Tiere so viel billiger sind und daraufhin recherchieren. Wenn ich das mache, dann dürfte es nicht schwer sein schnell an die nötigen Informationen zu kommen und die Finger davon zu lassen.

Ich empfinde es als etwas ganz anderes, wenn man völlig unverhofft mit so einem armen Tier konfrontiert wird, ohne, dass man sich selbst eigentlich auf die Suche gemacht hat. Dann würde ich auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass ich das Tierchen nicht mitnehme, weil es mir so leid tut.

Aber in diesem Fall war wohl die erste Motivation einfach etwas Geld zu sparen und dann dafür trotzdem einen tollen Rassehund zu bekommen. Diese Rechnung geht eben nicht auf.
 
Kalintje

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Ich empfinde es als etwas ganz anderes, wenn man völlig unverhofft mit so einem armen Tier konfrontiert wird, ohne, dass man sich selbst eigentlich auf die Suche gemacht hat. Dann würde ich auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass ich das Tierchen nicht mitnehme, weil es mir so leid tut.

Aber in diesem Fall war wohl die erste Motivation einfach etwas Geld zu sparen und dann dafür trotzdem einen tollen Rassehund zu bekommen. Diese Rechnung geht eben nicht auf.
Das sehe ich genauso. Es ist ja nicht so, dass man zufällig und ohen eigenes Zutun auf dem Parkplatz sich mit dem Vermehrer trifft. Wer wirklich zufällig auf so ein Tier stösst, der mag das sein gutes Herz und Sensibilität beanspruchen, wer sich mit dem Vermehrer trifft, weil er ein Schnäppchen machen wollte oder schlicht ignorant ist, der trägt durch sein Tun dieser Tierquälerei und Ausbeuterei zu. Da sollte man sich mal nichts vormachen. Da ist man nicht viel besser als der Vermehrer selbst.
 

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