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Vorsicht, Frage zur Einschläferung :-(

  • Autor des Themas Mimi2012
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Mimi2012

Mimi2012

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Ich weiß, es ist kein schönes Thema, aber ich habe eben etwas im Internet gestöbert, weil ich mich schon über die Kosten der Einschläferung meiner Annie sowie die Vorgehensweise gewundert habe... mich lässt der Gedanke einfach nicht los, dass da irgendetwas nicht richtig gelaufen ist.

Es fällt mir nicht leicht, das jetzt runterzuschreiben...

Ich habe 136 Euro und ein paar cent zahlen müssen! In dem Moment, als ich bezahlen musste, habe ich mich zwar über den Betrag erschrocken, aber nicht nachgefragt, weil ich einfach nur noch aus der Praxis rauswollte. Darüber hinaus waren wir um 23:15 dort.

Das Prozedere war anders, als ich
es bisher kennengelernt hatte. Mimi bekam damals zwei Spritzen, eine Narkosespritze und die nächste direkt ins Herz. Nach der ersten Spritze hatten wir ca. 10 Minuten Zeit sie zu streicheln, ehe sie eingeschlafen ist und bereit war für den letzten Schritt.

Bei Annie verabreichten sie ihr die Narkosespritze auf dem Tisch, die sehr schnell (!) wirkte, ich nahm sie auf den Schoß, sie schlief innerhalb von 30 Sekunden ein (der TA meinte noch sowas wie "jetzt ist sie in einem Zustand, in dem man die Tiere auch operieren würde"). Ich hatte gar keine Zeit, sie richtig in den Schlaf zu streicheln:c020:Dann nahmen sie sie mir wieder weg, legten sie samt ihrem Kissen wieder auf diesen ekligen Tisch und rasierten sie ihr die Vorderpfote, legten eine Art Infusion mit einem weiteren Narkosemittel (???), ca. 5 Minuten später darauf kam das "Tötungsmittel" in den Infusionsschlauch - sorry, wenn ich die Terminologie gerade nicht richtig drauf habe... Er hörte das Herz ab, bis es nicht mehr schlug.

Da fragte ich nach und man sagte mir, das sie das aus Pietätsgründen so machen würden (also keine Spritze direkt ins Herz geben würden).

Jedenfalls... ich weiß bis heute nicht, was ich davon halten soll, vor allem weil ich überall sehr viel niedrigere Kosten und nur Mimi's Prozedere nachlese, wenn ich versuche, es zu googeln... Es geht mir auch nicht ums Geld, aber das Ganze (also auch das Verfahren) kam mir da auch schon seltsam vor (war ja ein fremder TA)... :???:

Wie konnte sie denn nach der ersten Spritze so schlagartig schnell einschlafen?? Bei Mimi dauerte es die üblichen 5-10 Minuten. Ich verstehe das nicht! Ich hätte in dem Moment am liebsten eh alles anders gemacht, mehr nachgefragt etc., aber ich war zu fertig...

Ich musste mich gerade echt zusammenreißen, um das zu schreiben... aber wäre sehr dankbar für Antworten :cry:
 
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17.02.2013
#1
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Erbse

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Hallo,
erst mal...es tut mir sehr leid mit deiner Annie.

Ich mußte bis jetzt zum Glück noch keine Katze einschläfern lassen. Aber Ratten, eine Bartagame und einen Hund. Bei den Ratten und der Bartagame war es mit Narkose, es hat ca 10 Min. gedauert bis sie geschlafen haben und dann die Spritze ins Herz.
Der Hund bekam erst eine Beruhigungsspritze. Dann diese Infusionsnadel. Erst die Narkose und als er geschlafen hat (auch ca 10 Min gedauert), bekam er die letzte Spritze. Beides durch diese Infusionsnadel. Was ich bezahlt habe weiß ich gar nicht mehr. Mit dem Hund ist schon ca 15 Jahre her. Bei den Ratten und der Bartagame waren es glaube ich ca 20 Euro.
 
Sky Eyes Lara

Sky Eyes Lara

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Uff - harter Toback. Also ich finde es auch was seltsam, ich habe meine Lara im Sommer gehen lassen und da bekam sie erst mal ein Muskelrelaxan subkutan gespritzt und anschließend, ebenfalls subkutan, das Tötungsmittel. Das Muskelrelaxan hat sofort gewirkt und sie ist direkt in sich zusammengesackt. Es wurden keine Pfoten rasiert und auch keine Spritze direkt ins Herz verabreicht, sondern alles hinten in den Popo...

Hierfür haben wir 71 Euro bezahlt und auf der Rechnung stand noch irgendwas mit umfangreiche Untersuchung, was ich frech fand. Der Arzt hatte uns lediglich bestätigt, was wir schon wussten.

Mein Beileid zum Verlust deiner geliebten Katze, sie gehen zu lassen ist einer der schwersten Entscheidungen... aber auch die einzig richtige, wenn der Tag kommt.

LG
SEL
 
Mimi2012

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@Erbse und sky eyes lara: Danke... euch auch mein Beileid zum Verlust eurer Fellchen.

Komisch, anscheinend gibt es ja sehr viel mehr Vorgehensweisen als ich dachte. Ich ging bisher immer davon aus, das sei einheitlich.
 
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Mimi2012

Mimi2012

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Bis zu deinem Post dachte ich das auch... :???:
Also für das - hoffentlich noch meilenweit entfernte - nächste Mal lese ich mich gründlich ein und befrage meine TÄ bzw. werde mich in jedem Fall mal kräftig schlau machen. Nichts ist schlimmer als die Ungewissheit, ob man das für das Tier richtige Prozedere ausgewählt hat und es ihm dabei soweit wie möglich gut ging :-?
 
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Tschikitta

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Hallo Mimi,
wir mußten unsere Purzel alias Tiger erst vor kurzem (13.02.2013) einschläfern lassen.
Das war in einer Klinik und verlief so, das Purzel zunächst die Narkosespritze bekam und zwar in den Po. Diese Narkosespritze bekam sie aber schon weit vorher, da die TÄ noch einige Untersuchungen vornehmen wollte. Purzel dieses aber nicht zuließ. Die Todesspritze bekam sie dann über einen Zugang der schon gelegt worden war wegen der Narkosespritze.
Kosten mit sehr genauer Voruntersuchung 96 Euro.
Wären wir nach 20 Uhr gekommen wäre noch ein Nachtzuschlag dazugekommen. Das wird bei dir wohl so gewesen sein. Notarzt plus Nachtzuschlag.
Gruß Helmut
 
Mimi2012

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Tut mir Leid, um eure Purzel... :-(

Aber vielen Dank auch für deine Antwort.

Das erklärt dann zumindest etwas. Das mit dem Nachtzuschlag klingt auch schlüssig, wobei Annie kaum bis gar nicht untersucht wurde, d.h. sie wurde nur kurz angehoben und man bemerkte den kleinen Knubbel an ihrem Bauch, aber von dem wusste ich bereits und teilte das dort auch mit. Dann ging es los. Naja, da werde ich so oder so nicht wieder hinfahren :???:
 
Tragetasche

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Das finde ich aber wirklich teuer. Hier kostet das Einschläfern von Katzen 30 €.
Die genaue Vorgehensweise ist mir aber nicht bekannt.
 
Nanilein

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Hallo,
Brösel musste im Herbst 2011 gehen. Ich weiß die Kosten leider nicht mehr genau, weil uns die Woche insgesamt 700€ gekostet hat. Ich mein jedoch, dass es ca. 60-70€ waren.
Ich kann mir bei deiner Kostenzusammensetzung noch eine Art Notfallpauschale vorstellen!

Brösel hat erst die "Narkose" bekommen. Die hat schon etwas länger gedauert, ich denke so 5 Minuten bis er tief geschlafen hat. Die Ärztin hat uns mit ihm alleingelassen, also hatten wir unsere 10 Minuten mit ihm. Als wir sie geholt haben um ihn über die Brücke zu schicken, hat er das Tötungsmittel über das Pfötchen bekommen, ebenfalls auf dem Tisch.
Das Tötungsmittel sollte man auf dem Tisch verabreichen, da sich bei Eintritt des Todes alle Muskeln entspanne - so auch Blase und Darm.
Das Tötungsmittel hat kein Minute gebraucht :cry:

Schrecklich, aber so war er wenigstens nicht allein...
 
Patentante

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Es tut mir sehr leid, dass Du Deine Maus gehen lassen musstest. Und dann auch noch unter diesen Umständen.

Mein "letztes mal" ist sehr lange her und hat ca. 30 Minuten gedauert. Genau kann ich mich nicht mehr erinnern, nur dass ich mich mit ähnlichen Fragen rumgequält habe, weil sie heftig erbrochen hat bei der ersten Spritze und ich andere Erfahrungsberichte gehört habe.

In Deinem Fall würde ich sagen: ja, der Preis ist happig. Aber nach dem was Du beschreibst war es für Dich noch unschöner als es hätte sein müssen. Aber für Deine Kleine war es glaub ich so friedlich wie nur denkbar. Und das zählt doch letztlich, oder?
 
Mimi2012

Mimi2012

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Vielen Dank für eure Antworten... Es tut mir sehr Leid um euren Verlust... :sad:

Dann war wohl doch nicht alles so falsch :???: Ich habe das Gefühl, die Zeit ist in dieser Praxis - und vor allem in der Zeit nach der ersten Narkosepritze - einfach an mir vorbeigerauscht. Es ging einfach alles so schnell, als wir im Behandlungszimmer waren. Und das tat es wirklich - unabhängig davon, dass ich durch den Wind war. Die Spritze wirkte einfach unfassbar schnell... Mein Freund wusste leider auch nicht mehr, wie lange das Einschlafen genau gedauert hat.

Aber du hast Recht, Patentante, friedlicher hätte es für Annie in der Situation, glaube ich, nicht vonstatten gehen können.

Lieben Gruß!
 
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Gast29323

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hallo mimi,
wir mussten uns auch erst im november von unserem zorro trennen, daher verstehe ich deine trauer darüber und die sorge alles richtig gemacht zu haben, aber glaube mir egal wie unüblich dir die prozedur erscheint ist es gut, dass sie schnell eingeschlafen ist.
wir hatten uns dazu entschieden es zu hause durchführen zu lassen (was unser TA problemslos gemacht hat).
zorro war schon länger krank und trotz der aussage des TA ,,es kann 15 min. dauern,, war der kleiner nach nichtmal 2 min. eingeschlafen. wenn der körper schwach ist, dann kann er einer narkose eben nix mehr entgegen setzen. darum ist ja auch das narkoserisiko bei geschwächten tieren sehr hoch.
die 2. spritze gabs bei ihm übrigens auch subkutan (am bauch) und nicht ins herz.
gezahlt haben wir 70€ (ohne die anfahrt).
und auch unser TA sagte es kann sein, dass er erbricht, kotet und/oder uriniert...

grüße und alles gute
ps: wir haben einen großen bilderrahmen im flur hängen der mit den schönsten fotos von zorro bestückt ist.
abvz
 
Mimi2012

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Vielen Dank für deine Antwort abvz, das erleichtert mich doch sehr...
 
Princessadri

Princessadri

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ich muste damals so 25 bezahlen bei mein tieger und bei ihn hat es nicht so lange gedauert er hat eine nakose bekommen und dann eine überdosis meinte die damalz zu mir dann hat sie in den pfoten reingeschnitten es hat geblutet wie sau:-(
 
Saiyurij

Saiyurij

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Hallo.

Trauriges aber notwendiges Thema..

Erstmal herzliches Beileid an alle...

Ich musste vor etwa 2,5 Jahren die Erfahrung mit einem Pferd machen. Sie bekam damals auch eine Infusion in den Hals gelegt, dann das Narkosemittel gespritzt. Als sie dann am Boden lag und schlief, hatten wir noch Zeit uns zu verabschieden.
Dann bekam sie das andere Mittel, atmete nochmal tief ein und ging über die Regenbogenbrücke.

Zum Thema Spritze ins Herz:
ich hab mal gelesen dass viele TÄ das ablehnen, weils zu unsicher ist. Man muss wohl sehr genau "zielen" und beherzt zustecken um auch wirklich das Herz zu treffen. Gerade bei Ratten (habe selbst 8) gabs da wohl schon ziemlich böse Geschichten :( Das Mittel wirkt wohl nicht richtig wenns nicht direkt ins Herz gegeben wird.
Also ist die Methode mit der Infusion anscheinend "sicherer".

Die Vorgehensweise des TA finde ich auch nicht ok, also dass sie dir deine Katze gleich weg genommen haben... :-(

Die Kosten bei TÄ variieren sehr stark. Es gibt die so genannte Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), soweit ich weiß kann ein TA nach ermessen den 1,5 bis 3-fachen Satz berechnen!
So kostet laut GOT die Euthanasie einer Katze mind. 17,18€, ohne sonstige Kosten (Medikamente, Arbeitszeit, Nachtzuschläge usw...)
(Quelle: http://www.vetvita.de/tierrecht/got/teilb5.shtml)

Liebe Grüße
 
Fin Rasiel

Fin Rasiel

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Huhuu

erstmal Herzliches Beileid :-(

Aber 136 Euro irgendwas? :shock: :e075:
Kann höchstens sein, dass die bei Nacht und als Notfall den dreifachen Satz berechnen dürfen...was ich schon ziemlich vermessen finde.
Ich musste vor etlichen Jahren einmal meine, an einem inoperablen Plattenepithelkarzinom in der Speiseröhre erkrankte Katze erlösen lassen...50 Euro waren da fällig.
Damals waren es auch 2 Spritzen: einmal Beruhigungsmittel, dann das eigentliche, überdosierte Narkosemittel.

LG Fin Rasiel
 

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