Umstellung Fütterungsintervall bei empfindlicher Katze

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Punzel

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Bei mir im Hause leben die drei Katzendamen Ikea, Flecki und Yuna. Ikea und Flecki sind 1 Jahr und 8 Monate alt, Yuna ist 7 Monate alt. Da Yuna als Kitten soviel fressen darf, wie sie möchte, füttere ich morgens eine gute Portion Nassfutter für alle drei, so dass genug übrig bleibt, damit sie über den Tag kommt. Wenn ich von der Arbeit
komme, gib es Nachschlag. Das funktioniert soweit ganz gut.

Mit der Zeit, wenn Yuna alt genug ist, habe ich eigentlich geplant, das Füttern auf drei bis vier Mal täglich umzustellen und das Nassfutter nach 30 Minuten wieder wegzustellen, damit den Katzen nicht immer der Futtergeruch in der Nase hängt. Nur wird das wahrscheinlich für Flecki zum Problem werden. Flecki frisst beinahe alles an Nassfutter und ist wenig mäkelig. Allerdings verträgt sie nur kleinere Mengen auf einmal. Da kommt es ihr natürlich entgegen, wenn immer Futter da steht. Wenn sie größere Mengen frisst, dauert es keine 5 Minuten und sie kotzt das Futter aus. Um gleich danach noch mal zu fressen. Das ist bei jedem Nassfutter so. Ich befürchte nun, dass sie sich bei festen Fütterungszeiten den Bauch vollschlägt, weil sie Hunger hat, und sich das Ganze dann rückwärts durch den Kopf gehen lässt. . Ausserdem möchte ich natürlich auch nicht, dass sie Hunger hat, wenn nach 30 Minuten kein Futter mehr da ist, sie es aber eigentlich bräuchte.

Meint ihr, Flecki und ihr Magen würden sich an feste Fütterungszeiten gewöhnen? Falls nicht, bleibt es eben wie es ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
20.02.2013
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tattooed_thing

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Erstmal grundsätzlich: 3-4 Mahlzeiten am Tag finde ich ungünstig bei adulten Katzen, da es viel Zeit in Anspruch nimmt, d.h.: Sollten sich Arbeitsverhältnisse ändern, ist vielleicht nicht mehr die Möglichkeit vorhanden, so oft zu füttern, obwohl sie an 4 Mahlzeiten gewöhnt sind. Auch wenn Urlaub geplant ist, stelle ich es mir recht schwierig vor jemanden zu finden, der 4 Mal täglich zum Füttern vorbei kommt.
Sollte es aber wirklich so sein, dass Flecki so empfindlich ist und sich nach dem "Überfressen" sofort übergibt, bleibt dir wohl nichts anderes übrid, als öfters kleinere Mengen zu geben.
Noch ein paar Fragen: Welches Nassfutter fütterst du? Wie viel Gramm pro Tag, pro Mietz gibst du? Liegt es garantiert daran, dass zu schnell gefressen wird, oder kann das Kotzen auch andere Gründe haben, wie z.B. Allergien, Krankheiten?
LG
 
Punzel

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Die Mietzen kriegen Grau, Macs, Granatapet und Cats Finefood, ab und an noch Miamor Feine Filets und almo verde Thunfisch. Über den Tag verteilt verputzen die drei ca. 600 Gramm zusammen, wobei Yuna davon den größten Anteil hat. Es wird nachgelegt, wenn sie noch hungrig sind, die 600 Gramm sind ein Mittelwert über einen längeren Zeitraum.

Flecki hatte im letzten Jahr mal einen Darminfekt, der aber ausgeheilt ist. Momentan ist sie gesund, wir waren gerade beim Tierarzt. Flecki kotzt futterunabhängig und nur, wenn sie vorher wirklich richtig zugeschlagen hat. Ich wundere mich, was aus so einem kleinen Katzenmagen an Mengen rauskommen kann. Vor 2 Wochen waren es 2 Tage hintereinander, zur Zeit gar nicht mehr. Was wichtig ist: ich füttere immer gleichzeitig mit drei Näpfen, auch wenn sich Yuna und Ikea meist einen Napf teilen. Aber ich habe festgestellt, wenn eine andere Katze an Fleckis Napf kommt, frisst sie nicht mehr ungestört und geht, bevor sie satt ist. Sie kommt dann wieder, wenn die anderen weg sind. Und bei drei Näpfen hat sie zumindest die Chance, sich einen freien zu suchen.
 
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Okay. Also das Futter, das du fütterst, ist hochwertig, die Menge passt auch. Hast du das Problem mal mit dem TA beredet? Was hat er dazu gesagt?
 
Punzel

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Der Tierarzt sagt, sie ist organisch gesund und nichts würde auf eine Allergie deuten. Sie sieht vom Fell super aus, die Augen sind klar, sie kratzt sich nicht und ist fit wie zwei Turnschuhe. Ich denke, es ist wirklich das "Bauchvollschlagen" - und dann werde ich zu ihrem Besten wohl doch bei mehreren kleinen Mahlzeiten täglich bleiben. Nur wenn ich mal nicht da bin müsste sie mit weniger zurechtkommen, denn der Nachbar-Sitter kommt "nur" 2 x täglich.
 
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Der Tierarzt sagt, sie ist organisch gesund und nichts würde auf eine Allergie deuten. Sie sieht vom Fell super aus, die Augen sind klar, sie kratzt sich nicht und ist fit wie zwei Turnschuhe. Ich denke, es ist wirklich das "Bauchvollschlagen" - und dann werde ich zu ihrem Besten wohl doch bei mehreren kleinen Mahlzeiten täglich bleiben. Nur wenn ich mal nicht da bin müsste sie mit weniger zurechtkommen, denn der Nachbar-Sitter kommt "nur" 2 x täglich.
Ja das wird deine einzige Möglichkeit sein, wenn alles andere ausgeschlossen ist...
 
Punzel

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Ich danke dir jedenfalls für das Brainstorming :).
 
tattooed_thing

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Gern! :) Habe aber leider auch keine andere Idee mehr! Hätte gern weitergeholfen... Aber du kannst ja Bescheid geben, wie es funktioniert mit den vielen kleineren Mahlzeiten und bei Bedarf brainstormen wir weiter! ;-)
 

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