Barfinteresse

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Phobos

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Hallo ich habe mich hier im Forum angemeldet weil ich gesehen hab das ihr euch beim Barfen richtig viel Mühe Berechnungen etc anstellt damit es euren liebsten an ja nichts mangelt.

Ich hab mir auch schon
den Leitfaden durchgelesen. Schaut für mich nocht etwas kompliziert aus :)
Da steht z.B die Katzennährwerte die die Katze braucht. Unterscheidet sich das wirklich nur nach Kilogramm oder muss ich da auch noch auf sonst was Aufpassen.

2. Wie gesagt ich hab das so genau noch nie gesehen mit den Berechnungen und so - bekommt die Katze Mangelerscheineungen wenn mann sagt man fütterte 2 mal am Tag frischfleisch und mix da ein wenig durch?

3. Was haltet ihr von TK Tieren Mäusen Kücken usw. Hab nur gelesen das die nicht suplementiert werden müssen
Ist also besser wenn ich jezt meiner Katze morgens und abends 2 Kücken gebe ?

lg
 
24.02.2013
#1
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Schweden-Tiger

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Ich hab mir auch schon den Leitfaden durchgelesen. Schaut für mich nocht etwas kompliziert aus :)
Da steht z.B die Katzennährwerte die die Katze braucht. Unterscheidet sich das wirklich nur nach Kilogramm oder muss ich da auch noch auf sonst was Aufpassen.
Wenn eine Katze mehr braucht, futtert sie auch mehr. Du supplementierst das Fleisch und nicht die Katze. Eine größere/schwerere Katze mit einem höherem Bedarf bekommt auch größere Portionen.

2. Wie gesagt ich hab das so genau noch nie gesehen mit den Berechnungen und so - bekommt die Katze Mangelerscheineungen wenn mann sagt man fütterte 2 mal am Tag frischfleisch und mix da ein wenig durch?
Meinst Du, Du nimmst frisches Fleisch und mixt NaFu drunter? Das reicht auf keinem Fall außerdem kann es dann zu Durchfall kommen, da die beiden Futtersorten andere Verdauungszeiten haben.

Dann würde ich lieber "normales" NaFu geben und einemal die Woche einen Rohfleischtag einlegen. So nach der 20%-Regel. Dann gibt es auch keine Mangelerscheinungen oder so.

3. Was haltet ihr von TK Tieren Mäusen Kücken usw. Hab nur gelesen das die nicht suplementiert werden müssen
Ist also besser wenn ich jezt meiner Katze morgens und abends 2 Kücken gebe ?
Das ist richtig, dass Küken nicht irgendwie supplementiert werden müssen! Du kannst ihnen ruhig Küken als Leckerli oder so geben .... WENN sie es mögen. Unsere beiden mögen absolut keine Küken und halten sie für absolut giftig :roll: Bei Mäusen gilt das Gleiche (wir haben noch keine Mäuse getestet).
 
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Hallo,

die Bedarfswerte werden nach Katzengewicht bestimmt, ja.
(Begriffsklärung: Bedarfswert = was die Katze an Nährstoffen braucht. Nährwert = was im Futter an Nährstoffen drin ist.)
Bei gesunden und ausgewachsenen Katzen muss man dann nix weiter beachten.

Der Witz beim Barfen (oder einer davon) ist ja aber, dass man das Futter individuell auf die Bedürfnisse seiner Katzen zuschneidern kann. Z.B. kann man für Katzen mit Leber- oder Bauchspeicheldrüsenproblemen das Futter mit weniger Fett anmischen, bei Schilddrüsenüberfunktion mit weniger Jod, bei Nieren- und Harnwegsproblemen mit weniger Phosphor, bei Kotabsatzproblemen mit mehr Ballaststoffen, und so weiter.

Schon allein deshalb lohnt es sich, sich mit der Materie genauer auseinanderzusetzen.

Und Kätzchen in den verschiedenen Wachstumsphasen haben auch nochmal andere Bedarfswerte, die sie aber zum Teil einfach durch die größere Futtermenge im Vergleich zum Gewicht ausgleichen.


Zu den Küken: Wenn man sie als Leckerli gibt oder schätzungsweise maximal zwei Stück pro Tag, dann müssen sie nicht supplementiert werden. Aber trotzdem ist ein Küken kein vollwertiges Beutetier - die Knochen sind noch nicht ausgereift, es sind kaum fettlösliche Vitamine drin gespeichert, es ist kaum Fett dran, und so weiter. Deshalb sollte man sie nicht als Hauptfutter geben. Bei Kätzchen im Wachstum sowieso nicht, die brauchen das Calcium noch dringender als Erwachsene.
Und was Frostmäuse angeht - erstens gibt's da auch oft Babymäuse, für die dasselbe gilt wie für Küken, und zweitens wachsen Futtermäuse meistens unter miesen Bedingungen auf, deshalb ist ihr Nährstoffgehalt sicher nicht mit dem einer wildlebenden "glücklichen Feldmaus" zu vergleichen. Der Nährstoffgehalt eines Beutetieres hängt ja entscheidend davon ab, was es selber zu Lebzeiten gefressen hat.
Supplementieren ist aber bei Küken und Mäusen auch schwierig, weil man die genauen Nährwerte nicht kennt. Nährwertdatenbanken werden ja für Menschen gemacht, und die essen eher selten Küken.
 
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Phobos

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Ja genau dieses Abstimmen finde ich ja so toll :)
Danke erstmal für die Antworten.
Ich nehme mal an iher habt alle diesen Kalkulator um euch auszurechnen wieviel ihr von welcher Zutat benötigt oder.
Das mit dem Rechnen schaut noch etwas kompliziert aus - Muss nochmal genauer lesen.

Das mit den unterschiedlichen Verdauungszeiten habe ich bis jezt nie beachtet :oops:
Aber klingt einleuchtend danke
 
Schweden-Tiger

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Einen Kalki würde ich Dir auf jeden Fall empfehlen!! Ich selbst habe schon so manche Rezepte per Hand gerechnet und dann mit dem Kalki kontrolliert. Das hat auch fast immer gestimmt, aber ich hatte es auch schon, dass mir mal ein Komma "verrutscht" ist oder dass ich irgendwo plötzlich einen Zahlendreher drin hatte. Und das geht dann auf lange Sicht auf die Gesundheit der Katzen.
 
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Für den Anfang gibt es auch Grundrezepte, da werden die Supplemente nur auf die Fleischmenge dosiert - das sind quasi Mittelwertangaben über die verschiedenen Fleischsorten. Damit kann man die Suppis schon mal kennenlernen, bevor man sich ans "richtige" Rechnen wagt.
Wenn man über längere Zeit nach Grundrezept füttern will, dann muss man halt die Fleischsorten sehr viel abwechseln, damit's nicht unausgewogen wird.
 
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Phobos

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ah ok findet man die auch hier irgendwo?

Noch eine extrafrage.

Hab mich jezt die lezten Tage ja mit der Thematik so beschäftigt und es is ja so das Barfen ja auch einige kritische Stimmen gibt

Rohes Fleisch is ja bekanntlich auch ein Herd für Parasiten Bakterien Viren etc.
Es heist oft kranken jungen alten Tieren eher kein Rohes Fleisch da die Ansteckungsgefahr größer ist.

Durchs Kochen dünsten braten verliert ja Fleish an Nährstoffen hab jezt alerdings nichts gefunden wie genau oder wiviel Nährstoffe dadurch flöten gehn.
Anderseits werden ja durch das erhitzen Ketten aufgebrochen die das Verdauen erleichtern da das sonst bei rohem Fleisch der Magen erledigt. Natürlich haen ja Fleischfresser stärkere Magensäuren und können dies besser verdauen.

Ich persnönlich hab mir jezt folgendes Gedacht - kann auch kompletter Blödsinn sein.

Das durch die leichtere Aufnahme der Nährstoffe dadurch das es erhizt wurde vielleicht der Nährstoffverlust der durchs erhitzen verloren geganen ist wieder ausgleicht.
 
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Die findet man hier: http://dubarfst.eu/forum/board2-dub...emente-easyb-a-r-f-und-instinct-tc-geaendert/

Rohes Fleisch is ja bekanntlich auch ein Herd für Parasiten Bakterien Viren etc.
Es heist oft kranken jungen alten Tieren eher kein Rohes Fleisch da die Ansteckungsgefahr größer ist.
Bei kranken Katzen mit chronisch geschwächtem Immunsystem wär ich auch vorsichtig. Aber die Beutetiere, die Katzen in der Natur fressen, sind ja nun nicht grade steril. Und Katzenmütter kochen die Mäuse für ihre Jüngsten auch nicht ab.
Wenn die Evolution die Katzen nicht drauf vorbereitet hätte, mit Bakterien wie Salmonellen fertig zu werden, dann hätte sie nen ziemlich schlechten Job gemacht und die Katzen wären wahrscheinlich schon längst ausgestorben.

Gegen Würmer und andere Parasiten gibt es hierzulande Kontrollen. Das Futterfleisch für Katzen wird ja nicht vom Schlachthausboden zusammengekratzt, das muss dieselben Kontrollen durchlaufen wie Fleisch für den menschlichen Verzehr auch.
Und was Viren angeht - da gibt es nur das Aujeszky-Virus, das über rohes Schweinefleisch übertragen wird, deshalb füttert man das ja auch nicht, außer man vertraut der Quelle (Deutschland gilt bei Hausschweinen als aujeszky-frei).

Geh nicht der Panikmache der futtermittelhersteller-gesponserten Tierärzte auf den Leim. Die Futterhersteller wollen nur durch Abschreckung ihre Kunden halten, damit die weiter das hygienisch einwandfreie (haha) Fertigfutter kaufen.
Einige Tierärzte sind ehrlich besorgt, weil die halt die (wenigen) Fälle auf den Behandlungstisch bekommen, wo es doch mal schief ging. Von den vielen gesunden roh ernährten Katzen bekommen die am allerwenigsten mit.

Ich persnönlich hab mir jezt folgendes Gedacht - kann auch kompletter Blödsinn sein.

Das durch die leichtere Aufnahme der Nährstoffe dadurch das es erhizt wurde vielleicht der Nährstoffverlust der durchs erhitzen verloren geganen ist wieder ausgleicht.
Das kann man jedenfalls nicht pauschal so sagen, wahrscheinlich stimmt es gar nicht.
Proteine werden durch Garen in ihrer Struktur so verändert (denaturiert), dass es da nix mehr zum Ausgleichen gibt.
Ansonsten leiden durch das Erhitzen vor allem die Vitamine, und die sitzen nicht hinter irgendwelchen schwer verdaulichen Proteinketten versteckt. Die Magensäure einer Rohfleisch gewöhnten Katze ist so scharf (pH-Wert < 1), dass sie meistens sogar mit Haaren fertig wird. (Deshalb kotzen roh ernährte Katzen oft weniger Haarballen aus.)
Und Kohlenhydrate, die auch noch langkettig sein können, sind für die kätzische Ernährung sowieso nicht relevant.
 
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Phobos

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Danke

Ja die Frage war eigentlich rein Interesse halber. Hab mir halt so meine eignen Gedanken gemacht beim durchlesen.
Ich glabut bei den Tierärzten geht es sehr oft darum das sehr viele Menschen leider nicht wirklich bei der Futterung überlegen.
Und dann kommen sie wieder an und haben Probleme über Probleme z.B weil sie vom Barfen gehöhrt haben und ab da der Katze jeden Tag ein Stück Putenbrust gegeben haben.
:mrgreen:
 

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