Nach langem überlegen, habe ich mich entschlossen, dem Tom einen Kumpel zu besorgen.
Er ist jetzt 11 Monate und ich denke, besser jetzt als später oder nie.
Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass Tom einen Katzenkumpel braucht. Er hat ja meine Hundemeute, mit denen er sich blendend versteht.
Mit ihm ist ein Welpe eingezogen, die beiden verstehen sich blendend, toben und raufen, lieben sich heiß und innig.
Bei einer meiner Hündinnen liegt Tom oft mit im Körbchen, schnurrt und macht den Milchtritt. Ich glaube, er denkt, das ist seine Mama. Auch mein kastrierter Rüde leckt ihm regelmäßig die Ohren und Tom spielt mit ihm packen und verstecken.
Jeden Morgen werden alle mit Köpfchen geben und schnurren begrüsst.
Ich habe gelesen, man sollte Hauskatzen nie alleine halten und auch ein Hund wäre kein Ersatz.
Ich hätte gerne einmal eure Meinung dazu gehört.
Wird dem Tom irgendwann ein Katzenkumpel fehlen, wenn er alleine bleibt?
Würde er sich überhaupt freuen, wenn er einen bekommt?
Ab und zu kommt die Katze meiner Freundin für ein paar Tage zu Besuch, sie sitzt dann oben im Katzenzimmer. Tom schaut ab und zu nach dem Rechten, zeigt keinerlei Agressivität, aber die Katze faucht ihn immer kräftig an und knurrt, wie ein Hund.
Nachdem ich das Verhalten beobachtet habe, denke ich, dass Tom keine Probleme machen würde, bei der Vergesellschaftung mit einem Neuzugang.
Ich habe mich etwas umgeschaut, denn es soll ja eine Rasse sein, die zu einem Main Coon passt. Nun habe ich einem fast gleichaltrigen Neva Masquerade gefunden und werde ihn mir am Sonntag anschauen.
Boh......... ich bin schon so aufgeregt. Er sieht auf Fotos bombastisch aus.
Da ich immer noch ein wenig unsicher bin, ob ich das richtige mache, würde ich gerne noch eure Meinung wissen.