meine "seltsamen" Katzenstories

  • Autor des Themas Enigma
  • Erstellungsdatum
Enigma

Enigma

Beiträge
212
Reaktionen
1
Hallo Leute,

im Laufe eines Lebens mit Katzen häufen sich ja einige Geschichten zu unseren geliebten Samtpfoten an. Einige sind alltäglich, andere empfinde ich als eher "seltsam", hoffe aber, dass der/die ein oder andere unter Euch so was vielleicht auch schon mal erlebt hat.

EDIT: Natürlich ist jeder eingeladen, seine Stories auch zu teilen!!!

Na dann fang ich mal mit einer ganz harmlosen lieben Story "meiner" (wer eine Katze besitzt weiss, man besitzt keine Katze ;-) ) 1. Katze Daisy an.

Also ich war damals noch ein Kind.
Früher hatten wir auf dem Land gelebt und da gab es immer Katzen, dann sind wir in die Stadt gezogen, Klein Uta war furchtbar katzenlos-traurig und mit 7 oder 8 ging meine Mutter mit mir ins Tiermheim, wo mich dann Daisy sofort als "ihren" Mensch aussuchte.
(keine Bange, kurze Zeit später, kam dann Stups dazu und Daisy war keine Einzelkatze)

Nachdem sich Daisy in unserem Haus eingelebt hatte und unseren "ausbruchsicheren" Garten regulär verliess, hat sie mich immer auf der Hälfte des Schulwegs begleitet. Morgens ging es mit, bis zu einer bestimmten Ecke und Mittags sass sie dann immer wieder da (nur wenn das Wetter so gar nicht mitgespielt hat, nicht) und hat mich laut maunzend wieder begrüßt. Die letzten 500m gingen wir dann immer zu 2. nach Hause.

Als ich später aufs Gymnasium kam und mit dem Bus fuhr, begleitet mich Daisy halt bis zur Bushaltestelle und holte mich da dann auch Mittags wieder ab (immer versteckt in einem Gebüsch an der Haltestelle, weil da recht viele Menschen lang gingen).
Verwirrt war Daisy nur, wenn ich mal Freistunden hatte und früher nach Hause kam. ;-) "Wie Du hast Deinen Weg auch alleine gefunden?"

Jetzt ist sie schon fast 10 Jahre tot, aber ich erinnere mich immer wieder gerne an "meine" erste Katze :)

Weitere Stories folgen (ich hoffe das wird nicht als Spam gewertet, sagt es mir, dann lasse ich es lieber)

Cheers!
Uta
 
Zuletzt bearbeitet:
05.04.2013
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: meine "seltsamen" Katzenstories . Dort wird jeder fündig!
Steffi89

Steffi89

Beiträge
9.284
Reaktionen
47
Warum sollte das Spam sein? Ich les es gerne. Was hast denn noch zu berichten?

Seltsame Stories hab ich keine. Aber Sammy wartet jeden Morgen drauf, dass sie ins Schlafzimmer darf. Dann ist Kuscheln angesagt. Aber auch immer pünktlich. Um 5 nö, halb 6 nö. Um 6 sitzt sie dann da. Ich werde jeden Morgen freundlich von meiner Kleinen empfangen.
Kasi pennt da meist noch und bekommt das nicht mit. Aber kaum ist die Balkontür oder das Fenster auf, da wird er auch wach und muss sich das angucken. :)
 
Enigma

Enigma

Beiträge
212
Reaktionen
1
Oh ich hab noch ein paar, dann schreibe ich morgen weiter. Danke für Dein Interesse.

Warum sollte das Spam sein? Ich les es gerne. Was hast denn noch zu berichten?

Seltsame Stories hab ich keine. Aber Sammy wartet jeden Morgen drauf, dass sie ins Schlafzimmer darf. Dann ist Kuscheln angesagt. Aber auch immer pünktlich. Um 5 nö, halb 6 nö. Um 6 sitzt sie dann da. Ich werde jeden Morgen freundlich von meiner Kleinen empfangen.
Kasi pennt da meist noch und bekommt das nicht mit. Aber kaum ist die Balkontür oder das Fenster auf, da wird er auch wach und muss sich das angucken. :)
:) Wie süß, wie ist sie denn mit der Sommerzeit letztens umgegangen? :) Hatte auch mal eine kleine Glückskatze namens Sammy, die sah Deiner ziemlich ähnlich, nur waren auch noch ein paar rote Flecken mit drin

Na dann schreibe ich morgen mal mehr. :)
 
Steffi89

Steffi89

Beiträge
9.284
Reaktionen
47
Mit der Sommerzeit sind sie typisch kätzisch umgegangen:

"Alte, kannst du die Uhr nicht mehr lesen? Es ist zu früh." Waren beide noch am pennen. hihi
Zwei Tage später hat das aber wieder gut geklappt.

Freue mich mehr zu lesen.
 
Juliafientje

Juliafientje

Beiträge
1.595
Reaktionen
42
So eine ähnliche Geschichte kann ich über Mucki erzählen.
Mein fast 19 jähriger Katzenopa :p Als ich 8 Jahre alt war, haben wir ihn von einem Bauernhof geholt und nachdem er sich eingelebt hatte, durfte er auch raus.
Als meine Schwester geboren wurde war Mucki 2 Jahre alt und ich 10.
Als ich meine kleine Schwester dann später zum Kindergarten brachte, wir mussten dazu nur ein paar Hundert Meter durch den Park laufen, kam Mucki auch oft mit.
Am Kindergarten angekommen wartete er dann im Gebüsch und wenn ich wieder raus kam, rief ich ihn und er lief mit nach Hause. Das fand ich soooooooo toll!
Nur wenn andere Leute oder Hunde kamen verschwand er im Gebüsch, kam aber trotzdem hinterher, nur eben unsichtbar ;-)
 
fridolinchen

fridolinchen

Beiträge
12.426
Reaktionen
195
Eine fast identische Geschichte kann ich von unserer Familienkatze Minka berichten. Sie hat mich morgens fast bis zur Schule gebracht und nachmittags wieder abgeholt. ;-)
 
Enigma

Enigma

Beiträge
212
Reaktionen
1
Nur wenn andere Leute oder Hunde kamen verschwand er im Gebüsch, kam aber trotzdem hinterher, nur eben unsichtbar ;-)
Katzenagent auf einer Mission :)

Eine fast identische Geschichte kann ich von unserer Familienkatze Minka berichten. Sie hat mich morgens fast bis zur Schule gebracht und nachmittags wieder abgeholt. ;-)
Schön! Habe gehofft, dass andere auch so was kennen :)
 
fridolinchen

fridolinchen

Beiträge
12.426
Reaktionen
195
Ich weiss, das ist dein Thread, aber mir fällt noch eine "seltsame" Katzengeschichte ein:
Als mein Vater starb, konnte und wollte meine Mutter unsere Haustiere nicht behalten. Minka wurde zu einer unserer Tanten ins Rheinland gebracht, die dort einen Bauernhof hatte.
Die Fahrt dorthin musste Minka im Kofferraum verbringen.
Nach einem tränenreichen Abschied von ihr fuhren wir die 90 km zurück.
14 Tage später, als ich morgens zur Schule gehen wollte, saß Minka vor der Haustür, völlig abgemagert und mit vielen Blessuren, aber bereit, mich wie immer, zu begleiten.
Sie durfte bleiben! ;-)
 
Steffi89

Steffi89

Beiträge
9.284
Reaktionen
47
Ich weiss, das ist dein Thread, aber mir fällt noch eine "seltsame" Katzengeschichte ein:
Als mein Vater starb, konnte und wollte meine Mutter unsere Haustiere nicht behalten. Minka wurde zu einer unserer Tanten ins Rheinland gebracht, die dort einen Bauernhof hatte.
Die Fahrt dorthin musste Minka im Kofferraum verbringen.
Nach einem tränenreichen Abschied von ihr fuhren wir die 90 km zurück.
14 Tage später, als ich morgens zur Schule gehen wollte, saß Minka vor der Haustür, völlig abgemagert und mit vielen Blessuren, aber bereit, mich wie immer, zu begleiten.
Sie durfte bleiben! ;-)
Och, ist das herzallerliebst. Da ist sie den weiten Weg zu euch zurück gelaufen. Das nenn ich Liebe.
 
Enigma

Enigma

Beiträge
212
Reaktionen
1
Ich weiss, das ist dein Thread, aber mir fällt noch eine "seltsame" Katzengeschichte ein:
Als mein Vater starb, konnte und wollte meine Mutter unsere Haustiere nicht behalten. Minka wurde zu einer unserer Tanten ins Rheinland gebracht, die dort einen Bauernhof hatte.
Die Fahrt dorthin musste Minka im Kofferraum verbringen.
Nach einem tränenreichen Abschied von ihr fuhren wir die 90 km zurück.
14 Tage später, als ich morgens zur Schule gehen wollte, saß Minka vor der Haustür, völlig abgemagert und mit vielen Blessuren, aber bereit, mich wie immer, zu begleiten.
Sie durfte bleiben! ;-)
Oh was für eine schöne Story mit Happy End. :) Unglaublich was unsere Mietzen für einen Orientierungssinn haben. 90km WOW, was für ein treues Tierchen!!!

Achso, das ist natürlich auch ein Thread, in dem schöne/seltsame/lustige Stories von allen ausgetauscht werden können. Je mehr desto besser :)

LG!
 
fridolinchen

fridolinchen

Beiträge
12.426
Reaktionen
195
Das ist gut, denn ich denke mal, dass da gaaanz viele hier etwas zu berichten haben.
Sehr schönes Thema! ;-)
 
shlaa

shlaa

Beiträge
293
Reaktionen
0
ich habe auch eine story zu berichten, ist zwar nicht seltsam aber wirklich sehr süß.

meine kleine zoey maus (7 monate) ist am 9.jänner verstorben :-( (bin noch lang nicht drüber hinweg!) das war ein mittwoch. als ich am donnerstag von der schule nachhause gekommen bin, bin ich es gewohnt von meinen 2 fellpopos begrüßt zu werden, es ist aber nur noch einer da, der mats. bin angekommen hab mich aufs sofa gesetzt und hab angefangen loszuheulen.. er hat gemerkt das irgendwas nicht stimmt und hat sich wirklich! das aller erste mal auf meinen schoß gesetzt. er ist zu mir gekommen, zuerst auf mein oberschenkel hat mich beschnuppert "was ist denn los?" und hat sich zu mir gesetzt und hat dann geschnurrt.. das war das einzige mal bis jetzt das er sich auf meinen schoß gesetzt hat. normalerweise ist er ein bauch/brust hinsetz kater.. :)

das hört sich vll blöd oder sehr vermenschlicht an, aber ich glaube er wollte mich trösten. hat er auch..
 
WeirdStray

WeirdStray

Beiträge
1.295
Reaktionen
47
ich habe auch eine story zu berichten, ist zwar nicht seltsam aber wirklich sehr süß.

meine kleine zoey maus (7 monate) ist am 9.jänner verstorben :-( (bin noch lang nicht drüber hinweg!) das war ein mittwoch. als ich am donnerstag von der schule nachhause gekommen bin, bin ich es gewohnt von meinen 2 fellpopos begrüßt zu werden, es ist aber nur noch einer da, der mats. bin angekommen hab mich aufs sofa gesetzt und hab angefangen loszuheulen.. er hat gemerkt das irgendwas nicht stimmt und hat sich wirklich! das aller erste mal auf meinen schoß gesetzt. er ist zu mir gekommen, zuerst auf mein oberschenkel hat mich beschnuppert "was ist denn los?" und hat sich zu mir gesetzt und hat dann geschnurrt.. das war das einzige mal bis jetzt das er sich auf meinen schoß gesetzt hat. normalerweise ist er ein bauch/brust hinsetz kater.. :)

das hört sich vll blöd oder sehr vermenschlicht an, aber ich glaube er wollte mich trösten. hat er auch..
Katzen reagieren sehr sensibel auf die Stimmung ihrer Menschen.

Familienkater Igor hat mir mal, naja... das Leben gerettet. Das ist schon ein paar Jahre her. Mir gings ganz entsetzlich, Job grad verloren, Beziehung kaputt. Ich war tierisch betrunken und wollte mich umbringen. Zu einer letzten Kippe hab ich mich auf die Couch gesetzt, und Igor kam zu mir und hat sich auf meine Brust gesetzt. Igor ist kein großer Schmuser, auf einen legen oder auch nur dicht dran - das machte er nie, und danach auch nicht wieder.
Ich habs nicht übers Herz gebracht, ihn von mir runter zu schieben. Ich war betrunken, am Boden zerstört und erschöpft, also bin ich einfach sitzen geblieben, statt es "zu Ende zu bringen", Igor die ganze Zeit auf meiner Brust. Genau so bin ich morgens nüchtern und mit einem anderen Blick auf die Welt wach geworden. Ich sagte nur "hey, Miez" und streichelte seinen Kopf, da stand er auf, gab mir einen Blick, der mir durch Mark und Bein ging, so ein richtiger "mach das nie wieder"-Blick, dann stand er auf und ging in die Küche, als wäre nichts gewesen.
Das war wohl sein Dank, dass ich ihm vorher auch schonmal das Leben gerettet habe.

Auch nie vergessen werde ich eine Beerdigung, die ich begleitet habe. Es war eine alte Dame, die zu Lebzeiten dicht am Friedhof gewohnt hat. Während der Trauerfeier drückte sich eine kleine Kuhkatze in den Büschen vor der Trauerhalle herum, nachdem der Sarg in der Erde war und die Trauergäste das Grab verließen schlich die Katze wieder in der Nähe herum. Ein paar Tage später hatten wir noch ein paar Blumen und ein Kreuz dort hinzubringen, und da saß die Katze auf dem frischen Grabhügel... schätze mal, das war ihre.
 
Enigma

Enigma

Beiträge
212
Reaktionen
1
@shlaa oh wie süß, bestimmt konntet Ihr Euch auch ein bisschen gegenseitig trösten :)

Katzen reagieren sehr sensibel auf die Stimmung ihrer Menschen.
Das stimmt, obwohl ich auch viele Katzen habe/hatte, die wegrennen, wenn ich weine. Wahrscheinlich ist das Geräusch nicht so toll für sie. Aber bei Dir ist jetzt alles gut, ja? :) Igor muss nicht nochmal zum Einsatz kommen?

Unsere kleine Sammy damals hat mich auch mal "aufgemuntert" Da war ich auch noch ein Kind, kam von der Schule nach Hause und irgendwas war total blöd, Liebeskummer eines Teenagers, schlechte Noten irgendwie sowas. Ich setzte mich zu Hause an den Tisch, legte mein Kin auf die Tischkante und blies halt Trübsal. Da kam Sammy daher -eigentlich mehr die Katze meiner Mutter, die mehr mit ihr agierte und mich nur als willkommenen 2. Dosi akzeptierte- sprang zu mir auf den Tisch, streckte mir erstmal ihren Hintern ins Gesicht, und beugte dann ihren Kopf so um mich zwischen ihren Beinen anzuschauen. Dann hat sie sich so "verrenkt" dass sie "umgekippt" ist, also eine Art Purzelbaum gemacht hat. Eigentlich hat sie sich ganz unkätzisch unelegant ein bisschen zum Deppen gemacht, sah aber total lustig aus und ich musste lachen.
MISSION ERFÜLLT :)

:)
LG Uta
 
Steffi89

Steffi89

Beiträge
9.284
Reaktionen
47
Mein großer Kater, der Schmusen ja für hochgradig gefährlich hält (nuckelt tut er trotzdem gerne :roll: ), kommt auch jedes mal, wenn es mir mies geht zu mir und legt sich dann auch zu mir.

Meine Zwei sind aber auch untereinander extrem sozial. Katzen fauchen ja meist, wenn der Kumpel vom Doc kommt und noch sediert ist.
Hier nicht. Als ich Sammy kastriert hab, war Kasi danach für uns Beide da. Ich musste meine Katze direkt nach der OP noch schlafend wieder mitnehmen. Hölle pur. Sowas will ich nie wieder. Der Arzt hat Sammy auch viel zu viel Narkose gegeben. Erst zwei Tage später wurde sie halbwegs wach. Hölle. Kasi wich die ganze Zeit nicht von meiner oder ihrer Seite. Hat sie geputzt, angeschnurrt und sich zu ihr gelegt. Bei mir hingelegt und geschnurrt.

Diesen Januar musste Kasi zum Doc, weil der Herr meinte aus 2m Höhe auf den Rücken und das Becken zu fallen.
Wir kommen wieder nach Hause, da hat sich Sammy neben Kasi gelegt und ihn gepflegt.

So süß.
 
WeirdStray

WeirdStray

Beiträge
1.295
Reaktionen
47
Das stimmt, obwohl ich auch viele Katzen habe/hatte, die wegrennen, wenn ich weine. Wahrscheinlich ist das Geräusch nicht so toll für sie. Aber bei Dir ist jetzt alles gut, ja? :) Igor muss nicht nochmal zum Einsatz kommen?
Es läuft :) Die Jungs hier halten mich oben. Die sind aber alle drei von grund auf Schmuser und sehr sensibel, vor allem Maurice, der ja "mein Baby" ist (und heute auf den Tag genau 6 Monate hier, und keiner hat sich gemeldet). Bestes Antidepressiva ever, Katzen... wenn man es selbst nicht schafft, den Hintern auch nur aus dem Bett zu schwingen, weil man zu demotiviert für alles ist - die Katzen schaffen es. Sie machen mir klar "hey, wir brauchen dich, nicht aufgeben" - dieses Argument zieht nie, wenn es von einem Menschen kommt. Menschen können auf sich selbst aufpassen (oder sollten das zumindest können) - aber die Tiere sind auf mich angewiesen. Die Depressionen sind schon viel besser, meine Jungs haben mich echt gut erzogen^^

Meine Zwei sind aber auch untereinander extrem sozial. Katzen fauchen ja meist, wenn der Kumpel vom Doc kommt und noch sediert ist.
Das hab ich hier garnicht. Wenn einer vom Doc zurück kommt, wird der erstmal betüdelt und geputzt. Selbst als Smokie nach 3 Tagen und wirklich sehr nach Klinik riechend wieder kam, war Maurice gleich schnurrend als Begrüßungskommittee zur Stelle :)
 
Enigma

Enigma

Beiträge
212
Reaktionen
1
Hm dann habe ich hier auch noch mal eine Story/nette Erinnerung von/an Daisy. Ist auch nicht soooo außergewöhnlich, aber putzig:

Wie gesagt war ich ja damals noch ein Kind und habe oft mit meiner Freundin im Garten Federball gespielt.
Daisy war als professionelle "Ballkatze" immer dabei. Saß in der Mitte und hat den Federball nie aus den Augen gelassen und wenn er dann mal ins "Aus" ging (das war bei uns ein überwuchertes Erdbeerbeet, in dem wir Menschen den Ball nie gefunden hätten), raste Daisy hinterher und apportierte den Ball fachmännisch.
Nur wenn der Ball mal im Baum landete (den Daisy eigentlich gern bekletterte) holte sie ihn uns nicht zurück, sie fand es wohl zu lustig uns Menschenkindern dabei zu zuschauen, wie wir den Baum erkletterten ("Amateure!").
Später kam dann allerdings klein Stups dazu und der hielt nicht so viel vom Apportieren, der schnappte sich den Ball zwar auch immer aus dem "Aus", dann wurde der aber erstmal ordentlich "getötet"... hm tja, unser Federballverschleiss stieg dann auch mit Stups's Eintritt in das Spiel um ein Vielfaches :)

:)
 
Steffi89

Steffi89

Beiträge
9.284
Reaktionen
47
Hm dann habe ich hier auch noch mal eine Story/nette Erinnerung von/an Daisy. Ist auch nicht soooo außergewöhnlich, aber putzig:

Wie gesagt war ich ja damals noch ein Kind und habe oft mit meiner Freundin im Garten Federball gespielt.
Daisy war als professionelle "Ballkatze" immer dabei. Saß in der Mitte und hat den Federball nie aus den Augen gelassen und wenn er dann mal ins "Aus" ging (das war bei uns ein überwuchertes Erdbeerbeet, in dem wir Menschen den Ball nie gefunden hätten), raste Daisy hinterher und apportierte den Ball fachmännisch.
Nur wenn der Ball mal im Baum landete (den Daisy eigentlich gern bekletterte) holte sie ihn uns nicht zurück, sie fand es wohl zu lustig uns Menschenkindern dabei zu zuschauen, wie wir den Baum erkletterten ("Amateure!").
Später kam dann allerdings klein Stups dazu und der hielt nicht so viel vom Apportieren, der schnappte sich den Ball zwar auch immer aus dem "Aus", dann wurde der aber erstmal ordentlich "getötet"... hm tja, unser Federballverschleiss stieg dann auch mit Stups's Eintritt in das Spiel um ein Vielfaches :)

:)
Ich hab grad Tränen in den Augen vor Lachen.
Katz sitzt unten und begutachtet, wie die Kiddis sich im Baum abmühen. Schön wäre dann, wenn sie leicht gelangweilt, oder amüsiert gucken würde. :lol:

Und den Fedeball töten, das gehört doch zum guten Ton. Man(n) muss doch zeigen wie stark er ist. Damit Frau weis, dass sie sich sicher fühlen kann. Macho :mrgreen:
 
Enigma

Enigma

Beiträge
212
Reaktionen
1
Ich hab grad Tränen in den Augen vor Lachen.
Katz sitzt unten und begutachtet, wie die Kiddis sich im Baum abmühen. Schön wäre dann, wenn sie leicht gelangweilt, oder amüsiert gucken würde. :lol:
Oh da fällt mir auch noch was zu ein. Ich hab mal ein Jahr auf Teneriffa gelebt/gearbeitet auf einer schicken Hotelanlage. Da war ich so Mädchen für Alles u.a. musste ich auch die Mauern ums Grundstück immer mal wieder weiss streichen.
Ich hatte mich da mit einem Kater namens Petrolero angefreundet (zu dem schreibe ich später auch mal mehr) der mir eigentlich nie von der Seite wich und zu dessen Lieblingshobbies es gehörte auf die Palmen hoch und runter zu wetzen.

Naja gut, ich also mal wieder am Streichen: Leiter hoch, Leiter runter (die Mauer war ca 2,5 m hoch und für den oberen Rand brauchte ich halt ne Leiter) Petrolero beobachtet das Schauspiel schon ganz neugierig. Dann kam ich an eine Stelle, wo ich die Leiter nicht aufstelle konnte, weil direkt neben der Mauer eine Palme wuchs. Also versuchte ich diese "Schornsteinklettermethode" (Beine gegen die Mauer, Rücken gegen die Palme) und "raffte" mich so den 1 m nach oben, den ich brauchte um auf der Mauer streichen zu können.
Aber (mag sein dass die Vermenschlichung hier jetzt etwas zu groß ist) ich habe noch NIE einen solchen Gesichtsausdruck bei Petrolero gesehen, wie der, als ich da zwischen Mauer u Palme "klemmte". Ich schwörs er hat gelacht. Das sah aus, als wollte er ständig niesen und dazwischen dann dieser pure Unglaube in den Katzenaugen "Dios mio!! So sieht das aus, wenn Menschen versuchen auf eine Palme zu klettern??!?! :shock: )

Das ist übrigens Petrolero, wir er mir dabei hilft die Poolterasse sauber zu machen ;-)
 

Schlagworte

katzen stories

,

katzenstories

,

warum kuscheln katzen mit wischmopps

Ähnliche Themen