Hunde bzw Katzenbesitzer gefragt

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MiraLady

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Hallo,
ich war bereits schon mal hier und habe mich nach reiflicher überlegung nochmal angemeldet.

Nun habe ich auch gleich eine frage an euch.

Am letzten Wochenende war ich bei einer Bekannten um diese und
ihre Hunde mit meiner Hündin zu besuchen.
Sie hat drei Hauskatzen (EKH) die wie die meisten Freigänger sind.

Mira kennt Katzen und lebte bereits mit zwei zusammen, diese umsorgte sie sehr liebevoll. (Putzen, nebeneinander Schlafen)

Nun waren wir dort zu besuch und ihr Jagdtrieb kam zum Vorschein. Sie versuchte die Katze zu Jagen natürlich ohne erfolg. Ich muss dazu sagen das sie davor bereits zwei mal durch meine schuld gehetzt hat. Kann das diesen Instinkt hervorgerufen haben oder kann es sein das sie die Rasse wirklich unterscheiden kann? (hatte zwei BKH die ja bekanntlich sehr gemütlich sind im Gegensatz zu anderen Rassen)
 
19.04.2013
#1
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Patentante

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Also soweit ich weiß (hatte selbst leider noch nie einen Hund) unterscheiden Hunde sehr klar zwischen allem was zum Haushalt gehört und fremder "Beute". Insofern find ichs jetzt nicht so verwunderlich. Nach Rasse glaub ich kaum dass er unterscheidet.
 
MiraLady

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Mich würde es wirklich interessieren ob sie fremde Katzen die dann bei mir einziehen nach einer Eingewöhnung wirklich als "ihre" Rudelmitglieder anerkennt oder eben dieses Verhalten (Fixieren,Jagen) weiter zeigt.
 
Josie

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Also ich hab eine Schäferhündin und drei katzen, das klappt perfekt! ABER die drei gehören auch zu ihrem Rudel. Sowohl im Haus, als auch draußen unterscheidet sie da ganz klar. Anderen Katzen, wenn wir zum Beispiel spazieren gehen, würden auch definitiv gejagt werden! Gehören halt nciht zum Rudel. Wenn wir Freunde besuchen die auch Katzen haben, ist sie immer an der Leine, wenigstens am Anfang. Beim letzten Mal ging's dann auch mal ohne. Aber sie unterscheidet trotzdem ganz klar! Sie würde nciht bös drauf gehen, aber eben aus Neugierde schon mal ein bißl stürmischer schnuppern und spielen wollen. Meine drei kennen das, es interessiert sie nicht. Fremde Katzen nicht, das kann schon mal nach hinten losgehen und ruckzuck ist das Hundeauge kaputt oder die Nase zerkratzt^^. Ich bin bei fremden Katzen immer sehr vorsichtig.....für beide Seiten!

Wenn sie Katzen schon kennt, ist die Chance sehr gut, das sie sich gewöhnen würde und ihr Rudel erweitert. Vorrausgesetzt, das die Katzen da eben auch mitmachen. Bei Jungtieren ist die Chance noch besser.
Wenn ich überlege, das unsere Vanda meine beiden Kater damals nciht kannte, Katzen generell nicht kannte (die Kater auch keine Hunde!), und trotz ihrer 5 Jahre dann friedlich (nach einiger Gewöhnung) mit ihnen gelebt hat.....da hab ich auch gezweifelt. Mit den dreien jetzt war es dann überhaupt kein Problem!
 
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walks-with-cats

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Nein, Hunde können Katzenrassen nicht unterscheiden.

Es gibt drei Möglichkeiten.
1. Hund kennt Katzen und mag sie. Katzen sind Freunde und kein Futter. Dann ist dem Hundetier egal, ob das Katzentier zum Haushalt gehört oder nicht. Ich habe so ein Hundeexemplar.
2. Hund kennt Katzen und mag sie. Fremde Katzen gehören nicht zum "Rudel" und werden gnadenlos gejagt.
3. Hund kennt Katzen (oder auch nicht) und ordnet sie unter "Beute" ein. Sie werden gnadenlos gejagt.

Nach einer Eingewöhnung kann Mira sich durchaus an Katzen gewöhnen. Das sollte in jedem Fall aber langsam und vorsichtig ablaufen. An Gerüche gewöhnen durch z. B. Deckentausch, mit T-Shirts abrubbeln, ... . Sicherer Raum für die Katzen, z. B. durch eine "Gittertür". Katze und Hund können sich dort begegnen, beschnuppern, ohne dass Gefahr für die Katze besteht (und die ist größer als die Gefahr für den Hund).

Begegnungen mit angeleintem Hund.
Hausleine für den Hund, sicherer Rückzugsort für die Katzen (Kratzbaum, Regale, Schränke, ...)

Da dein Hund Katzen bereits kennt, plädiere ich für eine langsame Zusammenführung mit Geruchsaustausch, Gittertür und beschnuppern, Hausleine für den Hund (um ihn im Notfall zu sichern) und jede Menge Leckerlis zum "Schönfüttern". Ggf. für beide Seiten. Auf jeden Fall brauchen die Katzen einen 100 % sicheren Rückzugsort. Auch um das Hundeauge zu schonen. Katzen, die sich sicher fühlen hauen nicht drauf.
 
Maschkapone_x3

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Hunde können katzenrassen nicht unterscheiden.
aber es kann auch gut am wesen der katzen liegen. Wuslige katzen zb lösen beim hund schneller einen jagdtrieb aus. Und ganz viele hunde wissen ganz genau wer zur familie gehört und wer nicht und unterscheiden das auch ganz genau bzw verhalten sich dementsprechend.
es muss aber auch unterschieden werden ob er sie wirklich richtig jagt oder ob er jetzt einfach entdeckt hat das es spaß macht einer katze hinterher zu fetzen.
 
_Denise_

_Denise_

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Hallöchen,
Sowas ähnliches kenn ich auch.
Wir hatten einen golden Retriever der mit 8 Wochen zu uns kam und mit zwei Katzen aufgewachsen ist. Timmy hat unseren Katzen NIE auch nur ein Haar gekrümmt, dafür hätte ich meine Hand ins Feuer gelegt. Sie haben gekuschelt und geschmust und auch zusammen in Teamarbeit geklaut :shock::roll:
Aber wehe, Timmy traf auf eine fremde Katze, die wurde erst mal angebellt und auch gejagt.
Ich glaube das Hunde den Unterschied sehr wohl merken ob es die Kumpelkatze oder eine fremde Katze ist.
Unsere Katzen haben unseren Timmy allerdings auch sehr gut erzogen :mrgreen: der arme Kerl hat mit seinen süßen 8 Wochen erst mal was von unserer großen, inzwischen Sternenkatze Gina eins auf die Nase bekommen. Aber das hat ihn so sehr geprägt das er den größten Respekt vor ihr hatte. Sie hat ihn immer geärgert und sich in die terrassentür gesetzt, wenn er rein wollte. Der inzwischen ausgewachsene Golden Retriever hat sich einfach nicht getraut an einer alten 18 Jahre alten Katze vorbeizugehen. Das mit anzusehen war ehrlich gesagt schon etwas amüsant :mrgreen:
 
MiraLady

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Das Problem mit dem vorbeigehen habe ich nur wenn die Katze beim Tierarzt im Transportkorb sitzt... sie hat extrem Angst vor dieser Katze da drin... ich muss dazu sagen das sie auch mal gejagd wurde (ja mein Hund wurde von einer Katze gejagd)

sie war noch recht jung (1Jahr) und die Katze saß im hoftor und als wir vorbei liefen (Mira interessiere es eig. nicht) rannte die Katze auf sie zu und Mira schrie als ob man sie gerade töten wolle. Das war auch eine Hauskatze... evtl entstand dabei die verknüpfung?

BKHs sehen ja an sich schon etwas anders aus als EKHs
 
Josie

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Ne, das glaub ich absolut nicht.
Es sit wie bei Katze/Katze.....da muss die Chemie auch stimmen und so ist es mit Hund/Katze auch.
Wichtig ist das langsam annähern und kennenlernen, die Rückzugmöglichkeiten für die Katzen, klare strenge Regeln für den Hund. Und wichitg wäre auch eine möglichst angstfreie Katze, die nicht gleich wegrennt. Sie wird in dem Moment interessant, bleibt sie sitzen, sieht's gleich anders aus. So jedenfalls meine Erfahrungen^^.
 

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