Hallo zusammen,
ich habe 3 Katzen. Und alle drei sind unterschiedlich wie Tag und Nacht und vorallendingen wechseln sie ihr Verhalten oft. Ich denke man kann sowas nicht vorraus planen wie welche Katze auf was reagiert.
Es wurde angesprochen das evt. nicht genug Zeit ist um allen Katzen gerecht zu werden. Dann sollten auch eine weniger angeschafft werden.
Denn nachher ist es das Leid der Katze/n wenn wirklich nicht genug Zeit da ist.
Ich persönlich bin eher ein Gegner von Wohnungskatzen... Besonders dann wenn man die Möglichkeit hat Katzen raus zu lassen.
Ich kann verstehen wenn man Tier nicht raus lassen mag, weil man angst hat sie kommt nicht wieder, wird überfahren oder geklaut. Aber unsere Kinder sperren wir doch auch nicht ein, obwohl wir wissen was draußen alles passieren kann.
Nun versuche ich mal in Kurzform meine Katzen zu erklären.
Mein Ältester ist seit 16 Jahren bei mir von Anfang an draußen besonders nachts. Er schläft am wenigsten von den dreien, manchmal glaube ich er ruht nur und trotz seines alters ist er immer in Action. Und er ist so gar nicht verschmust. Als der Winter so lang war und er trotzdem oft draußen war habe ich versucht ihn über längere Tage drin zu behalten. Und es hat anstandslos funktioniert. Knapp zwei Wochen war er drin und er hat nicht gebettelt oder Verhaltensauffälligkeiten gehabt.
Mein norwegischer Waldkater ist 5 Jahre alt, war Zeit seines Lebens eine Wohnungskatze. Er geht raus, scheint sich aber nicht sonderlich für die Umgebung zu interessieren. Wichtiger sind ihm die anderen zwei. Er ist aufdringlich verschmust, bei den anderen beiden und auch bei mir.
Mein weibchen in der Runde ist 11 und seit knapp einem Jahr bei mir. (Wurde von ihren Vorbesitzern beim Umzug vergessen. :???

Da sie in jungen Jahren anscheinend nicht genug zu fressen bekommen hat, hat sie die größe einer jungen Katze. Sie kann ich nicht mal über Nacht drinen lassen. Sie kommt nur rein zum schmusen oder zum fressen. Als sie einmal operiert wurde, musste sie einen Trichter tragen und ich sollte sie ein paar Tage drinen lassen damit sie mit dem Teil nicht die orientierung verliert oder hängen bleibt. Sie hat mir diese Tage zur absoluten Hölle gemacht....Überall hat sie hingemacht, nichts gefressen, hat stundenlang an Türen und Fenstern gekratzt...Den ganzen Winter war sie viel draußen, jetzt ist sie mehr drinne als draußen.
Ich will damit nur sagen, dass man es nur mit ausprobieren herausfinden kann was klappt und was nicht. Und wenns heute klappt kann es morgen ganz anders sein. Ich bin auf dieses Forum gestoßen da eine Freundin zwei 9 Jahre alte Geschwisterkatzen hat, die sich bis aufs blut bekriegen. Das ist auch ein gutes Beispiel.
Gruß
Andrea