Tierheim fordert Katze zurück?!

LadyMiezi

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Hallo, liebe Katzenfreunde!

Erstmal vorab:

Vor fast 2 Jahren ist unsere erste Katze (Miezi) verschwunden. Leider wurde sie bis heute nicht gefunden.
Jetzt wollten wir uns einen neuen tierischen Begleiter zulegen. Meine Mutter hat letztens eine Anzeige in einem Supermarkt gelesen: "Kater abzugeben" Auf dem Zettel stand, dass das Tier gechipt, geimpft und entwurmt ist. Ein paar Charaktereigenschaften standen ebenfalls drauf.

So, wir haben uns die Nummer geschnappt und angerufen. Nach einem lange Gespräch in dem der Abgabegrund (der Kleine wurde als 2.Katze genommen, versteht sich aber nicht mit dem anderen Kater, der alten Besitzerin) und
weitere wichtige Infos geklärt wurden, stand einem Besuch bei dem Kater nichts mehr im Wege. Der Besuch verlief relativ unspektakulär, der Kleine ist ein echter Angsthase, aber sonst super lieb ;)

Da der Kater aus dem Tierheim stammt, hat die alte Besitzerin nocheinmal mit dem Tierheim telefoniert, ob es denn in Ordnung sei, dass sie den Kater an Leute weitervermittelt, weil er bei ihr nur verdrängt wird (siehe oben). Das Tierheim hat zugestimmt.

Also haben wir beschlossen ihn zu nehmen.

Doch nun, drei Tage später, ruft das Tierheim sowohl bei uns, als auch bei der alten Besitzerin an und meint: "Das Tier muss sofort zurück ins Tierheim, da im Vertrag steht, dass der Kater nur an Verwandte der alten Besitzerin weitergegeben werden darf!"

??? Seltsam erst, hatte das Tierheim doch zugestimmt? Naja, es ist so: In dem Tierheim gibt es eine zweite Vorsitzende und den Vorsitzenden. Mit dem hatte die alte Besitzerin telefoniert und er hatte der Weitergabe zugestimmt. Doch die 2. Vorsitzende meint, dass das nicht ginge.

Leider wurde in dem Gespäch mit dem Tierheim deutlich, dass es denen nur ums Geld, und nicht um das Tier geht. Unsere Reaktion war erstmal, dass wir uns geweigert haben zum Tierheim zu fahren, weil 1. der Kater, da er ja neu ist, sich immer versteckt und wir nicht wissen, wo er ist und 2. hatten wir keine Zeit. Außerdem würde der Kater ja noch mehr verstört sein, wenn wir ihn wieder aus der Familie raus nehmen.

Meine Fragen:

Müssen wir das Tier zwingend zurück geben?

Welche Rechte haben wir?

Welche Rechte hat das Tierheim?

Welche Argumente sprechen dafür/dagegen, dass wir den Kater behalten?

Bin echt verzweifelt und möchte eigentlich für das Tier das Beste :!:
 
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14.05.2013
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Smee74

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Hallo,

also die Rechte leiten sich aus dem entsprechenden Schutzvertrag, den die Person, die den Kater aus dem Tierheim übernommen hat mit dem Tierheim geschlossen hat, ab.
Blöd gelaufen ist in dem Fall, dass ihr den Kater mitbekommen habt, bevor abschließend (schriftlich) mit dem Tierheim geklärt wurde, dass die Übergabe okay ist.
Mein Vorschlag in dem Fall wäre: fahrt OHNE den Kater ins Tierheim und redet mit denen.
Könnte logischerweise sein, dass ihr eine Vermittlungsgebühr ans TH zahlen müsst (so als ob der Kater zurückgegeben worden wäre und ihr ihn jetzt aus dem TH vermittelt bekommt) was in dem Fall eigentlich rechtens ist, da wahrscheinlich eine Rückgabe ans TH hätte erfolgen müssen, laut Vertrag.
Lasst Euch am Besten mal eine Kopie vom Übergabevertrag geben, dann wisst ihr zumindest mal, was da drinsteht.
Ansonsten könnt ihr eigentlich nur mit dem TH reden - die sollten eigentlich auch so einsichtig sein, mit Euch eine Lösung zu finden, die für das Tier gut ist.
Wenn das allerdings mit einer Spende ans TH verbunden sein sollte, würde ich mich da auch nicht gegen wehren an Eurer Stelle, denn die knapsen hart genug dran, überhaupt existieren zu können und Tieren zu helfen....
Ich plädiere also aus dem, was ich bis eben las: das Tierheim könnte hier im Recht sein, und man sollte menschlich offen miteinander versuchen, eine Lösung für das Katerchen zu finden.

Viel Erfolg !

LG
Smee
 
LadyMiezi

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Ansonsten könnt ihr eigentlich nur mit dem TH reden - die sollten eigentlich auch so einsichtig sein, mit Euch eine Lösung zu finden, die für das Tier gut ist.
Wenn das allerdings mit einer Spende ans TH verbunden sein sollte, würde ich mich da auch nicht gegen wehren an Eurer Stelle, denn die knapsen hart genug dran, überhaupt existieren zu können und Tieren zu helfen....

Smee
Die alte Besitzerin hat dem Tierheim auch schon oft gespendet...
Trotzdem hat uns der Ton nicht gefallen, wie die das zu uns gesagt haben. Der war eigentlich echt unfreundlich, sodass meine Eltern sich erstmal gesperrt haben.
 
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Smee74 hat recht, Vertrag ist Vertrag
Wenn die Katze lt. diesem nur ans TH zurückgegeben werden darf, ist das erstmals rechtens.
Ihr müsst also mit dem TH reden und wenn ihr partout nichts zahlen wollt, eben an das überfüllte Tierheim appellieren, dass der Kater es bei Euch doch besser getroffen hat, als wieder dort zu landen, dadurch wurden dem TH ja auch Kosten erspart, die diese dann als "Spende" verrechnen können - evtl. könnt ihr ja trotzdem eine Futterspende o.ä. anbieten, da mit sich eine Einigung im Sinne des Katers findet.

Viel Glück
 
Cavewoman

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Falscher Ton hin oder her: Wollt ihr das Tier behalten, dann gebt klein bei und haltet euch gütlich!

Das Tierheim hat den längeren Hebel, oder wollt ihr das am Ende das Katerle beschlagnahmt wird?
Wenn das Tierheim es drauf anlegt, hat es die Mittel.

Ich würde auch dort hinfahren und mit ihnen reden, es geht doch schließlich darum, das ihr den Kater behalten wollt, oder gebt ihr ihn wieder ab, weil der Tonfall ein wenig daneben war?

Schutzverträge sind dafür da, um das Tier zu schützen und in die Hände zu geben, für die es vorgesehen ist, ändert sich die Lage, sollte man sich mit dem Tierheim in Verbindung setzen und eine Regelung treffen.
Interessant ist nun, ob die andere 2. Vorsitzende mit sich reden lässt, weil das Tier auf zusage der anderen Vorsitzenden schon den Besitzer gewechselt hat! Fahrt doch einfach mal hin und redet mit ihr, vielleicht fühlte sie sich einfach nur hintergangen und will, das eine "ordentliche" Übergabe, per Vertrag, an Euch gemacht wird.

Das ist doch nur legitim, denn dann gehört der Kater euch auch wirklich!
 
hibacki

hibacki

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Ja und ihr spendet doch auch mal :???:


ich hab mal gehört das die Katze immer dem Tierheim gehört auch wen sie ein zuhause gefunden hat, deswegen kann das tierheim bestimmen und sogar polizei vorbei schicken weil es deren Besitz ist,

die alte Besitzerin hätte das Tier auch ins Tierheim zurück geben müssen ! In den meisten verträgen steht die Tiere dürfen nicht verkauft oder weiter geben werden, sondern müssen zurück ins Tierheim!

Wen ihr die Mietze behalten wollt müsst ihr warscheinlich die Gebühren bezahlen..und fragt nochmal über das Wesen nach ob er nen Einzeltier ist oder nicht da Katzen eigl nicht alleine gehalten werden sollten...

Wen euch das zu teuer ist wäre es besser auf ne Katze zu verzichten...
 
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LadyMiezi

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Ähm, wir wollen ja nicht falsch rüber kommen, aber wir sind nicht geizig -.- Sorry, aber ihr kommt auch ein bisschen komisch rüber... Als wären wir Verbrecher!

Und wir sind durchaus bereit etwas zu zahlen! -.- nur erst zu sagen, "alles okay" und dann, doch nicht... Naja.

Noch eine weitere Info: Der Mann, der uns das Okay gegeben hat, ist Vorsitzender (sorry, hab mich oben vertippt) Nur jetzt meint seine 2. Vorsitzende ihm da rein reden zu müssen...

Wen euch das zu teuer ist wäre es besser auf ne Katze zu verzichten...
Ich finde es relativ frech, einfach über Umstände zu reden, von denen du nichts weißt... Es geht um unserer Rechte, bzw deren Rechte. Nicht um Geld...

Habe noch etwas Interessantes gefunden:

Auf der anderen Seite können sich jedoch die Tierheime nach der Zahlung der vereinbaren Gegenleistung für das Tier nicht das Eigentum daran vorbehalten oder sich umfangreiche Auskunfts- und Kontrollrechte vorbehalten, die deutlich in die Persönlichkeitsrechte der Erwerber eingreifen.

Der Tierschutzverein Reutlingen fühlte sich jedoch jüngst befleißigt, seine mutmaßlichen Rechte aus einem Tierschutzvertrag gegenüber der Tiererwerberin geltend zu machen. Nachdem die Erwerberin das Tier zeitweise einer Freundin überlassen hatte, erschienen Mitarbeiter des Vereins bei dieser Freundin und nahmen das Tier(den Hund) einfach mit.


Das Amtsgericht Reutlingen entschied hierauf zu Recht in einem einstweiligen Verfahren durch Beschluss (AG Reutlingen 14 C 437/08), dass der Hund an die Erwerberin herauszugeben sei. Es wurde herbei deutlich gemacht, dass der Verein das Tier im Wege der verbotenen Eigenmacht an sich genommen hatte.


Nachdem der Verein es bezüglich des gleichen Hundes genau wissen wollte, verlangte er in der Folgezeit klageweise die Herausgabe des Hundes, die Zahlung einer Vertragsstrafe, sowie Auskunft darüber, wo der Hund verblieben sei. Das Amtsgericht Hamburg wieß die Klage ab, wobei das Landgericht Hamburg in der Berufungsinstanz (LG Hamburg 309 S 149/09) deutlich machte, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des klagenden Vereins wohl gegen Treu und Glauben verstoßen und die Erwerberin unangemessen benachteiligen. In der Folge wurde die Berufung zurückgenommen und es blieb bei der Klageabweisung durch das AG Hamburg (15A C 71/09 v.4.9.2009). Das Amtsgericht und auch das Landgericht gingen hierbei eindeutig und unmissverständlich davon aus, dass es sich bei dem Übergabevertrag um einen Kaufvertrag handelt. Deshalb unterliegen die Vertragsbedingungen auch der Klauselkontrolle.


Die vorgenannte Urteile und Beschlüsse dürften in Zukunft alle Tierschutzvereine zur Vorsicht mahnen, die aufgrund von Tierschutzverträgen so genannte „Tierschutzaußendienstgruppen" in nicht unerheblicher Personalstärke unterhalten und mit diesen Gruppen vor fremden Grundstücken Einlass verlangen um anschließend dann das eine oder andere Tier an sich zu nehmen. Die Vereine müssen einsehen, dass für die Überwachung des Tierschutzes die Behörden zuständig sind und man die Vereinsgelder sinnvoller in die Pflege- und Hege der Tiere investiert.


von: http://www.anwalt.de/rechtstipps/tier-schutzvertraege-auf-dem-pruefstand_008867.html
 
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Cavewoman

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Recht hin oder her:
Wollt ihr das Tier und eine gütige Einigung, oder wollt ihr mit nem Anwalt vor Gericht kämpfen.

Wenn es Euch darum geht, das ihr das Tier gerne behalten möchtet, dann redet doch einfach mit dem Tierheim, das ist doch die einfachste Lösung für alle Parteien!

Das sind Menschen, mit denen kann man reden und nur, weil mal ein falscher Ton angeschlagen wurde, gleich mit Rechten zu argumentieren und es auf diesem Weg laufen zu lassen, bringt euch auch erst mal nichts, denn bevor ihr ein Gerichtsurteil hättet, wäre der arme Kater schon längst weiter vermittelt.

Legt euch nicht an, sondern einigt euch, im Sinne des Tieres!
 
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Doch nun, drei Tage später, ruft das Tierheim sowohl bei uns, als auch bei der alten Besitzerin an und meint: "Das Tier muss sofort zurück ins Tierheim, da im Vertrag steht, dass der Kater nur an Verwandte der alten Besitzerin weitergegeben werden darf!"
Von so einer "Verwandtenregelung" habe ich ehrlichgesagt noch nie was gehört, geschweige denn gelesen.:???:
Normalerweise steht ja in solchen Schutzverträgen klipp und klar drin, dass das Tier zurück ins Tierheim/Tierschutzorga muss, wenn der Adoptant es aus irgendwelchen Gründen nicht mehr behalten kann.
So sieht es rechtlich eben aus.

Aber es gibt bestimmt Wege, sich irgendwie zu einigen. Vernünftig miteinander Reden ist manchmal Gold wert.:wink:

Ich drücke Euch und dem Katerle alle Daumen!
 
LadyMiezi

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Das sind Menschen, mit denen kann man reden und nur, weil mal ein falscher Ton angeschlagen wurde, gleich mit Rechten zu argumentieren und es auf diesem Weg laufen zu lassen, bringt euch auch erst mal nichts, denn bevor ihr ein Gerichtsurteil hättet, wäre der arme Kater schon längst weiter vermittelt.

Legt euch nicht an, sondern einigt euch, im Sinne des Tieres!

Ich finde es schon wichtig zu wissen in welcher Rechtslage man sich befindet! Und wir werden ja mit dem TH reden -.-

Es geht nur darum: (da ja manche den Kontext oben nicht verstanden haben) das Tierheim hat kein Recht den Kater jetzt sofort zurück zu fordern. Mit anderen Worten: Wir haben nun genug Zeit mit dem TH zu reden.

@ 36 Pfoten: Wahrscheinlich hast du Recht ;)

Ich möchte nun keine weiteren Beiträge mehr zu dem Thema, da ich das Gefühl habe, dass sich die Diskussion nur im Kreis dreht ;)
Danke für eure Antworten...
 
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purpurchen

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Klar will das TH vom ersten Besitzer das Tier zurück, bringt denen schließlich Geld (die Gebühr die man bei Abgabe bezahlen muss)! Und wenn ihr den Kater dann nehmen würdet, müsstet ihr ja nochmal die Vermittlungsgebühr bezahlen. :roll:
 
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Klar will das TH vom ersten Besitzer das Tier zurück, bringt denen schließlich Geld (die Gebühr die man bei Abgabe bezahlen muss)! Und wenn ihr den Kater dann nehmen würdet, müsstet ihr ja nochmal die Vermittlungsgebühr bezahlen. :roll:
..oder Tierheime/TS-Vereine etc. wollen damit nur verhindern, dass Tiere einfach weitergereicht werden und so möglicherweise zu Wanderpokalen mutieren:wink:

Mir ist jedenfalls noch nie eine "geldgeile" Tierschutzorga begegnet...
 
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Lady of Camster

Lady of Camster

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Ich weiß, du willst hier keine weiteren Beiträge mehr. Trotzdem möchte ich noch was dazu äußern.

Dass du enttäuscht und wütend über das Tierheim bist, kann ich sehr gut verstehen.
Die Art und Weise wie die reagiert haben, geht so gar nicht.
Ich persönlich wäre da auch auf 180-zig.

Persönlich zum TH fahren, ohne Katze, machst du ja auf jeden Fall.
Vielleicht könnte die vorherige Besitzerin ja mitkommen. Einfach deshalb, damit die von zwei Seiten noch mal erklärt bekommen warum du "wütend" bist.
Die Vorbesitzerin hat ja schließlich alles richtig gemacht, beim TH nachgefragt und das ok bekommen.
Dementsprechend würde ich das Gespräch auch nur dann führen, wenn der 1. Vorsitzende, der sein ok gegeben hat, dabei ist.

Wichtig ist, dass ihr sachlich bleibt bei dem Gespräch. Notfalls einmal mehr auf die Zunge beisen, ehe man durch verärgerte Aussagen die Lage noch verschlimmert.

Ich drück mal feste die Daumen, dass sich für alle Beteiligten das ganze zum guten entwickelt und der Kater bei euch bleiben darf.
 
Evelyn1603

Evelyn1603

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Hallo, liebe Katzenfreunde!

Erstmal vorab:

Vor fast 2 Jahren ist unsere erste Katze (Miezi) verschwunden. Leider wurde sie bis heute nicht gefunden.
Jetzt wollten wir uns einen neuen tierischen Begleiter zulegen. Meine Mutter hat letztens eine Anzeige in einem Supermarkt gelesen: "Kater abzugeben" Auf dem Zettel stand, dass das Tier gechipt, geimpft und entwurmt ist. Ein paar Charaktereigenschaften standen ebenfalls drauf.

So, wir haben uns die Nummer geschnappt und angerufen. Nach einem lange Gespräch in dem der Abgabegrund (der Kleine wurde als 2.Katze genommen, versteht sich aber nicht mit dem anderen Kater, der alten Besitzerin) und weitere wichtige Infos geklärt wurden, stand einem Besuch bei dem Kater nichts mehr im Wege. Der Besuch verlief relativ unspektakulär, der Kleine ist ein echter Angsthase, aber sonst super lieb ;)

Da der Kater aus dem Tierheim stammt, hat die alte Besitzerin nocheinmal mit dem Tierheim telefoniert, ob es denn in Ordnung sei, dass sie den Kater an Leute weitervermittelt, weil er bei ihr nur verdrängt wird (siehe oben). Das Tierheim hat zugestimmt.

Also haben wir beschlossen ihn zu nehmen.

Doch nun, drei Tage später, ruft das Tierheim sowohl bei uns, als auch bei der alten Besitzerin an und meint: "Das Tier muss sofort zurück ins Tierheim, da im Vertrag steht, dass der Kater nur an Verwandte der alten Besitzerin weitergegeben werden darf!"

??? Seltsam erst, hatte das Tierheim doch zugestimmt? Naja, es ist so: In dem Tierheim gibt es eine zweite Vorsitzende und den Vorsitzenden. Mit dem hatte die alte Besitzerin telefoniert und er hatte der Weitergabe zugestimmt. Doch die 2. Vorsitzende meint, dass das nicht ginge.

Leider wurde in dem Gespäch mit dem Tierheim deutlich, dass es denen nur ums Geld, und nicht um das Tier geht. Unsere Reaktion war erstmal, dass wir uns geweigert haben zum Tierheim zu fahren, weil 1. der Kater, da er ja neu ist, sich immer versteckt und wir nicht wissen, wo er ist und 2. hatten wir keine Zeit. Außerdem würde der Kater ja noch mehr verstört sein, wenn wir ihn wieder aus der Familie raus nehmen.

Meine Fragen:

Müssen wir das Tier zwingend zurück geben?

Welche Rechte haben wir?

Welche Rechte hat das Tierheim?

Welche Argumente sprechen dafür/dagegen, dass wir den Kater behalten?

Bin echt verzweifelt und möchte eigentlich für das Tier das Beste :!:
Hallo,
Auf keinen Fall würde ich das Tier zurück geben , dadurch kann es sein, dass es total verstört wird. Zur Not würde ich klagen.

Liebe Grüsse Evelyn
 
bran

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Der Thread ist von 2013. Mittlerweile sollte die Sache geklärt sein...
 
saurier

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Eigentlich wird einem ein Hinweis gezeigt
Der letzte Beitrag zu diesem Thema wurde vor mehr als 1 Monat erstellt.
Wenn deine Antwort keinen direkten Bezug zu diesem Thema hat, erstelle bitte ein neues Thema.
, wenn der Thread veraltet ist - vielleicht einfach noch etwas genauer hinschauen, dann wird das schon noch :wink:.
 

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