Hilfe Vergesellschaftung

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finchen111

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Hallo, vielleicht hat noch jemand einen Tip.Wir haben vor 6 Wochen einen knapp einjährigen Kater ( Joschi) aus dem Tierschutz zu unserer vorhandenen 5jährgen Katze ( Lisa) dazugenomen.Leider mag Lisa ihn gar nicht.:neutral:In der ersten Woche hatten wir Joschi separiert durch Kindergitter.Lisa saß auf der Treppe und schaute, wie wir es nannten, Joschi TV.In der 2ten Woche war das Türgitter dann weg und die Ruhe vorbei.Soll heißen: Lisa giftete Joschi die ganze Zeit an, hat ihn aber so gut wie nie angegriffen.Wenn überhaupt
gibt es ein paar Pfotenhiebe, mehr nicht.Sie hat die ersten Wochen nur noch unter dem Sofa oder unter dem Bett verbracht.Wenn sie raus kam, und Josch ging auf sie zu ,wurde er angegeifert.Mir tat Lisa sehr leid, weil sie sich selber in ihrer Freiheit so beschnitt, während Joschi fröhlich die Welt erkundete.Joschi faucht oder meckert sie nie an.Wenn SIE es tut, geht er meist weg.Deswegen riet man uns bei der Tierschutzorga zu ihm, er ist nicht dominant.Sonst hätten sie uns ja auch seine Schwester geben können.Alerdings: wenn Lisa Pfotenhiebe verteilt, haut er zurück.Aber das ist ja normal.Wer läßt sich schon gern verhauen???
Jetzt sind 6 Wochen vergangen.Joschi ist neugierig, Lisa ängstlich giftig.Soll heißen: Lisa giftet ihn immer noch an und schleicht dann meistens geduckt davon,Inzwischen verkriecht sie sich aber nur noch kurz unter dem Sofa nach so einen Attacke und kommt dann wieder heraus.DAS finde ich eigentlich positiv.Mehr Fortschritt kann ich trotz Feliwaystecker nicht entdecken:neutral:.Wenn wir es zulassen, schläft Lisa den ganzen Tag auf dem Bett und kommt nicht heraus aus dem Schlafzimmer.Halten wir die Tür zu, sitzt sie häufig auf der Rückenlehne des Sofas.Hat jemand von Euch das auch durch?? Die Tierärztin meinte, meist gibt sich das auch nicht mehr.Die Tierschutzorga ( die so etwas ja auch öfter macht) sagt: laß sie selbst das Tempo bestimmen.Das wird noch.
Sie müßen sich ja nicht lieben, aber ein bischen mehr Entspannung wäre schon schön.Wir haben die Möglichkeit Jochi zurückzugeben.Aber das möchten wir nicht.Der kleine Mann ist uns auch ans Herz gewachsen
 
19.05.2013
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Wenn wir es zulassen, schläft Lisa den ganzen Tag auf dem Bett und kommt nicht heraus aus dem Schlafzimmer.Halten wir die Tür zu, sitzt sie häufig auf der Rückenlehne des Sofas.
Da würde ich erstmal Regelmäßigkeit hineinbringen. Soll heißen: ich würde alle Türen immer offen lassen, damit Lisa genügend "Fluchtmöglichkeiten" hat und sicher sein kann, wohin sie ausweichen kann.

Und ansonsten würde ich mich der Aussage der Tierschutzorga anschließen und sagen, das wird noch;-)

Mein Möhrchen Nr. 1 hockte geschlagene 8 Wochen in einer Kratzbaumhöhle, ehe sie sich überhaupt mal rausgetraut hat. Sie saß dort drin und hat nur geknuttert und gefaucht. Ich musste sie auch dort drin füttern, da sie sich gar nicht bis zum Napf getraut hat. Ihre Geschäftchen hat sie in geduckter Haltung ca. einen Meter neben der Höhle auf dem Teppich erledigt. Ins Klo traute sie sich ja auch nicht...

Aber irgendwann war dann das Eis gebrochen und Möhrchen fing an, ihre neue Umgebung zu erkunden und Freundschaft mit den kätzischen Mitbewohnern zu schließen. Also Du siehst, so "schlimm" ist Euer Fall gar nicht.;-)

Spielen die beiden denn gerne? So ein gemeinsames Spiel mit einer Katzenangel zum Beispiel fördert den Gemeinschaftssinn. Oder Du kannst ja mal versuchen, ein paar Leckerlies zu werfen, wonach sie gemeinsam jagen können.

Ich wünsche Euch viel Erfolg.
 
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finchen111

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Hallo und vielen Dank für die Antwort:).Die Geschichte läßt hoffen..
Die Tür ist wirklich die allermeiste Zeit auf.Auch jetzt gerade wieder.Lisa liegt auf dem Bett unter einer Wolldecke und Joschi ist draußen unterwegs. Wir versuchen Lisa zu behandeln wie immer und wenn die beiden sich zoffen, bzw. Lisa zofft, nicht einzugreifen.Die Tierschutzorga riet Lisa nicht im Schlafzimmer zu füttern.Sie hätte ja die Möglichkeit sich ihr Futter zu holen und wir sollen sie behandeln wie immer.Und füttern im Schlafzimmer gehört nicht zum normalen Ablauf.Sie kommt aber wie gesagt dann auch nicht wirklich heraus Aber gegen Deinen Fall geht es ja bei uns noch.Wie gesagt;ich bin froh, daß Lisa AUF dem Bett liegt und nicht darunter.Lisa spielt nicht soooo gerne.Oder wenn, dann mit Kugeln aus Alufolie. Mit der Angel auch, aber nicht so gerne. Joschi spielt mit allem was er findet.Er ist ja noch jung.Dadurch das er seit dieser Woche raus darf wird er ja auch etwas ruhiger.
LG
 
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.Die Tierschutzorga riet Lisa nicht im Schlafzimmer zu füttern.Sie hätte ja die Möglichkeit sich ihr Futter zu holen und wir sollen sie behandeln wie immer.Und füttern im Schlafzimmer gehört nicht zum normalen Ablauf.
So ist es. Bei Vergesellschaftungen tut man am besten so, als wär alles völlig "normal", auch wenn das manchmal schwer fällt.

Wie sind denn Eure Fütterungszeiten? Eventuell würde ich abends, bevor Ihr ins Bett geht, noch etwas Futter hinstellen. Erfahrungsgemäß funktioniert die Annäherung am besten nachts, wenn der nervöse Dosie schläft.:mrgreen:

Futtern die beiden denn gemeinsam oder gibt es Zoff am Napf?
 
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finchen111

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Hallo, war ein Versehen.Hing ewig in der Vorschau fest.Es ging einfach nicht weiter, da habe ich es anders noch einmal versucht
 

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