Fast 4 Monate und ich trauere noch immer so um dich

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LazyKitty

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Meine kleine Maus, fast 4 Monate ist es nun her, seit du gegangen bist, und obwohl nun schon so viel Zeit vergangen ist, trifft mich die Trauer gepaart mit Schuldgefühlen immer wieder, wie eine Ohrfeige ins Gesicht. Dieses Gefühl fühlt sich an, als ob mein Herz zerbrechen würde an diesem Schmerz. Als ob mir jemand mein Herz aus der Brust reißen würde.
Du fehlst mir an allen Ecken und Enden, und
besonders Nachts ist es immer wieder noch schlimm, da ich dich so arg vermisse. Das schmerzlichste daran ist wohl die Tatsache, dass die Welt sich auch nun jeden Tag weiterdreht, ohne dich.

Es steht nun fest, dass wir im Sommer wieder ein kleines Katzenmädchen bei uns aufnehmen werden, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich diesem neuen kleinen Wesen dann genug Liebe schenken kann, bzw. ob dieses Katzenmädchen dann auch mein Herz erobern kann, so wie du es geschafft hast.
Du hattest zum Beispiel so viele Kosenamen. Mausi, Puppi, Prinzessin, Süße, Hübsche, etc.
Welche Kosenamen soll dann das neue Katzenmädchen bekommen, wenn du schon alle hattest? Wo wird das Kleine dann schlafen, wenn der Platz in meinem Bett, neben mir, immer dir gehört hat.

Ich hoffe so sehr, dass du einverstanden bist, mit der Idee wieder ein Kätzchen bei uns aufzunehmen. Die neue Katze wird nie so sein wie du, denn ich weiß, dass sie niemals deinen Platz einnehmen kann. Ich möchte aber auch versuchen mein Herz wieder für ein neues kleines Wesen zu öffnen, da ich die Liebe und Wärme welche Katzen ausstrahlen so schmerzhaft vermisse, seit du gegangen bist.
Ich hoffe du bist damit einverstanden und siehst das nicht als Verrat an.

In ewiger Liebe,
deine Menschenmama
 
Zuletzt bearbeitet:
22.05.2013
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Smee74

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Hallo Lazy Kitty,

das mit Deiner Katze tut mir sehr leid, und ich kann voll und ganz verstehen, dass Dir die kleine Fellnase an allen Ecken und Enden fehlt.
Aber ich bin sicher, dass sie im Regenbogenland glücklich ist mit all den Lieblingen, die vor ihr diesen Weg gehen mussten, und mit all jenen, die da noch kommen.

Dass sie es Dir übel nimmt, einer anderen Fellnase ein Zuhause zu geben, kann ich mir nicht vorstellen, und verweise an dieser Stelle immer wieder gerne auf das Testament einer Katze ( Margaret Trowton). (leider bin ich zu dämlich, hier Links einzufügen, aber Google führt Dich mit den fettgedruckten Worten direkt dorthin.
Ich bin sicher, jede unserer Katzen, die erfahren hat, wieviel Geborgenheit, Liebe, Zuwendung und einfach ein gemütliches Zuhause "ihr" Dosi zu geben hat, würde das unterschreiben, für eine andere Katze, die es nötig hat.

Und wer weiss, zwar kann eine neue Katze nicht denselben Platz einnehmen, denn Deine Sternenkatze wird immer in Deinem Herzen sein - aber so ein Menschenherz ist größer als man denkt und bietet soooo viel Platz für andere Lieblinge - die Dich dann vielleicht auch ein bisschen über den Verlust hinwegtrösten und die schönen Erinnerungen an die Oberfläche holen können.

LG
Smee
 
Deepthunder

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Mein herzliches Beileid und ich verstehe dich nur zu gut!! Ich habe letzte Woche meinen Garry verloren und kann mir auch momentan überhaupt nicht feststellen dass es besser wird. Wie alt ist denn deine Maus geworden?
Ich kann mir schon vorstellen, dass du glaubst, dem neuen katzenmädchen nicht genügend liebe schenken zu können, aber ich denke auch, dass du erst ein wenig warm werden musst. Und dann wirst du sehen, dass es doch klappt.
Klar wird die neue nicht den Platz ersetzen und jedes Tier ist anders!!
Ih wünsche dir ganz viel kraft und in Gedenken an unsere fellnasen alles gute

Und ih stimme Smee vollkommen zu. Sie hat mir wirklich sehr nützliche Tipps geschrieben und darüber bin ich sehr dankbar.
 
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Hallo Lazy Kitty,

das mit Deiner Katze tut mir sehr leid, und ich kann voll und ganz verstehen, dass Dir die kleine Fellnase an allen Ecken und Enden fehlt.
Aber ich bin sicher, dass sie im Regenbogenland glücklich ist mit all den Lieblingen, die vor ihr diesen Weg gehen mussten, und mit all jenen, die da noch kommen.

Dass sie es Dir übel nimmt, einer anderen Fellnase ein Zuhause zu geben, kann ich mir nicht vorstellen, und verweise an dieser Stelle immer wieder gerne auf das Testament einer Katze ( Margaret Trowton). (leider bin ich zu dämlich, hier Links einzufügen, aber Google führt Dich mit den fettgedruckten Worten direkt dorthin.
Ich bin sicher, jede unserer Katzen, die erfahren hat, wieviel Geborgenheit, Liebe, Zuwendung und einfach ein gemütliches Zuhause "ihr" Dosi zu geben hat, würde das unterschreiben, für eine andere Katze, die es nötig hat.

Und wer weiss, zwar kann eine neue Katze nicht denselben Platz einnehmen, denn Deine Sternenkatze wird immer in Deinem Herzen sein - aber so ein Menschenherz ist größer als man denkt und bietet soooo viel Platz für andere Lieblinge - die Dich dann vielleicht auch ein bisschen über den Verlust hinwegtrösten und die schönen Erinnerungen an die Oberfläche holen können.

LG
Smee
Liebe Smee,

vielen Dank für den Link. Hab mir das Testament einer Katze durchgelesen und obwohl ich nun wieder weinen musste, hat es durchaus etwas tröstendes. Vielleicht ist mir meine Molly wirklich nicht böse und hätte es gerne wenn ich einem neuen Kätzchen ein neues zu Hause schenke.

Mein herzliches Beileid und ich verstehe dich nur zu gut!! Ich habe letzte Woche meinen Garry verloren und kann mir auch momentan überhaupt nicht feststellen dass es besser wird. Wie alt ist denn deine Maus geworden?
Ich kann mir schon vorstellen, dass du glaubst, dem neuen katzenmädchen nicht genügend liebe schenken zu können, aber ich denke auch, dass du erst ein wenig warm werden musst. Und dann wirst du sehen, dass es doch klappt.
Klar wird die neue nicht den Platz ersetzen und jedes Tier ist anders!!
Ih wünsche dir ganz viel kraft und in Gedenken an unsere fellnasen alles gute

Und ih stimme Smee vollkommen zu. Sie hat mir wirklich sehr nützliche Tipps geschrieben und darüber bin ich sehr dankbar.
Liebe Deepthunder,

auch dir ein Dankeschön für deine tröstenden Worte.
Meine Molly wurde ziemlich genau 18,5 Jahre alt. Es tut mir sehr, sehr leid, dass dein Garry von dir gehen musste.
Bei mir ist das momentan schon seit Mollys Tod so, dass mir mein Verstand im Kopf sagt "es war das beste für sie, sie zu erlösen, da sie schwer krank war und nur noch gelitten hat", mein Bauchgefühl jedoch macht sich total viele Schuldgefühle und Vorwürfe, sie getötet zu haben.
Seit Mollys Tod kämpfen die zwei Seiten in mir "Verstand vs. Bauchgefühl".
Ich hoffe so sehr, dass ich (und alle anderen die in der selben Lage sind als Katzenbesitzer), eines Tages mit einem lächelnden Gesicht auf unsere Felltiger zurück schauen können, ohne Schuldgefühle und ohne Trauer.

Fühl dich umarmt!

lg,
LazyKitty
 
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Smee74

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Hallo LazyKitty,

tut mir leid, dass Du weinen musstest - oder auch nicht, denn wie ich auch schon Deepthunder schrieb, jede Träne wäscht ein kleines bisschen Schmerz hinweg....

Und ich bin sicher, dass Dein Kätzlein es begrüßen würde, denn sie braucht den Platz nicht mehr - jedenfalls den auf dieser Erde...sie hat einen besseren, in deinem Herzen und im Regenbogenland, ohne Alter und Schmerz.
Die Geschichte von der Regenbogenbrücke hat mich schon oft wieder aufgerichtet, ich hab schon viele tierische und menschliche Gefährten verloren (leider) und musste diesen Weg den Du und Deepthunder grade geht, schon oft gehen.
Von daher kann ich Dir vielleicht den Mut machen, dass es irgendwann leichter zu tragen wird.
Man merkt es nicht, aber jeden Tag wird's ein bisschen weniger Schmerz und ein bisschen mehr positive Erinnerung, bis sich das ganze eines Tages ablöst und Du voller Liebe aber ohne Schmerz an Deinen Liebling denken kannst.

Das braucht Zeit und viele Phasen - auch die Phase des Zweifelns gehört zum Trauerprozess einfach dazu...trotzdem denke ich, Du musst Dir keine Vorwürfe machen, denn im Gegensatz zu den Menschen können wir den Tieren die letzten Schmerzen nehmen und ihnen den Weg leichter machen, wenn es notwendig wird. Und da Du so voller Liebe von Deiner Katze sprichst, bin ich absolut überzeugt, dass Du den richtigen Zeitpunkt gewählt hast, sie von ihrem Leid zu erlösen.

LG
Smee
 
Gitti2061

Gitti2061

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Hallo LazzyKitty,
ich kann dich so gut verstehen. Meine Kelly ist auch nach fast 18 Jahren vor drei Wochen von uns gegangen. Auch wir mussten die Entscheidung treffen, sie von ihren Schmerzen zu erlösen. Auch ich frage mich immer noch, ob es richtig war. Aber ich konnte es einfach nicht mehr mit ansehen sie so leiden zu sehen. WEnn ich deine Worte lese, bekomme ich etwas Angst, denn es ist bei mir erst drei Wochen her und ich werde jetzt schon mit dem Schmerz und der SEhnsucht nicht fertig. Ich warte jeden Tag darauf das es endlich besser wird. Auch mir fehlt Kelly so sehr, dass ich es selbst nicht verstehen kann, da sie doch eigentlich nur ein Tier war. Manchmal schäme ich mich sogar dafür, weil ich weiß, dass sie mir wichtiger war wie mancher Mensch. Noch immer kann ich es nicht glauben und irgendwie ist es in meinem Kopf noch nicht angekommen. Für mich ist es zu hause besonders schwer. HIer vermisse ich sie am meisten und es schmerzt jede Minute die ich zu hause bin. Manchmal kann ich nur noch flüchten. Nach 18 Jahren oder wie bei dir nach 18,5 Jahren waren unsere KATZEN für uns wie ein FAmilienmitglied, dass ständig um uns herum war. Auch Kelly legte sich am Abend immer zu mir ins Bett und schnurrte wenn ich sie kraulte. Aber wir müssen einfach damit leben, dass nichts auf dieser Welt ewig lebt. Auch wenn wir uns noch so sehr dagegen wehren. Ich versuche mir Kelly immer im Himmel auf einer grünen Wiese vorzustellen, wo sie gesund und munter spielt und auf mich wartet. Vielleicht spielen unsere beiden Mäuse gerade eben miteinander. Auch wir gaben Kelly viele Spitznamen, sie war für mich fast wie ein drittes Kind. Ich weiß nicht wie lange es dauern wird bis der Schmerz und die Einsamkeit endlich nachlässt. Aber wir können nur auf all die Menschen hier im Forum hören und ihnen glauben, wenn sie sagen, dass es eines Tages besser wird. Du hast wenigstens die Möglichkeit wieder eine Katze bei dir aufzunehmen und vielleicht ist es wie bei den Kindern. WEnn man eines hat, kann man sich nicht vorstellen, dass man ein zweites Kind genauso lieben kann. Doch genau das tut man dann.
 
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LazyKitty

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Vielen lieben Dank für eure Antworten!

Heute ist wieder ein total schlimmer Tag. Die Trauer überfällt mich seit heute Früh immer wieder mit voller Wucht.
Ich achte zwar darauf, untertags immer abgelenkt zu sein, aber die seelischen Schmerzen bzgl. dem Tod meiner Maus kommen dann dafür mit voller Wucht, in Situationen wo ich mit mir alleine bin. Speziell Abends gehts mir einfach nur mies.
Der Gedanke, dass meine Maus nie wieder zurück kommen wird wirft mich um und zieht mir den Boden unter den Füßen weg.

Ich habe zwar noch meinen Leo, der supersüß ist, und im August bekommen wir ein neues Kätzchen, aber das alles kann meine enorme Trauer nicht lindern. Manchmal fühlt es sich an, als ob es erst gerade gestern geschehen wäre, dass ich sie verloren habe.
In solchen Situtationen habe ich das Gefühl, dass ich niemehr im Leben glücklich sein kann und werde, und ich frage mich wie mein Leben nun weiter gehen soll.

Meine Maus war eben ein richtiges Familienmitglied von uns und obwohl sie schon so alt war, tut der Verlust trotzdem so weh. Vor allem, da ihr Tod dann doch so überraschend kam und sie eine Woche vor ihrem Tod noch so halbwegs fit war.

Ich komme auch mit den Vorwürfen nicht zurecht. Mein Kopf sagt zwar "wir haben sie erlöst und wir haben ihr ein schlimmes Leiden erspart", aber mein Bauch sagt mir noch immer, dass wir sie hinrichten haben lassen. Und je öfter diese Gefühl kommt, um so sicherer bin ich, dass ich ihren Verlust nie verkraften werden.
Denn die Leute rundherum um mich meinen alle, dass es eines Tages besser wird, aber den Eindruck habe ich gar nicht. Es ist eher das Gegenteil der Fall.
Ich habe seit Januar, bzw. seit dem Tod von meiner Maus die Trauer eher verdrängt.

Die ersten 2-3 Wochen habe ich die Trauer voll zugelassen und immer hemmungslos geweint. Aber danach habe ich begonnen die Trauer zu verdrängen und während ich mich unter Tags ablenke, empfinde ich gar nichts, so als ob vor dem schrecklichen Trauergedanken eine riesen Mauer aufgebaut wäre. Und ab und zu kommt die Trauer durch einen Riss in der Mauer heraus zu mir und ich weine ca. 10-30 Minuten. Danach schaltet sich wieder die geistige Mauer ein und ich empfinde gar nichts mehr.

Mir wurde gesagt, dass ich einen Verdrängungsmechanismus anwende, was bestimmt der Falle sein wird.
Es ist aber halt so, dass ich mir nicht vorstellen kann, die Mauer für immer wegzuschieben um Zugang zu meinen Gefühlen zu haben. Ich glaube der Schmerz würde mich töten.

Gehts noch wem so?

lg
LazyKitty
 
Deepthunder

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Mir geht es ganz genau so!! Du kennst ja meinen Beitrag und ich bin momentan auch so, dass ich mich ablenke und nicht daran denke. Gestern habe ich dann die Tierarzt Rechnung bekommen und prompt bin ich zusammen gebrochen. Ich weiß nicht wie lange es noch gehen wird und ich weiß nicht, ob es jemals aufhört. Ich Drücke dich einfach mal und bete auch zu deiner fellnase
 
L

LazyKitty

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Mir geht es ganz genau so!! Du kennst ja meinen Beitrag und ich bin momentan auch so, dass ich mich ablenke und nicht daran denke. Gestern habe ich dann die Tierarzt Rechnung bekommen und prompt bin ich zusammen gebrochen. Ich weiß nicht wie lange es noch gehen wird und ich weiß nicht, ob es jemals aufhört. Ich Drücke dich einfach mal und bete auch zu deiner fellnase
Liebe Deepthunder,

Zuerst mal; vielen lieben Dank, dass du auch für meine Maus betest.

Mich überfällt täglich immer wieder in kleinen Dosen die Trauer. Leider weiß ich nicht ob das normal ist. Die einen sagen, dass es wohl normal ist, denn die Trauer kommt ja in Wellen. Die anderen wiederrum sagen, dass ich die Trauer verdränge und dass ich sie zulassen soll.
Das ist aber nicht so einfach, denn ich habe das Gefühl, dass ich daran verrecke, wenn ich sie zulassen sollte. Und ich frage mich halt auch, wie man die Trauer bewusst zulassen soll, wenn vor mir diese Mauer steht, welche die Trauer bzw. die schlimmen Gefühle nicht zulässt.

Ich stehe mehrmals am Tag vor der Urne meiner Maus und ganz am Anfang ist die Urne meiner Maus bei mir im Doppelbett neben meinem Kopfpolster gestanden, da ich mich unendich alleine fühle seit ihrem Tod. Diese Einsamkeit ist so schlimm, dass ich es gar nicht beschreiben kann.
Ich klammere mich jetzt ganz an meinen Leo, den ich ja noch habe, und ich bete immer wieder, dass er uns noch lange erhalten bleibt.

Ich hoffe so sehr, dass es irgendwann mal besser wird, besonders wegen den Vorwürfen und Schuldgefühlen.

Fühl dich gedrückt,

lg
 

Schlagworte

katzenforum wie komme ich mit meinen eigenen vorwürfen zurecht

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ich brauche eine kleine katze bei mühldorf

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