Depressionen?

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Cavewoman

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Ich werde nicht schlau aus meinem Kater!
Oskar hat Arthrose und wird dementsprechend vom TA behandelt, aber so irgendwie kommt es mir sehr spanisch vor:
Der letzte Schub ist ungefähr 2 Wochen her, Oskar hatte Schmerzmittel und Aufbauvitamine bekommen und wir mussten jeden Tag zum TA, weil er wirklich Schmerzen hatte. (6 Tage)

Unsere TA hatte ihm dann etwas für die Gelenke mitgegeben (am 6. TAg),
die ich ihm dann in den nächsten 10 Tagen geben sollte und dann nochmal vorbeikommen.

Die ersten 4 Tage, in denen er diese Tabletten bekommen hat, war es sehr warm und er lag viel rum, weniger gefressen - mehr getrunken, wie die anderen beiden Katzen auch!
Als es kühler wurde, hing er immer noch durch und hatte immer noch nicht so viel gefressen, aber die anderen beiden schon.
Wir machten uns Sorgen, das er wieder Schmerzen hat und sind zum TA!
(Oskar sagt zuhause und beim TA kein piep bei Schmerzen, selbst wenn er schon Lähmungserscheiungen hat und eigentlich schreien müsste vor Schmerz).

Er hat ein Schmerzmittel bekommen und alles war wieder gut! Fit wie ein Turnschuh
Am nächsten Tag, als das Schmerzmittel keine Wirkung mehr hatte: Fit wie ein Turnschuh
Am nächsten Tag, schlapp - kaum gefressen
Zum TA, Schmerzmittel bekommen und alles war wieder gut! Fit wie ein Turnschuh
Am nächsten Tag, als das Schmerzmittel keine Wirkung mehr hatte: Fit wie ein Turnschuh

Ich wette, Morgen geht es ihm wieder schlecht!

Kann es sein, das der Gang zum TA, ihn wieder aus seinen Depressionen rausholt, es 2 Tage anhält und er eigentlich keine Schmerzen mehr hat?
 
23.05.2013
#1
A

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S

Schattenkatze

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Also ich würde eher vermuten das er Schmerzen hat. Es kann ja sein das die Spritzen bei ihm zwei Tage anhalten.
 
Cavewoman

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Ich war schon am überlegen, ob ich ihn Morgen (er hat Morgen ein TA Termin), weil die 10 Tage für die Gelenktabletten um sind, vorher in die Kiste packe und ne Runde um Block gehe, um zu schauen, ob er dann eine Wunderheilung vollzogen hat, denn heute bringt es nichts, weil er gut drauf ist.

Morgen hat er wirklich ein Termin beim TA und ich will ihn dann nicht 2mal in die Box packen, um es ausprobieren zu können. Wenn er Morgen wieder durchhängt, wird er wohl wieder eine Schmerzspritze bekommen, weil das Wochenende vor der Tür steht.
Dann kann ich es ausprobieren, wenn es dann am Sonntag wieder so weit sein sollte. Wenn es dann nichts hilft, dann doch wieder ne Spritze.

Ich wollte nur wissen, ob jemand mit seiner Katze dieses Phänomen schon mitgemacht hat?
Oskar war früher schon oft sehr Depressiv, wegen seinen Schmerzen. Vor einem halben Jahr hatte er das Fressen, Trinken, Kot und Urinabsatz eingestellt (trotz Schmerzmittel) und hätte es beinahe so übertrieben, das wir kurz davor standen, ihn erlösen zu müssen, aber zum Glück hatte er sich eines besseren besonnen und hat von alleine wieder angefangen zu fressen, trinken und aufs Klo zu gehen.
Wir sind schon mal heilfroh, das er das alles bei diesem Schmerzschub nicht gemacht hat, denn bei seiner letzten Aktion hat er sich dabei die Nieren kaputt gemacht.
 
S

Schattenkatze

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Ich finde das liest sich nicht als wäre es Psychisch, sondern so als hätte er starke Schmerzen. Arthrose kann so schlimm werden das eine dauerhafte Schmerztherapie notwendig ist. Da genügt es dann nicht mehr nur etwas für die Gelenke zu geben. Evtl sollte man auch noch mal untersuchen, ob ein anderes Problem dazu gekommen ist welches die Schmerzen verschlimmert.
 
Cavewoman

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Danke für den Tip mit den dauerhaften Schmerzen, ich werde Morgen meine TA drauf ansprechen.
Mich wundert es nur, das die Schübe sonst einen Abstand von 6 Monaten hatten und er bei einem leichten Schmerzmittel auch noch am 2. Tag schmerzfrei ist, wobei das Schmerzmittel dann keine Wirkung mehr haben sollte. In den ersten 6 Tagen bei diesem Schub mussten wir jeden Tag zur Spritze hin.

Da er früher starke depressive Phasen hatte, habe ich es mit den jetzigen Verlauf, das er am 2. Tag noch keine Spritze braucht, obwohl die Wirkung nicht mehr da ist und am 3. Tag wieder tief in sein altes Verhalten fällt, in Verbindung gebracht.
Mal sehen, was die TA sagt!
 
batidor

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Ich würde das auch so sehen, dass er sicher sehr starke Schmerzen hat. Oftmals ist gerade bei Arthrose im fortgeschrittenen Stadium eine Schmerzmittelgabe 2-3x täglich notwendig, damit ein gewisses Level des Schmerzmittels im Kreislauf aufrechterhalten wird. Dann muss man die Menge nicht mal besonders hoch dosieren, hier macht es eher die Regelmäßigkeit. Ich würde daher mal mit dem TA besprechen, ob er nicht mal über eine gewisse Zeit (zB 2-3 Wochen) regelmäßig Schmerzmittel bekommen kann. Dann würde ich schauen, wie er sich macht. Anschließend kann man mal schauen, ob man wieder runterdosiert, ggfs ausschleicht. Wenn er wieder durchhängt, dann weiss man ja in etwa, wie hoch man dosieren muss.
Wenn ich ständig Schmerzen hätte wäre ich auch depressiv.
 
Cavewoman

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Da ich von meiner TA schon mitbekommen habe, das sie nichts von Langzeitschmerz-Therapie hält und die Arzthelferin gestern gesagt hatte: Magst du nicht mehr!

... habe ich meine Freundin eine email geschickt und um Rat gebeten. Sie wohnt zwar am anderem Ende von Deutschland, aber sie ist auch TA und kann mir sagen, welches Schmerzmittel am geeignetsten für ihn ist, da sie mich bei dem letzen großen Schub auch sehr gut beraten hat. Ohne ihren Rat hätten wir ihn nicht mehr gehabt, weil der dortige TA, als wir auch noch dort wohnten, ihn erlösen wollte.

Nach der letzten Behandlung vor 6 Monaten, konnte er die ganze Zeit (bis vor 2 Wochen) ohne Schmerzmittel ein tolles Katzenleben führen und solange er nicht leidet, wollen wir es ihm auch weiterhin ermöglichen.
 
Cavewoman

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So, ich kommer gerade vom TA!
Wir sind mal alles in Ruhe durchgegangen, auch meine Vermutung, das der Oskar allein durch den Gang zum TA gleich besser drauf ist, sobald er zuhause ist.
Oskar wurde aus seiner Kiste genommen und sie hat ihn dann so ein bischen angeschaut und betüttert und auch ein wenig dort liegen lassen und dann durfte er wieder in seine Kiste.

Wow! Oskar ist verschmust, quatscht, hält seinen Schwanz gaaanz weit oben und fühlt sich wohl!
Tja nun muss ich wohl öfter mit ihm ne Runde um den Block, damit er sich nicht so gehen lässt.:mrgreen:

Er bekommt weiterhin noch:

  • Artiflex K (seit 10 Tagen:Eine Langzeittherapie zur Unterstützung der Gelenke)
  • Traumisal (seit heute: wird bei Tieren nach unfällen und für schlecht heilende Wunden eingesetzt)
 
S

Schattenkatze

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Tja, leider hatte ich wohl recht damit das er einfach nur Schmerzen hat. Hoffentlich helfen die Tropfen.
 
Cavewoman

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Danke nochmal, ich hatte mir zwar eher erhofft, das er keine Schmerzen mehr hat, aber nu is es so!

Es reicht zum Glück ne mini-Dosis aus. Ich sollte ihm 10 Tropfen geben, was ich allerdings als viel zu hoch gesehen habe, das in der Packungsbeilage bei Säuglingen von 5-8 Kg, die Tagesdosis von 9 - 12 Tropfen nicht überschritten werden sollte.

Da Oskar 2mal am Tag 10 bekommen sollte, hatte ich echt Bedenken, weil die Tropfen auch auf den Kreislauf gehen. Ich habe ihm 4 Tropfen gegeben und das scheint völlig auszureichen.

Er ist wieder meine Quasselstrippe, mein kleiner Hundi - der immer in meiner Nähe ist und von morgens bis abends gekusselt werden muss.:mrgreen:

Ich hatte noch mal beim TA angerufen und Novalgin gegen Schmerzen bekommen, weil er nach 2 Stunden wieder ruhiger wurde.
 
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Es ist nicht ganz zu vergleichen, aber meine Große hatte lange unklare Schmerzen (unzählige Untersuchungen haben kein Ergebnis gebracht) und lag manchmal stundenlang mit offenen Augen vor sich hinstarrend da. Das war echt schlimm :-(
Da kein TA helfen konnte hab ich sie irgendwann mit Traumeel und Zylkene über den Winter gebracht. Damit ging es ihr wesentlich besser.
 
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Schattenkatze

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Leider kenne ich mich mit Novalgin Tropfen nicht aus, aber toll das eine kleine Dosis ausreicht.
 
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Es ist nicht ganz zu vergleichen, aber meine Große hatte lange unklare Schmerzen (unzählige Untersuchungen haben kein Ergebnis gebracht) und lag manchmal stundenlang mit offenen Augen vor sich hinstarrend da. Das war echt schlimm :-(
Das mit dem Stundenlangen rumliegen und offenen Augen nur starrend, genau das Problem haben wir auch mit ihm die ersten 5 Jahre durchgemacht. Wenn er merkt, das wir ihn anschauen, dann rannte er zum Katzenklo und konnte stundenlang geistesabwesend im Klo hocken! Gesundheitliche Probleme wurde bis dahin ausgeschlossen, wie Blasenentzündung oder so!

Diese Phase haben wir nach 5 Jahren so langsam überstanden, aber wenn hier nur die kleinste Veränderung ist, dann fällt er manchmal noch in sein altes Muster, was zum Glück nicht mehr so oft vorkommt.

Es kann sein, das er nur ein leichtes ziepen in den Knochen hat und schon ist sein altes Muster wieder da. Wir versuchen immer rauszufinden, was das Problem ist und wahrscheinlich hat er von dem letzen Schmerzschub noch ein wenig "Nachwehen", die ihm wieder in sein Muster zurückfallen lassen, denn so hoch ist die Schmerzmitteldosis nicht, aber es scheint wirklich auszureichen, damit er frech und bestimmend ist, was er heute Morgen wieder voll ausgelebt hat und meine Kinder sogar hinter ihm herlaufen, um ihn mehrmals am Tag frisches Wasser zu geben (er trinkt nur frisches Wasser) und zu schauen, ob das Klo in Ordnung ist. Wenn dann keine Ruhe ist, möchte der Herr ein bischen Nassfutter.
Der hat uns voll im Griff (4 Personen), aber wir lieben ihn und möchten, das er noch ein paar schöne Jahre hat.

"Auf Arthrose ist bis vor 1/2 Jahr kein TA gestoßen, erst als er Lähmungserscheinungen hatte, war die Diagnose klar". Er hatte wohl schon jahrelange Schmerzen, aber es wurde nie was gefunden. Jetzt sind wir froh, das wir überhaupt wissen, was ihm fehlt, denn wir und der TA hatten echt im dunklen gestochert!
 
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Ja, das kommt mir irgendwie bekannt vor. Deswegen schien die Kombi aus Zylkene und Traumeel Sinah wohl auch zu helfen.

Fünf Jahre in diesem Zustand? Puh, das ist hart. Könnt ihr nicht an der Psyche nochmal ansetzen? Gibt ja durchaus spezialisierte HP (was ich damals leider noch nicht wußte :???:).
 
Cavewoman

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Wir haben damals extra eine Spezialistin aus Kiel kommen lassen, die uns leider nicht weiterhelfen konnte!
Wir hatten langsam angefangen, ihn zu seinem Glück zu zwingen, indem wir ihn nicht die Möglichkeit gegeben haben, sondern ihn immer gezeigt haben, das es auch was gutes haben kann, wenn man gestreichelt wird, auf der Couch durchgeknetet wird usw.

Er kommt mittlerweile ständig zum Streicheln und Couching mag er noch viel lieber, aber es war ein langer Weg bis dahin und dann kam die Arthrose!
Aber egal, wenn er sich zurückzieht, dann legen wir uns auf die Couch und er kommt dann auch von alleine an und wird Stundenlang durchgeknetet (wir haben ja 8 Hände, die für ihn da sind)

Er ist noch nie der große Spielkater gewesen, aber das Kuscheln, was eher Zwang für ihn war, liebt er mittlerweile so sehr!

Es bricht einem manchmal das Herz, wenn man zurückdenkt, wie er war, aber nun weiß er das er uns vertrauen kann und genießt es! Endlich!!!
 
kleene-melle68

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Wir haben damals extra eine Spezialistin aus Kiel kommen lassen, die uns leider nicht weiterhelfen konnte!
Wir hatten langsam angefangen, ihn zu seinem Glück zu zwingen, indem wir ihn nicht die Möglichkeit gegeben haben, sondern ihn immer gezeigt haben, das es auch was gutes haben kann, wenn man gestreichelt wird, auf der Couch durchgeknetet wird usw.

Er kommt mittlerweile ständig zum Streicheln und Couching mag er noch viel lieber, aber es war ein langer Weg bis dahin und dann kam die Arthrose!
Aber egal, wenn er sich zurückzieht, dann legen wir uns auf die Couch und er kommt dann auch von alleine an und wird Stundenlang durchgeknetet (wir haben ja 8 Hände, die für ihn da sind)

Er ist noch nie der große Spielkater gewesen, aber das Kuscheln, was eher Zwang für ihn war, liebt er mittlerweile so sehr!

Es bricht einem manchmal das Herz, wenn man zurückdenkt, wie er war, aber nun weiß er das er uns vertrauen kann und genießt es! Endlich!!!
Das ist doch wunderbar! Vertrauen baut sich eben nach und nach auf- er hat gemerkt, dass ihr für ihn da seid, aber Schmerzen können ein Tier eben leider verändern! Ich hoffe, dass er seine Medikamente/ Tropfen verträgt :!: Ihr könnt nicht mehr machen, als ihm Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken und ihm das Leben durch die TA-Besuche angenehmer zu machen.... LG :)
 
Cavewoman

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Wir arbeiten dran!

Da ich zuhause bin, muss mein Mann ihn immer in die Kiste stecken, damit er vor mir keine Angst hat, das ich ihn reinstecken könnte, wenn wir den ganzen Tag zusammen in der Wohnung sind. (TA Termine sind daher immer gleich auf morgens gelegt)

Mein Mann muss ihn auch bei der Medikamentengabe festhalten!

Leider sucht er zur Zeit das Weite, wenn mein Mann nach Hause kommt, aber sobald wir auf der Couch sind, ist alles wieder gut und Oskar geht auch immer gleich wieder zu meinem Mann, nur wenn wir rumlaufen, dann traut Oskar meinem Mann nicht über den Weg.

Eigentlich sind wir gar nicht die großen Couch Menschen, aber was tut man nicht alles!:-D
 
kleene-melle68

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Ja das ist wahr, man tut so einiges Vieles für das wohl der lieben Knutschkugeln aus Fell ^^
Ich kann mir schon vorstellen, dass es ihm nicht gefällt medizinisch versorgt zu werden, aber es muss sein!
Ich denke ihr bekommt es gut hin, euch damit zu arrangieren!

Oskar hat sich eben gemerkt, dass dein Mann die Aufgabe hat ihn festzuhalten und zu verarzten...

LG und alles Gute :)
 

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