Hallo, vielen lieben Dank für Dein Mitgefühl, meines hast Du auch. Ich stelle es mir auch ganz schrecklich vor, nicht zu wissen, wo sein geliebtes Tier geblieben ist. Ebenso schlimm muss es für Dich gewesen sein, über Leben oder Tod zu entscheiden, was in beiden Fällen für Deine Kätzchen das einzig richtige war. Und das was Du bis dahin mit den Tierchen mitgemacht hast. Für mich ist das allerschlimmste - neben der Trauer - die immer noch offenen Fragen, die mir niemand beantworten kann: Wie lange muss die arme Maus schreiend auf unsere Hilfe gewartet haben, ist es schon morgens passiert oder hoffentlich erst nachmittags? Hoffentlich hat sie sich nicht zu lange gequält, bis wir um 17.00 Uhr von der Arbeit nach Hause kamen. Der Gedanke, dass sie vielleicht mit dem Sterben noch auf uns gewartet hat, ist mir ganz schrecklich. Ich konnte sie noch nicht mal mehr auf den Arm nehmen, weil ihr dann die Luft sofort weggeblieben wäre. Ich konnte sie nur noch streicheln und ihr das Mäulchen öffnen, bis das kleine Zünglein zur Seite hing, die Augen weit offen, dann kein Atemzug mehr. Das Bild und die Schreie bleiben bis zu meinem Lebensende in mir drin. Ich gehe noch an gebrochenem Herzen zugrunde. Wenn an meine Familie was dran kommt, was nun jeden irgendwann trifft, habe ich keine Kraft mehr übrig. Entschuldigung, dass ich schon wieder so viel über meinen Kummer jammere, Du hast ja schon dreimal Schreckliches erlebt. Ich hoffe für Dich, dass Du Menschen um Dich rum hast, die verständnisvoller sind als die meinen. Alles Liebe und viele Grüße, vor allem Gesundheit für Dich und Dein Katerchen wünscht Dir von ganzem Herzen Elisabeth