Manchmal begreife ich dieses Forum und die User hier nicht... und HIER begreife ichs GAR nicht!
Hier liegt eine augenscheinlich starke Allergie vor...
der Versuch, "allergiefreie Katzenarten" zu finden, ist mir schon suspekt:
Allergien sind Autoimmunerkrankungen, progressiv, die Katzenart, gegen die heut NOCH keine Allergie vorliegt kann morgen die nächste sein, gegen die die TE allergisch wird. Das ist nicht mal unwahrscheinlich!
Hat denn hier keiner den Mut, SINNVOLL zu raten?
Ginge es hier um eine Katze, die allergisch reagiert, riete hier jeder, die Katze keinesfalls einem weiteren Risiko auszusetzen... den MENSCHEN aber lasst ihr ins nächste Risiko laufen?
Unbegreiflich!
Mein persönlicher Höhepunkt ist dann das hier:
Außerdem hast Du überhaupt schon Asthma? Wenn nicht, kannst Du es mit vernünftigen Medikamenten versehen auch weiter mit Katzen versuchen, wenn Du es schaffst, symptomfrei zu leben, dann gibts auch keinen Etagenwechsel in Richtung Asthma (meistens). Kortison bringt einen nicht um, Asthma im Extremfall schon.
Keine Angst vor Medikamenten und regelmäßig nehmen.
Auch ne Zweitmeinung von einem anderen Allergologen einholen.
Muss ich erst erwähnen, was ich vom Risiko für den Menschen UND die Katze

, die -wenns nicht klappt- halte? Wenn DANN für die Tiere auf einmal ne Pflegestelle, ein neues Zuhause gesucht werden muss, weils schief ging, die TE im Krankenhaus ist und die Katzen keinesfalls mehr da sein dürfen, wenn sie wieder nach Hause kommt?
Absoluter Höhepunkt aber dann der Rat, Cortison doch einfach dauerhaft zu verwenden, obgleich es durch Beseitigung des Allergieauslösers möglich wäre, ohne zu leben!
Nein, Kortison bringt einen nicht (sofort) um... aber
"über einen längeren Zeitraum können sich Symptome eines Cushing-Syndroms einstellen, die sich in Muskelschwäche oder Muskelschwund (Cortisonmyopathie), Osteoporose, aseptischer Knochennekrosen (Kopf des Oberarm- und Oberschenkelknochens), Dehnungsstreifen (Striae rubrae), verzögerter Wundheilung, Steroidakne, punktförmigen Hautblutungen (Petechien), Blutergüssen, Steigerung des Augeninnendrucks (Glaukom), Linsentrübung (Grauer Star), Hemmung der Magenschleimproduktion, in seltenen Fällen lang anhaltendem Schluckauf, erhöhtem Blutzuckerspiegel, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Wassereinlagerung im Gewebe, Vollmondgesicht, vermehrter Kaliumausscheidung, Wachstumsstörungen bei Kindern, Störungen der Sexualhormonsekretion (Ausbleiben der Menstruationsblutung, abnormer Haarwuchs, Impotenz), „Stiernacken“, Blutbildveränderungen (Leukozytose, Lymphopenie, Eosinopenie, Polyglobulie), Erhöhung des Infektrisikos und Immunschwäche äußern." Das war (leider) übrigens noch nicht alles... die örtlichen Pflegeheime laden euch bestimmt gern ein, sich diese und weitere Auswirkungen mal genau anzuschauen, bevor ihr weiter solchen "Rat" erteilt!
Liebe TE!
Dein Arzt hat dir klar gesagt, was du tun kannst, um beschwerdefrei zu leben! Auch, wenn das für dich eine Einschränkung deiner Lebensqualität bedeutet: Die Einschränkungen, die mit dem Fortschreiten der Allergie verbunden wären, wären vielfach größer.
Die Anschaffung von Katzen auf die du NOCH nicht allergisch reagierst, birgt große Risiken! Für DICH und die Tiere, wenn du in die Not gerätst, sie wieder abgeben zu müssen.
Bitte wäge doch noch einmal SORGFÄLTIG und mit klarem Kopf ab, ob du das für dich und die Tiere wirklich willst!
Danke!