2. Kater Ja oder Nein ?!

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Johanna.und.Mau

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Hallo :-D
Seit 7 Monaten ist mein ca. 1 Jahr (+- 1-3 Monate) alter Kater Mau jetzt bei mir.
Ich habe ihn von einer kleinen Familie, die ihn angeblich mit 8 Wochen auf der Straße gefunden hat. (Er hat eine etwas seltsame Vorgeschichte die jetzt denke ich nicht so wichtig ist).
Jedenfalls war er nicht lange unter anderen Katzen.
Im Moment wohne ich noch mit meiner Mutter in einer 3-Raum-Wohnung. Doch im Oktober ziehe
ich mit meinem Freund in eine sehr große Wohnung. Wir sind beide in einer Ausbildung und deshalb möchte ich für meinen Mau unbedingt einen Kumpel haben.
Ich habe allerdings das Gefühl, das er nicht sehr sozialisiert ist und bin mir sehr unsicher, wie er auf andere Katzen reagiert weil auch sein Charakter nicht wirklich gefestigt ist (er ist mal so mal so). Aber ich denke er braucht Jemanden der richtig mit ihm Spielt. Hier hat er sich sehr schnell eingewöhnt und sich auf mich sehr fixiert.
Also wenn dann soll es natürlich ein ca. 1 Jahr Kater sein, der nicht zu ruhig ist, kastriert ist und sehr sozial! (oder meint ihr ich könnte mir auch ein Baby holen?).
Was meint ihr .. soll ich es riskieren oder nicht? Habt ihr irgendwelche Tips?
Wir haben auch genug Räume um die beiden erstmal zu trennen und auch einen neutralen Raum um sie zusammen zu führen. Ein Katzenzimmer wird es in der Wohnung dann auch geben!

Etwas Zeit hat es ja noch!
Ich währe sehr dankbar für eine Hilfe
Johanna

PS.: Sollte ich vielleicht mal sehen wie er auf die Katze meiner Freundin reagiert?(ein liebes, aufgeschlossenes Weibchen, 2 Jahre alt und kennt andere Katzen weil sie oft bei anderen zu Besuch ist) Oder ist das eine schlechte Idee?
 
Zuletzt bearbeitet:
02.06.2013
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Shaheena

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Hallo, ich denke, einen Versuch ist es wert. Eine Zusammenführung in dem Alter sollte kein großes Problem sein, er ist noch ein Teenager. Gut, dass Ihr Räume habt, die Ihr separieren könnt. Wenn man es langsam angeht, geht es in den meisten Fällen gut. Ich empfehle ein Gitter, das man in einen Türrahmen spannen kann, um sie erstmal räumlich zu trennen und so den Stress zu reduzieren. Gleichzeitig können sie sich in Ruhe und ihrem eigenen Tempo aneinander gewöhnen und an dem Gitter beschnuppern, oder auch erstmal ein bisschen anfauchen, ohne dass es eskalieren kann.
Wenn er früh von seiner Familie getrennt wurde und danach keine Katzensozialisation genossen hat, werdet Ihr wahrscheinlich Geduld aufbringen müssen. Sein felines Sozialverhalten ist möglicherweise nicht ausgereift, d.h. aus der Perspektive der andere Katze tickt er nicht ganz richtig, und reagiert eventuell unangemessen oder zu grob. Kann sein, muss nicht. Der Zweitkater muss dann erstmal herausfinden, wie er damit umgeht und den Erstkater ggf. in seine Schranken weist.

Als Vorbereitung empfehle ich, dass Ihr Euch ein gutes Buch zu Katzenverhalten zulegt, wo auch schwierige Fälle beschrieben werden. Dann fühlt Ihr Euch sicherer und könnt die Situationen bei der Zusammenführung besser abschätzen bzw habt etwas an der Hand, wie Ihr Euch in brenzligen Situationen verhalten solltet.

Vielleicht stellt sich aber auch heraus, dass er andere Katzen total liebt und sehr sozial ist. Einen Versuch ist es unbedingt wert, und ich gehe eigentlich davon aus, dass es nicht so schweirig wird. Euer Kater hat jedenfalls die Chance noch etwas zu lernen und einen Freund für's Leben an seiner Seite zu haben.

Bei der Auswahl dez Zweitkaters solltet Ihr sehr stark darauf achten, dass sie charakterlich zusammen passen und etwa in gleichem Alter sind. Gute Vermittlungen und Pflegestellen können Euch auch beraten, um den passenden Kandidaten zu finden, wenn Ihr die Situation beschreibt. Charakter ist immer das wichtigste, und hier ganz besonders. Der Aspekt sollte bei der Auswahl an erster Stelle stehen, damit es nicht in Frustration für alle endet.


Das mit der katze Deiner Freundin würde ich lassen. Da sind Katzen ganz anders als Hunde. Es ist reiner Stress für beide Tiere.
 
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Johanna.und.Mau

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Danke für diese Antwort und dass du mir meine Zweifel genommen hast!
Versuchen möchte ich es jetzt auf jeden Fall. Meine Angst ist dann nur noch, dass es nicht klappt und der Neue wieder weg muss :(. Der große Vorteil ist ja, dass Mau sich sehr schnell an Fremde Umgebungen gewöhnt.
Mal sehen wo ich hier eine ordentliche Anlaufstelle finde.
Habe ja ein Glück noch Zeit bis wir umziehen und wir dort alles fertig haben.

Für noch mehr Tips und Erfahrungen bin ich natürlich sehr dankbar :D
 
T

Taskali

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Ich stimme Shaheena in allen Dingen zu - sie hat das super und ausführlich beschrieben - da gibt's eigentlich nichts mehr zu zufügen :-D
Die meisten Pflegestellen nehmen ihre Mietzen auch wieder zurück, wenns schief gehen sollte
 
S

Shaheena

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Eine Möglichkeit wäre auch, dass Ihr Euch als Pflegestelle anbietet, und einen potenziell gut passenden Pflegekater aufnehmt. Wenn es zwischen den Beiden gut klappt, adoptiert Ihr ihn selbst. Wenn nicht, helft Ihr immerhin diesem Tier, ein Zuhause zu finden und dem Tierschutz.

In diesem Forum gibt es jemand, "DjangosMama", die für sehr viele Kater und Katzen jeder Couleur Pflegestellen sucht. Vielleicht sind bei Ihr interessante Kandidaten dabei?
 

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