Ich brauche einen Rat!

  • Autor des Themas LadyKitana
  • Erstellungsdatum
L

LadyKitana

Beiträge
5
Reaktionen
0
Hallo liebe Katzenfreunde, und Freundinnen.

Ich bräuchte mal dringend einen Rat, es geht dabei um meinen geliebten Kater.
Ich weiß, dass es bereits einige Treads zu dem Thema gibt, aber jeder Fall ist anders und ich habe keinen Tread gefunden, der meine Fragen alle beantwortet.

Zu erst würde ich einmal kurz die ganze Geschichte erläutern, damit ihr mir auch einen Rat geben könnt, der auch hilft.

Mein Kater ist 6 Jahre alt und lebt aber erst seit einigen Monaten bei mir und meinem Freund.
Vor uns war er bereits bei 2 anderen Menschen, und als man mir sagte, man wolle ihn ins Tierheim geben, habe ich mich entschlossen ihn bei uns aufzunehmen. Ich hatte bereits eine Katze (Freigängerin, leider nicht mehr nach Hause gekommen :() und habe eine Weile bei meinen Großeltern gelebt, die auch immer Katzen hatten (auch alles Freigänger gewesen).

Er hatte keine Probleme sich
einzugewöhnen, nach einigen Tagen hatte er sich schon komplett eingelebt und er hatte dann auch keine Scheu mehr vor fremden Menschen (wie etwa Freunde die mal vorbeikommen).
Er ist ein sehr lieber Kerl, sehr zutraulich, sauber und brav. Mir ist aufgefallen, dass er fast nie miaut. Außer wenn ich ihm sein Futter morgens nicht direkt gebe. Dann gibt er ein kurzer, sehr leises "Mia" von sich.
ein sehr geselliger Kerl und auch ganz lieb und wird auch nie wirklich böse (wenn zum Beispiel das Kleinkind einer Freundin ihn etwas nervt, (natürlich unter Aufsicht!), beißt oder kratzt er nicht, sondern geht einfach.) Er ist auch äußerst geduldig, muss ich dazu sagen.
Er ist auch sehr gesellig und verschmust, und verbringt sehr viel Zeit bei uns (also er versteckt sich nicht, oder zieht sich zurück).

Ich war, seit er bei uns ist, immer zu Hause, da ich von dort aus gearbeitet habe. Nun habe ich jedoch bald eine neue Arbeit in Aussicht, und dann kann ich leider nicht mehr ständig zu Hause sein und muss halt normale 8 Arbeitsstunden weg.

Ich habe mir einige Gedanken gemacht, ob es sinnvoll wäre, eine zweite Katze oder einen zweiten Kater zu uns zu nehmen, damit er Gesellschaft hat, wenn ich arbeiten bin.
Ich weiß aber auch aus Erfahrung, dass Katzen die mit ihren Menschen sehr lieb und geduldig sind, nicht unbedingt auch so mit anderen Katzen sein müssen.

Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass er ein Wohnungskater ist (war er schon die 6 Jahre ehe wir ihn bekamen) und da vor unserem Haus eine Hauptstraße verläuft, will ich ihn nicht rauslassen. Autos und so, kennt er ja nicht. Hinter dem Haus ist ein wundervoller, großer Garten, wo ich gedenke ihn auch nächstes Mal mit hin zu nehmen. Damit er aber wenigstens etwas Natur sieht. (Er guckt sehr oft neugierig zum Fenster raus in den Garten, beobachtet alles, und letztens als er dort eine Katze sah, hat er sogar ein paar mal hintereinander gemiaut! Wow!)

Ich denke, dass eine Wohnungskatze sehr vereinsamen würde, wenn ihr Mensch nicht ständig zu Hause ist. Ich weiß es ja nicht, da meine Katze davor eine Freigängerin war. Deswegen würde ich gerne wissen, ob man einem Kater von 6 Jahren, der immer alleine gehalten wurde, eine Zweitkatze zumuten kann?

Und wenn ja, lieber einen Kater oder eine Katze?
(Falls es eine Zweitkatze sein sollte, dann eine aus dem Tierheim.)
In welchem Alter sollte die Katze in etwa sein?
Gibt es etwas, was ich besonders beachten muss?

Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen, und mein Kater dankt euch auch!

Liebe Grüße,
LadyKitana
 
05.06.2013
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: Ich brauche einen Rat! . Dort wird jeder fündig!
DjangosMAMA

DjangosMAMA

Beiträge
2.310
Reaktionen
17
Hallo,

also wenn Zweittier dann muss der Charakter auf jedenfall passen. Und so in etwa dasselbe Alter sollte es auch sein.

Man sagt Kater/Kater und Katze/Katze wäre am besten wobei ich die Erfahrung gemacht hab es geht auch ein gemischtes Paar.

Wie gesagt wichtig ist der Charakter !!

Darf ich fragen ob du weißt warum er alleine gehalten wurde ?
 
L

LadyKitana

Beiträge
5
Reaktionen
0
Nein, das weiß ich leider nicht. :/

Ich weiß nur, dass der erste Besitzer ihn fett gefüttert hat und sich weiter nicht viel um ihn gekümmert hat.
Die Freundin, von dem ich ihn jetzt habe, musste an seinem Nacken einen großen, harten Klumpen Haare entfernen! Das war wirklich schlimm (Ich finde es zumindest sehr schlimm!), der hat den Kater nie gekämmt, was man aber muss, da er sehr viel haart. Und das viele Fressen was er damals bekam, war wohl dann eine Art Liebesersatz. Er war stark übergewichtig, nahm aber ab, als er zu der Freundin kam und hat jetzt ein gutes Gewicht für seine Größe.

Das heißt, am Besten ein Kater, in etwa in seinem Alter, der in etwa seinem Charakter entspricht?
 
DjangosMAMA

DjangosMAMA

Beiträge
2.310
Reaktionen
17
Also wenn er so ein ruhiger ist dann schon was ruhiges dazu sonst kann das zu Stress führen.

Mein 5 jähriger Pflegling z.b. verträgt sich besser mit meinem Kater als mit der Katze.
Das ist wirklich unterschiedlich.

Ist natürlich schwierig zu sagen wie er reagiert auf einen Artgenossen wenn man nicht sooo viel über ihn weiß.
 
L

LadyKitana

Beiträge
5
Reaktionen
0
Naja, letztens als er aus dem Fenster geguckt hat nachts, saß eine Katze/Kater unten, und da hat er gemiaut. Und er miaut ja sonst nie... Und es war auch kein Fauchen oder in sonstiger Weise aggressiv oder angespannt.

Ich weiß nicht, ob das jetzt etwas bedeuten kann, aber für mich sah es so aus, als wolle er mit der Katze kommunizieren, denn als sie weg war, war er wieder still.
 
DjangosMAMA

DjangosMAMA

Beiträge
2.310
Reaktionen
17
Weil du sagtest Katzen die ruhig und geduldig mit Menschen sind müssen nicht so mit anderen tieren sein kann ich so jetzt nicht sagen.

Mein Kater ist auch ein lieber, geduldiger und ist ebenso zu anderen Katzen. Er möchte am liebsten alle beglucken.


Ich würde nach einem Artgenossen Ausschau halten denn ein Wohnungstier hat ja nichtmal draußen die Chance auf andere Katzen zu stoßen und braucht das dann drinnen.

Aber letztendlich kannst nur du deinen Kater so einschätzen.
 
IceVajal

IceVajal

Beiträge
7.787
Reaktionen
25
Als mein Pflegekater Charlie zu mir kam (aus dem Tierheim), hieß es er mag keine Artgenossen. Ich hatte aber den Eindruck, er hätte gerne kätzische Gesellschaft. Also habe ich nach einem passenden Gegenstück gesucht - und es hat geklappt. Charlie war schon geschätzte 12 Jahre. Wenn du den Eindruck hast, dann versuche es!

Worauf du achten mußt wurde ja schon gesagt. Ich würde dir raten, schaue nach einem Tier, das auf einer Pflegestelle ist, die kennen die Tiere besser und normalerweise können die Tiere dahin zurück, wenn es gar nicht geht. Man sollte natürlich nicht vorschnell sagen, sie verstehen sich nicht, es braucht halt manchmal Gedult und Zeit.
 
DjangosMAMA

DjangosMAMA

Beiträge
2.310
Reaktionen
17
Als mein Pflegekater Charlie zu mir kam (aus dem Tierheim), hieß es er mag keine Artgenossen. Ich hatte aber den Eindruck, er hätte gerne kätzische Gesellschaft. Also habe ich nach einem passenden Gegenstück gesucht - und es hat geklappt. Charlie war schon geschätzte 12 Jahre. Wenn du den Eindruck hast, dann versuche es!

Worauf du achten mußt wurde ja schon gesagt. Ich würde dir raten, schaue nach einem Tier, das auf einer Pflegestelle ist, die kennen die Tiere besser und normalerweise können die Tiere dahin zurück, wenn es gar nicht geht. Man sollte natürlich nicht vorschnell sagen, sie verstehen sich nicht, es braucht halt manchmal Gedult und Zeit.
Kann ich nur zustimmen. Meine beiden haben lange gebraucht bis es funktioniert hat.
 
L

LadyKitana

Beiträge
5
Reaktionen
0
Okay, vielen lieben Dank für deine Hilfe :)

Ja da hast du schon Recht. Ich kenne ein Tierheim, das einen in dem Punkt auch sehr gut berät.

Ich habe damals die Erfahrung bei meiner Großmutter gemacht. Die hatte damals für ihre Katze eine zweite geholt, und die hat die regelrecht verkloppt. Obwohl sie ansonsten eine sehr liebe war.
 
DjangosMAMA

DjangosMAMA

Beiträge
2.310
Reaktionen
17
Ich würde sagen wenn das TH so gut berät geh hin erkundige dich und bei nem TH gibt es ja teilweise auch erstmal ne "Probevermittlung". Und sollte es absolut gar nicht funktionieren kann das Tier auch wieder zurück.
 
L

LadyKitana

Beiträge
5
Reaktionen
0
Als mein Pflegekater Charlie zu mir kam (aus dem Tierheim), hieß es er mag keine Artgenossen. Ich hatte aber den Eindruck, er hätte gerne kätzische Gesellschaft. Also habe ich nach einem passenden Gegenstück gesucht - und es hat geklappt. Charlie war schon geschätzte 12 Jahre. Wenn du den Eindruck hast, dann versuche es!

Worauf du achten mußt wurde ja schon gesagt. Ich würde dir raten, schaue nach einem Tier, das auf einer Pflegestelle ist, die kennen die Tiere besser und normalerweise können die Tiere dahin zurück, wenn es gar nicht geht. Man sollte natürlich nicht vorschnell sagen, sie verstehen sich nicht, es braucht halt manchmal Gedult und Zeit.
Ja, dass die Tiere Zeit brauchen, weiß ich ja. Ich werde es mal versuchen, und ein Tier eingewöhnen, solange ich noch hier zu Hause arbeite, dann habe ich die beiden ja den ganzen Tag im Blick und kann ja beobachten, wie die beiden miteinander umgehen :)
 
IceVajal

IceVajal

Beiträge
7.787
Reaktionen
25
Ja, dass die Tiere Zeit brauchen, weiß ich ja. Ich werde es mal versuchen, und ein Tier eingewöhnen, solange ich noch hier zu Hause arbeite, dann habe ich die beiden ja den ganzen Tag im Blick und kann ja beobachten, wie die beiden miteinander umgehen :)
Das ist eine gute Idee! Beobachte sie, aber greife nur ein, wenn es gar nicht anders geht. Aber je entspannter du bist, desto entspannter sind die Samtpfoten. Ich weiß, einfacher gesagt als getan.
 

Ähnliche Themen