Verlier ich den Bezug zu meiner Katze?

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Miss_Murphy

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Hallo,

ich wusste nicht genau wohin mit diesem Thema, ich fands hier am passensten.

Meine kleine graue Miss Murphy und ich leben jetzt seit ungefähr einem halben Jahr zusammen. Ich habe sie aus einem Tierheim geholt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Sie fühlte sich von Anfang an wohl und hat sofort geschmust.
Ich habe mit Depressionen zu kämpfen, was zuerst einer der Gründe war, mir eine Katze
anzuschaffen, weil sie beruhigend wirken und ablenken sollen. Ich habe sie wirklich sehr lieb gewonnen.
Aber in den Phasen in denen es mir schlechter geht, habe ich absolut keinen Draht mehr zu ihr.
Ich tue mir morgens immer sehr schwer aus dem Bett zu kommen. Wenn sie nicht wäre würde ich vermutlich nie rauskommen. An diesen Tagen kommt es vor, dass mich nichts und niemand Interessiert. leider bleibt sie dann auch auf der Strecke. Manchmal muss ich auch den ganzen tag raus, weil mir sonst die Decke auf den Kopf fällt. Sie bekommt dann ihr Fressen und dann gehe ich.

Ich habe das Gefühl wir haben uns schon total entfremdet. Sie jault den ganzen Tag weil sie Aufmerksamkeit haben möchte, geb ich sie ihr, haut sie ab... Sie motzt mich an und geht.
Kuscheln kommt sie auch so gut wie gar nicht mehr. :(
Sie wirkt so unfassbar unglücklich dass es mir das Herz zerreisst, aber ich kann manchmal wirklich nicht die Kraft aufwenden mich um sie zu kümmern.

Wenn ich ans abgeben denke, wird mir noch schlechter. Ich würde sie schrecklich vermissen beim Einschlafen, aufwachen und beim nach Hause kommen....

Ich weiss nicht as ich tun kann. ich bin komplett ratlos. bitte helft mir :-(
 
12.06.2013
#1
A

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Gast

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S

Schattenkatze

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Aber in den Phasen in denen es mir schlechter geht, habe ich absolut keinen Draht mehr zu ihr.
Ich tue mir morgens immer sehr schwer aus dem Bett zu kommen. Wenn sie nicht wäre würde ich vermutlich nie rauskommen. An diesen Tagen kommt es vor, dass mich nichts und niemand Interessiert.
Und genau das spürt sie auch.
Manchmal muss ich auch den ganzen tag raus, weil mir sonst die Decke auf den Kopf fällt. Sie bekommt dann ihr Fressen und dann gehe ich.

Ich habe das Gefühl wir haben uns schon total entfremdet. Sie jault den ganzen Tag weil sie Aufmerksamkeit haben möchte, geb ich sie ihr, haut sie ab... Sie motzt mich an und geht.
Kuscheln kommt sie auch so gut wie gar nicht mehr. :(
Sie wirkt so unfassbar unglücklich dass es mir das Herz zerreisst, aber ich kann manchmal wirklich nicht die Kraft aufwenden mich um sie zu kümmern.
Genau das darf nicht passieren. Miss Murphy ist dir ausgeliefert sie hat nur dich und sie versteht nicht warum du sie so oft Ignoriest. Es tut mir leid, für dich, es so sagen müssen, aber du musst dich besser um deine Katze kümmern, dann wird auch euer Verhältnis besser.
 
Bibi123

Bibi123

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Wie alt ist die Gute denn?
Hast du schon einmal daran gedacht, dir eine Zweitkatze zu holen?
Vorallem wenn sie alleine ist, kann ein Spielgefährte sehr hilfreich sein. Aber auch sonst sollte man sich auf jeden Fall gedanken über eine Zweitkatze machen =)
 
Skabarella

Skabarella

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Hey Miss Murphy,

willkommen im Club der Depressionsgeplagten.

Weißt Du, meine Katzen tendieren auch dazu, mich in richtig schlechten Phasen eher zu meiden - der Unterschied ist einfach der, dass sie einander haben. Sie können sich dann gegenseitig beschäftigen und das entlastet mich sehr. Wir haben dann noch unsere Rituale, die ich um nix in der Welt auch wegen keiner Depression auslassen würde, und das ist für kurze Zeit in Ordnung. Sowie es mir besser geht, kann ich dann auch wieder Spielstunden und lustige Sachen für sie machen. Und manchmal hilft mir das Ablenken - und wenn ich im Bett liegend die Spielangel schwinge, weil mir depressionsbedingt der Antrieb fehlt...

Also... ich würde Dir ganz dringend raten, eine passende Zweitkatze zu adoptieren. Hilfe dazu bekommst Du hier auch!
 
B

BES_1973

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Ich würde auch sagen, einen kleinen Spielgefährten für die Katze.

Hab mir damals (1996) auch eine zweite Katze zugelegt wo ich meine zweite Ausbildung gemacht habe und meine Katze den ganzen Tag allein war, seit dem hab ich immer 2 Katzen oder mehr im Haushalt.

Katzen sind doch keine Einzelgänger, wie man immer glaubt. Sie brauchen auch Gesellschaft.

Am besten ein Kitty (geht am einfachsten), und dann erstmal in ein Handtuch oder Bettbezug wickeln und die erste Katze drann schnuffeln lassen, und wenns kein fauch Miau git ist alles bestens.
 
Tragetasche

Tragetasche

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Ich würde auch sagen, einen kleinen Spielgefährten für die Katze.

Hab mir damals (1996) auch eine zweite Katze zugelegt wo ich meine zweite Ausbildung gemacht habe und meine Katze den ganzen Tag allein war, seit dem hab ich immer 2 Katzen oder mehr im Haushalt.

Katzen sind doch keine Einzelgänger, wie man immer glaubt. Sie brauchen auch Gesellschaft.

Am besten ein Kitty (geht am einfachsten), und dann erstmal in ein Handtuch oder Bettbezug wickeln und die erste Katze drann schnuffeln lassen, und wenns kein fauch Miau git ist alles bestens.

Bitte Bitte Bitte hör doch auf hier wild zu empfehlen, man sollte nur Kitten dazu holen. Das ist völlig falsch!
 
Cavewoman

Cavewoman

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Wir haben zur Zeit eine trauernde Katze, das ist zwar nicht die gleiche Situation, aber sie ist auch demotiviert und lässt sich hängen.
Wir haben ihr gestern ein Spielkissen: Baldi-Maus gekauft
Sie ist gefüllt mit einer Baldrianwurzel in Apothekenqualität (5 gr. in der Maus davon enthalten) der Rest besteht aus Dinkespelzl.

Es ist animierend, aktivierend und anregend!

Ich habe gedacht, ich probier es mal, da sie nicht so die Spielzeuginterressierte war und immer mit dem verstorbenen Kater gespielt hat und siehe da, sie ist wirklich viel besser drauf und fing dann auch an mit mir und unserer anderen Katze zu spielen, was sie sonst nie gemacht hatte.
Sie war sehr entspannt und ließ sich drauf ein, von demotivation war keine Spur mehr!

Um wieder einen Zugang zu ihr zu bekommen, würde ich es mal probieren und dann Spielrituale einlegen!

Die Maus habe ich für 3,49 € im Futterhaus gekauft!
 
kleene-melle68

kleene-melle68

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Du hast es in der Hand! Wenn du ihr entgegen kommst und sie merkt, dass du dich für sie interessierst und mit ihr spielen möchtest, wird sich das Verhältnis auch wieder bessern!

Depressionen sind eine schwierige Krankheit und niemand macht dir einen Vorwurf, wenn du dich an manchen Tagen nicht so um sie kümmern kannst, aber die Sache ist die: Katzen haben einen sehr feinen Sensor für Stimmungsschwankungen und wenn du dich nicht wohl fühlst, überträgt sich das auf sie!

Sie als Katze merk schließlich nur, dass etwas anders ist, kann sich aber nicht erklären wieso...

Mit einem Artgenossen würdest du ihr sicher eine Freude machen und eine Stütze bieten!
Ein Kitten würde ich allerdings nicht empfehlen, da diese besonders pflege- und betreuungsintensiv sind, da musst du dann wirklich aufstehen und nach dem Kleinen sehen, egal in welcher Phase du steckst!
Ich würde eine gleichaltrige Katze dazuholen, die vom Charakter eher zurückhaltend ist und von der du meinst, dass sie sich gut bei euch einfügen kann...

Dann hast du auch direkt 2 gute Gründe gewisse Rituale IMMER einzuhalten, wie schwer es auch fallen mag, dass sie Tiere da sind ermutig doch oder nicht ?
 
M

Miss_Murphy

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ich weiß gar nicht was ich sagen soll vor lauter Tipps und Hilfe.

ehm... ja eine Zweitkatze wurde mir schon oft vorgeschlagen. Habe mich dann aber wieder dagegen entschieden weil ich dachte, dass eine 30m² Wohnung für zwei Katzen vielleicht zu klein ist.
Ok, es ist Altbau, man könnte in die Höhe bauen... Aber trotzdem hab ich immer wieder bedenken dass die zwei sich im Fall der Fälle nicht aus dem Weg gehen könnten...

Ich hab mir jetzt die letzten zwei Tage Mühe gegeben mehr auf sie einzugehen und siehe da, gestern Abend lies sie sich fast eine ganze Stunde lang von mir den Bauch kraulen :grin:

Zum Thema Kitten: Ich finde das Schlimmste was ich machen könnte, wäre meiner alten Dame und mir ein aufgekratztes Kitten zu holen. Deswegen lieber eine ruhige Dame im gleichen Alter. Oder besser einen Kater?

Toll, jetzt hab ich Lust zum Tierheim zu rennen und einen Mitbewohner auszusuchen und liege hier mit einer Mandelentzündung flach :-(
 
Patentante

Patentante

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Hallo,

ja, eine Depression ist eine schlimme Krankheit, für die niemand etwas kann. Aber auch die Katze kann nichts dafür. Und bitte nicht übelnehmen, aber in dieser Situation würde ich persönlich absolut von einer zweiten Katze abraten. Denn dann musst Du mehrere Stunden am Tag für die Beiden Zeit haben ganz egal wie es Dir geht. Die Größe der Wohnung könnte gerade noch gehen. Aber eine Zusammenführung kann extrem stressig werden und viele Wochen oder Monate in Anspruch nehmen. Hättest Du dazu die Kraft?
Wie alt ist denn Deine Katze? Hat sie schon mit anderen Katzen zusammengelebt oder war sie schon immer alleine?
Du selbst bist vermutlich in Behandlung? (sorry für die Frage, aber ich find sie wichtig. Für Euch beide).

Ich hab auch richtig miese Tage. Aber eine maunzende Katze könnt ich nie ignorieren, da haben die Beiden mich fest im Griff ;-)
 
hibacki

hibacki

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Ich habe das auch, eine Katze kuschelt immer mit mir egal was ist und die andere etwas weniger wen ich wieder in einer tiefphase bin.

wen du catwalks und kratzbäume hast dann wird das bestimmt gehen, ein paar höhlen,betten oder schachteln als rückzugsort in verschiedenen Räumen :)

vllt ist die 2te Katze ja anders und schmusst mehr mit dir oder beschäftig sich mit der anderen Katze, vllt ist eine Katze aus einer Pflegestelle die kennen ja den Charakter besser.
 
Saiyurij

Saiyurij

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Huhu,
schön dass du dich für eine Katze aus dem Tierheim entschieden hast :grin:

Auch ich rate dringend zu ner zweiten Katze. Ich finde 30m² sind nicht unbedingt zu wenig Platz, wenn die Katzen die Möglichkeit haben sich nach oben auszuweichen. Du hast bestimmt nen Kratzbaum, von dem aus könntest du z.B. nen Catwalk zum Kleiderschrank machen und von da wieder runter. Oder vllt hast du ja ne Art Raumteiler den die Katzen mit nutzen können.

Als Gesellschaft fände ich ne Katze in ähnlichem Alter die beste Entscheidung. So wie du schreibst ist deine Katze ja schon in einem etwas gesetzteren Alter, ich weiß nicht wie sich Kater in dem Alter verhalten, in jungen Jahren gelten sie eher als Rüpel und meist passt es nicht so gut mit Katzen. Aber ich denke das kommt auch sehr stark auf den Charakter der Tiere an.
Am besten gehst du mal ins Tierheim, wo du die erste Katze her hast. Die können sich bestimmt noch an sie erinnern und dir helfen einen passenden Partner für deine Süße zu finden.

Warum wurde sie denn überhaupt als Einzelkatze abgegeben? Weißt du ob sie schonmal in Gesellschaft von anderen Katzen/Katern gelebt hat?

Liebe Grüße und gute Besserung!
 
S

Susele

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Ich finde, Katzen sind die beste Medizin. Selbst wenn es einem total schlecht geht macht es Freude ihnen zuzuschauen. Wie sie spielen, schmusen und sich miteinander beschäftigen. Gut, 30qm sind wahrlich nicht viel, aber wenn Du gewillt bist in die Höhe zu bauen sollte das für zwei ältere Katzen kein Problem sein.

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht (und auch mehrere Familenmitglieder und Freunde), daß ein gemischtes Doppel (Katze-Kater) besser funktioniert als zwei Katzen. Kastrierte Kater miteinander sind auch kein Problem. Wir haben sechs davon :lol:
Ich rate Dir also eher zu einem gemütlichen Katerkumpel da bei zwei Katzen doch ganz gern mal Zickenkrieg herrscht. Der Kastrat ist da meist gelassener und/oder wird von der Katze eh nicht für voll genommen. Da ist das Zusammenleben einfacher.

Wenn es Dir schlechter geht, können sich die Katzen miteinander beschäftigen. Geht es Dir gut, werden sie Dich sicher gern mit einbeziehen. Hauptsache, Du schaffst es, die Katzen zu versorgen obwohl es Dir schlecht geht. Und auch das ist für Dich wichtig, denn ohne die Tiere würdest Du wahrscheinlich erst recht liegen bleiben. :-?
Ich wünsche Dir, daß es Dir besser geht.

LG
Susele
 

Schlagworte

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