Die Städte/Länder/Kommunen müssten im gleichen Zuge Angebote machen, wie man Streuner kostengünstig kastrieren lässt.
So wie es ist, werden sich die Streuner trotzdem vermehren, aber zudem kränker sein.
Vielleicht muss es mal grundsätzlich geregelt werden, dass Streuner der Stadt/Koummune oder dem Land "gehören." Als Besitzer stünden sie dann ebenfalls in der Pflicht, zu kastrieren. Nur so eine Idee.
Das ist ja nicht möglich. Ein herrenloses Tier kann nicht der Stadt gehören. Zudem würde dann glaube ich keine Kommune eine Kastrapflicht erlassen, denn dann kämen Kosten auf sie zu und Geld haben die ja angeblich alle nicht.
Ich halte auch von dem Satz "Wer füttert ist Besitzer" nicht viel, aber die Konsequenz ist nicht unbedingt das dann Tierschützer füttern, sondern die Vermehrung ist nicht so stark. Für die hungernden Katzen sehr traurig, aber eine Kätzin die nicht ausreichend versorgt wird, bekommt auch zwangsläufig weniger Kitten.
Es ist alles nicht einfach.... In Osnabrück wird seit letztem Jahr mit Hochdruck kastriert... überall wo Kolonien sind, auf Höfen, Campingplätzen, Schrebergärten usw. Und ich hoffe das man es in den nächsten 1-2 Jahren schon merken wird.
Dort wo die Kastrapflicht durch ist, ist jeder Bewohner in der Pflicht. Wenn er weiß, das iwer ein unkastriertes Tier rumlaufen lässt, sofort Meldung an das OA und die werden dann weiter tätig.
Aber ohne Kastrapflicht werden wir das Problem nie in den Griff kriegen.
Für uns Tierschützer hat es einen Vorteil: Wir begehen ein Fangaktionen keine Straftat mehr, so wie vorher.