• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Impfung einer alten Katze notwendig?

F

Falca

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Vor kurzem habe ich einen Artikel gelesen, dass die Katzen viel zu oft geimpft werden und dass die Impfung mindestens 2 Jahre lang wirksam ist.
Bisher habe ich meine Katzen auch jedes Jahr impfen lassen.
Nun ist meine Katze bereits über 12 Jahre alt, ist überwiegend eine Wohnungskatze, die seit diesem Sommer allerdings auch `mal unter Aufsicht in den Garten darf und ich frage mich, ob es sinnvoll ist, diese Katze weiterhin jährlich impfen zu lassen. Es ist immer ein fürchterlicher Stress sowohl für die Katze als auch für mich. Ich würde gern `mal eure Meinung dazu hören.
 
26.06.2013
#1
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Schau mal hier: Impfung einer alten Katze notwendig? . Dort wird jeder fündig!
Zwergpanther

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Ich würde in dem Alter nicht mehr weiter impfen lassen. Sie hat über die Jahre sicher ausreichenden Impfschutz aufgebaut. Antikörperuntersuchungen haben oft schon gezeigt, dass die sich nicht mehr auf Null runterfahren. Mit und für meinen Regenbogen-Zwergpanther war es auch immer sehr stressig, und eine Tierärztin hat mich in dem Entschluß bestätigt, ihm das in den letzten Lebensjahren nicht mehr zuzumuten.
 
yodetta

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Vor kurzem habe ich einen Artikel gelesen, dass die Katzen viel zu oft geimpft werden und dass die Impfung mindestens 2 Jahre lang wirksam ist. Bisher habe ich meine Katzen auch jedes Jahr impfen lassen.
Nun ist meine Katze bereits über 12 Jahre alt, ist überwiegend eine Wohnungskatze, die seit diesem Sommer allerdings auch `mal unter Aufsicht in den Garten darf und ich frage mich, ob es sinnvoll ist, diese Katze weiterhin jährlich impfen zu lassen. Es ist immer ein fürchterlicher Stress sowohl für die Katze als auch für mich. Ich würde gern `mal eure Meinung dazu hören.
Ich gehe noch einen Schritt weiter!;-)

Die Seucheimpfung hält mindestens 7,5 Jahre.
Also JÄHRLICH sollte man wirklich nicht mehr impfen lassen.
Alle drei Jahre Seuche und Schnupfen impfen zu lassen ist ein Kompromiss (für MICH sogar ein schlechter).
Ich selbst, lasse meine drei Kater (Wohnungskater mit Gartenausflug) gar nicht mehr impfen. Sie sind grundimmunisiert und nach einem Jahr noch nachgeimpft.
Jetzt werden sie nicht mehr geimpft.:)

Wenn Du dich mit dem Thema beschäftigen magst, kann ich Dir diesen Thread empfehlen:

https://www.katzen-forum.de/immunerkrankungen-infektionen/33807-impfen-lieben-tode.html

Deine zwölf Jahre alte Katze würde ich also, auf keinen Fall mehr impfen lassen.

Liebe Grüsse
Melanie
 
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Die Seucheimpfung hält mindestens 7,5 Jahre.
Also JÄHRLICH sollte man wirklich nicht mehr impfen lassen.
Alle drei Jahre Seuche und Schnupfen impfen zu lassen ist ein Kompromiss (für MICH sogar ein schlechter).
Ich bin da anderer Meinung, denn gerade alte Katzen haben einer Seuche genau so wenig entgegen zu setzen wie Kitten, ihr Widerstandskraft schwindet mit dem Alter.

Wenn sie regelmäßig geimpft wurde, würde ich nur den Zeitraum strecken, aso nicht mehr jährlich impfen, sondern den von Dir genannten 3-Jahresrhytmus
 
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Ich selbst, lasse meine drei Kater (Wohnungskater mit Gartenausflug) gar nicht mehr impfen. Sie sind grundimmunisiert und nach einem Jahr noch nachgeimpft.
Jetzt werden sie nicht mehr geimpft.:)
Genau so halte ich es auch. Meine Katzen sind Wohnungskatzen mit Balkonzugang. Sie haben alle ihre Grundimmunisierung (die ich für wichtig halte) und sind dann jeweils noch 1-2 mal nachgeimpft.

Selbst meine TÄ scheint ja eine "Impfgegnerin" zu sein: Sie sagt jedenfalls immer, dass man Wohnungskatzen nicht mehr impfen muss, wenn sie grundimmunisiert sind.

Dabei könnte sie soviel an uns verdienen:mrgreen:

Aber dafür schätze ich meine TÄ ja auch. Sie möchte eben keine "Kohle" machen.

Eine Katze von 12 Jahren würde ich jedenfalls nicht mehr impfen lassen.

Aber Impfen löst genau solche Diskussionen und gegensätzliche Meinungen aus wie Wohnungshaltung kontra Freigang. Das muss im Endeffekt jeder selbst entscheiden.
 
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yodetta

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Ich zitiere mal aus folgenden Quellen:
http://www.dr-vet-ziegler.com/index.php/impfungen-kritisch/26-impfungen.html
Ältere ungeimpfte Katzen brauchen auch gegen Katzenseuche nicht mehr geimpft zu werden.
Quelle:
http://www.agtiere.de/index.php?id=236
Welche Impfungen sollten Katzen bekommen?

Alle Katzen sollten mindestens gegen Katzenseuche (felines Parvovirus) ausreichend geimpft werden, am besten im Welpenalter. Meistens erhalten Katzen Kombi-Impfstoffe gegen Seuche und Schnupfen. Die Seucheimpfstoffe gelten als sehr wirksam. Die Schnupfenimpfstoffe jedoch nicht, was an der Art der Erreger (Herpesvirus und Calicivirus) liegt. Schnupfenimpfstoffe verhindern nicht die Infektion, sie können höchstens die Krankheitssymptome mildern.

Wie oft sollten Katzen gegen Seuche oder Seuche/Schnupfen geimpft werden?

Kritische Hochschulveterinäre wie Professor Ron Schultz halten Wiederholungsimpfungen gegen Seuche für überflüssig, weil die Impfung lebenslang schützt, wenn die Katzen richtig grundimmunisiert wurden. Richtig heißt: wenn die letzte Impfung nicht zu früh gegeben wurde, also mit mindestens 16 Wochen oder besser noch etwas später. Wiederholungsimpfungen gegen Schnupfen sind laut Schultz schon deshalb nicht sinnvoll, weil die Impfstoffe wenig bringen. Katzen erkranken an Infektionen der Atemwege, ob sie geimpft sind oder nicht – Katzenschnupfen ist eine typische Stresskrankheit.
Quelle:
http://www.schmusekatzen.de/impfen.htm
Die für die Katzenhalter wichtigsten Studien stammen von Fred W. Scott (Cornell University) und seinen Mitarbeitern. Er untersuchte die Dauer des Immunschutzes bei Impfungen gegen Katzenseuche (felines Parvovirus) und Katzenschnupfen (Herpes- und Calicivirus) über einen Zeitraum von bis zu 7,5 Jahren. Dabei wurde eine handelsübliche trivalente Vakzine mit inaktivierten Viren verwendet, also ein Dreifach-Impfstoff. Scott und seine Mitarbeiter zeigten, daß die Katzen, die als Welpen mit acht und mit zwölf Wochen eine Grundimmunisierung erhalten hatten und danach nie wieder geimpft wurden, noch siebeneinhalb Jahre danach einen guten Immunschutz aufwiesen, als sie dem Erreger ausgesetzt wurden. Der Schutz gegen Katzenseuche erwies sich als praktisch hundertprozentig, der Schutz gegen Herpes- und Calicivirus betrug 52, resp. 63 Prozent.
Eine Katze, die 12 Jahre lang jährlich geimpft wurde, wird ausreichend geschützt sein.
ICH würde lieber "regelmäßig" ein geriatrisches Blutbild erstellen lassen.
Aber wie meine Vorrednerin schon sagte:
Jeder muß für sich entscheiden, was er wann und wieviel in seine Katze spritzen lässt.

Ach ja, nur noch zur Info:
Quelle: (und man beachte bitte die Quelle)
http://www.dr-vet-ziegler.com/index.php/impfungen-kritisch/26-impfungen.html
Katzen reagieren auf Injektionen weitaus empfindlicher als andere Kleintiere, da sie eine starke Neigung zur Entartung der Zellen aufweisen.
Liebe Grüsse
Melanie

Ich bin da anderer Meinung, denn gerade alte Katzen haben einer Seuche genau so wenig entgegen zu setzen wie Kitten, ihr Widerstandskraft schwindet mit dem Alter.
Da wollte ich auch noch was zu sagen.

Doch, alte Katzen haben deutlich was entgegenzusetzen! Nämlich ihr Impfgedächnis!
 
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Da wollte ich auch noch was zu sagen.

Doch, alte Katzen haben deutlich was entgegenzusetzen! Nämlich ihr Impfgedächnis!
Melanie, zu dieser Aussage kann ich nirgendwo einen wissenschaftlich belegten Nachweis finden, lediglich das Impfgedächtnis der Menschen ist bekannt.
Vielleicht kennt ja jemand einen Link aus den Staaten, dort wird ja deutlich mehr geforscht als bei uns.
Die Seuche ist eine Gefahr für alle schwachen Tiere, also sowohl Kitten wie auch alte Tiere, müsste auch ohne Nachweis einleuchten, Schwäche ist immer ein Angriffspunkt für Krankheiten.
Eine jährliche Seucheimpfung halte ich auch für unnötig, aber von einer dauerhaften Immunisierung würde ich nur ausgehen, wenn ich einen Nachweis dafür habe.

Ich habe mal etwas in Deinen Links gestöbert, da sind doch einige Aussagen nach meiner Meinung ergänzungsbedürftig.
Leukose z.B. ist nicht nur bei Tierheimen, Pensionen und ähnlichem nötig, sie ist immer dort angezeigt wo viele Tiere zusammentreffen, also auch im Freigang und ggf. in grösseren Gruppen, vor allem bei Züchtern, die auch ausstellen gehen.
Tollwut gibt es zwar bei uns kaum noch, aber genau das ist der Erfolg einer radikalen Impfung auch der betroffenen Wildtiere.
Und wenn man die einschlafen lässt, haben wir schnell die Gefahr, dass sie dort wieder ausflammt und dann unsere Haustiere bedroht.

Interessant hingegen finde ich Beiträge die sich mit dem Zeitpunkt einer sinnvollen Grundimmunisierung beschäftigen.
Hier halte ich die übliche Praxis von Erstimpfung mit 8 Wochen, Zweitimpfung mit 12 Wochen für zu verfrüht, das Immunsystem eines Jungtiers sollte ausgebildet sein, bevor man impft, ab der 12. bzw. 14. Woche zu beginnen halte ich für deutlich besser.
Das Problem ist aber, das dies höchstens ein Züchter oder ein privater Halter in der eigenen Wohnung tun kann, in TH z.B. wo die Tiere kommen und gehen wäre das immer noch sehr riskant.
 
yodetta

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Melanie, zu dieser Aussage kann ich nirgendwo einen wissenschaftlich belegten Nachweis finden, lediglich das Impfgedächtnis der Menschen ist bekannt.
Vielleicht kennt ja jemand einen Link aus den Staaten, dort wird ja deutlich mehr geforscht als bei uns.

Wenn wir Mensch das haben, warum sollen es unsere Haustieren nicht haben?:-?
Wie funktioniert denn die Impferei? Wenn Katzen kein Impfgedächnis haben, warum lassen wir dann nicht viel öfter impfen? Warum wurde belegt, dass die Seucheimpfung mindestens 7,5 Jahre bis lebenslang "hält"? Wie kann das funktionieren ohne Impfgedächnis?
Hier die Studie zur Seucheimpfung:
http://www.naturalholistic.com/handouts/vaccines_7year.htm

Die Seuche ist eine Gefahr für alle schwachen Tiere, also sowohl Kitten wie auch alte Tiere, müsste auch ohne Nachweis einleuchten, Schwäche ist immer ein Angriffspunkt für Krankheiten.
Eine jährliche Seucheimpfung halte ich auch für unnötig, aber von einer dauerhaften Immunisierung würde ich nur ausgehen, wenn ich einen Nachweis dafür habe.

Hier auch wieder die Frage nach dem Impfgedächnis bei alten Tieren....
Ungeimpfte Kitten haben der Seuche natürlich nichts entgegenzusetzen.
Und den letzten Satz verstehe ich, aus diesem Abschnitt, nicht.

Ich habe mal etwas in Deinen Links gestöbert, da sind doch einige Aussagen nach meiner Meinung ergänzungsbedürftig.
Leukose z.B. ist nicht nur bei Tierheimen, Pensionen und ähnlichem nötig, sie ist immer dort angezeigt wo viele Tiere zusammentreffen, also auch im Freigang und ggf. in grösseren Gruppen, vor allem bei Züchtern, die auch ausstellen gehen.

Richtig. Aber auch hier gilt, dass die Impfung viel länger anhält als von den meisten Tierärzten empfohlen. Und gerade diese Impfung enthält Quecksilber.
Noch was zur Info aus folgender Quelle:
http://www.agtiere.de/index.php?id=236

Sollten Katzen gegen das Feline Leukämievirus („Leukose“) geimpft werden?

Die Impfung gegen FeLV ist bei Katzenwelpen oder Jungkatzen sinnvoll, wenn sie Freigang haben oder mit Freigängern in Kontakt kommen. Ron Schultz plädiert für drei Impfungen: zwei im Welpenalter und dann noch mal eine, wenn die Katze ein Jahr oder etwas älter ist. Danach sollte diese Impfung nicht mehr gegeben werden, weil ihre Schutzwirkung nicht größer ist als die körpereigene Abwehr, die erwachsene Katzen gegen diesen Erreger besitzen.

Achtung: Der wichtigste Schutz von Katzen gegen diesen Erreger ist, sie von Virusausscheidern fernzuhalten, also von Katzen, die dauerhaft mit dem Felinen Leukämievirus infiziert sind und das Virus ausscheiden. Deshalb sollten alle Katzen darauf getestet sein, bevor man sie mit anderen Katzen zusammenbringt. Gelegentlicher flüchtiger Kontakt mit FeLV-infizierten Artgenossen ist nicht so riskant, wie gern verbreitet wird. Das Virus ist nicht sehr ansteckend und hält sich auch nicht lange außerhalb seines Wirts. Aber: Leben Katzen ständig mit FeLV-Ausscheidern zusammen, so dass sie sehr viele Viren abkriegen, sind sie auch durch jährliche Impfung nicht vor Ansteckung geschützt.
Tollwut gibt es zwar bei uns kaum noch, aber genau das ist der Erfolg einer radikalen Impfung auch der betroffenen Wildtiere.
Und wenn man die einschlafen lässt, haben wir schnell die Gefahr, dass sie dort wieder ausflammt und dann unsere Haustiere bedroht.

Und weil es die Tollwut kaum noch gibt, soll ich weiterhin mit Quecksilber mein Tier vollpumpen lassen?
Die Pest gibt es auch nicht mehr.;-)
Ich will damit sagen, dass es Krankheiten gibt, die "auslaufen".

Interessant hingegen finde ich Beiträge die sich mit dem Zeitpunkt einer sinnvollen Grundimmunisierung beschäftigen.
Hier halte ich die übliche Praxis von Erstimpfung mit 8 Wochen, Zweitimpfung mit 12 Wochen für zu verfrüht, das Immunsystem eines Jungtiers sollte ausgebildet sein, bevor man impft, ab der 12. bzw. 14. Woche zu beginnen halte ich für deutlich besser.
Das Problem ist aber, das dies höchstens ein Züchter oder ein privater Halter in der eigenen Wohnung tun kann, in TH z.B. wo die Tiere kommen und gehen wäre das immer noch sehr riskant.
Ich finde die GANZE Diskusion interessant.;-)


 
russian

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Wenn wir Mensch das haben, warum sollen es unsere Haustieren nicht haben?
Wie funktioniert denn die Impferei? Wenn Katzen kein Impfgedächnis haben, warum lassen wir dann nicht viel öfter impfen?
auch unser Impfgedächtnis funktioniert nicht bei allen Viren, es sind auch da nur bestimmte Impfen die dauerhaft Schutz geben
Warum wurde belegt, dass die Seucheimpfung mindestens 7,5 Jahre bis lebenslang "hält"?
7,5 Jahr bis lebenslang ist aber auch bei einer Katze ein ziemlicher Unterschied, gerade solch vage Aussagen machen mich recht skeptisch.

Die Pest gibt es auch nicht mehr.
Ich will damit sagen, dass es Krankheiten gibt, die "auslaufen".
Bezgl. der Pest schau mal hier http://de.wikipedia.org/wiki/Pest und es gibt leider keiine Viren die auslaufen, gerade weil Viren nicht zu vernichten sind gibt es Impfungen.

Man sollte nie vergessen, das wir gefährliche Virenerkrankungen nur durch Impfen im Zaum halten, über die Häufigkeit der Impfungen kann man diskutieren, über ihre Notwendigkeit aber nicht, das ist der Unterschied.

Ich finde die GANZE Diskusion interessant
Ich auch, auch wenn nicht alle Ansichtspunkte teile
 
yodetta

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auch unser Impfgedächtnis funktioniert nicht bei allen Viren, es sind auch da nur bestimmte Impfen die dauerhaft Schutz geben

7,5 Jahr bis lebenslang ist aber auch bei einer Katze ein ziemlicher Unterschied, gerade solch vage Aussagen machen mich recht skeptisch.

Hast Du Dir die Studie angesehen?
Es wird vermutet das die Seucheimpfung lebenslang hält. Die Studie wurde "nur" 7,5 Jahre durchgeführt.
MICH macht hingegen vielmehr skeptisch, dass tierärzte heutztage noch behaupten, dass man jährlich impfen lassen muß.
Was mich auch äusserst skeptisch macht, ist das einige Tierärzte nun auch einräumen das man auch längere Abstände beim Impfen halten kann, obwohl es ja nun der gleiche Impfstoff ist.:-?



Bezgl. der Pest schau mal hier http://de.wikipedia.org/wiki/Pest und es gibt leider keiine Viren die auslaufen, gerade weil Viren nicht zu vernichten sind gibt es Impfungen.

Die Pest ist ein Bakterium, keine Viren.;-)
Aber das war eben von mir auch nur ein Beispiel.

Man sollte nie vergessen, das wir gefährliche Virenerkrankungen nur durch Impfen im Zaum halten, über die Häufigkeit der Impfungen kann man diskutieren, über ihre Notwendigkeit aber nicht, das ist der Unterschied.

Ich habe in all den Jahren, in denen ich mich jetzt mit diesem Thema auseinander setze, nicht ein einziges mal geschrieben, dass zum Beispiel die Seucheimpfung/Grundimmunisierung nicht notwendig ist.
Darum geht es gar nicht.

Aber warum in Gottes Namen soll ich gegen etwas impfen lassen, was es gar nicht mehr gibt??
Das verstehe ich wirklich gar nicht.
Ich kann doch nicht, nur weil es mal existiert hat, mein Tier mit der giftigsten Impfung impfen lassen obwohl die Tollwut hier gar nicht mehr existiert!

Auch die Notwendigkeit der Schnupfenimpfung kann man skeptisch sehen.
Mein Kater hat den Calicivirus bekommen, obwohl er ausreichend Grundimmunisiert wurde und ein Jahr danach nochmal "aufgefrischt" wurde...



Ich auch, auch wenn nicht alle Ansichtspunkte teile
Das macht die Diskussion ja so spannend.;-)
 
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Hast Du Dir die Studie angesehen?
Es wird vermutet das die Seucheimpfung lebenslang hält. Die Studie wurde "nur" 7,5 Jahre durchgeführt.
MICH macht hingegen vielmehr skeptisch, dass tierärzte heutztage noch behaupten, dass man jährlich impfen lassen muß.
Was mich auch äusserst skeptisch macht, ist das einige Tierärzte nun auch einräumen das man auch längere Abstände beim Impfen halten kann, obwohl es ja nun der gleiche Impfstoff ist.
Nicht gänzlich, aber 7,5 Jahre betrifft eben nicht die wirklich alten Tiere.
Ein TA ist da etwas in der Zwickmühle, wenn er garantieren will muss er die Herstellerangaben beachten, aber das tut inzwischen ja nicht mehr jeder, ich denke mit seinem Vertrauensarzt kann man das Thema anders diskutieren.

Die Pest ist ein Bakterium, keine Viren.
Aber das war eben von mir auch nur ein Beispiel.
:oops: ja, aber eben kein gutes Beispiel, weil es die Pest immer noch gibt

Aber warum in Gottes Namen soll ich gegen etwas impfen lassen, was es gar nicht mehr gibt??
Das verstehe ich wirklich gar nicht.
Ich kann doch nicht, nur weil es mal existiert hat, mein Tier mit der giftigsten Impfung impfen lassen obwohl die Tollwut hier gar nicht mehr existiert!
Nochmals, wir haben zwar kaum noch Tollwutfälle, aber das Virus gibt es immer noch, die Fledermaustollwut ist noch nicht ausgerottet, und somit brauchen Freigänger den Impfschutz

Man wiegt sich in einer falschen und gefährlichen Sicherheit anzunehmen es gäbe bestimmte Viren nicht mehr
 
yodetta

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Nicht gänzlich, aber 7,5 Jahre betrifft eben nicht die wirklich alten Tiere.
Ein TA ist da etwas in der Zwickmühle, wenn er garantieren will muss er die Herstellerangaben beachten, aber das tut inzwischen ja nicht mehr jeder, ich denke mit seinem Vertrauensarzt kann man das Thema anders diskutieren.



:oops: ja, aber eben kein gutes Beispiel, weil es die Pest immer noch gibt


Nochmals, wir haben zwar kaum noch Tollwutfälle, aber das Virus gibt es immer noch, die Fledermaustollwut ist noch nicht ausgerottet, und somit brauchen Freigänger den Impfschutz

Man wiegt sich in einer falschen und gefährlichen Sicherheit anzunehmen es gäbe bestimmte Viren nicht mehr
Also meines Wissens nach, sind Katzen ab 7 Altersjahren Senioren.
Ausserdem hat der Impfstoff sieben Jahre gehalten.;-) Darum geht es doch.

Natürlich ist der Ta in der Zwickmühle. Er weiß, dass der Impfstoff viiiiel länger hält, will aber weiterhin Geld verdienen.;-) Mit Sicherheit wird ihn auch die Pharmaindustrie dazu anhalten, denn DIE wollen ja auch noch verdienen. (Auch an den Flogeerkrankungen die durch das Impfen passieren können. Und ich habe hier allein im Forum schon einige Folgeerkrankungen gelesen.)

Nochwas,
macht Dich gar nicht skeptisch, dass einige Tierärzte jetzt auch längere Impfintervalle empfehlen, obwohl es der gleiche Wirkstoff ist?
Woher kommt denn die plötzliche Einsicht?

Gott sei Dank können wir Katzenhalter selbst entscheiden, wann wir was in unsere Tiere spritzen lassen.

Auch nochmal: In meiner Gegend gibt es keine Fledermaustollwut. Ich lasse nicht impfen.
(Allerdings habe ich auch nur gelegentliche Gartengänger.)

Quelle:
http://www.agtiere.de/index.php?id=236
Sollten Katzen gegen Tollwut geimpft werden?

Deutschland ist seit Herbst 2008 offiziell tollwutfrei, das heißt, es gibt keine Fuchstollwut mehr. Allerdings tritt, wenn auch sehr vereinzelt, Fledermaustollwut auf. Katzen sind für das Fledermaustollwutvirus empfänglich, sie können daran erkranken. Deshalb sollten Tiere, die mit Fledermäusen in Kontakt kommen können, mindestens zweimal in ihrem Leben gegen Tollwut geimpft werden.
Daran würde ich mich halten, wenn ich Freigänger in einem gefährdeten Bereich hätte.;-)

Ich glaube, man wiegt sich in einer falschen Sicherheit zu glauben, dass das Impfen harmlos ist.
 
Stulle

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Also meines Wissens nach, sind Katzen ab 7 Altersjahren Senioren.
Ausserdem hat der Impfstoff sieben Jahre gehalten.;-) Darum geht es doch.

Natürlich ist der Ta in der Zwickmühle. Er weiß, dass der Impfstoff viiiiel länger hält, will aber weiterhin Geld verdienen.;-) Mit Sicherheit wird ihn auch die Pharmaindustrie dazu anhalten, denn DIE wollen ja auch noch verdienen. (Auch an den Flogeerkrankungen die durch das Impfen passieren können. Und ich habe hier allein im Forum schon einige Folgeerkrankungen gelesen.)

Nochwas,
macht Dich gar nicht skeptisch, dass einige Tierärzte jetzt auch längere Impfintervalle empfehlen, obwohl es der gleiche Wirkstoff ist?
Woher kommt denn die plötzliche Einsicht?

Gott sei Dank können wir Katzenhalter selbst entscheiden, wann wir was in unsere Tiere spritzen lassen.

Auch nochmal: In meiner Gegend gibt es keine Fledermaustollwut. Ich lasse nicht impfen.
(Allerdings habe ich auch nur gelegentliche Gartengänger.)

Quelle:
http://www.agtiere.de/index.php?id=236
Daran würde ich mich halten, wenn ich Freigänger in einem gefährdeten Bereich hätte.;-)

Ich glaube, man wiegt sich in einer falschen Sicherheit zu glauben, dass das Impfen harmlos ist.
Wobei es wog ein Witz ist, dass Katzen ab 7 Senioren sein sollen. Mit 7 sind sie mMn im besten Alter. Ab 12, ok. Ab 7 ist es wohl nur aufgrund der Futtermittel- und Pharmaindustrie.

Quentin wird noch ein mal im Dezember geimpft, das war es. Die anderen werden gar nicht mehr geimpft, vor allem Merlin mit ihren 14+ nicht. Da denke ich mir eher, dass der Impfstress ihr zu sehr zusetzt.
 
yodetta

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Wobei es wog ein Witz ist, dass Katzen ab 7 Senioren sein sollen. Mit 7 sind sie mMn im besten Alter. Ab 12, ok. Ab 7 ist es wohl nur aufgrund der Futtermittel- und Pharmaindustrie.

Quentin wird noch ein mal im Dezember geimpft, das war es. Die anderen werden gar nicht mehr geimpft, vor allem Merlin mit ihren 14+ nicht. Da denke ich mir eher, dass der Impfstress ihr zu sehr zusetzt.
Gut, dann sind sie im besten Alter.
Mir ging es hauptsächlich darum, dass der Wirkstoff über 7 Jahre gehalten hat.
 
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Marion45

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AW: Muss mein 14 Jahre alter Kater noch jährlich geimpft werde?

Muss ich meinen 14 Jahre alten Kater noch jedes Jahr impfen lassen?
 

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