Dritte Katze: Macht das Sinn?

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Nachdem meine Sinah seit nunmehr über 11 Monaten verschwunden ist drängt sich mir der Gedanke an einen zweiten Kater immer häufiger auf.

Je intensiver ich Oskar beobachte umso sicherer bin ich mir: wenn er jemals glücklich werden soll braucht er vermutlich einen super sozialen Raufekumpel, an dem er sich mit all seiner Ängstlichkeit orientieren kann.
Das Verhältnis zu Zoe ist zwar immer besser geworden, aber im Zweifel erntet er halt doch nur knurren von ihr, wenn er raufen will.

Davon abgesehen, dass eine dritte Katze als Single schon äußerst gewagt wäre gibt es einige Fragen, auf die ich keine rechte Antwort finde:

kann ich wirklich riskieren, meinen Immunschwachen Schnupfenkatzen einen Neuzugang zuzumuten? Wenn bei den Beiden wieder etwas ausbräche würde ich mir das nie verzeihen!

Ganz pragmatisch: meine Beiden kennen Zeit ihres Lebens nur 24-Stunden-Katzenklappe. Wie soll so etwas gehen, wenn die vier bis sechs Wochen zu bleiben müsste? Zoe könnte ich mit schlechtem Gewissen zur Not noch die 10 Stunden Arbeitszeit aussperren. Oskar kann ich alleine weder draußen noch mit fremdem Kater drin lassen. Wie löst man denn sowas? Oder ist die Idee einer dritten Katze damit bereits zum Scheitern verurteilt?

Wenn es irgend möglich wäre, würde ich lieber Oskar auf einen wirklich guten Platz vermitteln. Zoe wäre allein glücklich und er mit Gesellschaft. Die Chancen darauf sind aber eher utopisch.
 
01.07.2013
#1
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Antje5480

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Huhu

Auf die meisten Fragen kann ich dir keine Antwort geben, aber eins kann ich dir sagen... ich bin alleinerziehend mit 3 Kindern und bei mir ist finaziell auf jeden Fall eine 3. Katze drin :)
 
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Das Finanzielle wäre im Moment zum Glück meine geringste Sorge. Aber ich hab nur zwei Hände zum Streicheln ;-). Und die Vorstellung, irgendwann vielleicht eine neue Wohnung suchen zu müssen mit drei Katzen...:shock:. Aber die Punkte hab ich für mich schon beiseite gewischt. Im Gegensatz zu den oben genannten.
 
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Taskali

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Das mit deiner Sinah tut mir Leid.... 11 Monate ist eine arg lange Zeit.... :-|

Aber das mit den Schnupfenkatzen versteh ich nicht so ganz - wenn es Freigänger sind, dann haben sie doch draußen auch Kontakt zu anderen Katzen und damit zu anderen Viren und Bakterien - wo ist da nu der Unterschied, ob sie von draußen oder von drinnen sich gegen diese wehren müßen?? Wenn sie so Immunschwach wären, daß sie das nicht packen würden, dann wären sie als Freigänger auch ständig krank und du müßtest wohl als erstes darüber nachdenken, ob Freigang für die Mäuse so gut ist statt darüber, ob ein neuer Zuwachs wohl gut wäre... ;-)

Das Problem mit der Katzenklappe läßt sich gut lösen durch ein sogenanntes "Stargate" oder durch etwas technische Fummelei. Entweder baut man eine Chipklappe verkehrtherum ein, so daß nur noch der Ausgang und nicht der Eingang kontrolliert wird - Nachteil: auch fremde Katzen können rein - oder: man nehme 2 Chipklappen und baue die eine Art kleinen Tunnel aus leichten Holzteilen und baue so vor die eigentlich Klappr in der Tür noch eine 2., die dann verkehrtherum eingebaut ist zwecks Ausgangkontrolle - die in der Tür kontrolliert dann den Eingang und die am Tunnelende den Ausgang - so bleibt das neue Mietz drin und die anderen können ungehindert raus und rein.

Ich hätte da auch glatt den Vorschlag für nen tollen sozialen Freigängerkater zu machen - Moliero sucht nen Freigangplatz... ;-)
 
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Ja, auch wenn ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben habe sind 11 Monate lang :-(

Auch wenn ichs noch nicht ganz verstanden habe klingt das mit den zwei Klappen toll :p (wollte eh mal das größere Modell bestellen). Wobei ich zwischendrin schon überlegt hatte, den armen Neuzugang tagsüber in ein Zimmer zu sperrren bis ich sicher bin, die zerfetzen sich nicht? (was auch, wenn das mit der Klappe ginge noch die Frage bliebe). Mein Jahresurlaub ist leider grad rum :-?

Da ich niemals in die Vermittlungsthreads schaue, keine schwarzen Katzen mag und Moliere so gar nicht passen würde vom Charakter her....:mrgreen:. Anders gesagt: ja, der Kerle ist einer meiner heimlichen Kandidaten. Gut, dass ich mich sowieso (noch) nicht traue. *auf die blaue Tasche beißt*

Nochmal im Ernst: Moliere sitzt glaub in Berlin oder? :-? Ein Katerchen aus der Nähe wär halt schon ein Traum. Auch weil ich einfach mit einplanen muss, dass es gar nicht funktioniert und er zurück müsste.

Mit dem Ansteckungsthema hast Du natürlich zum großen Teil recht. Allerdings gibt es hier eine in sich geschlossene Population. Und meine sind die einzigen, bei denen es ausgebrochen ist.
 
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Taskali

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Für die 2. Klappe mußt du sozusagen eine Kiste innen vor die Klappen-Tür stellen und in diese Kiste ist die verkehrtherume Klappe eingebaut.

Was Moliero betrifft: er lebt ja jetzt auch nur in einem Zimmer - für ihn wäre das also völlig ok, da er es ja derzeit auch nicht anders kennt. Bei ihm fände ich es aufgrund seiner Vorgeschichte auch sogar gut, damit er erstmal sich gut eingewöhnen und Vertrauen zu dir aufbauen kann. Bei mir gings ja ratzfix, aber kann natürlich sein, daß er dann im neuen zu Hause erstmal wieder etwas braucht

Was die Entfernung betrifft, da arbeite ich wirklich D-weit. Moliero selbst stammt ja auch aus NRW und ihn würde ich auch selbst fahren. Sollte es schief gehen kann er natürlich wieder zu mir zurück - das würde dann über die Mitfahrzentrale laufen - das funktioniert sehr gut und völlig problemlos.

Wo in D bist du denn?

Hast du für deine Mietzen zur Immunsystemunterstützung schonmal Engystol probiert? Ich hab damit gute Erfahrung vor allem bei Schnupfen gemacht
 
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Wir leben nördlich von München.

Ich glaub, es gibt kein Mittel auf dem Markt, das meine Katzen noch nicht bekommen haben :-?
Bei Oskar konnten wir das Immunsystem soweit stabilisieren, dass er seit gut 12 Monaten mehr oder minder als "gesund" gilt (auch die HP konnte nichts mehr bei ihm finden).
Zoe hat seit Dezember eine Zahnfleischentzündung, die wohl auf Calici/Herpes beruht. Wobei beides eben beim Abstrich im April schon nicht mehr nachweisbar war.
Sie sind beide psychisch wie körperlich "angeschlagen" und potentiell selbst ansteckend. Aber eben inzwischen stabil genug, dass ich eventuell einen versuch wagen könnte. Muss die HP noch fragen, was sie eigentlich von dem Gedanken hält :shock:
 
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Taskali

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Oh - München... ich wollt schon lange mal wieder meine Münchner Freunde treffen *pfeiff :cool:

Ein Risiko ist es natürlich - beidseitig - gar keine Frage.
Ich selbst hab in meiner eigenen Katzengruppe von 8 Katzen 3 Ex-Schnupfis - davon 2 mit Calici aus unterschiedlichen Stämmen und 1 x Herpes. Als ich letztes Jahr im Frühling die beiden Calici-Mietzen miteinander bekannt machte und zu den anderen zusammenführte hatte ich auch Angst vor einer gegenseitigen Ansteckung... zumal ich die kleine Calici-Portugiesin ungeimpft in die Gruppe entließ. Aber es ist nichts passiert - gar nichts. So richtig an "nur Glück" kann ich nicht glauben.... ich denke, daß die Ansteckung hauptsächlich in Schüben gegeben ist und/oder wenn die Katzen auf sehr engem Raum zusammenleben müßen (TH-Situation)

Denk drüber nach. Moliero wird am Freitag geimpft und wäre dann auszugsbereit. Ich hab dann jetzt ab nächstem WE auch Urlaub (3 Wochen) und hätte also Zeit zu fahren :razz:
 

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