Alter Dreckspatz-Kater

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Aiur

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Mein Odin ist mittlerweile 14 Jahre alt und war nie der sauberste Typ (und das, obwohl er weiß ist :p), nie jemand, dem man Malzpaste oder Medikamente irgendwohin hätte schmieren können, und sei es ins Maul, in der Hoffnung, er würde es von dort auflecken. Odin doch nicht, der ignoriert so etwas stunden- oder tagelang völlig und es endet dann darin, dass Dosi ihn irgendwann wieder reinigen muss ^^.

Seit ungefähr einem Jahr merkt man jetzt aber doch deutlich, dass
er alt wird bzw. ist- auf dem Katzenklo tritt er nun oft in seine eigenen Hinterlassenschaften, was den Pfoten statt der eigentlich weißen Farbe eine eher... dunkelbraune gibt :p, seinen Hintern putzt er auch nur noch selten, was dem eine ebensolche Farbe gibt :/.
Im Alter ist er sicher nicht mehr so gelenkig und Arthrose hat er ja schon mit 4 Jahren gehabt, trotzdem weiß ich, dass er theoretisch noch überall hinkommt, denn ab und an putzt er sich doch noch mal richtig und überall.

Auch ist er zu einer Bodenkatze geworden, seine Schlafplätze liegen nun auf Sessel und Bett statt auf dem Schrank. Man könnte wohl davon ausgehen, dass es an der Arthrose liegt, trotzdem scheue ich mich ein wenig davor, Metacam zu geben, da sein letztes Blutbild, wenn auch nicht katastrophal, eben doch nicht mehr das eines jungen Katers war. Trotzdem überlege ich, es zu versuchen, ich habe ja noch eine "Familienpackung" von Frajos OP.

Möglich ist auch, dass er nicht mehr viel sieht. Mit Netzhautablösung hatte er ja schon Probleme, als er zu mir kam, doch hatte sich das über die Jahre kaum merkbar verschlimmert. Irgendetwas sieht er auf jeden Fall noch- sich bewegende Menschen und Katzen bei guten Beleuchtungsverhältnissen und er rennt auch nirgendwo gegen. Aber auf vieles, das er früher erkannt hat, reagiert er heute nicht mehr. Das war ja immer meine heimliche Sorge- der taube Odin, der im Alter zum Taubblinden wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
12.07.2013
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WhiskysMensch

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Mein Opakater Leo hat Arthrose in der Hüfte. Ziemlich dolle, sodaß er Schwierigkeiten mit dem Aufstehen hatte und sehr steif gelaufen ist. Die Diagnose wurde mittels niedrig dosiertem Cortison gestellt (wir wollten kein Röntgen und Gedönse, wenn es nicht notwendig ist). Daraufhin hat sich seine Beweglichkeit signifikant gebessert.

Dann bin ich mit Traumeel Tabletten ad us vet. reingegangen. Ist ein homöopathisches Produkt und mit von einer Userin hier empfohlen worden. Er bekommt dreimal täglich eine Tablette entweder in Leberwurst oder gemörsert über ein bißchen Schleckpaste. Sein Zustand hat sich unter dieser Behandlung weiter verbessert. Er hat einen guten Status Quo erreicht, bei dem wir bleiben können.

Zudem: Wir haben überall in der Wohnung, wo er hinmöchte, Treppen für ihn gebaut. Vor dem Sofa, vor dem Bett, vorm Katzenklo eine Trittstufe, usw.. Einmal diese Hundetreppen mit Plüschbezug, die man im Zoohandel bekommt, zum anderen Bodenhocker und Kindertrittstufen aus Holz und Kunststoff. Damit kommt er super zurecht.

Was das schlechte Seh- und Hörvermögen betrifft, kann ich nicht viel zu sagen. Nur, wenn er immer schlechter sieht, sollte man die Wohnung so lassen, wie sie ist, keine Möbel umstellen, damit er weiß, wo er sich bewegen kann. Leo hört auch etwas schlecht. Aber dann muß man ihn einfach mehrfach ansprechen oder sich in sein Gesichtsfeld begeben, oder ihn vorsichtig anfassen. Dann geht es.

Lieben Gruß,
Sisja und die Katzingers
 

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