Terretoriumzoff mit Nachbarskatze

  • Autor des Themas Shawnee
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Shawnee

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Hallo ihr Lieben

Ich muss mal ein bisschen meinen Frust loswerden und gleichzeitig um Hilfe bitten.

In unserer Umgebung leben recht viele Katzen, die durch die Gärten der Häuser streifen.
Am Anfang wars ein bissl geknurre hier und gefauche da und der "Eindringling" ist bei seinem Streifzug wieder gegangen.

Mittlerweile ist es allerdings so schlimm, das sich die Nachbarskatze
(ungefähr das doppelte von unseren Katzen) mit richtiger Gewalt gegen unsre Mietzen vorgeht. (mussten sogar schon einmal zum Notarzt deswegen)

Da unsere Miezen so klein sind, haben sie auch eher schiss und verkriechen sich.
Jetzt ist es so schlimm, das die fremde Katze sogar vor der Katzenklappe sitzt und darauf wartet, dass eine Katze von uns den Kopf raus streckt; oder legt sich auf die Treppen vor unserem Fenster um sie dort abzufangen.

Ich muss dazu sagen, dass unsere katzen schon als Kitten schlechte Erfahrung mit anderen Katzen gemacht haben und generell abweisender waren.
Und nu fangen sie sogar an sich manchmal gegenseitig anzugreifen.
K.a. ob das der Frust ist oder sie sich erschrecken und deshalb aufeinander los gehen bis das Fell fliegt.

Diese doofe Katze tauscht ständig über den Tag zu verschiedenen Zeiten auf und ich weiss nicht was ich ausser verscheuchen mit wasser und geklirre noch machen kann.
Ich fang sogar schon an schlecht zu schlafen, da ich mit einem Ohr immer am offenen Fenster hänge falls es wieder los geht.
 
12.07.2013
#1
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Schattenkatze

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Diese doofe Katze tauscht ständig über den Tag zu verschiedenen Zeiten auf und ich weiss nicht was ich ausser verscheuchen mit wasser und geklirre noch machen kann.
Du kannst nichts weiter machen, deine Katzen müssen sich ihr Revier alleine erobern und verteidigen.
Oder du Zäunst deinen Garten Sicher ein, so das deine nicht mehr raus und fremde Katzen nicht mehr rein können, dann gibt es auch keine Kämpfe mehr.
 
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Ja da wüsste ich auch gerne eine Antwort drauf ich stehe genau in der selben Situation nur leider sogar auf der anderen Seite. Filou ist aus unerklärlichen gründen seit ein paar Wochen total aggressiv und ich weis nicht warum. Früher hat er sich mit den Katzen total gut verstanden (Kastration ist schon lange her) und nun greift er sie an. Eine Katze schwebt gerade zwischen leben und Tod wegen ihm.

Möchte dir jetzt keine Angst machen aber es ist ja schonmal gut das deine Katzen so gluck sind und sich zurück ziehen dann kann ihnen schonmal nicht viel passieren. Wie du allerdings die anderen Katzen davon abhalten kannst sie anzugreifen. Keine Ahnung ich hoffe dir kann jemand helfen denn dann wüsste ich evtl. auch eine Lösung für meinen Kerl.

Hast du schon mit den Besitzern dieser Katzen gesprochen? Ich weis das bringt nicht viel aber ich hab das jetzt getan und fühle mich selbst schon besser, wir wollen jetzt gemeinsam darauf achten und versuchen eine Lösung zu finden. Falls wir sie gefunden haben kann ich dir gern berichten.
 
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Schattenkatze

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Ja da wüsste ich auch gerne eine Antwort drauf ich stehe genau in der selben Situation nur leider sogar auf der anderen Seite. Filou ist aus unerklärlichen gründen seit ein paar Wochen total aggressiv und ich weis nicht warum. Früher hat er sich mit den Katzen total gut verstanden (Kastration ist schon lange her) und nun greift er sie an. Eine Katze schwebt gerade zwischen leben und Tod wegen ihm.
Da würde ich zu einem Tierarztbesuch raten. Nicht das er schmerzen hat.
 
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stimmt, aber das ist hier ja nicht das Thema;-)

Ich finde es nur interessant jetzt mal die andere Seite zu hören. Für mich ist es schrecklich das ich nichts tun kann und der anderen Partei ergeht es scheinbar nicht besser.

Aber wie kann man da was dran ändern? Klar bei Filou die Ursache finden, aber wo ist die nur?
Trotzdem Katzen sind nunmal, es liegt in ihrer Natur, was wir Menschen da tun können...?
 
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aLuckyGuy

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Tja, wie schon gesagt wurde, da kann man absolut nichts tun. Ausser seinen Garten katzensicher einzuzäunen. Für diese Option haben wir uns entschieden, denn wir haben genau solch einen rabiaten Kater der alle anderen Katzen verkloppt die ihm vor die Pfötchen laufen. Jedes mal wenn er es geschafft hat mal auszubüxen ist es echt peinlich. Oft reicht es dann einfach dem Katzengeschrei nachzulaufen.

Aber um ehrlich zu sein, umgekehrt finde ich es natürlich auch einigermassen verantwortungslos, sich einfach für den ungesicherten Freigang zu entscheiden, ohne auch nur im Entferntesten daran zu denken, wie viel andere Katzen es in diesen Revier vielleicht schon gibt und ob der eigene Kater womöglich funktionierende Katzengesellschaft komplett durcheinander bringt. Katzen sind eben keine Kinder, denen man einfach sagen kann, vertragt euch gefälligst.
 
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Shawnee

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Aber um ehrlich zu sein, umgekehrt finde ich es natürlich auch einigermassen verantwortungslos, sich einfach für den ungesicherten Freigang zu entscheiden, ohne auch nur im Entferntesten daran zu denken, wie viel andere Katzen es in diesen Revier vielleicht schon gibt und ob der eigene Kater womöglich funktionierende Katzengesellschaft komplett durcheinander bringt. Katzen sind eben keine Kinder, denen man einfach sagen kann, vertragt euch gefälligst.

Sei mir nicht bös Lucky, aber bitte pauschalisier dieses Thema nicht so. (Auch wenn es vielleicht nur dein persönlicher Frust, zu deiner Situation ist)
Es klingt recht Vorwurfsvoll mir gegenüber, obwohl du keine Ahnung von unserer Hintergrundgeschichte hast.(oder die Geschichte des anderen Halters; die ich auch nicht kenne)
Leider ist das Leben nicht immer Einfach

Wir haben unsere Katzen z.B. nicht "einfach" auf die Welt losgelassen um zu gucken was passiert.
Unsere Katzen wurden viel zu früh von der Mutter getrennt und ausgesetzt. Wahrscheinlich als Überbleibsel oder Unfall eines Wurfes, den keiner haben wollte...DAS ist verantwortungslos!(Daher auch als Kitten, die schlechte Erfahrung mit anderen Katzen).

Als wir sie aufgenommen haben war das einzige was sie kannten Freigang.
Und obwohl dieses Starterlebnis das schlimmste war, was sie bisher erlebt haben (Im Frost ausgesetzt,fast verhungert/erfroren und mit Fieber und vereiterten Hals gefunden), zieht es sie dennoch immer wieder raus.
Allerspätestens dann merkt man, was das für eine Katze bedeutet, die vom Freigang gekostet hat. Während Tiggi es genügt in unserem Garten mit sicherem Blick zu Frauchen zu liegen, würde Lucy Amock laufen, wenn sie "nur" das Grundstück hätte.

Ich möchte dir damit nur sagen/zeigen, dass es nie "so einfach" ist, wie es auf den ersten Blick, oder für Aussenstehende scheint.

Wir wohnen jetzt seid knapp 2 Jahren hier und bisher gab es nie Probleme. Dieses Tier ist mir in dieser Zeit auch noch nie aufgefallen und da es unseren Nachbarn gehört ist es eigentlich mehr als unwahrscheinlich das man es 2 Jahre komplett nicht bemerkt.
Ich tendiere dazu, dass er sich die Katze neu angeschafft hat (vielleicht aus dem Tierheim oder der Familie, da sie schon älter ausschaut) und das der Grund ist, warum ich sie noch nie zuvor gesehen hab und der Zoff jetzt erst losgeht.

Da ich aber nicht weiss, ob er das Tier(wahrscheinlich ebenfalls jahrelang Freigang gewohnt) aus Krankheitsgründen von Freunden oder Verwanten (oder aus welchen Gründen auch immer) aufgenommen hat, kann ich Ihm nicht ohne weitere Informationen Vorwürfe machen.
Gerade da unsere Katzen auch ein schlimmeres Schicksal hätte treffen können, wenn wir sie eben nicht aufgenommen hätten.

Hast du schon mit den Besitzern dieser Katzen gesprochen? Ich weis das bringt nicht viel aber ich hab das jetzt getan und fühle mich selbst schon besser, wir wollen jetzt gemeinsam darauf achten und versuchen eine Lösung zu finden. Falls wir sie gefunden haben kann ich dir gern berichten.
Mir ist klar, dass da auch der Besitzer dieser Katze nichts gegen machen kann. Katzen sind Katzen. Das ist mir schon klar. Er wirft sicherlich auch nicht Leckerlie über den Zaun um unser Grundstück schmackhaft zu machen ^^

Aber den Beschützerinstinkt weckt es allemal, wenn die doppelte Masse an Katze auf die eigene springt.

Meine Schwiegermutter hatte erst kürzlich den Besitzer rausgefunden (Da es der Nachbar hinter uns ist (mit riesigem Grundstück), habe ich sie selbst noch nie grossartig zu gesicht bekommen.

Werde aber wohl mit ihm ein Gespräch suchen um mehr über seine Katze zu erfahren.
Vielleicht kann man sich irgendwie absprechen oder ich weiss zumindest, wann das Gefahrenpotenzial am höchsten ist.
Denn meine Anwesenheit im Garten reicht meisst vollkommen aus, um die Mieze fernzuhalten.
Leider geht das natürlich nicht den ganzen Tag :S

Vielleicht bekomm ich ja auch raus, seid wann er das Tier hat um schlussfolgern zu können wieso der Zoff jetzt erst losgegangen ist.
 
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Also ich komme jetzt so langsam zu verschiedenen Gründen warum Filou so reagiert und vor allem auf diese eine Katze so reagiert.
Bei ihr sind es die Ohren sie hat süße Knikohren aber leider scheint das bei Filou und den anderen Katzen Gefahr zu signalisieren (Körpersprache) diese Katze kann nichts für aber sendet unbewusst einfach diese Signale aus.
Dann ist mein Kater aus verschiedenen Gründen total gestesst und lässt den Frust an den anderen Katzen aus (auch an meinen) nun das zweite Problem hoffe ich bekomme ich zumindest bald in den Griff.

Ich denke auch das beste wird sein wenn du erstmal mit dem Nachbarn sprichst und dir mehr Infos über diese Katze holst. Mehr kannst du jetzt nicht machen wie du selbst schon schreibst.
 
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Schattenkatze

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Bei ihr sind es die Ohren sie hat süße Knikohren aber leider scheint das bei Filou und den anderen Katzen Gefahr zu signalisieren (Körpersprache) diese Katze kann nichts für aber sendet unbewusst einfach diese Signale aus.
Dann ist die Reaktion deines Katers klar, die Knickohren sehen aus als würde die Katze die Ohren anlegen und damit wirkt sie Aggressiv.
Nicht umsonst gelten die Faltohrkatzen als Qualzucht.
 
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Dann ist die Reaktion deines Katers klar, die Knickohren sehen aus als würde die Katze die Ohren anlegen und damit wirkt sie Aggressiv.
Nicht umsonst gelten die Faltohrkatzen als Qualzucht.
:shock: das wusste ich nicht das die sogar gezüchtet werden aber jetzt ist es klar.
Wie schlimm:cry: Ist es nur Qualzucht wegen der Ohren weil sie eben dann mit anderen Katzen Probleme haben oder hat das auchnoch andere Gründe?

Die besagte Katze stammt aus einem Messihaushalt und währe sonst eingeschläfert worden.

Sorry für OT:oops:
 
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Schattenkatze

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Das hat noch andere Gründe. Mit der Mutation gehen noch andere Krankheiten einher und wenn sie Reinerbig für die Faltohren sind, kann ein Letalfaktor zum tragen kommen.
 
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aLuckyGuy

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Sei mir nicht bös Lucky, aber bitte pauschalisier dieses Thema nicht so. (Auch wenn es vielleicht nur dein persönlicher Frust, zu deiner Situation ist)
Es klingt recht Vorwurfsvoll mir gegenüber, obwohl du keine Ahnung von unserer Hintergrundgeschichte hast.(oder die Geschichte des anderen Halters; die ich auch nicht kenne)
Leider ist das Leben nicht immer Einfach

Wir haben unsere Katzen z.B. nicht "einfach" auf die Welt losgelassen um zu gucken was passiert.
Wo steht geschrieben das mein Beitrag Dir galt oder das ich damit ausnahmslos alle Katzenhalter von Freigängerkatzen meinte?
 
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Shawnee

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Wo steht geschrieben das mein Beitrag Dir galt oder das ich damit ausnahmslos alle Katzenhalter von Freigängerkatzen meinte?

Sry^^ ich interpretiere so.

Du schreibst, das du quasi auf der anderen Seite sitzt. Der, des angreifenden Katers.
Direkt darunter das:

Aber um ehrlich zu sein, umgekehrt finde ich es natürlich auch einigermassen verantwortungslos, sich einfach für den ungesicherten Freigang zu entscheiden

Du schreibst dies unter meiner Problemschilderung, dass meine Katzen angegriffen werden.
Also interpretiere ich daraus, dass du mich damit meinst, wegen der umgekehrten Ansicht. Sonst verstehe ich in deinem Satz das "umgekehrt" nicht.

Oder besser gesagt, ich verstehe dann in diesem Zusammenhang deine komplette Aussage nicht. Sry..
Du schreibst, du findest es einigermassen Verantwortungslos, sich einfach für ungesicherten Freigang zu entscheiden.
Wenn meinst du dann damit (wenn nicht mich oder allgemein gesprochen), wenn du die umgekehrte Sichtweise kritisierst, die in diesem Fall ich darstelle.

Redest du in diesem Punkt dann eher über deinen Nachbarn und die Katzen bei euch?
Kann ja sein, dass du dies ausdrücken wolltest. Dich nur eben nen bissl verwirrend ausgedrückt hast ;-)^^

Wenns das nicht ist, dann klär mich auf. :a050:
 
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aLuckyGuy

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Sry^^ ich interpretiere so.

Du schreibst, das du quasi auf der anderen Seite sitzt. Der, des angreifenden Katers.
Wir brauchen gar nicht um den heissen Brei zu reden. Jeder Mensch muss sich für das was er macht und tut verantworten. Auch ein Katzenhalter ist da nicht anders. Und wenn man sich für den ungesicherten Freigang entschieden hat, muss man auch für seine Entscheidung gradestehen und sich eventuelle Vorwürfe gefallen lassen. Sorry, aber das ist halt einfach so.


Du schreibst, du findest es einigermassen Verantwortungslos, sich einfach für ungesicherten Freigang zu entscheiden.
Damit meinte ich bsw. Katzenhalter wie unsere hier neuzugezogenen Hausnachbarn. Umzug vorbei, Haustür auf und los geht es. Das zwei Strassen angrenzen... wen störts. Sind vielleicht grössere gefährliche Hunde in der Nachbarschaft... wen interessierts. Gibt es womöglich irgendwelche Katzenhasser in der Gegend... wen juckts. Oder eben auch die Frage wie viel Katzen gibt es eigentlich schon in der Gegend? Schau Dich mal bsw. in einigen Gartenforen um und frag dort mal Gartenbesitzer die selbst keine Katze haben, aber mindestens 30 Katzen aus der ganzen Umgebung dulden müssen. Frag mal Leute die jeden Tag mit mindestens ein Dutzend frischer Katzenwürstchen in den Gemüsebeeten leben müssen.

Redest du in diesem Punkt dann eher über deinen Nachbarn und die Katzen bei euch?
Ich versuche mit den Nachbarn zu reden, aber meistens ernte ich eher Verständnislosigkeit, bestenfalls Kopfschütteln.

Wir haben uns ja nun für den gesicherten Freigang entschieden. Aber Salem schafft es schon ein oder zwei mal im Jahr den Zaun zu überwinden. Er geht meist nicht sehr weit und das wäre auch an sich kein Problem, wenn Salem nicht ein ausserordentlich großer "Macho" wäre, der jede Katze und jeden Kater gnadenlos verhaut. Es ist schon einige Male passiert das ich nur den großen Geschrei nachgehen musste und schon wusste ich wo er abgeblieben ist. Und ganz schwierig ist die Situation immer bei neu zugezogenen Katzen die sich ihr Revier natürlich erst noch erobern müssen. Hätten wir hier keinen gesicherten Freigang, wäre Salem derjenige Kater wegen dem andere Katzen zum Tierarzt müssten.

Besonders schwierig ist es bei unseren Floyd. Der verlässt zwar freiwillig niemals das Grundstück, aber er ist ein ausgesprochener Angstkater mit Hang zum Markieren. Und jedesmal wenn hier eine neue Katze auftaucht müssen wir alle Hebel in Bewegung setzen und versuchen ihm diese Angst wieder zu nehmen. Vom Markieren des ganzen Hauses mal ganz abgesehen.
 
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Shawnee

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Also machst du mir ja doch gerade Vorwürfe? ^^
Dann sag doch nicht, dass du mich nicht gemeint hast.


Verantworten hin oder her..

Mal ehrlich! Wenn ich in eine andere Stadt ziehe; z.B. aus Arbeitsgründen; bin bereits im Besitz von Katzen die ihr ganzes Leben lang raus konnten....

Klar kann ich gucken, das die Strasse ruhig ist wo man hinzieht. Klar kann ich gucken, dass sich die Tiere langsam dran gewöhnen.

Aber niemand! Wirklich niemand setzt sich 2 Monate in seinen Garten um jede Katze zu zählen die vielleicht übers Grundstück laufen könnte. Dazu hat doch niemand Zeit... und selbst wenn man die Zeit hat, sind die Wohnsituationen nunmal begrenzt um noch schön aussortieren zu können, welches schicke Häuschen mit Umgebung nun am besten passt.

Das mag vielleicht ziehen, wenn ich mir in einem bestehenden Haushalt eine Katze zulege. Dann lebt man schon eine Weile vor Ort,kennt die Nachbarn und weiss evtl. wie viele katzen durch das Stadtviertel ziehen.

Besonders schwierig ist es bei unseren Floyd. Der verlässt zwar freiwillig niemals das Grundstück, aber er ist ein ausgesprochener Angstkater mit Hang zum Markieren. Und jedesmal wenn hier eine neue Katze auftaucht müssen wir alle Hebel in Bewegung setzen und versuchen ihm diese Angst wieder zu nehmen. Vom Markieren des ganzen Hauses mal ganz abgesehen.
Du schilderst genau beide Extreme. Du hast die Katze die andere Tiere verletzt und gleichzeitig aber auch das Sensibelchen zuhaus mit der extremen Reaktion.
Du solltest also ohne Probleme beide Seiten verstehen können inkl. den Stress für die Tiere.
Ich finds richtig, dass du deinen Kater nur noch gesicherten Freigang lässt.
Klar zoffen sich Katzen um ihr Terretorium. Vergleichbar wie Hunde mit der Rangordnung.
Wenn aber ein Tier ins krasse Extrem schlägt, ist das für mich kein normales Verhalten mehr. Hunde bekommen dann schliesslich auch ein Maulkorb und Leinenzwang wenn sie auffällig aggressiv sind.
Privat sind sie ja dennoch häufig die liebsten Tiere.

Mal ein Beispiel:

Vor wenigen Monaten wurde bei meinen Eltern eine Katze von 2 Hunden förmlich zerfetzt. Ein solches Ende gönne ich keinem Tier..

Diese Katze hat allerdings sämtliche Tiere in der Umgebung angegriffen. Egal ob Welpen, Kitten oder fremde Menschen. Die 2 Jagdhunde waren angeleint und gingen mit ihrem Herrchen auf dem Fussweg spazieren.
Nur durch Augenzeugen konnte bewiesen werden, dass dieses Tier es tatsächlich fertig gebracht hat, in zwei angeleinte Hunde zu springen und diese anzugreifen, bis es dermassen eskaliert ist.

Das ist für mich verantwortungslos!Wenn man als Halter eines Tieres weiss, dass das eigene Tier aggressiv ist und nicht handelt. Würden unsere Katzen übermässig aggressiv sein, dürften sie auch nicht mehr ohne Sicherung raus.

Abgesehen davon, hast du mit deinen Nachbarn so offen gesprochen? Oder ist das einfach nur deine Einschätzung?
Haben sie gesagt "Scheiss auf Hunde in der Gegend?"; Haben sie gesagt "Scheiss auf Katzenhasser, wird schon gut gehn?" Wenn es so ist, geb ich dir recht. Ich finde man sollte nur immer vorsichtig sein, wenn man nicht genau weiss wovon man spricht.

Schau Dich mal bsw. in einigen Gartenforen um und frag dort mal Gartenbesitzer die selbst keine Katze haben, aber mindestens 30 Katzen aus der ganzen Umgebung dulden müssen. Frag mal Leute die jeden Tag mit mindestens ein Dutzend frischer Katzenwürstchen in den Gemüsebeeten leben müssen.

Das Thema hat zwar nix mehr mit der Startthematik zu tun aber gut.
Es gibt kein Gesetz das es Katzen verbietet frei zu laufen. Gerade in den Bilderbuchgebieten für Katzen (Ländlich oder einfach nur Häusern mit grossen Gärten) ist es lt. Gesetz "hinzunehmen", da es zur Natur der Katzen gehört weiträumige Streifzüge über den eigenen Garten hinaus vorzunehmen.

Das das für passionierte Gärtner dennoch nicht immer toll ist, ist verständlich.Doch sollte sich eigentlich jeder Halter der sich deshalb im direkten Konflikt mit seinen Nachbarn befindet, sich für eine Lösung zusammensetzten.
Oder ihm eine art gut gemeinte Geste entgegenbringen.

Da sind manche Hundehalter verantwortungsloser. Denn sie wissen ganz genau wo ihre Hunde die Häufchen machen wenn sie mit ihnen raus gehen...Und nur die wenigsten sind bereit diese auch zu entfernen. Egal obs Nachbars Vorgarten; mitten auf dem Fussweg oder bei nem Besuch auf einem Spielplatz ist.

PS: Salem *.* Schöner Name ^^ Kein wunder, dass er es schafft sich rauszuzaubern :p
 
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aLuckyGuy

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Also machst du mir ja doch gerade Vorwürfe? ^^
Dann sag doch nicht, dass du mich nicht gemeint hast.
Hör zu, ich hab meinen Standpunkt doch ganz klar geschildert. Da ich Dich nicht kenne, kann ich natürlich auch nicht sagen, ob Du in diese Kategorie Katzenhalter gehörst oder nicht. Weshalb sollte ich Dir Vorwürfe machen, wenn ich doch gar nicht Deine persönliche Situation kenne.

Aber niemand! Wirklich niemand setzt sich 2 Monate in seinen Garten um jede Katze zu zählen die vielleicht übers Grundstück laufen könnte. Dazu hat doch niemand Zeit... und selbst wenn man die Zeit hat, sind die Wohnsituationen nunmal begrenzt um noch schön aussortieren zu können, welches schicke Häuschen mit Umgebung nun am besten passt.
Nein, ich denke, so war das ja auch nicht gemeint. Aber ich hab schon mit Leuten gesprochen, da würde schon ein einfaches Gespräch reichen. Ich meine, stell Dir das doch bsw. mal vor. Das Revier einer durchschnittlichen Hauskatze umfasst ungefair 6-12 Grundstücke oder in etwa 3000-5000 m², je nach Beschaffenheit der Umgebung. Wenn nun aber jeder Anwohner, sagen wir mal zwei Katzen mit Freigang hat, dann sind das schon 12-24 Katzen die sich alle ein Revier teilen müssen, das eigentlich nur für einer Katze gross genug ist. Und das auch nur bei kastrierten Tieren. Taucht womöglich noch von irgendwoher ein potenter, wilder Streuerkater auf, dürfte das Chaos perfekt sein. Und meines Wissens ist das in manchen Gebieten gar keine so grosse Ausnahme. Es reichen ja vielleicht schon Anworten wie bsw.: "noch eine Katze? Toll, wir haben hier schon mindestens 20 davon". Oder vielleicht eher: "Katzen? Keine Ahnung, so ein oder zwei hab ich hier schon mal herumlaufen sehen."

Du solltest also ohne Probleme beide Seiten verstehen können inkl. den Stress für die Tiere.
Ich finds richtig, dass du deinen Kater nur noch gesicherten Freigang lässt.
Ja, aber wir haben auch das Gefühl, das der Drang der Katzen, das Revier unter allen Umständen zu verteidigen bei gesicherten Freigang leider extrem zunimmt. Schließlich können die Katzen ja auch nicht die normale Kommunikation miteinander eingehen, bsw. das oft anzutreffende "Aussitzen". Mit einen Zaun dazwischen klappt das wohl leider nicht. Denn normalerweise unterteilt sich das Revier einer Katze ja in den Kernbereich, in dem keinerlei andere Katzen geduldet werden. Dann in das normale Revier, da darf ein fremder Kater womöglich auch schon mal durchlaufen, sofern man sich sympathisch ist. Und dann gibt es noch die Randbereiche die sich teils extrem mit den Revier anderer Katzen überschneiden. Ich fürchte, alles kann man wohl leider nicht haben. Man muss halt stets Kompromisse eingehen.

Klar zoffen sich Katzen um ihr Terretorium. Vergleichbar wie Hunde mit der Rangordnung.
Wenn aber ein Tier ins krasse Extrem schlägt, ist das für mich kein normales Verhalten mehr. Hunde bekommen dann schliesslich auch ein Maulkorb und Leinenzwang wenn sie auffällig aggressiv sind.
Privat sind sie ja dennoch häufig die liebsten Tiere.
Hm nun ja, aber Hunde brauchen als Rudeltier diese Rangordnung auch. Und vor allen, die behalten sie auch über einen längeren Zeitraum bei. Während sich Katzen zwar auch oft miteinander arrangieren, aber eine feste Rangordnung gibt es eigentlich nicht. Wir Menschen würden uns zwar wünschen, das sich die Katzen untereinander gut verstehen und sich arrangieren, aber auch wenn das Gegenteil der Fall ist, kann man m.E. nicht gleich von einen krassen Extrem sprechen. Letztendlich ist das Problem vom Menschen hausgemacht weil die Populationsdichte einfach viel zu gross ist. Da können wir noch so viel fordern, die Katzen werden es schlichtweg nicht tun.

Vor wenigen Monaten wurde bei meinen Eltern eine Katze von 2 Hunden förmlich zerfetzt. Ein solches Ende gönne ich keinem Tier..

Diese Katze hat allerdings sämtliche Tiere in der Umgebung angegriffen. Egal ob Welpen, Kitten oder fremde Menschen. Die 2 Jagdhunde waren angeleint und gingen mit ihrem Herrchen auf dem Fussweg spazieren.
Nur durch Augenzeugen konnte bewiesen werden, dass dieses Tier es tatsächlich fertig gebracht hat, in zwei angeleinte Hunde zu springen und diese anzugreifen, bis es dermassen eskaliert ist.

Das ist für mich verantwortungslos!Wenn man als Halter eines Tieres weiss, dass das eigene Tier aggressiv ist und nicht handelt. Würden unsere Katzen übermässig aggressiv sein, dürften sie auch nicht mehr ohne Sicherung raus.
Nun ja, also ich sehe das nicht ganz so. Sicher mag es extrem aggresive Tiere geben. Aber das Beispiel mit der Katze die auch Hunde angreift, kenne ich bsw. von meiner ersten Katze. Die hat prinzpiell jeden Hund angegriffen der näher als 5m an sie heran getreten ist. Nicht jede Katze flüchtet sich bei einen Hund auf den nächsten Baum. Ich könnte mir vorstellen, das es jede Menge selbstbewusster Katzen gibt die auch schon mal die Flucht nach vorn antreten. Allerdings glaube ich, das unter Umständen auch eine nicht erfolgte Kastration dafür ursächlich sein könnte.

Abgesehen davon, hast du mit deinen Nachbarn so offen gesprochen? Oder ist das einfach nur deine Einschätzung?
Haben sie gesagt "Scheiss auf Hunde in der Gegend?"; Haben sie gesagt "Scheiss auf Katzenhasser, wird schon gut gehn?" Wenn es so ist, geb ich dir recht. Ich finde man sollte nur immer vorsichtig sein, wenn man nicht genau weiss wovon man spricht.
Ja da hast Du schon Recht. Wir haben wirklich schon mit einigen unserer Nachbarn gesprochen. Die meisten finden es es bestenfalls lustig was wir für unsere Miezen bauen. Und einige finden es auch wirklich toll wenn sie sehen wie die Beiden bsw. über die Katzenbrücke saussen. Aber richtiges Verständnis wegen der Gefahren hat hier wohl keiner.

Das Thema hat zwar nix mehr mit der Startthematik zu tun aber gut.
Es gibt kein Gesetz das es Katzen verbietet frei zu laufen. Gerade in den Bilderbuchgebieten für Katzen (Ländlich oder einfach nur Häusern mit grossen Gärten) ist es lt. Gesetz "hinzunehmen", da es zur Natur der Katzen gehört weiträumige Streifzüge über den eigenen Garten hinaus vorzunehmen.
Ähm... ich denke Jein. War es nicht so, das ein Grundstückseigentüber, ich glaube es waren zwei Katzen auf seinen Grundstück zu dulden hat? Wie ich schon sagte, stell Dir mal eine Gegend mit 3 mal 3 Grundstücken vor und in jeden Haus leben 2 Katzen.
 
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