Hauskatze/EKH oder Rassekatze?

  • Autor des Themas Cari
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Cari

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Hallo,

ich bin neu im Forum und bin eigentlich deshalb "eingetreten" weil ich wissen will, wie die allgemeine Meinung zur Gesundheit der Rassekatzen ist.:-o
Ich habe den Eindruck, dass die Katzenzüchter eher Einzelgänger sind und das Vermischen von verschiedenen Linien nicht gerade üblich ist. Einkreuzen anderer Rassen zum Ausmerzen von Krankheiten geht , glaube ich, gar
nicht. Nun las ich über Rassekatzenkrankheiten wie HCM. Auf einer Züchterseite (Kuschelburg.de) las ich detailliert dazu und bin etwas abgeschreckt. Bei der Rassekatze bin ich eh nur deshalb, weil sie wunderschön und ruhiger sind als Hauskatzen/ EKHs. Eben jene, die man an jeder Ecke kriegt. Nichts gegen diese GEsellen. Aber ich werde doch glücklicher mit einer ruhigen Katze, die nicht jeden Tag einen Vogel erlegen muss um sich wohlzufühlen. Denn Freigang wird die Katze bekommen. DAs ist ihr größtes Glück und das möcht ich ihr gönnen. Ich würde gern eine BKH colourpoint wollen. Gerade die ist auch als HCM anfällig beschrieben.
Nun-wie seht ihr das? Seht ihr das Problem auch? Ich hoffe ich habe niemanden beleidigt, nur weil ich die Colourpoint schöner finde als die Hauskatzen. :oops:
Danke für Eure Meinungen. Wenn z.B. eine Katzenzüchterin bekannt ist, die der Gesundheit der Rasse wegen andere WEge geht, das wäre wohl der Idealfall. ABer Colourpointzüchter scheint es ja nicht wirklich viele zu geben. :?:
Viele Grüße
Cari
 
16.07.2013
#1
A

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Gast

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N

nea

Gast
Hallo Cari und herzlich Willkommen!

Ich habe den Eindruck, dass die Katzenzüchter eher Einzelgänger sind und das Vermischen von verschiedenen Linien nicht gerade üblich ist.
Dazu solltest du dich wohl eher mal mit dem Grundgedanken der Zucht auseinandersetzen ;-) Natürlich setzt nicht einfach Tiere verschiedener Rassen aufeinander - das wäre dann eine sinnlose Vermehrung. Eine Zucht hat ein bestimmtes Ziel.

Bei der Rassekatze bin ich eh nur deshalb, weil sie wunderschön und ruhiger sind als Hauskatzen/ EKHs. Eben jene, die man an jeder Ecke kriegt. Nichts gegen diese GEsellen. Aber ich werde doch glücklicher mit einer ruhigen Katze, die nicht jeden Tag einen Vogel erlegen muss um sich wohlzufühlen. Denn Freigang wird die Katze bekommen. DAs ist ihr größtes Glück und das möcht ich ihr gönnen.
Ich habe auch wunderschöne und mitunter auch ruhige "Hauskatzen" ;-) Sie erlegen nicht jeden Tag einen Vogel, da sie keine Freigänger sind. Und sie scheinen sich dennoch wohl zu fühlen.
EKH ist im übrigens eine Rasse. Europäisch Kurzhaar. So wird gern die "Hauskatze" bezeichnet. Korrekt wäre EHK-Europäische Hauskatze.

Ein seriöser Vereinszüchter wird dir keine Rassekatze in den ungesicherten Freigang vermitteln und auch eine Einzelkatze wirst du kaum bekommen.
Da müsstest du dich bitte informieren und ggf. eben gesicherten Freigang bieten plus Zweitkatze.

Am besten du schaust auch mal hier rein:

https://www.katzen-forum.de/katzen/49482-gedanken-anschaffung.html

https://www.katzen-forum.de/katzen/53253-falschen-mythos-katzen-seien-einzelgaenger.html

https://www.katzen-forum.de/zucht-genetik/20275-serioese-vereinszucht-vs-schwarzzucht.html
 
S

Schattenkatze

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Ich glaube du bist hier ein paar Vorurteilen aufgesessen, Rasse ist nicht gleichbedeutend mit ruhiger als Hauskatzen. Sowohl Rassekatzen als auch Hauskatzen können ruhig oder aufgedreht sein. Was Erbkrankheiten, wie HCM betrifft, die können Hauskatzen genauso haben. Das sind nämlich keine Rassekrankheiten. Es ist nur so das Verantwortungsbewusste Züchter ihre Zuchttiere entsprechend Untersuchen lassen und gemäß dem Ergebnis handeln.
 
Borealis

Borealis

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Erstens kommt es in Bezug auf das Temperament auf die Rasse an, zweitens auf die Verpaarung und drittens auf das individuelle Tier an. Und dann ist natürlich wichtig, ob der Züchter bzw. der Besitzer der Mutterkatze so viel Erfarhung hat, dass er etwas über das Kitten sagen kann. Bei Hauskatzen ist das eher selten der Fall, aber auch bei Züchtern muss man auf den richtigen treffen.

Bei der Gesundheit ist es nicht anders. Du kannst Dich auf Dein Glück verlassen und ein Hauskätzchen nehmen oder ein Kitten von einem Vermehrer, bei dem die Eltern auf nichts untersucht werden, oder Du kannst die Chance etwas erhöhen, ein gesundes Kätzchen zu bekommen, indem Du dir einen Züchter aussuchst, der sein Bestes (Untersuchungen, Gentest bei Eltern des Kittens) dafür tut, Erbkrankheiten zu vermeiden.

HCM betrifft leider Hauskatzen mindestens genauso stark wie stark belastete Rassen bzw. Linien. Das kann also sowohl ein Rassetier als auch ein Hauskätzchen betreffen. Aber viele andere Krankheiten kann man im Vorfeld ausschließen. Nicht ganz einfach ist es allerdings, einen Züchter zu finden, der diese Dinge wirklich ernst nimmt.

Hier im Forum gibt es eine sehr engagierte BKH-Züchterin (Westpark-Nic), die Dir sicher mit Züchteradressen weiterhelfen kann.
 
C

Cari

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Vielen Dank für die Antworten und Einschätzungen. Nett, dass ihr mir helfen wollt, die richtige Katze zu bekommen. :smile:
Ehrlich gesagt wir wollten von Anfang an ein Geschwisterpaar.
Heute, nach meinem Eintrag hier, telefonierte ich mit Fr. Kornett aus Magdeburg. Sie züchtet BKH Colourpoint. Sie geht offen mit HCM und anderen Krankheiten um und erscheint mir auch nach dem Lesen Eurer HInweise als sehr seriös. Der Zwinger(?) heißt Kuschelburger.
Der jetzige Wurf ist schon so gut wie vergeben. Und wir wollen sowieso mal hinfahren, wenn keine Kitten da sind. Dann ist man rationaler. grins. Ich bin momentan ganz von der Colourpoint aus Magdeburg überzeugt. Aber mal sehen was noch kommt und die Entscheidung beeinflusst.
Dass Ihr mir schreibt, dass HCM auch bei Hauskatzen vorkommt bestärkt mich aber darin, eine Rassekatze zu nehmen.
Vielen Dank nochmal.
Bin die nächsten Tage offline.

Herzliche Grüße
Cari:smile:
 
Borealis

Borealis

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Ich würde mal nachfragen, wann die Ultraschalluntersuchung auf HCM wiederholt wird. Beim Ultraschall einer jungen Katzen zwischen 1 und 2 Jahren kann es sein, dass alles in Ordnung ist. Zwei Jahre später kann sich aber trotzdem eine HCM entwickelt haben. Wird der Schall nicht wiederholt, merkt man so etwas nicht. Leider ist es so, dass bei manchen Katzen die ersten Anzeichen sehr spät sichtbar werden. Deshalb empfehlen Experten, den Schall bis zu einem Alter von 6 Jahren alle 1-2 Jahre zu wiederholen.
 
H

Habib

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Ich versteh das ganze Rassegedöns sowieso nicht. Vor allem nicht was an den teilweise ziemlich verkrüppelten oder eingeschränkten Tieren so unglaublich schützenswert ist das man die ja nur nich tmit anderen (gesunden) Katzen verpaaren darf.

Ich hab einige Rassemixe und eine reinrassige Miez. Letztlich sind sie doch alle individueen was den Charakter angelangt - egal ob Rasse oder nicht: klar ist mölicherweise der Großteil der perser relativ ruhig - da gibts aber auch ausnahmen. Und wer sich die Rasse deshalb aussucht und dann genau die Ausnahme bekommt hat die AK gezogen.

Meiner Meinung nach sollte Zucht in aller erster Linie auf Gesundheit abzielen und nicht auf irgendwelche Menschlichen muster und Normen die angelegt und denen das Tier angepasst wird. Die wenigsten Katzenrassen die man heutzutage sieht sind in der Form natürlich entstanden.
Kuck dir die Siamesen vor 100 Jahren an, oder Perser oder Maine-Coons.
Die 11 Kilo brummer mit unnatürlich aussehendem unterkiefer und Ohrpuschel daste damit die Wohnung fegen kannst sind sicher nicht mehr die natürlich entstandene "Rasse" die sie einmal waren. Und von Robust sein kann kaum noch die Rede sein.

Der Mensch hat sich irgendwann mal ausgedacht wie das auszusehen hat und da blieb Gesundheit auf der Strecke. Wie viele Rassen haben mittlerweile massive Probleme?
Natürlich sind Hauskatzen wie wir sie kennen nicht das nonplusultra und können fast alle Krankheiten auch bekommen aber: Hier existiert ein viel größerer Genpool auf gesunde Tiere auszuweichen während sich kranke Allele bei den Rassekatzen viel schneller treffen da sie doch meistens alle auf wenige Ursprungstiere zurückgehen.

Ich fände es gut würden Zuchtverbände und Züchter endlich mal von dem Trip runterkommen irgendwas zu schützen was der Mensch sich krank gezüchtet hat und dann keinen meter vom Weg abzuweichen um einen gesünderen Genpool zu schaffen. Natürlich ist das mit Mühen verbunden und Zeitintensiv.
 
Borealis

Borealis

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Zu Deinen Gedankengängen möchte ich nur anmerken, dass genetische Vielfalt allein nicht zu Gesundheit führt. Da muss zwangsläufig noch einestrenge Selektion dazukommen und die ist bei Haustieren wie der Katze nicht zwangsläufig gegeben. Nicht umsonst ist die HCM-Rate bei Hauskatzen höher als bei fast allen Rassen.
 

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