ungesicherten Freigang sicherer machen

  • Autor des Themas maryjanes
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maryjanes

Gast
Hallo!




Ich möchte mit diesem Thread eine Art Übersicht mit Methoden machen, wie man den ungesicherten Freigang für die Katzen sicherer und sorgenfreier gestalten kann.
  • Ungesicherten Freigang bevorzugt in Gegenden, in denen es verkehrsruhig ist, wo viel Land,Wald,... ist
  • Ungesicherten Freigang bevorzugt in Gegenden, die keine Jagdgebiete sind
  • Katze chippen (ggf. tattowieren)
  • Es gibt 'ne Auto-Software, die Tiere
    in unmittelbarer Nähe erkennt und man daher rechtzeitig abbremsen kann (vermeidet Wild-Unfälle, kann man sicherlich auch für Katzen anwenden), allerdings ist die noch nicht auf dem Markt :???: Ich finde derzeit auch keinen Link zu der Reportage oder einen Anbieter, habt ihr davon auch schon gehört?
  • Die Nachbarn über die Katze einweihen
  • Katze auf ein Geräusch konditionieren (z.B. Glocke), das ihr signalisiert, dass es Fressen gibt
  • Katze bei TASSO registrieren
  • Bei https://www.registrier-dein-tier.de/index.php?id=3214 registrieren lassen (doppelt hält besser)
  • Katze kastrieren (damit entfernt sie sich weniger weit)
Mir ist leider gesicherter Freigang nicht möglich (was meine Bevorzugung ist), daher möchte ich jetzt nach Methoden schauen, um den Freigang etwas sicherer zu gestalten und kam vor allem auf die vorletztgenannte Idee: die Nachbarn. Man könnte sie ja über die Katze einweihen, ihnen Bescheid geben, wem sie gehört, wenn sie sie im Garten entdecken und dass sie sich melden sollen, wenn sie was Verdächtiges entdecken (großes Auto mit Zwingern plötzlich in der Straße),... ? Was meint ihr zu der Idee?


Habt ihr noch weitere Ideen?

LG
 
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21.07.2013
#1
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Gast

Schau mal hier: ungesicherten Freigang sicherer machen . Dort wird jeder fündig!
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maryjanes

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Japp, ist mir auch grade eingefallen :-D
Und Katze kastrieren. Damit laufen sie weniger weit weg.
 
N

nea

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Gibt es denn überhaupt sog. Tierfänger?
Ich hab da so meine Zweifel.
 
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Schattenkatze

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Ungesicherten Freigang kann man nicht sicherer machen. Denn man kann nicht kontrollieren wo die Katze hingeht und vor allem wie weit sie geht.
Unser Hero wurde fast im gesamten Dorf gesehen, von daher kann es meiner Meinung nach nicht funktionieren mit dem Nachbarn zu reden.
Auch das mit der Software kann nicht funktionieren, denn es werden immer Autos durch eure Gegend fahren die so etwas nicht haben.
Chipen und Tättovieren kann nur dann etwas bringen wenn wenn man die Katzen auch registrieren lässt.
Eine Gegend die den ersten beiden Punkten entspricht dürfte es in Deutschland nicht geben.
 
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Chipen und Tättovieren kann nur dann etwas bringen wenn wenn man die Katzen auch registrieren lässt.
Aber das macht ja den Freigang schon etwas "sicherer", oder?;-)

Und bitte keine Scheu. Die Registrierung kostet nichts! Geht auch ganz schnell hier:

https://www.tasso.net/online-registrierung

Meine sind zusätzlich auch noch hier registriert. Doppelt hält besser:

https://www.registrier-dein-tier.de/index.php?id=3214
 
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Schattenkatze

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Gibt es denn überhaupt sog. Tierfänger?
Ich hab da so meine Zweifel.
Ich bin mir sicher das es zumindest in manchen Gegenden Tierfänger gibt. Allerdings dürften auf deren Konto weit weniger Katzen gehen als immer behauptet wird.

Aber das macht ja den Freigang schon etwas "sicherer", oder?;-)

Und bitte keine Scheu. Die Registrierung kostet nichts! Geht auch ganz schnell hier:

https://www.tasso.net/online-registrierung
Wenn überhaupt macht es den Freigang nur minimal sicherer. Denn einem Auto oder einem anderen Tier ist es egal ob die Katze gechipt ist. Auch Tierhasser nehmen keine Rücksicht auf einen Chip oder ein Tattoo.
 
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Wenn überhaupt macht es den Freigang nur minimal sicherer. Denn einem Auto oder einem anderen Tier ist es egal ob die Katze gechipt ist. Auch Tierhasser nehmen keine Rücksicht auf einen Chip oder ein Tattoo.
Das ist schon klar. Tierhasser und Jäger und komische Nachbarn, die Katzen anfüttern und behalten gibt es leider überall. :-(

Aber trotzdem sollte jeder Freigänger gechippt und registriert sein. Ich finde, das erhöht schon die "Sicherheit", wenn man bei Freigängern überhaupt davon sprechen kann.
Vor Autounfällen oder oben genannten Menschen oder Tieren schützt ja leider auch ein Chip nicht.
Das ist halt das Risiko des Freigangs.
 
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maryjanes

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Ungesicherten Freigang kann man nicht sicherer machen. Denn man kann nicht kontrollieren wo die Katze hingeht und vor allem wie weit sie geht.
Unser Hero wurde fast im gesamten Dorf gesehen, von daher kann es meiner Meinung nach nicht funktionieren mit dem Nachbarn zu reden.
Auch das mit der Software kann nicht funktionieren, denn es werden immer Autos durch eure Gegend fahren die so etwas nicht haben.
Chipen und Tättovieren kann nur dann etwas bringen wenn wenn man die Katzen auch registrieren lässt.
Eine Gegend die den ersten beiden Punkten entspricht dürfte es in Deutschland nicht geben.
Dass man ungesicherten Freigang nicht sicher machen kann, weiß ich sehr wohl. Aber man kann ihn sicherer machen und die Chancen erhöhen, die Katze wiederzufinden, wenn sie verschwunden ist.

Natürlich gibt es solche Gebiete in Deutschland :shock: Wir haben direkt einen Wald vor der Nase, in dem nicht gejagt wird, der sich noch auf eine große Weite erstreckt und in dem keine Autos fahren dürfen.
Und natürlich funktioniert das mit der Software, wenn diese mal draußen ist - ich glaube sogar, sehr viele werden sich diese holen! Immerhin erhöht sie die Überlebenschance, wenn man auf der Landstraße ist, und es dort sonst viele Wildunfälle (Rehe, Wildschweine,...) gab. Und leben, das möchten wir wohl alle. Je mehr Leute dieses Gerät dann besitzen, desto mehr werden sich die Unfälle reduzieren (ganz unabhängig vom Thema Katze).
Was du mit den Nachbarn sagen willst, verstehe ich grade nicht.

Ob es Tierfänger gibt, gute Frage. Mir ist in meinem Umfeld nichts darüber bekannt, ich bin erst durch das Forum auf dieses Problem gestoßen und auch durch Reportagen. Demnach werden Katzen eingefangen, um sie dann in Tierversuchslaboratorien, Pelzfarmen,etc. zu verscherbeln :cry:

Aber das macht ja den Freigang schon etwas "sicherer", oder?;-)

Und bitte keine Scheu. Die Registrierung kostet nichts! Geht auch ganz schnell hier:

https://www.tasso.net/online-registrierung

Meine sind zusätzlich auch noch hier registriert. Doppelt hält besser:

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Danke, das ist eine gute Idee, das mache ich auch gleich mal :)
 
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Natürlich gibt es solche Gebiete in Deutschland :shock: Wir haben direkt einen Wald vor der Nase, in dem nicht gejagt wird, der sich noch auf eine große Weite erstreckt und in dem keine Autos fahren dürfen.
Aber bei euch im Ort dürfen Autos fahren und du kannst nicht kontrollieren wo die Katze hin läuft. Es kann gut sein das die Katze einen Bogen um das deiner Meinung nach sichere Gebiet macht.

Und natürlich funktioniert das mit der Software, wenn diese mal draußen ist - ich glaube sogar, sehr viele werden sich diese holen! Immerhin erhöht sie die Überlebenschance, wenn man auf der Landstraße ist, und es dort sonst viele Wildunfälle (Rehe, Wildschweine,...) gab. Und leben, das möchten wir wohl alle. Je mehr Leute dieses Gerät dann besitzen, desto mehr werden sich die Unfälle reduzieren (ganz unabhängig vom Thema Katze).
Wenn diese Software kommt wird sie teuer sein und es wird auch ein Umbau am Auto Notwendig sein. Den Autos die nicht vom Werk aus damit Ausgerüstet sind, müssten erst noch mit denn entsprechenden Sensoren usw nachgerüstet werden. Viele werden dieses Geld nicht ins Auto investieren können oder wollen.
 
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maryjanes

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Ja, das kann natürlich leider nicht ausgeschlossen werden :???:

Wenn diese Software kommt wird sie teuer sein und es wird auch ein Umbau am Auto Notwendig sein. Den Autos die nicht vom Werk aus damit Ausgerüstet sind, müssten erst noch mit denn entsprechenden Sensoren usw nachgerüstet werden. Viele werden dieses Geld nicht ins Auto investieren können oder wollen.
Ja, das stimmt wohl für die Anfangszeit. Ich denke aber, im Laufe der Zeit wird das sicherlich erschwinglicher, vielleicht sogar irgendwann Standard. Und solange kann man trotzdem darauf aufmerksam machen, wer das Geld hat und die Investition tätigen will, sollte schon davon erfahren :) Ich für meinen Teil würde mir das sehr gerne für mein Auto holen.
 
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Erst gestern hat hier ein Landwirt in der Gegend wieder ein Reh "umgemäht". Ganz OT, ich weiß.

http://www.rundschau-online.de/eusk...t--und-liegen-gelassen,15185862,23765316.html

Aber was ich damit sagen will: man kann Freigängerkatzen einfach nicht schützen. Gefahren lauern überall.

Was man tun kann und sollte: Katze chippen und registrieren lassen und natürlich kastrieren. Unkastrierte Katzen haben im Freigang nichts zu suchen. Egal ob Männlein oder Weiblein.
 
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Erst gestern hat hier ein Landwirt in der Gegend wieder ein Reh "umgemäht". Ganz OT, ich weiß.

http://www.rundschau-online.de/eusk...t--und-liegen-gelassen,15185862,23765316.html

Aber was ich damit sagen will: man kann Freigängerkatzen einfach nicht schützen. Gefahren lauern überall.

Was man tun kann und sollte: Katze chippen und registrieren lassen und natürlich kastrieren.
Genau das sind Gefahren vor denen man seine Katze nicht schützen kann und das muss man sich klar machen wenn man sich zu ungesichertem Freigang entschließt.
 
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Genau das sind Gefahren vor denen man seine Katze nicht schützen kann und das muss man sich klar machen wenn man sich zu ungesichertem Freigang entschließt.
Ich denke, die Intention von maryjanes hier war nicht, eine Diskussion pro und contra Freigang anzuzetteln, sondern Tipps zu geben, wie man Freigängern das Leben etwas "sicherer" machen kann.

Und das finde ich sehr gut!

Viele Leute lassen ja zum Beispiel ihre unkastrierten Kater in den Freigang, weil sie ja"keine Babies mit heimbringen" und sowieso nichts passieren kann..
Da ist Aufklärung schon wichtig, dass zum Beispiel potente Kater oft kilometerweit rennen, um eine "bereite" Dame zu beglücken...Die Gefahren bei diesem Marsch sind unermesslich..Von Unfällen bis hin zu Krankheitsübertragungen beim Deckakt alles dabei.
 
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Meine Katzen sind kastriert, tragen einen Transponder und sind bei Tasso registriert.
Die Tierchen ließen sich freundlicherweise auf Teilzeitfreigang ein. Sie sind von Anfang an nur stundenweise draußen und das auch nicht täglich und keinesfalls über Nacht, selbst wenn ich im Sommer bis Mitternacht warten muss (genau 1x geschehen in 4 Jahren).
Bei den Nachbarn (ländlicher Ortsteil einer Kleinstadt, kaum Autos) sind sie bekannt. Dank der Informationen der Nachbarn und eigener Beobachtungen weiß ich, wie weit und wohin meine Katzen gehen. Radius max. 100 m "nach unten" ca. 200 m "nach oben", niemals über die verkehrsberuhigte Tempo-30-Einbahnstraße.
Rückrufgeräusche (Pfiff, Klappern mit Futterdose, was auch immer) sind vom Einzug an antrainiert und werden auch befolgt - früher oder später. Klappt der "Rückruf" nicht, gehe ich an die bevorzugten Stellen.

Da meine Katzen immer hinter mir herlaufen, halten sie sich an die von mir gezeigten Wege.
Fahren hier Erntefahrzeuge herum, bleiben die Katzen drinnen bis der Spuk vorbei ist.

Sicherer wird es also, wenn die Tiere kastriert, gechipt und registriert sind, die Nachbarn die Tiere kennen und man selbst die bevorzugten Aufenthaltsorte kennt. Und zur weiteren Reduktion der Gefahren: Ungesicherter Freigang ja, unbegrenzter nein.

Es gibt hier mehrere Katzen, die ähnlich konditioniert wurden und einen relativ kleinen Radius nicht verlassen, darunter überzeugte Hardcore-Freigänger.
 

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