eine verzwickte Situation, weil beide Argumentationen (keine Unterstützung für Vermehrer und was passiert mit dem Rest, der noch nicht vermittelt ist?) verständlich sind. Würde die TE jetzt Argumentation 1.) folgen könnte es sein, dass der Bruder auch in Einzelhaft abgegeben wird, ich bin mir unsicher, wie ich das sehen würde in der Situation.
Aber ganz klar ist, deine Katze braucht einen Artgenossen. In der Regel sollte es, wenn sich um ein Kitten handelt, ein gleichaltriger Artgenosse sein, d.h. ein zweites Kitten. Der Grund dafür ist, dass Kitten ein anderes Spielverhalten an den Tag legen als erwachsene Tiere, die dann schnell genervt sein könnten, was sich auch wiederum negativ auf alles auswirken und und und. Deswegen rät man immer zu einem vorhandenen Kitten ein zweites zu setzen. Ich bin aber auch der Ansicht, da ich ja selber Kitten vermittle, dass man das immer vom Wesen des Kittens abhängig machen sollte, zu welcher Katze es jetzt vermittelt wird. Zwar kann man den Charakter noch nciht voll abschätzen im Alter von 8-12 Wochen aber Tendenzen erkennen und es gibt ruhige Kitten oder wilde, verschmuste und nicht verschmuste. Daher denke ich sollte man den Fall immer individuell betrachten. Es gibt auch Wurfgeschwister, die sich zwar im Alter von 0-6 Monaten super verstehen, aber dann auseinander leben. Ist bei meinen beiden Kater passiert. Die waren ein super Team bis zum 6. Monat und dann war vorbei. Also Wurfgeschwister ist eine gute Sache, muss aber nicht langfristig heissen, dass es eine gute Konstellation ist. Ich schaue lieber auf das Wesen des Tieres und überlege dann, was gut zu ihm/ihr passen könnte. Das kann ein Geschwisterchen sein oder eben auch nicht.