Katze nach Tierarzt traumatisiert...

Lenchen21

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Hallo zusammen,

wir haben eine 9 Jahre alte Siam, die jedes Mal nach dem Tierarzt total traumatisiert ist.

Während der Autofahrt miaut und meckert sie, was soweit ja normal sein kann. Nicht jede Katze fährt gerne Auto. Beim Tierarzt selber ist sie ganz ruhig - kein
Ton mehr. Dort zeigt sie auch so keine Angst, kein Fauchen, Zittern oder ähnliches. Im Gegenteil sie ist recht "entspannt" und macht alles ganz lieb mit.

Sobald wir zu Hause sind geht es dann los. Sie sitzt die ganze Zeit vor der Haustür und miaut in einer Tour durch und das wirklich stundenlang! Bis in die Nacht! Wir können sie zu uns holen aber sie rennt meistens wieder zur Haustür. Es kommt uns so vor als würde sie nicht verstehen, dass sie wieder zu Hause ist und deswegen wieder weg will. Allerdings rennt sie zwischendurch auch mal nach Oben, somit müsste sie ja wissen wo sie ist.

Habt Ihr eine Idee was sie hat oder wie man Ihr helfen kann? Sie macht das schon länger, obwohl sie keine schlechte Erfahrung mit dem Tierarzt hat.
 
24.08.2013
#1
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Julias Katze

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Könnte es denn sein, dass sie die Welt da draußen sieht und nicht wieder zurück in die geschlossenen vier Wände will? Zumindest die Wahl haben möchte? Etwas seltsam wäre es trotzdem.
 
Lenchen21

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Nein, daran liegt es nicht. Sie geht mit uns raus aber das findet sie gar nicht so toll. Sie ist eher die Katze, die das Haus bevorzugt.

Nach dem Tierarzt steht sie aber vor der Haustür und miaut dann wirklich in einer Tour durch, sie ist dann auch total fixiert darauf. Sobald man zu ihr in den Flur kommt tut sie so als hätte sie uns Jahre nicht gesehen und kuschelt ganz extrem. Danach geht das Miauen sofort wieder los. Sie wirkt dabei wirklich sehr verwirrt und verstört. Es liegt definitiv nicht daran, dass sie raus möchte. Am nächsten Tag ist dann auch alles wieder in Ordnung. Nur es kann ja nicht normal sein, dass sie nach jedem Tierarztbesuch über mehrere Stunden so verstört ist. :(
 
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Andidi

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Unser Kater hat immer ähnlich auf Veränderungen reagiert. Aber einen Rat außer viel Nähe geben, habe ich leider auch nicht.
 
walks-with-cats

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Es gibt homöopathische Mittel wie Zylkene oder Bachblüten (z.B. die berühmten Rescue-Tropfen) mit denen man den Stress für die Tiere etwas reduzieren kann. Frage doch deinen TA oder eine/einen THP mal nach derartigen Hilfsmitteln.
Manchen Tieren hilft es auch, wenn man die Transportbox mit Feliway oder Cattitude (das sind "Wohlfühlhormone") einsprüht.
Ich bin meiner TA bei jeder Behandlung dabei und halte die Tiere auch selbst (allein oder als Assistentin der TA-Helferin), streichle, rede mit ihnen.
 
Patentante

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Ich kenn das so ähnlich auch. Zoe zittert beim TA, dass man sie kaum untersuchen kann :-?. Auch wenn es Dir nicht direkt hilft: ich nehm sie immer erst mit in die Wohnung. An guten Tagen nimmt sie dann noch etwas Futter oder Leckerlies bevor sie nur noch raus will. Wenn sie das Loch nicht gleich "findet" rast sie wie bekloppt durch die Wohnung. Wenn ich sie dann rauslass kommt sie irgendwann völlig entspannt wieder und alles ist gut.

Auch wenn ich keine rechte Idee habe wie, aber vielleicht könnt ihr irgendwas davon übertragen? Gibt es feste Rituale für sie, die sie kennt und mag? Sowas wie: immer wenn wir vom TA kommen passiert das und das (also am selben Ort rauslassen, Leckerlie, spielen, Fernseher oder Radio laufen lassen...).
Ansonsten befürchte ich fast, dass nur "in Ruhe lassen" hilft bis sie sich wieder abgeregt hat.
Mit Zylkene hab ich bei Zoe ganz gute Erfahrungen gemacht. Wenn ich es vorher weiß kriegt sie zwei Tagen vorm TA ne Kapsel. Ein wenig scheint ihr das zu helfen.
 
Lenchen21

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Danke für die vielen Tipps! =)

Das mit den Rescue-Tropfen werden wir mal versuchen. Beim Tierarzt sind wir auch immer dabei, wir lassen sie nicht aus den Augen und halten sie auch immer selber. Wie gesagt vor Ort selber ist sie recht entspannt, sie ist ganz ruhig und lasst alles mit sich machen. Wenn man mit ihr redet und sie streichelt schnurrt und kuschelt sie auch. Es geht erst los wenn wir zu hause sind. :-| Es sieht wirklich so aus als wüsste sie nicht, dass sie wieder zu Hause ist.

Das mit dem rauslassen klappt bei ihr nicht. Sie sitzt zwar vor der Tür will aber gar nicht raus. Sie sitzt da einfach nur und miaut. Ja, nach dem Tierarzt wird sie immer an der selben Stelle rausgelassen und erst nochmal gestreichelt. Man kann sie auch so zwischen durch mal zu sich holen, dann bleibt sie 3-4 Minuten und dann geht es weiter. Unsere andere Katze reagiert nicht so...
 
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Kannst du den TA nicht das nächste mal bitten, eine Arzthelferin dazu zu holen. Die Katze selbst festhalten zu müssen ist leider gar nicht gut. Bei uns geht es leider oft auch nicht anders. Aber es zerstört das Vertrauen weit mehr als die Fahrt etc.

Nein, dass Du sie rauslassen sollst meinte ich auch nicht. Für Zoe ist "draußen" erstes Revier, wo sie sich sicherer fühlt. Ich weiß nicht genau, wie man das auf die Wohnung übertragen könnte?
 
Lenchen21

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Man brauch sie eigentlich gar nicht festhalten! Sie lässt alles mit sich machen. Sogar beim Blutabnehmen letze Woche hat Sie so still gehalten, dass wir sie nur gestreichelt haben, den Arm brauchten wir auch nicht festhalten. Wir haben wirklich super Tierärzte die ganz behutsam mit unseren Katzen umgehen, dadurch haben sie nicht wirklich angst vor Ihren Tierärzten. Unser Tierarzt schwärmt immer wie lieb unsere Katzen sind.

Der Tierarzt selber ist also nicht das Problem. Das Problem ist das zurück nach Hause kommen, dass scheint sie nicht ganz zu verstehen. Ja, wir haben ein eigenes Zimmer für die Katzen, wo sie sich zurück ziehen und spielen. Dort haben sie ihren großen Kratzbaum, Körbchen usw. aber auch darauf hat sie dann gar keine Lust. Sie rennt sofort wieder runter und miaut. Es ist halt beängstigent, dass sie das wirklich mehrere Stunden so macht. Sie wird auch oft heiser.
 
Titania

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Das gleiche macht mein Monty, wenn wir vom TA kommen. Wir mussten im letzten Jahr recht oft zum TA und irgendwann fing er damit an. Er sitzt auch nachts vor der Haustür und miaut. Er miaut sonst überhaupt nicht, aber in der Nacht nach dem TA-Besuch. Wenn ich ihn dann anspreche oder rufe, dann kommt er ganz schnell angelaufen und wird auch total schmusig. Aber nicht lange, dann sitzt er wieder vor der Tür, bis er dann irgendwann spät in der Nacht mal zur Ruhe kommt. Also so ziemlich genau wie bei euch. Ich hab bis jetzt auch noch kein Mittel dagegen gefunden, am nächsten Tag ist wieder alles gut.

Beim TA selbst, sieht man ihm zwar an, dass er lieber woanders wäre, aber er ist total lieb bei der Untersuchung und Behandlung.

Du siehst, du bist also nicht allein damit, Ich frage mich auch schon lange, was genau das ist und wie ich ihm helfen und vielleicht davon abbringen kann. Rescue-Tropfen haben nicht geholfen.
 
Lenchen21

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Hallo Titania,

das hört sich wirklich genauso an wie bei unserer Katze. Was für eine Rasse ist Dein Monty denn?

Ich meine die Siams sind ja generell etwas sensibler. Wir wissen einfach nicht was wir tuen können, damit sie sich nicht jedes mal so aufregt. :sad:

Ich hoffe es findet sich noch jemand der eine Idee hat...
 
Titania

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Monty ist ein BKH. Eigentlich sehr gelassen, aber auch manchmal ein kleines Sensibelchen.

Klar, es hat was mit dem TA-Besuch zu tun, aber ich würde gerne wissen, ob er nur protestiert oder ob er jemandem sein Leid klagt oder was auch immer ihn dazu bewegt das zu tun.

Falls du es jemals herausfinden solltest, dann lass es mich bitte wissen.
 
Lenchen21

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Ich werde weiter nach einer Lösung suchen und wenn ich etwas finde werde ich Dir auf jeden Fall Bescheid sagen, Titania.

Hat vielleicht noch Jemand eine Idee oder einen Tipp?
 

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