Mein Kater war am Anfang auch nicht zum kuscheln aufgelegt und ich dachte er will nicht. Bis mir klar geworden ist, dass er sehr schüchtern und eher der zurück haltende Typ ist und nicht so auf mich zu geht. Menschen sind auch nicht alle gleich.
Und dann habe ich mich natürlich auch zurück gezogen und bin nicht mehr so auf ihn zugegangen. Leider hat sich das Verhältnis eher noch verschlechtert. Also neue Taktik und ich bin auf ihn zugegangen. Wenn er geschlafen hat, habe ich mich einfach nur neben ihn gesetzt und ganz leicht vorne am Köpfchen und an seiner Nase gestreichelt. Und siehe da, gurrr gurr

. Obwohl er manchmal dann widerwillig sich weg gedreht hat. Anscheinend ist es wie beim Menschen, dass der Kopf was anderes sagt, als das Gefühl.
Sehr wichtig ist bei meinem Kater auch täglich zur gleichen Uhrzeit das gleiche Ritual. Kommt mal etwas dazwischen kann es sein, dass das Ritual für ihn weg ist, so als wenn der "Fluss" gestört ist.....
Heute ist er ein richtiger Schmuser und kommt jeden Tag zur gleichen Zeit auf meinen Schoss und holt sich seine Streicheleinheiten ab. Und wehe ich sitz noch nicht auf dem Sofa, dann läuft er mir hinter her und es gibt schon mal ein klägliches Miauen.
Und wenn er von draussen rein kommt dann wird erst mal Köpfchen gestreichelt. Mittlerweile macht er schon Männchen, wenn ich es mal im Rücken habe und nicht ganz runter komme

.
Wichtig finde ich auch das Reden. Ich begrüße ihn auch immer mit meiner Stimme. Und wenn ich ihn manchmal nicht sehe und rufe dann antwortet er mir.
Also nicht locker lassen, aber natürlich auch nicht zwingen. Wenn kein Gurren beim Streicheln kommt, würde ich erst mal aufhören.